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Wie kann ich meinem Freund beim Tod seiner Mutter helfen?

mfarieW_23 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin mit meinem Freund nun seit einem halben Jahr zusammen und seine Mutter ist vor 9 Monaten gestorben, ich habe seine Mutter also leider nie kennengelernt. Seine Mutter war quasi seine beste Freundin, sie hatten wohl ein super Verhältnis und haben wirklich über alles geredet. Seit einigen Wochen hat er nun massive Probleme mit dem Tod seiner Mutter. Er hat oft Albträume in denen es meistens um die letzten Minuten im Leben seiner Mutter geht, wo er dabei war. Vor ein paar Tagen sagte er mir, dass er sich ganz lange Gedanken dazu gemacht hat, wie er sich umbringen könnte um wieder bei seiner Mutter zu sein. Seine Mutter würde ihm so viele Zeichen geben, dass er das tun sollte. Das war natürlich ein ziemlicher Schock für mich. Ich weiß nicht, ob er sich noch daran erinnert, dass er mir das erzählt hat, da er an dem Abend ziemlich viel Alkohol getrunken hatte, aber ich bin mir sicher, dass das alles stimmt was er erzählt hat.

Nur wie kann ich ihm helfen mit dem Verlust seiner Mutter zu leben? Für mich ist es natürlich besonders schwierig im da zu helfen, weil ich seine Mutter nicht kannte. Er sagt nur immer, dass meine Mutter seiner Mutter sehr sehr ähnlich ist.

Habt ihr ein paar Tipps für mich?

Antworten
kDleineG_schmaiddxi


Hallo!

Ich hab sowas zwar nicht erlebt,aber ich kann gutmitfühlen.

Vielleicht kann deine Mutter ja versuchen ein ersatz für Ihn zu sein.Wenn sie seiner ähnlich ist.

Rede doch mal mit deiner Mutter drüber.Wenn dein Freund das mit dem umbringen nochmal erwähnt,denn rede mit ihm da drüber und vorallem was denn aus dir werden soll etc.Ich hoffe dir hilft das ein bisschen.

Viel Glück ;-) *:)

nQettl826


Hallo!

Also ich kann deinem Freund sehr nachfühlen, ich habe meine mutti selber erst vor nicht ganz drei monaten verloren und mir hat es und es hilft mir immer sehr viel wenn ich darüber reden kann und wenn man mir einfach nur zuhört. Ich bin meinen Freund auch immer sehr dankbar wenn er mit zum Friedhof kommt und mich einfach nur in den armen hält. Ich kann mir gut vorstellen das es nicht einfach für dich ist damit umzugehen, zeig deinem Freund das du ihn liebst und das für ihn in jeder Lebenssituation für ihn da bist.

Ich wünsche euch beiden alles gute.

liebe grüsse

JBenny1U203


Hallo,

ich kann sehr gut nachfühlen wie es deinen Freund geht. Ich habe vor 3 Jahren meinen Papa verloren. Mit meinem Freund kam ich erst ein Jahr später zusammen, also er kannte ihn auch nicht.

Ich bin heut noch nicht drüber weg und dachte damals sehr oft dran ob es nicht besser wäre, wenn ich bei ihm bin. Deinem Freund wird es noch sehr lange so gehen. Ich kann dir nur Tipps geben, wie ich damit umgehe und was ich dachte und denke, vielleicht hilft dir das weiter.

Ich habe jede Bewegung in Blätter am Grab als Antwort meines VAters gesehen... Mir hat meine Mutter immer wieder gesagt, dass er tot ist und dass ich es akzeptieren muss und er stinkesauer wäre, wenn ich mich umbringen würde.

Irgendwann hab ich aufgehört "Zeichen" zu sehen.

Mein Freund geht jedes Mal mit auf dem Friedhof, genauso wie wir fast täglich über meinen Papa reden, also ich rede und er hört zu. Ich weine heut noch am Friedhof, aber es tut gut, jemanden bei sich zu haben, den man festhalten kann.

Ich wollte nie einen Ersatz, ich wollte meinen Papa und nichts war gut genug.

Ich war manchmal sauer, manchmal einfach nur traurig. Habe ihm Briefe geschrieben, ihn verflucht... Es hat alles nichts gebracht. Ich vermisse ihn täglich und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke...

Dein Freund wird es vermutlich noch sehr lange sehr schwer haben. Sei einfach da und rede mit ihm. Rede vorallem auch über den ZEitpunkt des Todes. Besuch mit ihm das Grab und gib ihm das Gefühl dass du für ihn da bist, aber auch dass du ihn brauchst...

Naja weiß nicht ob dir das weiter hilft...

Viel Glück noch

Lg

t<igawLooxd


meine mutter ist auch etwa vor 9 monaten gestorben , aber keine Angst bin nicht dein Freund;)

HMM mir hat es z.b. sehr geholfen im kjino, wenn ne Freundin meine hand gehalten hat, sobald eine virtuelle mutter starb...

Ich denke man muss da viel mit sich selbst ausmachen , klar am anfang hilft das Reden viel,...aber später ist alles gesagt, und da herrschen nur noch die gefühle, man sollte ihn vielleicht öfter fragen wies ihm geht...

Ich sag immer, klar das Leben hat Höhen und Tiefen , aber man muss das beste draus machen und sich umzubringen wäre doch feige, und zeugt von nicht viel Charakter...

aber naja ich bin wohl ein bischen zu selbstbewusst und lebensfroh, so dass ich das so lecht sagen kann , auch war mein Verhältnis zu meiner Mutter, wohl nicht so eng wie das von deinem Freund...

Aber naja ...bisjetzt hab ich mich auch noch nicht auf den Friedhof getraut...schließlich war ich derjenige der sie als erster leblos vorgefunden hat und wiederbelebungsmaßnahmen ausgeübt hat...

Er kann denke ich froh sein , dass er sie toll und schön in Erinnerung haben kann wie sie war, ich habe noch ganz andere Bilder im Kopf, andererseits denke ich mir, es gibt auch Kinder, die ihre Mutter nie kennengelernt haben , da diese schon bei der Geburt starb...an sowas 'muntere' ich mich immer auf , es gibt immer ein schlimmer und diese Leute springen ja auch nicht alle ausm Fenster.

lg

dBonnfa25xw


Marie, du hast ne pn!

mKariea_23


hallo

Hallo mal wieder!

Schön, dass sich hier nun doch mal etwas getan hat, ich hatte ja erst kaum antworten bekommen.

Ich denke, dass es meinem Freund nun schon etwas besser geht. Aber er natürlich immernoch ganz stark mit dem Verlust seiner Mutter kämpfen muss.

Ich bin natürlich immer für ihn zum reden da. Meint ihr, ist es besser, wenn ich immer warte und nur mit ihm darüber sprechen wenn er damit anfängt? Oder ich in auch konkret dazu fragen sollte? Ich denke dann immer, vielleicht denk er gerade mal nicht daran und ich bringe ihn dann wieder nur zum nachdenken.

Auch zum Friedhof gehen wir ab und zu zusammen, wobei er nicht sehr oft dort hingeht.

Es ist halt sehr schwierig, da ich seine Mutter nicht kannte und so mit ihm schwierig über alte Erinnerungen sprechen kann. Er kann dann nur reden und ich kann kaum etwas dazu sagen. Oder kann das mit meiner Familie vergleichen, weiß aber nicht, ob ihn das dann nicht auch traurig macht.

Vielleicht haben hier ja noch welche ein paar Tipps?

LG

Marie

yxaOllaxh


Hallo

Die Mutter meines Freundes ist auch gestorben- vor 3 Jahren, als er mitten in der Pubertät war...

wie schnell man so etwas verarbeitet hängt schon sehr stark von der umgebung ab. Wie ist das Verhältnis zw. deinem Freund und seinem Vater bzw Verwandten? Außerdem, bist du selbst psychisch stabil? (wenn du nämlich selbst ein "problemkind" bist, macht es die Sache nicht grade leichter..)

Wenn dich wirklich etwas interessiert könntest du schon mal fragen, aber zuhören und Verständnis zeigen ist das beste, er erwartet sicher nicht von dir, dass du ihm tolle Antworten gibst (du bist ja nicht Gott oder sowas).. und das mit den Erinnerungen, dazu musst du sie nicht gekannt haben, versetz dich in seine Lage und hör ihm wie gesagt zu.. Mit der eigenen Familie vergleichen würde ich jetzt nicht unbedingt, ich glaube man sollte die volle Aufmerksamkeit auf seine Situation lenken (zumindest jetzt noch). Sei ein inoffizieller Haltegriff für ihn.

So, das war meine Meinung- ich hoffe es bringt dich zumindest etwas weiter! LG

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