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Gedicht für verstorbene Oma

VJalentsina81 hat die Diskussion gestartet


Hat jemand von Euch ein Gedicht oder einen schönen Vers für meine verstorbene Oma?

Danke.

Val

Antworten
Vjalent\ina8x1


ist das gut?

Ganz in der Nähe, um die nächste Ecke

Ich bin nur in den nächsten Raum hinüber gegangen. Was wir immer füreinander waren, dass sind wir auch jetzt.

Nenn´ mich beim vertrauten Namen und sprich mit mir genauso leicht wie Du es immer tatest, ohne Unterton von Ehrfurcht und Sorge.

Lach´ so wie immer über die kleinen Scherze, die uns gemeinsam Genuss bereiteten. Sei verspielt, lächle, denk´ an mich, bete für mich.

Mein Name soll Dir so vertraut bleiben, wie er es immer war. Leben bedeutet jetzt genau dasselbe wie bisher, es ist dasselbe wie immer, und es gibt keinen Bruch.

Der Tod ist nur ein unwichtiger Zwischenfall. Warum sollte ich aus deinem Bewusstsein verschwinden, nur weil ich für deine Augen nicht mehr sichtbar bin? Ich warte in der Zwischenzeit auf Dich, ganz in der Nähe, um die nächste Ecke.

Alles ist gut.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen,

in dem du einst so froh geschafft.

Siehst deine Blumen nicht mehr blühen,

weil dir der Tod nahm deine Kraft.

Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein.

Was wir an dir verloren haben, dass wissen nicht nur wir allein.

Die Zeit der Sorgen und des Leids, es ist vorbei,

die Liebe bleibt.

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben,

sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:

denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der

Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen

An die Mutter

Du hast das Größte mir gegeben:

Mein Dasein, das verdank ich dir.

Du, Mutter, schenktest mir das Leben;

denn du hast Ja gesagt zu mir.

Du gabst den Dingen ihren Namen,

halfst erste Worte zu verstehn.

Du gabst der Welt erst ihre Farben,

ließest mich ihre Schönheit sehn.

Du wusstest Märchen und Geschichten

und sangst mich in den Traum der Nacht,

erzähltest mir von Gott, dem Vater,

hast mir das Beten beigebracht.

Ich machte meine ersten Schritte

an deiner lieben, guten Hand.

Du zeigtest mir die ersten Wunder

in einem unbekannten Land.

Du hast mir meine Angst genommen;

denn wenn ich rief, dann warst du da.

Du gabst Vertrauen mir im Leben,

weil ich stets spürte, du bist nah.

Wenn du mich ansahst, sah ich Freude

und wusste mich von dir geliebt.

So lernte ich mein erstes Lächeln,

die schönste Sprache, die es gibt.

Was du tatst, kann ich nie vergelten.

Zu klein ist meine Kraft dafür.

Drum kann ich nur das eine sagen:

Hab Dank, und Gott vergelt es dir.

(Helmut Zöpfl)

KeCC


Steh weinend nicht an meinem Grab,

ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf.

Ich bin der Wind, der immer weht,

ich bin Brillantgefunkel im Schnee.

Ich bin die Sonne auf reifem Feld,

ich bin im Herbst der Regen mild.

Und wachst du auf in stiller Früh,

flattre als Vogel ich in die Höh,

zieh stumme, weite Kreise.

Nachts bin ich der weiche Sternenglanz.

Steh weinend nicht an meinem Grab,

ich lieg nicht hier, weil ich nie starb.

Tretet her, Ihr meine Lieben.

Nehmet Abschied weint nicht mehr.

Hilfe konnt ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer.

Manchmal wollte ich verzagen, hab gedacht, ich trüg es nie.

Und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie.

Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.

Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.

Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.

Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.

Auch wenn sie für immer gehen,

in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.

ich liebe dieses gedicht.

hat mir sehr bei dem tod meines großvaters letzten dezember geholfen und ich hoffe es hilft auch dir :°_

LG KCC

KxCC


naja eigentlich is es ja ein gedicht und dann noch ein vers sry

hab vergessn die zutrennen

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