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Ein geliebter mensch hat sich die Pulsadern aufgeschnitten

NQova^liax19 hat die Diskussion gestartet


ich habe meinen vater gesehen,kurz nachdem er sich die Pulsadern aufgeschnitten hat.Ich bekomme das bild net mehr aus meinem kopf.ich musste seine blutlaachen wegwischen und sehe es immer vor mir.So viel Blut aufeinmal und das net nur in einem Horrorfilm.egal ob ich die Augen geschlossen habe oder net,ich seh immer wieder die Bilder vor mir.Weiß net wie ich damit umgehen soll und meinen vater jetzt begegnen.sehe ihn plötzlich mit ganz anderen augen.Er war immer die stärkste Person,die ich kenne.Nur von ihm habe ich meine Stärke.Wie also damit umgehen?Hilft es einfach weiter zuleben,als wäre nix passiert?

Antworten
gFruene[wuexste


Dein Vater wird seine Gründe gehabt haben, die ihm dazu gebracht haben. Versuche mit ihm zu reden wieso es dazu kam und erkläre ihm, dass dich sein Vorgehen sehr belastet. Ist er in ärztlicher Behandlung? Wenn nicht, dann überzeuge ihn davon, dass er jetzt Hilfe braucht. Es kann sein, dass er sonst seine Tat wiederholt, denn das Problem ist ja nicht gelöst. Wenn du meinst, du kommst nicht alleine damit klar, denn du musst ja auch das Erlebte verarbeiten, dann wende dich an einen Neurologen. Gespräche können helfen.

TAochtVer-din->Sorge


Du hast etwas ganz Schreckliches erlebt! :°_

Ich kann sehr gut verstehen, dass du diese Bilder nicht aus deinem Kopf bekommst.

Du bist hoffentlich nicht alleine in dieser Situation?

Hast du jetzt im Moment jemanden bei dir?

Ja, sicher hat dein Vater Stärke ausgestrahlt und trotzdem ein großes Problem mit sich herumgetragen, wenn er nur in einer solchen "Lösung" einen Ausweg sah. Es ist ganz natürlich, dass du ihn nun mit anderen Augen siehst - sicher als jemanden, der plötzlich "Schwäche" zeigt und als jemanden, der sich mit einem Problem nicht anvertraut und sich in einer vermeintlichen Ausweglosigkeit nicht anders zu helfen weiß.

Das ist mit Sicherheit eine schlimme Erfahrung, die du machst.

Ich denke, dass dein Vater sicher professionelle Hilfe bekommt. Und die solltest auch du in Anspruch nehmen.

So zu tun, als wäre nix passiert, hilft nämlich niemandem!

Ich kann dir leider nicht weiterhelfen und hoffe, dass du nicht alleine gelassen wirst mit all deinen Fragen.

Alles Gute und viel Kraft, das zu verarbeiten.

NYoBvalia#19


leider bin ich damit alleine

mein vater hat es wegen meiner mutter gemacgt.sie wollte ihn nach 23 jahren verlassen.An dem abend an dem es passiert ist,hat sie es ihm gesagt und er hat sich auf mich gestütze.das finde ich auch sehr gut einerseits,aber mich belastet es echt stark.jetzt gibt meine mutter ihm doch noch eine chance.ich hoffe sie macht das richtige,so dass es net nochmal dazu kommt.habe angst meinen vater dann irgendwann tot aufzufinden.beide tun so als wäre nix passiert.keiner redet mit mir oder fragt wie es mir geht.ist aber einerseits auch ok,weil es schließlich ein problem ist,was die beiden haben.aber in diesem moment war nur ich da.ich musste mit meinen vater auf den krankenwagen warten.den ich rufen musste,als mich meine mutter in der nacht geweckt hat.musste mich um ihn kümmern,was ich auch gern getan habe,er ist ja schließlich mein vater.doch dann musste ich mich auch noch um meine mutter kümmern.ich weiß net,ob das egoistisch ist.aber ich musste sein blut wegwischen und mit den beiden reden.mein vater zum ersten mal weinen sehen und zusammenbrechen.ich glaube,dass hilfe trotzdem(auch wenn sie sich wieder vertragen haben)ihm gut tun könnte.gerade damit es net nochmal passiert.aber er will es bestimmt net und habe angst ihm das zu sagen.was denkt er dann über mich.ich hoffe ich werde auch so damit fertig was ich gesehen habe,aber wenn net.soll ich mir hilfe holen,obwohl ich damit eigentlich gar nix zu tun hab.ich will alles sein,nur net egoistisch.vielen vielen dank schonmal für die antworten.hilft irgendwie.und das freut mich

L2il&u8x7


Dieses Problem geht euch alle an

Du bist auf gar keinen Fall egoistisch. So eine klasse Tochter wie dich kann man sich nur wünschen. Du bist genauso ein Teil dieser Familie und auch dich belastet dieser Selbstmordversuch und die damit entstandene neue Situation.

Deine Eltern und auch du dürfen dieses Thema nicht totschweigen und es wird nur noch belastender für euch alle, wenn ihr so tut als wäre nichts passiert. So leicht, dass auch immer gesagt ist und ich weiß wie schwer das ist, aber du musst mit deinen Eltern darüber reden. Sag ihnen wie du dich fühlst, erzähl ihnen von deinen Ängsten und die Angst, dass es wieder passieren wird. Sag deinem Vater, wie sehr du ihn liebst und wie groß die Angst ist ihn für immer zu verlieren. Dein Vater braucht dringend ärztliche Hilfe und auch du brauchst dringend jemandem mit dem du über diesen Vorfall und deine Ängste und Gefühle sprechen kannst.

Ich kann dir nur viel Kraft und Mut wünschen und hoffe, dass ihr alle die nötige Hilfe bekommt, um all das zu verarbeiten.

TPocht0eOr-in"-Soxrge


Hol´dir Hilfe, Lilu!

Jetzt habe ich ein wenig verstanden, warum das dein Vater getan hat.

Das Schlimme für dich ist nun jetzt, dass du mittendrin stehst und nicht helfen kannst.

Aber weißt du: Ein "Kind" kann nicht die Beziehung seiner Eltern retten! Damit bist du eindeutig überfordert.

Bitte rede dir keinen "Egoismus" ein, wenn du jetzt an dich und dein Befinden denkst.

Du bist nicht dafür verantwortlich, wie es deinen Eltern in ihrer Beziehung geht.

Aber sie sollten sich beide jetzt darum bemühen, dir zuzuhören. Sie müssen wissen, wie du dich in dieser Situation fühlst.

Ich weiß, es ist sehr schwer für dich und du hast Angst, dass dein Vater das wieder versucht - Angst, dass du ihn oder deine Mutter mit deinen Fragen verletzen könntest.

Und du hast Angst, zu versagen, weil du nicht helfen kannst.

Ich denke, wenn dein Vater ins Krankenhaus kam, dann müsste sich dort eigentlich ein Psychologe um ihn kümmern - es war ja ein Suizidverduch.

Frage einfach den Arzt - das ist dein Recht. Er muss auf alle Fälle professionelle Hilfe haben - um ihm eine andere Lösungsmöglichkeit seiner Probleme bewusst zu machen.

Und wenn deine Eltern nun eine zweite Chance nutzen wollen, dann wären sicher beide in einer Paartherapie gut aufgehoben. Deine Mutti ist mit solchen "Erpressungsversuchen" ja auch überfordert.

Aber das ist Sache deiner Eltern.

Wenn sie nicht darauf eingehen, dann hole wenigstens du dir Hilfe.

Ich denke, dass du die brauchst. Hab´den Mut - tu´ was für dich!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

TNochteKr-inQ->Sorxge


Entschuldige bitte, Lilu - natürlich war Novalia gemeint!

@:)

S5uz y81


@Novalia19

Du brauchst dringend jemand, mit dem Du reden kannst. Hast Du eine Freundin, mit der Du reden kannst? Wie geht die Verwandschaft damit um? Gibts da jemanden, an den Du Dich wenden kannst? Reden Deine Eltern nie mit Dir über dieses Thema?

Als ich gelesen habe, das Dein Vater sich umbringen wollte, weil Deine Mutter ihn verlassen wollte, bekam ich Gänsehaut. Meine Mutter wollte meinen Vater auch mal verlassen. Er war Alkoholiker, ein ziemlich aggresiver sogar. Er wollte das Haus anzünden, wenn sie nicht zurück kommt. Und sie kam zurück. Nach 10 Jahre wurde er wieder rückfällig(letztes jahr), jetzt geht alles von vorne los. Niemand hat mit mir oder meinen Geschwistern darüber geredet, alles wurde verheimlicht. Ich entwickelte mit 14 eine Angststörung, die ich noch heute habe. Bin jetzt 25. jeder weiss wovon ich die habe, aber keiner gibt es zu.

Wenn ich damals jemanden gehabt hätte, mit dem ich darüber reden könnte, würde es mir heute viel besser gehn.

Darf ich fragen, warum Deine Mutter Deinen Vater verlassen wollte? Machst Du Dir nicht Gedanken darüber, was passiert, wenn Sie wieder streiten. Hatte Deine Mutter nur Mitleid, als Sie zurück kam oder haben sie sich richtig ausgesprochen?

Sei mir nicht böse, wenn manche so sätze hart klingen.

Uns würde es heute besser gehn, wenn meine Mutter damals mit uns gegangen wäre..

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft :)*

liebe Grüsse Susi @:)

Nmoval8ia1v9


ich habe zwar eine freundin mit der ich drüber reden kann,aber bei ihr geht es irgendwie net.Kann mich einfach net fallenlassen.Rede dann eher so darüber,als wär es einen fernen bekannten passiert.Warum ich so rede?keine ahnung.wahrscheinlich leichter damit umzugehen.meine verwandtschaft weiß gar nix davon.auch ich sollte es eigentlich net weitererzählen.sie haben angst,dass das rum geht und schlecht über sie geredet und falsch über sie gedacht wird.was ich auch noch verstehen kann.nein,wir reden net drüber.hab meine mutter drauf angesprochen,dass er wohl ärztliche hilfe braucht.Sie hat ganz geschockt geguckt und meinte:meinst du?immernoch so schlimm?"ich glaub sie hat noch gar net verstanden,dass er sich umbringen wollte und dass das net auf die leichte schulter zu nehmen ist.sie meint,da es zwischen ihnen beiden wieder in ordnung ist,ist auch alles wieder mit ihm in ordnung.aber ich meinte,dass das immer wieder passieren kann.sie ist aber dann met weiter drauf eingegangen... ich weiß net,ob sie nur aus mitleid ihm eine 2te chance gegeben hat.ich glaube aber netsie wollte einen anderen,den sie gerade mal 2wochen kannte.sie meint er hatte das gewisse,was mein vater net mehr für sie hatte.aber jetzt bemüht er sich und ist so süß,so kenne ich ihn gar net.sie meint aber das er früher schonmal so war und genau das hat sie vermisst.ohne dass wollte und konnte sie net mehr.

nein,meine eltern reden erst recht net übers thema mit mir.frag mich nur warum.meine mutter hat mich mal in den arm genommen und gesagt,dass ich so auf abstand gehe im moment.sie hatte was getrunken,dann wolltv ich da net weiter drauf eingehen.das ist noch so ein ding.ich kann nur ernsthaft mit ihnen reden,wenn sie was getrunken haben.schade,aber es ist mein leben lang so.an manches gewöhnt man sich...das mit deinen vater und deiner mutter tut mir leid für dich.muss/te echt schlimm für dich gewesen sein.seine eigenen eltern so zu sehen,ist wohl mit das schrecklichste,denk ich.kannst du denn jetzt besser damit um?bzw was hast DU gemacht um damit fertig zu werden?

danke für die kraft.das bedeutet mir echt was.ihr seit echt super!!!

S]uzy8j1


Wenn Deine Mutter nur redet, wen sie getrunken hat, ist es doch ein zeichen, dass Sie sich doch Ihre Gedanken macht. Mit Alkohol fällt ja die Hemmschwelle. Vielleicht solltest Du es mal ausprobieren und mit Ihr reden, auch wenn Sie getrunken hat. Vielleicht bekommst Du dann einige Antworten? Man sollte sich nie daran gewöhnen!!! Trinkt sie viel? Seit wann?

ich hätte an Deiner Stelle die Angst, dass er sich wieder was antut, wenn wieder das wort Trennung kommen würde. Er hatte ja damit Erfolg, sie kam zurück. Natürlich wünsche ich euch, dass sie wieder so glücklich werden wie damals.

Ich geh seit einigen Jahren zu einem Heilpraktiker, er nimmt mich ernst, hört mir zu. Er hat mir verschiedene Homöophatische Mittel gegeben, damit ich die Angststörung in den Griff bekomme. z.B. habe ich Bachblüten, die bewirken, dass ich nicht zuviel in der Vergangenheit lebe und meine Angst und Sorgen um andere sich in grenzen hält.

Mir hat es super geholfen. Aber seit dem Rückfall wurden die Beschwerden wieder schlimmer.

Warst Du schonmal beim Arzt deswegen?

:)*

Nkoval>ia19


ich meinte,man gewöhnt sich daran,dass man nur mit ihnen reden kann,wenn sie getrunken haben.meine eltern trinken im normalen maße.wenn feiern sind eigentlich nur.ich komm mir immer nur blöd vor,wenn ich dann mit ihr rede,weil ich net weiß,ob sie überhaupt versteht was ich meine.

doch ich habe tierische angst,dass es nochmal passiert.dann aber eher,dass ich ihn tot auffinde,hab irgendwie so das gefühl,dass er es beim nächsten mal "richtig" machen wird.das ist echt meine angst,deswegen will ich ja,dass er zu einem arzt geht.

ich war auch selber noch nie bei einem.ich kann net einschätzen,wenn es besser wäre dahin zu gehen,oder wenn man einfach nur fehl am platz ist.ich denke mir,dass andere größere probleme haben und was ist,wenn ich da auftauche und der arzt nur denkt:jetzt kommt sie hier mit son kinder problem an,was gar net so schlimm ist?ich kenne das sich zu viele sorgen um andere zu machen.weiß dass man es lieber net machen sollte,kann dich da aber verstehen...

SQuzy8x1


Ich glaube, Du hast eher Angst Deine Geschichte einem Arzt zu erzählen, oder? Was Du mitgemacht hast ist heftig. Als ich mit meinem Heilpraktiker gesprochen habe, hat er angefangen und traf es auf den punkt. ich habe dann einen heulkrampf bekommen, war froh, es endlich mal ausgesprochen zu haben. Denn von mir aus hätte ich nie von diesem Thema angefangen. Mir war es auch peinlich.

Mir fiel ein riessen Stein vom Herzen.

Ich kann Deine Angst sehr gut verstehn! Was sagt denn Deine Freundin dazu?

N ovali[ax19


meine freundin war geschockt.sie fing an zu weinen.Ich kenne sie seit 15 jahren.also kennt sie meinen vater auch sehr gut.konnte mir aber auch net wirklich helfen.weiß nicht,mag mich irgendwie net öffnen vor ihr.ich denke bei einem außenstehenden könnte ich das besser.deswegen ziehe ich arzt ja schon in betracht.ja,ein bißchen angst hab ich wirklich.ich mein,er weiß dann ganz genau was in mir vorgeht...

m<ima<jajxa


Liebe novalia

Ich schließe mich meinen ganzen Vorrednern an, möchte Dir aber noch einen Tip geben! Ich bin selber Mutter und von meinem Mann getrennt lebend. Daß ich mich getrennt habe, hat seine Gründe, die meine Kinder vielleicht auch noch nicht so gut verstehen können. Das brauchen sie auch nicht, wie Du es auch nicht verstehen mußt, warum sich Deine Mutter trennen wollte, vielleicht auch noch möchte! Das ist das Problem zwischen Deinen Eltern!!!

Was Du erlebt hast ist sehr schlimm und macht mich etwas wütend auf Deinen Vater, der es zugelassen hat, daß Du in diese Situation gekommen bist!

Jetzt den Vorfall (nicht die Trennung an sich !) zu verdrängen ist weder für Deine Eltern noch für Dich von Vorteil!

Ich habe meinen Töchtern einen Termin bei Pro Familia gemacht. Einfach, daß sie mit einer unabhängigen Person (sind alles Psychologen) reden können!

Das erste Gespräch ist kostenlos und dauert etwa eine Stunde!

Nütz diese Chance und stelle Dich den Bildern in deiner Erinnerung, nur so kannst Du sie verarbeiten!

Ich wünsche Dir alles Gute!

N~ovBalia,19


ich kenne ja die gründe warum sie sich hätte von ihm trennen wollen.das schlimme daran ist,dass ich sie da auch echt verstehen konnte/kann.Wenn sie sich trennen würden,wäre das mehr als schade,aber ok für mich.Doch da wusste ich auch noch net wie mein vater darauf reagieren würde.ich mein er hat jämmerlich geweint und ist in meinen armen zusammen gebrochen.es ist komisch,dass du das erwähnst,denn ich verspüre ab und zu auch einen kleinen hass auf meinen vater,weil ich all das sehen musste und sein blut wegwischen.aber ich will ihn net hassen!es muss wirklich schwer für ihn sein,ich mein,er hat mir erzählt,dass er alles nur für sie getan hat.das haus gebaut,...alles haben sie zusammen durchgestanden.aber warum stüzzen sich beide so sehr auf mich?nur weil ich einfach da bin?ich mein,sonst reden sie auch net mit mir.es kommt auch nie die frage,wie es mir geht.oder ob wir mal reden sollten.nix.sie tun,die gánze zeit so al wäre nix gewesen und das macht mich ja gerade so fertig.es ist was schreckliches passiert,darüber können sie doch net einfach hinwegsehen...vielleicht haben die beiden da auch schon drüber geredet,ich weiß es nicht.ich bekomme ja nix mit.gerade weil jetzt wieder niemand mit mir redet...ich weiß nur,dass ICH mich da nicht einfach so mit abfinden will!

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