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Für alle, die ihre Mama nicht mehr haben

L"unaIhilflxos


hallo

ich habe meine mum am 20.01.08 verloren. eigenlich ist sie nicht meine mutter( sie ist meine oma gewesen) aber ich bin bei ihr aufgewachsen. habe bei ihr gewohnt. habe zu ihr die emotionale bindung. sie ist und bleibt für mich meine mum.

meine mum und ich sind/waren sehr miteinander verbunden. sie hatte zu keinen ihrer kinder so eine beziehung, im gegenteil ihre eigenen kinder haben sie das letzte mal vor 2jahren besucht. erst am sterbe bett tauchsten sie auf.

ihr ging es dem umständen entsprechend gut.( sie hatte einige erkrankungen) aber sie war fit und glücklich. wir sahen uns jeden tag. ich war immer für sie da und sie für mich. auf einmal bekam sie am 11.01.08 einen krampfanfall. sie wurde auf die intensiv gebracht. doch am nächsten tag ging es ihr wieder gut. die ärzte meinten das sie in ca.2wochen wieder entlassen wird. am 15.01 hatte sie geburtstag. da ging es ihr schon etwas schlechter. die ärzte meinten es sei einfach erschöpfung. dann verschlimmerte sich ihr zustand von tag zu tag. sie konnt nicht mehr richtig sprechen, nicht mehr essen. am freitag abends war es extrem schlimm. ich fragte den pfleger ob sie sterben müßte. er meinte nein, es sei von der dialyse. doch ich glaubte es nicht.ich hatte so ein komisches gefühl. fort an verbrachte ich den ganzen tag bei ihr.ich informierte ihre kinder. am anfang war es ihnen egal. doch samstag mittag sagte mir die ärztin das sie sterben wird. für mich brach eine welt zusammen. ich wich nicht mehr von ihrer seite. ich habe ihr immer versprochen das ich sie nicht alleine lassen würde.dann am samstag auf sonntag nacht um 1.00 uhr morgens verstarb sie. sie schlief friedlich ein. das ist das einzige was mir hilft das sie nicht leiden mußte zum schluß. ich weiß nicht wie ich ohne sie leben soll.sie war meine einzige familie. ich bin zwar verheiratet und hab eine 2jährige tochter, aber wie ihr sicher wißt ist das eben was anderes. sie fehlt mir so schrecklich. ich fühle mich so leer und einsam!

S^korpTion64


Lunahilflos

:°_ Ich wünsche Dir viel Kraft!

Liebe Grüsse, S.

p%usc-him(aedexl


Lunahilflos

Hallo, mein Beileid! Wenn Du mir ein paar Einzelheiten erzählen könntest, wie alt deine "Mama" war, welche Krankheiten sie vorher hatte, kann ich Dir vielleicht manches erklären. Ich bin Fachschwester für Intensivmedizin und kann vielleicht manches verständlich machen, wenn es erwünscht ist! Liebe Grüße, Birgit.

LDun@ahilflxos


danke erst mal an euch beide. ich erzähle dir gerne einzelheiten. doch da ich selbst krankenschwester war. kannte ich mich mit ihren krankeihten ganz gut aus denk ich. sonst hätte ich sie nicht so pflegen können all die jahre. aber wie gesagt wenn du noch mehr hören willst sag mir bescheid, ich schreib es dir gerne! denn es hilft mir! danke nochmal

a ndrexalulu


das tut mir sehr leid!!!

jetzt musst du sehr stark sein und ich wünsche dir sehr viel stäreke..

Menschen können weiter Leben so lange man sie im Herzen trägt

L9unahivlfloxs


danke das ist lieb! ich weiß das sie in meinen leben weiter lebt. aber es tut einfach so schrecklich weh! ich kann sie nie mehr in den arm nehmen! das ist für mich das schlimmste, es gab mir immer so viel kraft. sie fehlt mir so

J8o-'Clai}rSe


gerade habe ich auf einer anderen Seite versucht zu trösten, weil um einen Papa getrauert wurde und heute der 16. Todestag meines Papas ist. Er ging ganz schnell und still von uns, wenige Tage schlechtes Befinden, aber seine Zeit war abgelaufen. Ich war mit meiner Mutti bei ihm, die Trauer war sehr groß, mein geliebter Papa und ich seine einzige Tochter. Danach habe ich sehr viel Kraft gebraucht, um meine Mutti wieder aufzubauen, doch so ganz gelungen ist es mir nie, die letzten Jahre ab 200 haben wir sie sogar zu uns genommen, weil sie nicht mehr in der Lage war, ihren Alltag allein zu meistern. Manchmal war ich sauer, was sollte ich denn sagen? Ich hatte den Papa verloren, und mußte mich auch zusammennehmen, ging arbeiten, und meisterte einen großen Haushalt und kümmerte mich um Mutti, auch wenn sie es mir oft nicht leicht machte. Im April 2006 erlitt Mutti einen Herzinfarkt, kam auf die Intensivstation und als man mir sagte, daß man ihr nicht mehr helfen könne, ließ ich sie auf eine andere Station in ein Einzelzimmer verlegen, damit ich immer bei ihr sein konnte. In diesen wenigen Tagen vor ihrem Tod erlebte ich mit meiner Mutti die intensivste Zeit unseres gemeinsamen Lebens. Wenn sie ihre Augen öffnete, schaute sie mich an, voller Liebe und Fürsorge und suchte meine Hand. Wenige Stunden vor ihrem Tod habe ich ihr danken können, für alles, was sie für mich und meine Kinder getan hatte, sie hatte mir auch gedankt, daß ich so für sie da war, und ich habe ihr gesagt, daß wir für immer zusammen bleiben würden, egal, was jetzt passieren würde, da lief ihr eine Träne die Wange runter, ich habe die Träne weggestreichelt und ihre Augen vorsichtig gestreichelt bis sie sich schlossen, ich habe ihr gesagt, daß alles gut sei und es Abend geworden ist. sie öffnete die Augen nicht mehr und 3 Stunden später ist sie friedlich gegangen. Sie lag vor mir und sah aus wie ein junges Mädchen, das ganze Leid der letzten Tage war aus ihrem Gesicht verschwunden. Danach konnte ich alles so regeln, wie sie es von mir erwartet hätte und ich war ganz ruhig dabei. Doch es kam, die Trauer kam mit aller Macht, ich stand täglich verzweifelt am Grab der Eltern und weinte, denn jetzt kam die Trauer um den Papa auch dazu, die ich all die Jahre verdrängt hatte, um für die Mutti stark zu bleiben. Ich fühle mich immer noch sehr mit den Eltern verbunden. Die Trauer hat sich verändert, Traurigkeit ist geblieben, obwohl wir heute manchmal über lustige Erinnerungen auch schon lachen können. Das Leben ist auch wieder schön geworden für mich, denn ich bin seit 6 Wochen glückliche Großmutter einer ganz süßen Enkeltochter, ich habe jetzt die Rolle der Oma in der Familie, ich bin aufgerückt und denke natürlich auch oft, wieviel Zeit mir noch bleiben wird, aber dieser Gedanke verursacht keine Angst, denn alles hat seine Zeit im Leben, Zeit des Glücks, Zeit der Trauer und alles wird gut sein, so wie es kommt.

Allen Trauernden wünsche ich viel Kraft und alles Liebe und das bald die Sonne wieder scheint..... *:)

Lluna-hil#flos


ich habe gerade deine geschichte gelesen. es tut mir so leid was du alles schon durchmachen mußtest! das ist wirklich schlimm! aber du hast dich nicht aufgegeben! das machst mir mut!

Jeo-Cl)airxe


für Lunahilflos

@:) auch du wirst es schaffen :°_ alles braucht seine Zeit, es ist ja noch nicht lange her bei dir und deine Mum wird weiter bei euch sein, die Spuren ihres Lebens werden dich immer begleiten, du hast ja eine kleine Tochter, wie schön für dich, du kannst ihr sehr viel von der Oma erzählen @:)

liebe Grüsse

S korp;ioxn64


Hallo Ihr Lieben

Es gibt einen sehr schönen Film, den ich mir in letzter Zeit öfter angesehen habe. Er heisst "Dad". Jack Lemmon spielt einen liebenswürdigen, alten Mann, der krebskrank ist. Die Beziehung zu seinem Sohn und seinem Enkel, genauso zu seiner Frau sind sehr gut dargestellt. Dieser Film ist zwar traurig, aber auch sehr tröstend. Vielleicht hilft er ja hier auch jemandem.

Als meine geliebte Oma letztes Jahr starb, war das für meine Kinder sehr schlimm. Sie konnten das ganze nicht begreifen. Ich habe mit ihnen das Buch "Emirs Erziehung im rechten Gebrauch der magischen Kräfte" von Jane Roberts gelesen. Das hat mich auch getröstet. Und es hilft mir jetzt in der Situation mit meinem Vater.

Liebe Grüsse, S. :)*

L!u_nahiplfloxs


danke an euch beide. das ist lieb!

ich hoffe es das ich es gut überstehe. meine tochter ist ein großer trost. sie frägt viel nach ihr. ich habe ihr erklärt das ihre oma bei den engel ist und auf sie immer aufpaßt und auf sie aufschaut!

L,unah[ilflxos


bin heute total traurig! ich weiß nicht warum das aufeinmal kam. aber aufeinmal bin ich nur am weinen und muß ständig an sie denken! sie fehlt mir so schrecklich! fühl mich so einsam und leer! sie fehlt mir so und ich kann sie nie mehr in den arm nehmen und sie mich auch nicht. das hat mir immer kraft gegeben und ich hab mich dabei geliebt und geborgen gefühlt. es fehlt mir so.

GNaSlaxxi


Mir geht es auch so, es gibt Momente da könnte man nur heulen, ich vermisse sie auch sehr!

Jemand ist nicht mehr da, wo vertrauen war, ich konnte mit Niemanden über eine bestimmtes Problem reden.

Ich habe Hilfe gerufen, doch sie konnte mich nicht mehr hören.

Sie hatte mir zu gehört, ich war richtig fertig, wusste nicht mehr mit wem ich noch reden kann außer mit ihr, doch sie ist nicht mehr hier.

Ich vermisse sie

LJunahi5lflos


ich verstehe dich sehr gut. das ist für mich auch das schlimmste. ich hab keinen mehr mit dem ich über solche dinge reden kann die ich sonst mit meiner mum besprochen habe. ich fühle mich oft einsam und leer. sie hat mir immer ein gefühl gegeben geliebt zu werden, das jemand immer für dich da ist auf eine weise die ich nicht beschreiben kann!!!

D0iddl)e_506


Meine Mutter ist leider auch Ende Januar 2008 gestorben :°( und beerdigt haben wir sie an meinem Geburtstag. Ihr schreibt mir alle so mit Euren Gefühlen aus der Seele. Ich vermisse sie so sehr, dass ich innerlich unentwegt schreie, nur nach außen krieg ich irgendwie keinen "Ton" raus. Es ist wie ein nicht enden wollender Alptraum... :°(

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