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Tod meiner Geliebten Frau

hYar/dy6x3


Hallo Schatzi,

heute war oben wieder so ein richtiges Geschrei. Wenn die so weiter macht drehe ich ihr bald mal denn Gashahn auf. Heute kann ich Dich verstehen wieso Du unbedingt ausziehen wolltest. Ich gebe meiner Familie auch eine große schuld an Deinem Tod. Ich muß aber immernoch mit ihnen unteer einem dach leben, aber hoffentlich nicht mehr lange. Morgen muß ich auch wieder zur Arbeit und weiß noch garnicht wie ich den Tag überstehen soll.

Ich wäre jetzt lieber wieder mit Dir im Krankenhaus und würde Dich mit dem Rollstuhl über die Flure schieben.

in liebe hartmut

hmaUrdyx63


Hallo Jolinchen2001

Das mit der Hilfe ist ja nett gemeint, aber ich habe gelernt daß einem keiner hilft wenn mann sich nicht selber hilft. Ich habe jetzt schon ziemlich viel gelernt seit meine Frau gestorben ist. Viele Versprechungen und am Ende muß man sich doch um alles selber kümmern.

lg hartmut

JWoli#nchen2x001


Kann verstehen das du keinen mehr fragen willst, so wie du dies hier schreibst, würde ich genauso denken. Finde es erhlich gesagt, eigentlich weige wenn keiner hilft. Aber erst in diesen augenblick sieht man was man eigentlich für freunde hat.

Kopf hoch :)* :)* :)* :)*

hla{rdPys6x3


Wieso müssen die Menschen sterben, die nicht wollen und die die sterben wollen müssen sich durchs leben qwällen und sich jeden Tag von einer ehemals geliebten Person anschreien zu lassen.

Mein Schatz Du weißt bestimmt wenn ich meine.

Ich liebe Dich

h~ar>dy6x3


Hy mein Liebling,

ich möchte mich noch bei Dir Enschuldigen, daß ich heute nur einmal bei Dir war. Aber heute Abend haben unsere Kinder ziemlich lang geschlaffen und dann ist auch schon Peter gekommen. Morgen Früh, bevor ich ins Geschäft gehe komme ich wieder bei Dir vorbei. Was Deine Kinder mit mir machen siehst Du ja wahrscheinlich selber. Lange halte ich diesen Druck nicht aus. Ich hoffe daß es irgendwann besser wird, sonst weiß ich nicht mehr weiter.

Ich liebe Dich

Hartmut

hWa*rdyx63


Hallo Schatz,

ich muß noch ein paar Dinge hier für Dich erledigen. Abeer danach hoffe ich daß Du mich endlich zu Dir holst. Ich kann nich mehr alleine auf dieser Welt leben. Wieso ist das Leben so gemein und unerbittlch. das Leben so wie wir es kennen ist einfach so an uns vorbei gegangen. Wir hatten selten Glück und haben uns immer gegen alles schlechte gemeinsam gewehrt. Ohne Dich hätte ich wahrscheinlich schon lange aufgegeben. Ich hoffe ich habe alles bis jetzt so gemacht wie Du es Dir vorgestellt hast. Leider weiß ich das ja auch nicht so genau, da wir uns nicht richtig von einander verabschieden konnten.

Ich hab Dich so lieb

hPalrdy6x3


Verzeih mir bitte alles was ich in unserer gemeinsamen Zeit falsch gemacht habe.

Ich habe Dir alles vergeben und ich hoffe Du weißt wie sehr ich Dich liebe., Wir waren noch nie länger wie drei Tage von einander getrennt und heute muß ich ganz allein ohne Dich leben.

in ewiger Trauer Dein Hartmut

hnardyC63


Eins muß ich Dir noch Sagen, Deine Schwester, die Patentante eines unserer Kinder will auch an Deinem Geburtstag mit dabei sein. Ich konnte es ihr nicht verwehren. Aber mich kotzt es richtig an, seit Du nicht mehr bei uns bist, Hat sie sich nicht bei uns gemeldet. jetzt auf einmal hat sie vielleicht ein schlechtes Gewissen. friedhelm hat sowieso mit Deinen Eltern ärger. Am letzten Tag wo wir noch bei Deinen Eltern waren, muß er sich noch darüber beschwert haben, wie sie über Dich gesprochen haben.

Ich hab Dich so lieb

SZushOi7x8


Guten Morgen Hartmut!

Ich verfolge hier alles im Stillen weiter. Du machst mir etwas Sorgen, daß Du das Tuch schmeißt. Bitte tu das nicht!!!! Die Kids brauchen Dich und ich glaube nicht, daß Deine Frau es für gut heißen würde, wenn Du das tust. Es ist natürlich eine harte Probe, durch die Du gerade gehen mußt und mit Sicherheit sehr schmerzhaft! ....aber glaub mir, es werden wieder bessere Zeiten kommen! :)* In Deinem Namen steckt doch schon "Mut", also gib nicht auf, ...Hart"Mut"!!! ;-)

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem "Dokument von Liebe und Tod", was mein Vater nach dem Tod unserer Mutter verfasst hat (für den Fall, daß Du es noch nicht gelesen haben solltest):

Als die Mutter am Rand des Bettes stehen konnte, wunderten sich die Kinder mit großen Augen und sagten: "Vater, was Du sagst, ist immer richtig! Du hast gesagt: man muß immer festen Mut haben, stets weitergehen, Hoffnung suchen und das Beste tun und uns stets bemühen!”

Die Kinder, die solch einen Satz ausgesprochen haben, die Kinder, die mit 7Jahren den Tod der Mutter erfahren haben, müssen nach allgemeiner Einschätzung grausames erlebt haben. Aber durch den Tod ihrer Mutter haben sie eine kostbare Erfahrung gemacht und viel gelernt, besonders die Liebe der Mutter schätzen gelernt und die Bedeutung des Todes erkannt. Sie haben die Freude des Lebens gelernt und viele Dinge, die man nicht aussprechen kann.

Das war eine traurige, aber dankbare Erfahrung.

Die Kinder haben immer die Haltung der Mutter gesehen. Die Mutter weinte, wenn sie eine Todesanzeige von einem ihrer Clique erhielt. "Wieder einer gestorben. Vielleicht bin ich die nächste.” sagte sie und weinte. Trotzdem sagte sie: "Ich sterbe noch nicht!” Die Kinder sahen Mutters Augen und ihre tapfere Haltung. Die Verabschiedung durch den Tod hat uns in der Trauer um einen geliebten Menschen, die wahre Liebe und die Bedeutung des Todes gelehrt. Dadurch ist das Herz der Kinder größer geworden als das ihrer Schulkameraden.

Das ist eine Erfahrung, die man nicht in der Schule machen kann.

Man sagt: "Begegnung ist der Anfang vom Abschied”

Als ich im Krankenhaus ihr trauriges Gesicht sah, spürte ich Schmerzen im ganzen Körper.

Am 27.Januar 1991 ...ihr Tod. Es war ein friedlicher Tod. Ihre Speeren sind in meinem Herzen und in den Herzen der Kinder gegenwärtig. Auch in den Herzen der Cliquen-Freunde, die mit ihr gegen den Krebs gekämpft haben und kämpfen. In den Herzen derer, die sie kannten, und der Ärzte, die sie untersuchat und behandelt haben.

Die letzten 3,5Jahre waren ein Dokument ihres Kampfes gegen den Tod.

Gestern abend war die Stadt Celle sehr kalt, und zwar unter 0Grad.

Aber heute Morgen sieht man das Morgenrot.

Die Sonne ging auf,

Wir leben weiter - mit der Sonne zusammen

Heute und morgen…..

Denen, die mit Krankheit leben, möchte ich wünschen, dass Sie und Ihre Familien bis zum letzten Moment Ihre Hoffnung nicht aufgeben.

Denen, die gesund sind, möchte ich sagen:

Schätzen Sie Ihr Glück und Ihre Gesundheit und seien Sie dankbar für die bloße Tatsache, dass sie Mutter und Vater haben.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Glück für immer bleibt.

In diesem Sinne, lieber Hartmut, gib nicht auf und kämpfe weiter! Für Dich und Eure Kinder!!!

:°_ @:) *:)

k*le[in[es7


Hallo Hartmut !

Ich kann dich so gut verstehen denn mir geht es nicht anders als dir!Ich wünsche mir auch das mein Mann wieder bei uns wäre,aber leider wird es nie wieder so sein .

:°(

So wie du dich jetzt fühlst, so erging es mir letzte Woche .Ich wollte auch nicht mehr hatte keine lust mehr ,wollte meinem Leben ein Ende setzten,nur um wieder bei ihm zu sein.

Nachts träumte ich von meinem Mann .Er meinte ich sollte nicht so traurig sein,meine Zeit hier sei noch nicht um,ich müsste doch für unsere Kinder sorgen ,denn wenn ich es nicht tun würde ,wer sollte es denn sonst tun .

Ich möchte das er von dort oben zu mir (uns) runter schaut und stolz auf uns ist.

Für nächste Woche habe ich nen Termin bei einem Psychologen ,denn ich will nicht das die traurigkeit mein oder besser unser Leben bestimmt und überhand nimmt.

Sei stark für deine Kinder ,es ist schon schwer genug für die 3 ,wenn sie dich auch noch verlieren,wer soll sie behüten und beschützen?

Denk mal drüber nach ,was sich deine Frau wünschen würde?

Sie wäre bestimmt stolz auf dich wie gut du bisher alles geschafft hast !

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft!:)* :)* :)* :)*

Liebe Grüsse Nicole

GvS#_Dublxin


Hartmut,

eure Kinder sind das Produkt eurer Liebe!

Liebe deine Kinder und hilf ihnen in ihrem weiteren Leben!

Deine Frau hätte sicherlich nichts anderes gewollt.

Du musst jetzt für deine Kinder da sein, wähle nicht den falschen Weg um dich von dem Schmerz zu befreihen! Du hinterlässt deinen Kindern keine Perspektive und ziehst sie noch tiefer rein.

Sei stark, sei für eure gemeinsamen Kinder da, sie brauchen ihren Vater, ganz besonders jetzt in dieser schweren Zeit.

Such dir Hilfe bei einem Facharzt, der dir hilft, das Trauma zu verarbeiten zu lernen.

SEI FÜR DEINE KINDER DA, SIE BRAUCHEN DICH ALS IHREN VATER!!!

h+ard[y6x3


Hallo Ihr Lieben

Danke für Euren zuspruch, aber so langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Ich wohne mit unseren Kindern bei meinen Eltern und mein Vater ist selber ein Pflegefall. Aber meine Mutter getraut sich nicht Ihn in ein Pflegeheim zu geben. Meine Schwester und mein Bruder sind wohl dagegen. Sehen tue ich von den beiden aber den ganzen Monat nichts.

Heute Abend habe ich meiner Mutter mal wieder die Meinung gesagt, und ich glaube solangsam versteht sie meine Gefühle. Ich bin einfach der Überzeugung das meine Mutter mit Schuld am Tod meiner Frau ist.

Und das habe ich ihr heute Abend ins Gesichr gesagt.

hzardyu63


Jedes mal wenn ich vom Laptop hochchaue sehe ich Dich und ich frage mich warum.

ich liebe Dich Hartmut

GDS_Dubxlin


Hartmut

mir tut es so leid was dir passiert ist. :°_ :°_ :°_

Hast du deine Kinder zum Psychologen angemeldet?

2, 3 Wochen sind schnell rum.

Ich hoffe, dass dir deine Kollegen auch viel Verständnis entgegen bringen.

Ich will dir nicht zu nahe treten...

Wieso soll deine Mutter an dem Tod mit Schuld sein? War sie schon länger krank?

Denk daran, wenn du oben im Himmel bist kannst du deinen Kindern nur noch zuschauen, sie brauchen dich aber so sehr!

Hilf ihnen, sich zu verwirklichen und den Verlust so gut wie Möglich zu verarbeiten.

Du musst für deine Kinder sorgen, und ihnen die Möglichkeit geben, später einmal ein schönes Leben haben zu können.

Sie sind eure Liebe!

hDardjy63


Hallo GS_Dublin

Meine Mutter ist in sowei8t mit am schnellen Tod meiner Frau mit Schuld, da Sie den ganzen Tag mit meinem Vater rumschreit. Das ging meiner Frau ziemlich an ddie Substanz. Sie wollte manchmal lieber wieder ins Krankenhaus, als hier zu Hause zu sein. Früher habe ich das alles nicht so mit bekommen, da ich ja bei der Arbeit war.

Noch ein paar Worte an meine geliebte Karin.

Hallo mein Schatz, vielleicht hast Du es schon gesehen, ich war gestern Abend nochmal mit den Kindern bei Dir am Grab. Wir haben die Blumen von meiner Mutter entsorgt und Dir dafür ein paar von den Muscheln aufs Grab gelegt, die Du immer mit den Kindern im Urlaub gesammelt hast. So, jetzt muß ich dann so langsam mal in die Gänge kommen und das Vesper für die Kinder richten.

Bis nachher mein Schatz, ich komme noch mal bei Dir vorbei, sobald die Kinder im Kindi sind.

Ich liebe Dich, dein Hartmut.

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