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Katze gestorben: Schlechtes Gewissen?

s]adi.rxa hat die Diskussion gestartet


Halllo .. ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin .. aber ins Tiermedizinforum passts auch nicht so recht.. ich hoff, mich versteht hier jemand ..

Als ich 5 Jahre alt war bekam ich meine Nicki .. 17 Jahre lang haben wir fast jeden Tag zusammen verbracht .. sie war irgendwie meine beste Freundin .. sie ging mit mir wandern .. Schlittenfahren .. Drachensteigern .. und wenn ich mit meiner Mutter Ärger hatte, und in den Wald ging, um mich abzureagieren, war sie auch mit von der Partie ..

Naja .. letzten Donnerstag musste ich sie einschläfern lassen .. sie war sehr krank .. und für mich brach eine Welt zusammen .. aber auf der andren seite war ich erleichtert - sie war ja schon sooo arm ..

Tja .. langsam aber doch fang ich an es zu verkraften .. ich vermiss sie schon sehr - zünde auch Abend für Abend eine Kerze für sie an .. aber ich weiß, dass es für sie das Beste war ..

Nur .. wenn ich jetzt wieder anfange mich zu amüsieren, hab ich irgendwie ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber .. Ich weiß nicht warum .. aber irgendwie ist das in mir .. ich hab einfach das Gefühl ich muss noch länger trauen .. obwohl ich das in meinem Herzen sowieso mache ..

Hat jemand schonmal sowas ähnliches gefühlt? ..

Antworten
c:oncrhiTtxabaxby


Hallo Sadira.

Erstmal möchte ich dir sagen, dass mir das leid tut mit deiner Katze.

jetzt zu deiner Frage... Ich habe mal ein bisschen recherchiert und folgendes gefunden (unter [[http://www.psychosoziale-gesundheit.net]]):

"Zwar ist die Trauer eine der intensivsten und schmerzhaftesten gefühlsmäßigen Belastungen, die durch regelrechte "Trauerarbeit" überwunden werden muss. Eine Krankheit ist jedoch auch die Trauer nicht, obgleich sie viel länger dauern kann, als die Umgebung im allgemeinen hinzunehmen gewillt ist. Dabei kann man sogar mehrere Phasen unterscheiden:

In der ersten Phase will man alles nicht wahr haben, nur aus einem bösen Traum erwachen. Man ist wie versteinert.

In der zweiten Phase brechen verschiedenartige, meist heftige (wenn auch nach außen verborgene) Gefühlswallungen auf: Schmerz, Wut (z. B. über das Verlassensein), Angst, Zorn, Schuldgefühle, die Suche nach einem Schuldigen, aber auch Liebe und quälende Sehnsucht, manchmal sogar Freude über einen neuen Lebensabschnitt (was wiederum Schuldgefühle auslöst). Je weniger bisher Gefühle zugelassen werden konnten, desto schwerer ist diese Phase. Sie äußert sich vor allem in vermehrten Schlafstörungen, einer besonderen Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und sogar Unfällen sowie ggf. in Selbstbehandlungsversuchen mit beispielsweise Alkohol und Tabletten, die auch einmal entgleisen können.

In der dritten Phase kann der Trauernde an nichts mehr anderes denken als an seinen Schicksalsschlag. Während dieser Zeit zieht er sich zurück und ist mit sich selber und seinem Schmerz beschäftigt. Das kann die Vergangenheit idealisieren. Doch die Wirklichkeit holt ihn wieder ein. Die Realität wird langsam akzeptiert.

In einer vierten Phase bewegt sich der Betroffene wieder langsam auf die Welt und andere Menschen zu. Auch das provoziert widersprüchliche Gefühle: Alles wird offener, intensiver erlebt und gestaltet, nichts soll verpasst werden. Andererseits hat man auch Angst vor erneuten Beziehungen, um nicht wieder eines Tages mit Trauer bezahlen zu müssen.

Die Dauer des Trauerprozesses ist individuell und schwer festlegbar. Das früher übliche "Trauerjahr" erscheint sogar häufig zu kurz. Auch pflegt der Schmerz nicht am Anfang, sondern Monate nach dem Verlust am ausgeprägtesten zu sein. Gerade während dieser Zeit aber beginnt die Anteilnahme der Umwelt deutlich zu verblassen. Man fordert - offen oder heimlich - wieder langsam zur Tagesordnung zurückzukehren. Doch die einzelnen Trauerphasen können immer wieder aufbrechen, wenngleich kürzer."

Wenn du gelesen hast, wirst du dich eventuell gerade in der 2. Phase befinden... Jeder überwindet seine Trauer anders. Lass all deine gefühle zu. Das gehört dazu.

Außerdem: Du weißt, dass es das beste für deine Katze war und sie wird dir dankbar dafür sein, dass du als ihr Begleiter erkannt hast, was richtig und gut für sie ist. Warum sollte sie nun böse sein, wenn du wieder fröhlich bist? Im Gegenteil... Sie wird von oben auf dich schauen und froh sein, wenn sie dich lachen sieht.

Alles Gute....

Kcl(e io


sadira

Nur .. wenn ich jetzt wieder anfange mich zu amüsieren, hab ich irgendwie ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber.. Ich weiß nicht warum.. aber irgendwie ist das in mir.. ich hab einfach das Gefühl ich muss noch länger trauen.. obwohl ich das in meinem Herzen sowieso mache ..

Meine Katze ist letztes Jahr gestorben. Es heißt, sie gehen, wenn sie hier ihre Aufgabe erledigt haben. Welche Aufgabe hatte Deine Katze bei Dir, die sie erledigt hat, die Dinge, die Du von ihr gelernt hast? Ist es nicht gerade das, was uns Katzen beibringen - das Leben zu genießen, das Beste daraus zu machen?

Sie hat Dich 17 Jahre begleitet. Natürlich kannst Du und es ist völlig logisch, dass Du jetzt darüber traurig bist, dass sie nicht mehr da ist. :°_ Ist es aber nicht eine Freude, dass Du sie 17!!! Jahre hattest?

D ieM~elanixe


Sadira, ich kann dich gut verstehen. Habe selber 2 Katerchen und vor einigen Jahren, als ich 14 war, den genauso alten Kater verloren. Es ist immer traurig, ein Tier zu verlieren, aber alles was man machen kann, ist die Zeit zu genießen wenn sie da sind und ihnen ein schönes Leben zu bieten. Denk an die schönen Momente mit deiner Katze, sie war sicher etwas ganz Besonderes!

shafdirxa


@kleo und melanie

danke für eure antworten .. ja ihr habt recht.. ich hatte ne echt tolle zeit mit ihr und hey - es war echt ein geschenk, eine so treue katze zu besitzen ..

außerdem bin ich überzeugt davon .. irgendwann werd ich sie wiedersehen .. die kerze werde ich trotzdem abend für abend weiterhin anzünden .. damit sie das licht von da oben flackern sieht und weiß, dass ich an sie denke ;-)

mfannx30


Hallo sadira !

Wir haben bis vor 4 Jahren einen Hund gehabt. Er ist ca. 13 Jahre alt geworden und dann ist an Krebs gestorben. Das deine Katze 17 Jahre alt wurde ist ein stolzes alter, echt, es gibt nur sehr wenige die so alt werden.

Ich bin auch sehr an unseren Hund gehangen, immer wenn ich von der arbeit heimgekommen bin hatte er mich so stürmisch begrüßt das wir ihn beruhigen mussten. Ich hab sogar geweint um ihn aber ich bin dankbar das ich so eine schöne Zeit mit ihn verbringen konnte, er merkte es wenn es mir schlecht ging, kam zu mir legte sich neben mir....

Nun hat meine Schwester wieder einen Hund...anfangs war ich böse auf sie...so einen Monat nach dem Tod des Hundes wieder einen neuen anzuschaffen. Aber nun habe ich diesen Hund wieder in mein Herz eingeschlossen, ich mag ihn genauso wie den ersten.

LG

Hannes

sKEnSixV3


Hallo sadira

Ich kann dich sehr gut verstehen. :°_

Vor drei Jahren ist einer meiner zwei Katzen im Alter von drei Jahren gestorben (krank). Innerlich habe ich lange getrauert, jedoch, damit die zweite Katze nicht alleine sein muss, haben wir ihr einen Spielkumpanen gebracht. Auch ich hatte schlechtes Gewissen und fragte mich, ob die Zeit dafür schon gekommen ist.

Dieser Kater ist jetzt drei Jahre alt und habe noch nie jemanden so lieb gehabt wie ihn. Jede Minute geniesse ich. Jedoch weiss ich, dass der Schmerz extrem sein wird, sobald der Tag für ihn gekommen ist. Doch daran denke ich noch nicht...

außerdem bin ich überzeugt davon.. irgendwann werd ich sie wiedersehen.. die kerze werde ich trotzdem abend für abend weiterhin anzünden.. damit sie das licht von da oben flackern sieht und weiß, dass ich an sie denke

Ich habe diesen Link in diesem Forum gefunden. Traurig aber sp wunderschön. :°(

[[http://www.afghanen-team.de/flash_yes_1.html]]

Alles Gute

sEns

sWadiMra


sensiv

danke.. =) .. die geschichte mit der regenbogenbrücke kenn ich schon - aber mit dem flash dazu bewegt es mich gleich noch mehr .. ich vermiss meine kleine nicki wirklich sehr und es vergeht kein tag, an dem ich nicht an sie denke und in meinem herzen um sie trauere .. aber ich glaube an die geschichte mit der brücke .. ganz fest .. und das hilft mir ein bisschen, den schmerz zu lindern ..

saadGira


Ich hab schon einen Tag nach Nickis Tod mir neue Miezen zugelegt .. Eine Katzenmami mit 2 Babies .. sie wurden in nem Kellerschacht gefunden, die Katzenmami war ganz abgemagert ..

Jetzt sieht man, wie dankbar sie ist .. sie weicht nicht mehr von meiner Seite .. Anfangs hab ich lange überlegt, ob es Nicki denn "recht" wär .. aber sie und ich wissen, dass Nicki unersetzbar ist .. und ich sie auch nicht ersetzen will .. Ich möchte einfach nur auch andren Miezen ein schönes Katzenleben ermöglichen, so, wie Nicki eins hatte - und ich glaub, das würd Nicki auch wollen ..

Eine Kleine Mieze muss ich leider weggeben .. sie war schon vermittelt als ich die drei zu mir geholt hab, nur noch zu klein, um von der Mutter weggenommen zu werden .. ans Herz sind mir alle drei schon gewachsen .. aber ich glaub, bis ich sie soo lieb haben kann, wie ich Nicki lieb habe/hatte .. wird es noch lange dauern ..

v{anRnihperz


hallo zusammen

bin neu hier!

musste gestern meine katze einschläfern lassen sie wurde 13jahre alt :°(

sie hatte mit den nieren zu tun und das is in den letzen monaten sooo schlimm gworden und jetzt hatte sie auch noch einen Speicheldrüsentumor dazu bekommen!

gestern wars dann soweit !

man braucht genauso viel zeit wie bei einen geliebten menschen wenn er stirbt um das zu verarbeiten!!

jetzt hab ich aber noch eine zweite katze und ich die is ganz durcheinander das waren geschwister und er läuft durch die wohnung und sucht den andren dann liegt er wieder auf den kratzbaum aber man merkt er is traurig!

habt ihr damit erfahrung was man tun kann um nix falsch zu machen bei seiner Trauer?

Meine Tochter ist ja auch traurig die is wohl schon 15jahre ,also mit den kater fast aufgewachsen aber ihr fehlt unser Bärli auch war ein sehr schöner roter kater

war immer bei ihr wenn sie krank war und wenn sie traurig war oder wenn sie nur von badezimmer kam hat er schon bei ihr im zimmer gewartet auf sie

das nennt man Treue tiere sind richtig treue lebewesen :)z

freu m ich wenn ihr mir helft!:°(

V|ampicrela


:°_ An dieser Stelle möchte ich allen mein Mitgefühl ausdrücken, deren Katzen schon länger nicht mehr bei ihnen sind oder grad erst gegangen sind. Meine Wumpi ging am 03.05.2004 sie wurde fast 23 Jahre! Unser Felix wurde 18 Jahre und mußte uns wegen den Nieren am 22.04.2003 verlassen. An Wumpi hing ich am meisten, die kam mit einem halben Jahr zu mir und hat sich um mich gekümmert, wie eine Mutter im Übetragenen Sinn. Wenn es mir schlecht ging, war sie für mich da. Auch Felix , der eigentlich nur während des Urlaubs meiner Schwiegermutter bei uns sein sollte, blieb dann weil er uns lieber mochte als meine Schwiegermutter. Er und Wumpi waren wie ein altes Ehepaar. B eide waren Karthäuser Mischlinge.Wumpi war als Baby in einem Versuchlabor und hatte seit dem einen Kahlen Fleck im Nacken. Ich hab zwar wieder eine Katze, aber die Bindung ist nicht wie mit ihr es war. Ich vermisse sie heute immer noch! Am Anfang konnte ich kaum klar denken, weinte ständig. Nun nicht mehr so. Aber ich vermissen die beiden so sehr!!!!!

Zu Wumpi sagte ich auch mal meine Krankenschwester. Denn mit ihrem Schnurren päppelte sie mich auf. Ich rede auch jeden Tag mit den zweien. Wenn ich ins Bett geht und aufsteh, hab schöne Bilder von ihnen am Bett hängen, sag ich auch immer gute nacht und guten morgen. Streichle diese Bilder auch. Bei beiden war ich in der Stunde des Abschiedes dabei. Bei Wumpi rief ich Montags morgens sogar im Geschäft an und sagte ein Familienmitglied stirbt, ich komme nicht. Mein Chef mag zwar keine Katzen, aber er gab mir den Tag. Ich fuhr Wumpi zum Arzt, irgendwo in der Hoffnung er könne zaubern....aber im Grunde war mir klar, dass ihre Zeit da war. Der Doc meinte noch, vom Herz her wolle sie gar nicht gehen...das sei noch TOP! Aber alles andre ... Nun ja, ich ließ sie erlösen...

Was ich noch bemerken möchte, als Felix ging, hatte ich in der Nacht drauf das Gefühl, saß grad auf dem Bett, als spürte ich ihn mit seinem Fell wie er sich mir in die rechte Seite drückte. Echt wahr! Und bei Wumpi spürte ich sie auch kurz nach der Beisetzung wie sie Nachts wie immer bei mir auf der Brust lag. Wenn ich es nicht selber gespürt hätte, würde ich es fast nicht glauben. Aber so war es !! Wumpi kommt mir öfters in meinen Träumen vor. Da gibt sie mir auch das Gefühl es geht ihr gut und sie ist dennoch bei mir!.

Es gibt leider Menschen, die können das nicht verstehen, aber sind mir egal! Fakt ist, Tiere sind KEINE SACHEN!!! SIE SIND LEBEWESEN MIT EINER SEELE UND GEFÜHLEN!! :-) :-)

Auch ich bin der Meinung, meine 2 eines Tages wiederzusehen !!!

Von meinen Katzen gibt es mehr Bilder, als von mir. Ich danke dem Erfinder des Fotos!

Schlechtes Gewissen hatte ich auch etwas, als ich unsere Poponi , nun 12 Jahre-war 8 als ich sie aufnahm, aber ich konnte nicht ganz ohne sein, da wir leider keine Kinder haben. Die Beziehung ist heute ganz ok, aber sie -liebt Männer- da ihr Familie zuvor auch mehr der Mann sich mit ihr beschäftigte. Aber wegen einer Allergie wegegeben hat.

GANZ LIEBE GRÜßE AN EUCH ALLE!@:) *:)

A*melxi


Liebe sadira

Ich kenne deine Beiträge vom lesen und ich weiss, wie wichtig dir deine Katze war.

Ich drücke dich mal ganz lieb :°_ :°_ Es tut mir so leid.

Vor fast einem Jahr hab ich unseren Conny gehen lassen müssen. Er ist 20 geworden und dann hatte er Herzrhytmusstörungen. Es ging einfach nicht mehr.

Ich habe lange gebraucht, um damit zurecht zu kommen. Trauern tue ich auch heute noch. Der Schmerz geht nicht vorbei. Alles, was sich ändert, ist die Erkenntnis, dass es das Beste war, was wir unseren Tieren an dieser Stelle ihres Lebens noch geben konnten.

Im Herzen trauert man, glaub ich noch viele Tage/Wochen/Monate.

Bei uns war es so, dass ich einige Wochen davor unser Baby bekommen habe und dann ernsthaft ein Problem damit hatte, die Zeit mit meinem Sohn zu genießen. Es war ein ähnliches Gefühl, wie du es beschreibst, wenn du sagst, dass du ein schlechtes Gewissen hast.

So ging es mir auch. Und es geht mir teilweise heute noch so.

Aber mittlerweile weiss ich, dass Conny es nicht gewollt hätte, dass ich mein Leben einstelle. Er hat mich geliebt, wie ich bin und dafür, was ich ihm gegeben habe. Und er hätte nicht gewollt, dass ich mich verändere.

Er wird immer ein Teil von mir sein und nichts kann ihn ersetzen.

Wir haben mittlerweile einen neuen Kater, der uns sehr viele schöne Momente gibt und ich mag ihn sehr. Aber, genau wie du schreibst: es wird lange dauern, bis ich ihn genau so liebe.

Du und deine Nicki, ihr werdet euch eines Tages genau so wiedersehen, wie ich Conny wiedersehen darf. Bis dahin können wir nur die Liebe und die Erinnerung im Herz tragen und sehen, dass wir die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen und dazu gehört auch, dass du zwei Katzen, denen es schlecht ging, nun ein neues Zuhause gegeben hast.

Ich denke, du machst schon alles richtig :)* :)* :)*

mzon^sc+hisxchi


Jetzt habe ich mich auch hier angemeldet, weil ich so traurig bin. Heute morgen hat die Tierklinik angerufen, dass meine über alles geliebte Katze über Nacht verstorben ist. Vor drei Tage wurde sie angefahren und man sagte mir in der Tierklinik, dass es kein Problem ist, das wächst alles wieder zuammen und ich durfte sie auch wieder mit heim nehmen. Sie hat gefressen und blieb trotzdem schön liegen. Und gestern ging es ihr dann nicht gut, ich sofort wieder in die Klinik, und sie sollte über Nacht bleiben, wegen Stuhlgang usw... die Ärztin meinte auch, dass die Augen etwas gelb sind und man Blut nehmen sollte. OK- heute morgen dann der Anruf. Sie ist nicht an den Folgen des Unfalls gestorben, sondern hatte wahrscheinlich noch irgend ein Leberleiden oder so. Jetzt mache ich mir Vorwürfe, dass ich nicht bei ihr war, als sie über die Regenbogenbrücke ging.

Sie hat mir immer geholfen, schon seit sie mir vor 9 Jahren zugelaufen ist. Eine so süße 3-farbige Glückskatze. Ich habe ihr in den 9 Jahren alles gegeben, was möglich war und ich habe es 1000-fach zurück bekommen.

Ich habe zwar nochmal 4 Katzen, aber jede ist auf ihre Art einzigartig. Mein Herz ist so schwer, wird sie mir verzeihen, dass ich in ihrer letzten Stunde nicht bei ihr war?

Ich hoffe, sie versteht mich noch und sieht meine Tränen, jede einzelne für sie. Jetzt hat sie keine Schmerzen mehr, aber ich....um so mehr.

pOhilip41x0


Hallo Monschischi,erstmal tut mir das total leid,dass deine Katze gestorben ist. Ich kann dich soo gut verstehen.Ich habe am 18.4. meinen wunderschönen Angorakater einschläfern lassen,10 Jahre alt und so was von lieb.Er hatte es auch mit der Leber. Ich hab mit demTA alles versucht,um ihn zu retten. Sie wird dir verzeihen,mit Sicherheit!!Du hast all die Jahre für sie gesorgt und das zählt!!Aber ich kann verstehen,wie es dir geht..Ich muss mir auch immer wieder vor Augen halten,dass mein Kater ein wunderschönes Leben hatte.Mein TA ist zu uns nachhause gekommen zum Einschläfern,aber glaube mir,dass war das Härteste was ich je erlebt habe.Ich bin richtig zusammengebrochen....Vielleicht sieht dich deine Mieze vom Katzenhimmel aus,und sie wird es verstehen....Also denk an die schönen Zeiten,die ihr zusammen hattet. :°_ :°_ :°_

m~o3nscUhis~chi


Hallo philip 10

danke für Deine tröstenden Worte und Du weißt was ich fühle, Du hast es auch erlebt.

Vielleicht treffen sich unsere "Zwei" da oben und wünschen sich, dass wir nicht traurig sind.

Ich habe noch ein "Pflegekind", mein Kater Paul. Genau vor einem Jahr kam er nach Hause mit eingeschlagenem Rücken, Wirbelsäule ab, Schwanzabriss, Blasen- und Darmlähmung, aber er lebte. Nach 4 Tagen wollte ihn der Tierarzt einschläfern, denn es musste mehrmals täglich die Blase entleert werden und der Darm. Aber ich gab nicht auf, Schmerzen hatte er nicht, also bin ich auch in die Tierklinik und nach 3 Wochen stationär durfte ich ihn heim holen. Er bekommt täglich seine Tablette, verliert auch mal was während dem Laufen, aber er ist da und ihm geht es gut, auch wenn er nie mehr seinen Schwanz heben kann und mal "hinterher putzen" ist ja nicht schlimm. Er bedankt sich täglich bei mir, umarmt mich und schmust.

Aber mein "Mäuschen" fehlt mir eben trotzdem, immer hat sie gewartet bis ich heimkam und wich mir dann nicht von der Seite und nachts hat sie mich in den Schlaf geschnurrt.

Ich wünsche auch Dir alles Gute und immer daran denken, unseren Kätzchen geht es jetzt gut, ohne Schmerzen. Leiden lassen ist ja mit Sicherheit auch keine Lösung, auch wenn wir jetzt leiden, irgendwann sehen wir uns alle wieder.

Einen ganz lieben Gruß schickt Dir

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