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Schon wieder Selbstmord in meiner Familie

LgieQsbxet hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,ich dachte ich schreib hier auch mal.Also bei mir in der Familie hat sich vor 20Jahren mein Vater das Leben genommen.Er hat sich auf dem Dachboden erhängt.Das schlimmste ist das er es gemacht hat an seiner Mutters Geburtstag also meiner Omas Geburtstag sie wird immer an ihrem Geburtstag daran erinnert und finde ich sehr schlimm.Meine Mutter hat ihn als erstes gefunden dann hat meine Oma ihn gesehen und versucht ihn noch zu retten aber ist klar er war tot.Mein Gott das war ein richtiges Drama die ganze Stadt wußte hinter davon.Damals war ich 6Jahre Alt und ich muss sagen bis heute stellt sich die Frage nach dem Warum das wird man sich immer stellen.Aber ich war und bin heute immer noch sauer das er mich allein gelassen hat

denn ich hätte doch so dringend einen Vater gebraucht denn bei Mutter ging es mir ziemlich schlecht sie ist schwere Alkoholikerin da könnt ihr euch vorstellen wie meine Kindheit aus sah.Ja darüber kommt man nur schwer hinweg meine Oma und mein inzwischen verstorbener Opa haben bestimmt ein halbes Jahr um die Wette geheult erzählte sie mir.Und sie konnte es kaum glauben das er tot ist.Ja das ist nun 20 Jahre her und vor 4Wochen hat sich mein Onkel umgebracht.Das ist der Mann von der Schwester von meinem Vater.Die hat nun vor 20Jahren ihren Bruder verloren und jetzt noch ihren Ehemann durch Selbstmord.Mein Onkel und mein Vater kannten sich schon als Jugendliche und waren dicke Freunde.Tja damals konnte mein Onkel den Selbstmord meines Vaters kaum fassen und nun hat er es selbst getan,aber keiner weiß wie er es getan hat die Polizei rückt damit nicht raus.Er hatte noch Abschiedsbrief geschrieben an meiner Tante.Er hatte es 2Wochen vor dem eigentlichen Selbstmord schon mit pulsadern aufschneiden versucht hat nicht geklappt.Meine Tante wusste davon bescheid,2Wochen später war er tod.Ich denke wenn man wirklich sterben will dann macht man es solange bis es klappt was?Gegen diese Entscheidung kommt wohl niemand an.

Antworten
d-ann}ie8x6


kopf hoch

ja kenne ich ich meiner familie gab es vor 3 jahren auch einen solchen vorfall. man macht sich anschließend immer gedanken warum man es net gemerkt oder geholfen hat. mein onkel war ca. ne woche verschwunden. meine oma (seine mutter) hatte es schon gefühlt aber wir haben gemeint nein der taucht wieder auf ist ja 3x 7 alt...

naja nach ein paar hat die feuerwehr seine leiche aus der saar geborgen. also glaub mir ich kann mitfühlen!!!

kopf hoch

s#andAy9x8


Leider auch betroffen...

Mein Schwiegervater hat sich letztes Jahr im Sept. auch auf dem Dachboden erhängt - vorher hatte er sich noch die Pulsadern aufgeschlitzt... Das WARUM wird immer bleiben. Meine Schwiegermutter kann nicht mehr da wohnen bleiben, sie will unbedingt raus aus der Wohnung. Mein jüngster Schwager hatte danach schlimme Depressionen u. auch mein Mann fällt immer wieder in Depressionen - vor allen Dingen, wenn er bei seiner Mutter war... :°( Abschiedsbrief hat er keinen hinterlassen...

LG!@:)

LKiexsbext


Das ist alles schrecklich wenn ein Mensch das als letzten Ausweg sieht mein Onkel war Krank und wollte kein Pflegefall werden deswegen machte er das er wollte meiner Tante nicht zur lasst fallen.Aber mein Vater war gesund er hätte noch Leben können und ich bin heute noch sauer das er mich als Tochterv allein gelassen hat ich hätte ihn so sehr gebraucht echt. :-(

n%adiXnDe02 06


hey

mein vater erhängte sich am 10. februar 1997

mein opa flog um und stand nicht mehr auf am 11. Juli 2006

meine urli (mutter von oben genannten opi) schlief ein am 12. November 2006

mein schwiegeropi starb nach langer schwerer krankheit am 7. Dezember 2006

man fragt sich immer warum, warum warum...

ich kann mich an meinen vater nicht mehr erinnern. oft weine ich heute noch. ich möchte ihn kennen ich möchte mit ihm reden. er wäre ein sehr junger Vater. er war 19 als ich zur Welt kam. wie toll wäre es wenn er noch leben würde. doch es ist nicht so. es ist einfach so gekommen.

er war alkoholiker, er war hilfsarbeiter, er ließ mich alleine als baby, meine mutter verließ ihn, er hatte eine neue freundin, meine mutter einen neuen freund. als ich 3 war zogen wir zu ihm, mein leiblicher vater + freundin bekamen ein kind, thomas 1994, meine mutter und mein stiefvater bekamen ein kind florian 1995, der vater meines leiblichen vaters lebt in deutschland, er hat ihn gesucht und nie gefunden, dass heißt ich habe väterlicherseits auch keinen leiblichen vater und wieder 1 halbtante und 1 halbonkel (auch erhängt) und und und... in meiner familiengeschichte geht das ewig dahin, alles ist halb und stief und einfach zum verrückt werden...

da denk ich mir (wie jetzt) ich hoffe bei mir wird das nie so werden. mit meinem schatz usw... ich hoffe mein leben wird in weiterer folge etwas ruhiger ablaufen...

das Jahr 2006 war schon etwas heftig mit so vielen Begräbnissen... aber was wäre wenns nicht so geschehen wäre ??? was wäre wenn... diese fragen können wir leider nie beantworten! man kann nur immer wieder darüber reden und vielleicht hilft es einem ja...

ich wünsche dir/euch viel kraft

lg

s7andxy98


Mein Schwiegervater hatte jahrelange Schmerzen - nach 2 Darm-OP's. Er hat die letzten Jahre die meiste Zeit nur noch im Bett verbracht. Organisch konnte nichts mehr festgestellt werden. Dann bekam er noch Diabetes dazu u. Inkontinenz... Außerdem hatte er Angstzustände u. Depressionen, traute sich kaum noch aus dem Haus. Er hat einfach keinen Ausweg mehr gesehen. Hatte es auch mehrfach angekündigt, aber so recht glaubte keiner daran... :°(

Auch wenn man auf die eine Art nachvollziehen kann, dass er einfach nicht mehr weiter wusste durch die Dauerschmerzen, fragt man sich trotzdem: Hätte ihm nicht doch geholfen werden können ??? ? Vor allen Dingen - wie lebensmüde muss er schon gewesen sein, wenn er sich - nachdem das Pulsadern aufschneiden nicht geklappt hat, noch erhängt hat? :°( WARUM, WARUM, WARUM? Die Frage wird wohl immer offen bleiben... Mit der Zeit wird man besser damit klar kommen, aber vergessen wird man es nie...

LG!@:)

->Sax


hi

ich weiß genau was du damals durchgemacht hat. Mein Vater hat sich vor ca. 3 Wochen erhängt. Am Nachmittag war noch alles in Ordnung und Abends hat meine Mama ihn dann im Keller gefunden. Am nächsten Tag wollte sie sich dann mit Tabletten umbringen, weil sie bei ihm sein wollte. Wir haben sie aber gerade noch rechtzeitig gefunden. Jetzt ist sie im Krankenhaus. Ich kann mir nicht vorstellen das alles wieder werden soll. Ich glaube meiner Mama geht es nie besser, sie will auch gar nicht heim.

Mein Vater hatte schwere Depresionen und Schizophrenie. Er musste wirklich viel aushalten. Ich will es aber trotzdem nicht wahrhaben, dass er nicht mehr da ist. Ich muss den ganzen Tag an ihn denken. Ich glaube immer das er jeden moment zur Tür rein kommt, aber er kommt einfach nicht. Ich weiß das, dass nicht gut ist wenn man alles verdrängt. Aber ich kann nicht anders.

s8aRndyS98


Hallo Sax!

Mein aufrichtiges Beileid!:°_ :°_ :°_

Vergessen wirst du es nie - vor allen Dingen, auf welche Art und Weise dein Papa von euch gegangen ist... Auch ist die Zeit noch viel zu kurz, dass du schon ein bisschen darüber hinweggekommen sein könntest. Erst kommt die Zeit der Trauer, dann wirst du Wut empfinden, dass er euch auf diese Art u. Weise im Stich gelassen hat. Und dann wird die Zeit kommen, da denkst du an die schönen Dinge, die ihr miteinander erlebt habt u. bist froh, dass du eine Zeit des Weges mit ihm zusammengehen durftest. :)* :)* :)*

Es tut mir sehr leid, dass du jetzt auch um deine Mutter bangen musst. :°_ :°_ :°_ Dieses Bild vor Augen wird deine Mutter wohl nur sehr langsam oder nie vergessen. Ich weiß, wie es meiner Schwiegermutter jetzt geht - in 2 Monaten ist es bei uns nun schon 1 Jahr her - doch sie kann es einfach nicht begreifen - wird es nie vergessen. Allerdings hat sie ihn nicht gefunden. Ich glaube, dass wäre das allerschlimmste gewesen. Versuche deiner Mutter zu vermitteln, dass du immer für sie da sein wirst - egal, was passiert! Ich weiß - du leidest genauso. Hast du deinen Vater auch da gesehen? Für euch wäre jetzt ganz wichtig, dass ihr eine Psychotherapie macht - deine Mutter sowie auch du, um das Geschehene zu verarbeiten. Das hab' ich auch meiner Schwiegermutter angeraten. Sie hat meinen Rat dann auch befolgt. Im Aug. sehe ich sie nun zum ersten Mal seit dem Geschehen wieder. (sie wohnt mehrere 100 km von uns entfernt u. zur Beerdigung war ich damals nicht mit) Meine Schwiegermutter musste auch aus der Wohnung ausziehen, weil sie es da einfach nicht mehr ausgehalten hat. Sie war auch kurz vorm Durchdrehen - hat Schritte gehört u. einen Schatten gesehen u. immer gesagt, der Papa ist noch da... :°( Das Einzige, was meine Schwiegermutter noch aufrecht hält, sind ihre 3 Söhne, ich u. unsere Tochter - sowie ihre Arbeit - da ist sie ein bisschen abgelenkt. Ich hoffe, jetzt in der neuen Wohnung geht es ihr etwas besser. Vergessen wird sie es auch nie...

Liebe Grüße!*:)

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