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Hund liegt mit sehr hoher wahrscheinlichkeit im sterben

r{ed~zac hat die Diskussion gestartet


ich muss hier einfach mal alles loswerden.. ich kann einfach nichtmehr. könnte ein langertext werden..

es geht um meinen hund, der nun höchstwahrscheinlich im sterben liegt :-(

es fing alles am letzten samstag gegen 21 uhr damit an, dass er (barney) sich auf einmal komisch benahm. er hechelte, hatte das maul im 45 grad winkel offen und irgendwie sah der bauch angeschwollen aus, kurz danach bekam er starke kreislaufprobleme und sah sehr ängstlich aus.

wir haben barney dann ungefähr 30 minuten beobachtet und anschließend den tierarzt verständigt.

er wurde geröngt und es wurde eine magendrehung festgestellt. barney wurde dann sofort notoperiert, dabei wurde der magen entdreht, die milz musste aufgrund einer stauchung entfernt werden und der dickdarfm war bereits angeschwollen.

nach der op bekamen wir einen anruf, dass es sehr schlecht aussehen würde und barney mehrmals stabilisiert werden musste.

nächsten tag durften wir ihn dann schonwieder abholen, es ging ihm soweit ganz gut, er war nur wacklig. die ärztin meinte es folgen 4 kritische tage, aber wenn er die überstanden hat, wäre er über den berg.

barney hat auch jeden tag fortschritte gemacht, hat sich die tägliche prozedur der antibiotikatika-spritzen und des tropfes gut gefallen lassen, konnte am dienstag sogar schonwieder bellen, wedeln und kräftig an der leine ziehen. die tierärztin war einfach nur begeistert wie gut er sich erholt hat.

mittwoch durfte er dann schonwieder wasser und extra angemischte flüssignahrung zu sich nehmen. er hat solche riesen fortschritte gemacht, dass sogar die ärzte gestaunt haben. er hat alle 1,5 stunden seine nahrung bekommen und schonwieder funkelaugen gehabt, wie er immer geschaut hat wenn es etwas leckeres gab :-)

gestern hat sich dann leider alles gewendet :-( er hat angefangen das futter zu verweigern (sonst war er immer sooo gefräßig), daraufhin solten wir ihm ein magentherapeutikum geben, um die übelkeit zu verringern.

er hat auch wieder gefressen, gegen abend aber angefangen zu spucken und wieder das futter verweigert. heute sollten wir dann wieder zum tierarzt und dort wurde festgestellt, dass sein harnsäurespiegel viel zu hoch ist und er dringend in eine tierklinik müsste.

wir haben ihn auch sofort hingebracht und die ärztin dort meinte es würde sehr schlecht um barney stehen und jetzt müsste man festellen, ob sich bis morgen etwas ändert.

sein kreislauf ist seit vorhin auch sehr instabil, da der magen gifte produziert, die dafür sorgen, dass er sich sozusagen selbst zerfrisst..

ich kann einfach nichtmehr.. barney ist mein ein und alles. die not-op tat schon so weh.. wir haben und alle so gefreut, als er die super fortschritte gemacht hat, wie wir gesehen haben dass er kämpft. er hat mich bis gestern so glücklich und dankbar angeguckt und sogar seinen kopf völlig entkräftet zu mir empor gestreckt um mir ein küsschen zu geben. das kann doch nicht alles jetzt vorbei sein?! barney ist seit 6 jahren mein treuster freund und begleiter, mir tut das alles so weh.. allein schon das er grad nicht da is, sondern in der tierklinik und ich nicht weiß wie es ihm geht macht mich völlig verrückt.. es tut alles einfach nur verdammt weh :-( das schlimmste ist, dass ich einfach nichts für ihn tun kann.. ich kann hier nur rumsitzen und er liegt nun einsam und allein in seiner box in der klinik. er fehlt mir jetzt schon so, aber ich denke er merkt wie traurig wir sind.. ich hoffe es jedenfalls..

Antworten
I/CS


Hey! *:)

Macht mich echt traurig dein Text. Ich wünsch dir schonmal jetzt alles Gute :)*

Ich habe vor ein paar Jahren auch meinen Hund verloren. Er wurde 13 Jahre alt, Dobermann Schäferhund Mischling. Bildhübscher Kerl und so lieb.

War praktisch mein erster großer Freund, ich hatte ihn von klein auf :-) Hab heute erst mit meiner Oma drüber geredet, sie hat gesagt: "Es war der gutmütigste Tollpatsch den ich kannte..."

Mein Hundi hatte ein echt tolles Leben bei uns. Lange Spaziergänge und so... Wir haben ihn echt alle geliebt. Irgendwann lief er dann schlechter... Der Arzt meinte, er hätte ne Art Rheuma an der Wirbelsäule, und er hätte fürchterliche Schmerzen.

Seitdem bekam er dann jeden Tag sehr teure Medikamente (Schmerzmittel und so) und dann gings ihm wieder besser.

Aber man merkte eben, auch an ihm nagte der Zahn der Zeit. Schnauze wurde grau und so... Ihm gings dann immer schlechter, bis auch er das Futter verweigerte.

Wir gingen dann zum Tierarzt... Seine Leber war total geschwollen, er hatte Wasser im Bauch und so. Du musst wissen, seine Medikamente waren echt nicht ohne. Schlimme Nebenwirkungen, und ne Hundeleber is ja für sowas nicht gemacht.

Jedenfalls bekam er dann wieder Medikamente und ein paar Spritzen und war dann über nacht noch bei uns.. Ich bin dann Abends, als alle schon schliefen runtergegangen zu ihm.

Er lag direkt an der Treppe, schaute mich tot-traurig an.. Ich setzte mich ein bisschen zu ihm, weinte und streichelte ihn. (selbst jetzt, 4 Jahre danach steigen mir noch Tränen in die Augen...)

Er hat mich echt so angesehen.. Ich denk, er wusste was kommt. Am nächsten Tag sind wir dann nochmal zum Tierarzt und er wurde eingeschläfert... Is einfach eingeschlafen, war ganz ruhig. Aber zum Glück war ich nicht dabei.

Wir haben ihn dann bei meinem Opa im Garten begraben, mit Grab und so...

Aber wenn ich zurückblicke, mein Hund hatte ein sehr erfülltes Leben, und am Ende nur noch Schmerzen. Es war das Beste so. Und er war eh schon alt.. Da konnte man einfach nichts mehr ändern.

Ich hoffe ihm geht es jetzt gut, dort wo er ist @:)

Kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten wie es sich mit deinem Hund entwickelt.

Kopf hoch :p> Dein Hund würde bestimmt nicht wollen, dass du traurig bist!

Sei stark für ihn, dann ist er es auch für dich

ruedmzaxc


erst einmal danke für die aufbauenden worte. finde es schön, dass man nicht allein ist mit seinen problemen :)*

heute geht es mir etwas besser(jedenfalls jetzt grad, aber ich denke das wird sich im laufe des beitrags ändern :-( ), habe mir klar gemacht dass ich nichts an seinemm zustand ändern kann und es für ihn vielleicht sogar besser ist, wenn er einfach die augen zu macht. ich möchte nicht, dass er sich quält.

auch er hatte bisher ein sehr erfülltes leben, haben ihn im welpenalter aus einem schlechten zuhause gerettet. bei uns hat er das erste mal liebe statt schhläge erfahren. achman..nun seh ich ihn grad wieder vor mir, wie er glücklich mit unseren anderen hund über seine heißgeliebten wiesen rennt :/ hab auch grad tränen in den augen.. genauso als ich deinen beitrag gelesen habe. tut mir leid, was du da damals durchmachen musstest. aber du hast recht, manchmal ist es besser für ein tier zu sterben, als qualen zu erleiden.

meine ma hat heute nacht noch einmal mit der klinik telefoniert, die meinte erneut sie können und dürfen noch keine prognose stellen, aber es sieht weiterhin nicht gut aus und die chance liegt allerhöchstens bei 50/50 :-( gegen mittag will die klinik sich noch einmal melden, um eine prognose zu stellen.. ich hab angst vor diesem anruf :-(

"vor" barney haben wir maja verloren, sie war damals schon 11 jahre alt, wurde mit 8 jahren aufgrund von krebsgeschwüren in der gebärmutter und saugleiste, sowie in der lunge operiert und bekam probleme mit der hüfte.. der einzige weg sie zu erlösen war ebenfalls einschläfern.

ich hab mich dann damals den abend vorher von ihr verabschiedet und bin für 3 tage zu freunden gefahren. war ein komisches gefühl als ich wiederkam und nur noch ein hund zuhause war. ich hab die ganze zeit gehofft, der tierarzt würde maja doch nicht einschläfern, ich hab mir das quasi eingeredet, obwohl ich genau wusste dass sie nicht wiederkommen wird.

maja hat mich auch von meinem zweiten lebensjahr an begleitet, ich denke deswegen war der verlust auch so schlimm.. aber mittlerweile weiß ich, dass es ihr jetzt gut geht und ich sie irgendwann wiedersehen werde :-)

ich werde jetzt wohl bis morgen abend erstmal nichts mehr von mir hören lassen, da ich zum 18. geburtstag einer freundin eingeladen bin. ist zwar vll nicht richtig in der situation jetzt zu "feiern", aber ich kann leider nichts an dem zustand von barney ändern und ich möchte mich nicht in trauer vergraben, auch wenn es mir sooo weh tut.. aber mein leben muss halt auch weitergehen und ablenkung -sofern das möglich ist- tut gut, denke ich :-)

wenn er stirbt wird es ein sehr großer verlust für mich und meine familie, aber ich denke dann wird es für ihn besser so sein. ich möchte nicht, dass er sich quält.. nun weine ich schonwieder. ich fühle mich irgendwie wie eingefroren und so hilflos..

:-(

r`edAzaxc


es gibt neuigkeiten.

barney ist tot. er wird in diesen minuten eingeschläfert. beide nieren und der magen sind kaputt, er quält sich. seine lebensqualität liegt bei 10 prozent. es ist besser ihn zu erlösen.

für mich bricht grad eine welt zusammen, ich bin völlig fertig und werd heute doch zuhause bleiben. mein hund kann nich so einfach sterben und mich hier alleine lassen..

I/CS


Oh, das tut mir echt leid für dich :°_

Behalte ihn in Erinnerung als glücklichen Hund, der ein tolles Leben bei euch hatte, der euch geliebt hat, und der von euch viel Liebe erfahren hat!

Wir können nunmal leider nichts am Schicksal ändern, aber es war echt das Beste, wenn er sich am Ende nur noch gequält hat.

Würdest du so leben wollen? Nein

Würde Barney so leben wollen? Nein :)*

Also Kopf hoch... Der schock ist am Anfang groß, ich weiß. Schon seltsam wenn man nach Hause kommt und niemand an die Tür kommt und einen fröhlich begrüßt.

Aber das wird... Tag für Tag wird es besser :-)

r]edSzac


er hatte ja garkeine kebensqualität mehr.

um es mal deutlich zu machen: in spätestens 2 tagen wäre er gestorben, aber 2 tage qualen wollten wir ihm ersparen..

mein anderer hund ist auch ganz traurig, er liegt die ganze zeit auf der lieblingsdecke vom barney und guckt traurig.

vorhin im park hat er alle stellen abgeschnüffelt, an denen barney gestern nachmittag noch war, er ist dauernd stehenegeblieben und hat sich umgedreht, wo sein geliebter barney bleibt. barney war für ihn sozusagen wie eine mama, hat ihm im welpenalter alles beigebracht ( auch dass man als rüde das bein hebt beim strullen ;-) )..

nun heißt es ablenken, ablenken, ablenken.. und meinen hund als gesunden, mobilen schnuffel in erinnerung behalten..

danke für deine lieben worte :-)

@:) *:)

Aukay


Ich hab Gänsehaut, wenn ich das alles lese!

Wir mussten unsere Bessie vor zwei Jahren auch einschläfern lassen!

Man muss sich immer daran denken,dass es ihr/ihm jetzt besser geht und er bestimmt auf einer riesen großen grünen Wiese mit ganz vielen anderen Hunden rumtollt und glücklich ist!

Ich glaube fest daran, dass ich ihr eines Tages wieder begegnen werde...

Fühl dich umarmt :°_

Alles Gute für dich! :)*

ryedbzxac


habe heute die rechnung beim tierarzt und in der tierklinik bezahlt.. die tierärztin hat angefangen zu weinen, als sie uns nochmal alles gute gewünscht und ihr beileid ausgesprochen hat. sie hat den hund geliebt :-(

war ein sehr komisches gefühl mit halsband, aber ohne hund aus der tierklinik zu gehen und nach hause zu fahren..

mir kommt das alles noch so unwirklich vor, ich red mir andauernd ein, dass er morgen früh wieder auf seiner decke liegt und mich wie immer mit seinen funkelaugen, schwanzwedeln und euphorischen gebelle begrüßt und dann -wie immer- seinen guten-morgen-leckerlie bekommt :-(

ich hoffe das hört mit der zeit auf.. ich vermiss ihn so :-(

d.ine andMere Felfxe


redzac

Da heule ich mit, wenn ich das lese. Ich habe selber auch einen Hund und könnte mir nicht vorstellen, daß es sie irgendwann nicht mehr gibt. Aber wir müssen uns wohl damit abfinden, daß kein Leben ewig dauert.

Vielleicht kannst du dich dazu entschließen, deine Liebe einem anderen Hund zu schenken. Vielleicht sogar einem, den keiner mehr wollte, den man einfach irgendwo angebunden hat, um ihn loszuwerden. Die Tierheime sind voll davon. Gerade diese Tiere zeigen oft so viel Dankbarkeit und werden in dir einen vertrauenswürdigen Menschen sehen, dem sie treu zur Seite stehen. Natürlich wirst du immer wieder Parallelen zu Barney ziehen, aber du würdest einem hilflosen Tier ein neues Zuhause geben. Glaubst du nicht, daß dich das ein bißchen über deine Trauer hinwegtrösten könnte?

Liebe Grüße

r"e7dzaxc


ich habe noch einen anderen hund (dali), der hilft mir schon gut über die trauer hinweg, wobei klar ist dass er ein komplett anderes wesen ist.

wir haben uns vorläufig dagegen entschieden einen zweiten hund dazuzuholen, da unserer hund sehr dominant und besitzergreifend ist. natürlich ist er auch traurig, dass sein geliebter barney nun weg ist, der für ihn immer spielgefährte, kuschelhund und mama (neija doch eher papa ;-) ) war..

dali haben wir damals zu uns geholt, als maja gestorben ist und barney trauerte.. aber zwei hunde der größe sind einfach einer zuviel und deshalb bleibt es derzeit bei einem hund..

dali ist sogar schon in bachblütentherapie, da er (seit seiner kastration vermehrt) gefährliches verhalten barney und gewissen menschen, die er vorher mochte gegenüber gezeigt hat, da würde ein neuer, zweiter hund den bisherigen erfolg wieder zur nichte machen, da dali sich erneut beweisen und seinen platz in der rangordnung sichern müsste..

hab hier ja außerdem noch n ganzen zoo (katze, ratten, vögel) und ganz viele nachbarshunde zum verhätscheln und lieb haben :-)

aber dein gedanke war natürlich lieb gemeint :-( :)*

ich denke ich muss erst einmal richtig realisieren, dass barney niemals mehr wieder kommen wird, so weh er gedanke auch tut.. aber mit der zeit wird auch das vorbei gehen und ich kann dann ohne schmerz an die schönen zeiten mit meinem treuen begleiter barney denken :-)

r~ed.zaxc


..der ":-(" smiley bei dem satz " dein gedanke war natürlich lieb gemeint" ist dort versehntlich hingerutscht :-)

dfie anederue exlfe


redzac

Keine Sorge, ich hab das mit dem Smiley schon richtig verstanden.

Man merkt deutlich, wie tierlieb du bist und ich denke, daß du aus dieser Tierliebe heraus die richtige Entscheidung getroffen hast.

Alles Gute für dich und deinen "Zoo"! *:)

r1eXdzaKc


danke :-) tut gut, wenn ebenfalls tierliebe menschen einem zuhören und gut zureden :)* @:)

JqaniQnemagbdebuxrg


Ich kann hier an dieser Stelle auch nur meine Anteilnahme ausdrücken. Die Beiträge oben gingen mir ebenfalls sehr nahe. Habe damals mein Pferd einschläfern lassen für das ich damals glaub ich alles hätte entbehren können, nur nicht dieses Tier. Hatte damals ne schlimme Zeit und habe mich nur noch an das Tier, orientiert. Alles andere war Nebensache. Ich saß damals einige Zeit neben ihren toten Körper und sagte zu ihr immer wieder sie solle aufstehen. War total unter Schock. Heute weiß ich, dass es das Beste ist die Tiere von Ihren Qualen zu erlösen, sollte es keine alterative Methode zur Heilung geben.

Du hast deinem Tier die letzte Würde erwiesen indem du getan hast, was du getan hast. So konnte er friedlich und schmerzfrei einschlafen...

Liebe Grüße

Janine

ssadixra


@redzac

ich musste letzten donnerstag, am 3.8. meine Nicki nach 17 Jahren einschläfern lassen .. Die Mieze ist mitmir aufgewachsen - für mich gab es bis zu dem besagten TAg nur ein Leben MIT ihr ..

für mich brach ebenso eine Welt zusammen .. ich wußte nicht, wie ich ohne sie weiterleben sollte .. als klar war, dass die noch am selben Tag für immer gehen würde, saß ich oft bei ihr .. hab ihr gesagt, dass sie mich in meinen Träumen besuchen sollte und ich auch weiterhin mit ihr reden werde - was ich auch tue! Ich zünde abend für abend eine kerzen an und sprech oft mit ihr ..

Ich bin mir sicher.. wir werden unsre Lieblinge irgendwann mal wieder sehen .. davon bin ich überzeugt.. und bis dahin denken wir an sie, wie sie im Tierhimmel wieder jung und lebendig sind und freuen wir uns darauf, wenn der moment kommt, an dem wir sie endlich wieder in die arme schließen werden! ..

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