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Für alle, die ihre Mama nicht mehr haben

L unah$ilxflos


ich verstehe dich nur zu gut!!!!!

es ist natürlich extrem schlimm mit deinen geburtstag. ich kenn das auch. hab meine 1. tochter an meinen geburtstag verloren. mein papa und meine mum sind auch kurz vor und kurz nach meinen geburtstag gestorben. deshalb halte ich meinen geburtstag auch für ein unglückstag,denn wenn was passiert, dann immer um meinen geburtstag rum :°_

wenn du reden willst, ich hör dir gerne zu. kannst mir gerne eine PN schicken. würde mich freuen

D6iddWlxe_06


Danke für Deine netten Worte. Was Dir alles schon gerade an und um Deinen Geburtstag herum geschehen ist, ist ja auch mehr als traurig und aus Deinen Zeilen heraus klingst Du sehr sehr tapfer :°_!

Dass meine Mutter gerade an meinem Geburstag beerdigt wurde, finde ich trotz aller Verzweiflung irgendwie ein "schönes" Datum - ich hoffe, dass das niemand falsch versteht. Sie starb ja bereits eine Woche vor meinem Geburtstag. Aber irgendwie hat der Gedanke etwas Tröstliches (für mich), dass sie mich vor 40 Jahren zur Welt brachte und ich sie eben an meinem Geburtstag gehen (= beerdigen) ließ. Das ergibt wahrscheinlich für die wenigsten Sinn, aber mir hat es ein wenig geholfen. Nichtsdestotrotz vermisse ich sie so unendlich :°( und das, obwohl "erst" drei Wochen seit ihrem Tod vergangen sind. Ich lese hier auch oft, dass noch viel jüngere Menschen hier leider schon um ihre geliebten Menschen trauern, da schäme ich mich teilweise schon ein bisschen, da ich ja so gesehen noch einige Jahre mehr von ihr hatte. Aber ich glaube, dass es in jedem Alter zu früh ist, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Deshalb finde ich auch Galaxis Gedicht über Mütter besonders schön!

tHo+chtegrvo!nagi


Was haben wir uns das Leben gegenseitig schwer gemacht. Jetzt wo ich weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird kann bin ich abgrundtief traurig. erst dachte ich sogar es sei für mich sorgar eine erleichterung - wir haben uns oft so gestritten, dass es uns tagelang nicht gut ging. Es war wirklich eine Hassliebe die uns verbunden hat. Vielleicht bin ich gerade durch unsere "besondere" Beziehung so traurig - ich hätte es nie vermutet. Etwas Zeit habe ich noch, die können wir, wie in jüngster zeit auch sehr verbunden nutzen - wenn nur diese traurigkeit wegginge. :-(

pRusch3imaexdel


tochtervonagi

nutze diese Zeit, sie ist ein Geschenk! Gerade, wenn es die letzte Zeit funktioniert hat, habt Ihr alle Vorraussetzungen! Die Traurigkeit gehört dazu, muß durchlebt werden, aber sie wird anders sein, später, wenn sie nicht mehr da ist! Darf ich fragen, woran Deine Mutter leidet?

Hassliebe, das ist so ein Begriff! Ich habe mir schon sehr lange Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluß gekommen: Hass ist ohne tiefe Liebe nicht möglich! Niemand, der einem nichts bedeutet, kann einen zu so einem Gefühl verleiten! So ein Gefühl kann man nur entwickeln, wenn man verletzt wird, von jemandem, den man liebt! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* Alles Liebe für Dich und Deine Mum!

ttoch|terevoOnxagi


hallo puschimaedel,

meine mutter hat seit etwa vier jahren sklerodermie und lungenfibrose und jetzt lungenkrebs mit metastasen in den lymphen.

habe jetzt jeweils mit einem meiner beiden söhne (8 u. 13) sa. und so. bei ihr verbracht. trotz der vielen besucher, die jetzt alle auf einmal und teilweise auch unangemeldet bei meinen eltern hereinschneien, war es ein sehr schönes und friedliches wochenende.

sie hat einfach ein innigereres vertrauensverhältnis zu meiner jüngeren schwester, das ist einfach so und muß ich dann auch so hinnehmen.

deine einschätzung über den zusammenhang zwischen liebe, hass und verletzung teile ich auch. in unserem fall hätten wir sonst wohl kaum dieses verhältnis aufgebaut, sondern wären einfach, unserer eigenen wege gegangen.

meist sind es konkrete situationen, die uns zur eigenen position zu bestimmten themen veranlassen, will sagen, es liest sich als hättst du auf diesem gebiet auch deine erfahrungen gemacht.

danke für die netten worte, dir auch alles gute

:)* :)* @:) @:)

L!unahsilflqos


@ diddle06

ich kann das gut verstehen das mit dem geburtstag das sie da beerdigt worden ist und es für dich nicht so schlimm ist, sondern eingentlich ganz schön ist. ich kann es nur schwer erklären warum, aber ich versteh dich.denn es ist irgendwie ein "schönes" datum für euch.

ich kann es alles noch nicht richtig glauben. es ist als wär ich in einen alptraum. manchmal schäm ich mich weil ich irgendwie gar nicht trauern kann. meine therapeutin meint das ich eine mauer aufgebaut hab, da ich sie noch nicht gehen lassen will da unsere bindung zu stark ist. es dauert noch bis ich es wirklich begreif. ich kann nicht mal zum friedhof gehen. ich weiß das das schlimm ist und ich schäm mich auch deswegen, aber ich kann es einfach nicht.

D9izddle&_0x6


@Lunahilflos

ich kann es alles noch nicht richtig glauben. es ist als wär ich in einen alptraum. manchmal schäm ich mich weil ich irgendwie gar nicht trauern kann. meine therapeutin meint das ich eine mauer aufgebaut hab, da ich sie noch nicht gehen lassen will da unsere bindung zu stark ist. es dauert noch bis ich es wirklich begreif. ich kann nicht mal zum friedhof gehen. ich weiß das das schlimm ist und ich schäm mich auch deswegen, aber ich kann es einfach nicht.

Du hast scheinbar eine genauso/ähnlich starke Bindung gehabt, wie ich zu meiner Mutter. Deshalb verstehe ich auch nur zu gut, wenn Du von diesem "nicht wirklich glauben können" schreibst. Man glaubt, es ist alles ein Alptraum und jeden Moment muss man daraus doch wieder erwachen, nur man tut es nicht, sondern ist gezwungen, sich durch jeden einzelnen verdammten Tag irgendwie hindurchzuwinden. Das geht mal besser, mal schlechter und zwischendurch weiß man natürlich trotz allem ganz genau, was wirklich "los" ist, aber das loslassen fällt so schwer.

Dafür, dass Du es - noch - nicht schaffst, zum Friedhof zu gehen, brauchst Du Dich wirklich nicht zu schämen und ich denke auch, dass Dir das sonst niemand übel nehmen wird! Aber es wird auch bestimmt für Dich der Tag kommen, wo Du es schaffst, den Weg dorthin auf Dich zu nehmen und vielleicht geht es Dir da ähnlich wie mir: Ich habe mich zunächst davor auch wahnsinnig gefürchtet, aber ehrlich gesagt, bin ich froh, dass es diesen Ort gibt, wo ich hingehen und irgendwie "persönlichen Kontakt" mit ihr aufnehmen kann. So nah fühle ich mich ihr sonst nirgendwo! Letzten Sonntag war ihr Geburtstag und ich habe sehr, sehr lange dort gestanden und geweint; klar, am liebsten wäre ich auch weggelaufen, aber innerlich habe ich trotz all des Schmerzes gemerkt, wie sehr ich diese Nähe am Grab brauche. So weiß ich zwar einerseits, sie ist weg, aber irgendwie doch da und ich kann dorthin gehen, wann immer ich es mag oder brauche. Vielleicht solltest Du es auch mal versuchen, es so zu betrachten? Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du die Kraft dazu findest!

L[unahWilflxos


danke das ist lieb von dir das du mich verstehst!!! ich weiß das ich irgendwann dort hingehen muß, denn ich brauche denn ort genauso wie du. bei meinen dad war es am anfang auch so, es hat gedauert bis ich hingehen konnte. zwar nicht so lange aber es hat auch gedauert. und ich bin froh darüber das ich dort hingehen kann und mit ihm reden kann, denn wie du fühl ich mich auch dort sehr nahe mit ihm. aber jetzt kann ich es noch nicht. sie liegen ja in einen familiengrab. aber irgendwann wird der tag kommen an dem ich mich der aufgabe stellen muß. weißt du es macht es dann so wirklich für mich wenn ich vor ihren grab stehen würde, und das ist es was mir so angst macht. sie fehlt mir so. ich halte den schmerz kaum aus,deswegen versuch ich es auch so oft und gut es geht zu verdrängen. ich weiß das es falsch ist.aber es ist mir momentan einfach zu viel. jetzt wo ich krebs hab und mich eh so schwach und müde fühle, schaff ich das nicht momentan.meine ganze kraft geb ich meiner kleinen tochter,denn oft kann ich nicht so wie ich will weil mir die kraft fehlt.

und ich bräuchte meine mum jetzt so sehr. jemand der mir einfach nur in den arm nimmt und mir das gefühl gibt das alles wieder gut wird. ich hab keine familie mehr. und das macht mich wahnsinnig und so traurig. ich fühl mich so alleine und einsam

Daiddlxe_06


Liebe Lunahilflos,

dass Du selbst nun auch noch so schwer erkrankt bist, tut mir aufrichtig leid! Und auch, wenn ich Dich nicht wirklich kenne und Du mich, fühl Dich dennoch mal von mir in den Arm genommen :°_ und ganz fest gedrückt :°_

Das, was Du da alles zur Zeit durchmachen musst, ist ja wirklich sehr schwer. Und dass Dir gerade jetzt noch besonders Deine Mutter fehlt, ist nur zu verständlich! Aber denk trotz allem daran, dass sie auch jetzt ganz bestimmt bei Dir ist und Dich durch diese schwere Zeit begleitet und auf Dich aufpasst. Ich weiß, dass es bei meiner Mama auch so ist. Sie ist immer bei mir, ich "fühle" sie auch oft und besonders dann, wenn ich sie am meisten brauche. Ich weiß ja nicht, wie es bei Dir ist, aber ich rede auch sehr oft mit ihr, und zwar auch laut und nicht nur so in Gedanken. Das tue ich zwar meistens nur dann, wenn ich alleine bin, aber ich seh mir dann z.B. ihr Foto an und erzähl ihr, was mich gerade belastet. Morgen abend ist sie genau einen Monat tot und es kommt mir jetzt schon vor, wie eine Ewigkeit. Um meinen Schmerz irgendwie zu verarbeiten, habe ich am PC ein kleines Musikvideo mit ganz vielen Fotos von ihr erstellt - die Musik dazu ist zwar traurig, aber alles zusammen gesehen ist sehr schön geworden. Versuche doch so etwas vielleicht auch mal. Mir hilft es wirklich sehr, auch wenn es anfangs besonders schmerzt, offen mit dem Schmerz und Verlust umzugehen, so hat es mich trotzdem auch abgelenkt.

Und wegen Deiner Erkrankung wünsche ich Dir natürlich gute Besserung und dass Du ganz schnelll wieder gesund wirst. Lass Dich davon nicht unterkriegen und vertraue darauf, dass unsere Mütter ganz besonders über uns wachen @:)

Lwuna}hilfPlos


danke das ist lieb von dir!!

mir geht es genaus so wie dir. ich fühle meine mum auch. ich rede auch regelmäßig mit ihr und meinen dad. denn ich glaube ganz fest daran das sie bei mir sind und auf mich aufpassen!!! viele halten mich deswegen für verrückt, aber ich glaube das mit dem tod nicht alles vorbei ist. ich bin mir sicher das meine mum oft da ist, gerade wenn ich sie brauche. manchmal denk ich auch das sie mir antwortet. ich weiß das klingt verrückt. aber ich fühle einfach diese bindung zwischen ihr und mir noch. aber sie kann mich nicht mehr in den arm nehmen :°_

das was du gemacht hast mit dem computer finde ich super. ich kann so was leider nicht. sonst würde ich das auch machen. das ist echt was besonderes

ich kann mir leider nur immer ihre fotos ansehen. und in erinnerungen schwelgen.

G3alaPxxi


:)- :)- :)-

KYriss[i Bx.


@ noranora

weißt du nora meine mum ist auch gestorben. am 11.11.2008 waren es genau 8 jahre. natürlich denke ich noch an sie aber ich habe losgelassen. mit den jahren überwindet man einfach dinge und man findet sich mit ihnen ab. man versteht auch eine menge, vorallem versteht man dass es nichts bringt jahrelang zu weinen, weil wir sie am ende alle wiedersehen. bei dir ist das natürlich alles noch recht frisch aber ich wieß, dass du deine mutter irgendwann loslassen wirst was nicht heißt dass sie nicht mehr in deinem herzen ist. meine mutter wird immer in meinem herzen sein, aber es ist nicht gut sich da so reinzusteigern. gott hat sie zu sich geholt und dann hat das auch alles einen sinn. überleg mal lieber für dich was sich alles in deinem leben geändert hat seit deine mama von dir gegangen ist, und was sich vllt positiv verändert hat. du wirst sehen, dass sich durch den tod deiner mutter für dich viele neue wege und richtugen ergeben haben. denke positiv :)

SCcalCina


Hi,

Weihnachten steht quasi vor der Tür, das erste Weihnachtsfest ohne meine Mama.

Ich steh das alles nicht mehr durch.

Mein Mann verlangt von mir das ich endlich wieder "normal" werde.

Was ist normal?

Normal wäre ich, wenn Sie nicht am 01.08. verstorben wär.

Nichts ist "normal"

Am Liebsten wäre ich jetzt auch Tot und bei Ihr.

Mein Gott ich werde nächstes Jahr 40 und habe das Gefühl, das mein Leben völlig aus den Fugen gerät.

Wenn ich nicht so verdammt Feige wäre, und meine Kids nicht hätte,

dann wäre ich schon bei ihr.

Ich vermisse Sie so sehr...

G"alaxxi


Hallo :)-

Bald ist der 21.11 der Geburtstag meiner Mutter... und das nicht genug meiner ist am 23.11...... es fehlt was..... meine Mama :)-

als ich 39 wurde und sie war kurz bei mir, fielen ihr die Tränen über ihr Herz :)- sie wusste das sie auf meinen nächsten Geburtstag, auf meinen 40. nicht mehr dabei sei.

Mein 40. Geburtstag kam. Jedoch habe ich ihn ignoriert. wieder werde ich ein Jahr älter, aber mein Geburtstag existiert nicht mehr, genau so wie ihrer.

Versteht ihr, wir haben die Geburtstage immer zusammen gefeiert... es fehlt das Gegenstück!!!

Es fehlt das lachen, die Absprache feiern wir bei dir oder wieder bei mir!

Es fehlt eben die Freude, weil das Gegenstück der Freude fehlt.

Ich mag nie mehr wieder feiern!!!!

f6p#owexr


meine mama ist auch gestorben

am 2.11 1960

am 6.10.2008 gestorben

am 2.11. geburtstag

am 7.11 die beerdigung

es kam alles so plötzlich...ich lebte nichtmehr bei ihr , da ich 2 jahre zuvor zu meinen ater gezogen bin...sie war so alleine...sie hatte leberkrebs...sie war alkoholikerin...sie war schon in 2 therapien....nichts hat geholfen , sie hat immer wieder abgebrochen , sie hat sich immer gesagt , sie wird es alleine schaffen...aber or 4 jahren ist sie schon einmal fast gestorben... , doch sie hat ihre sucht nicht in dem griff bekommen.an dem tag...als sie starb...war ein freund bei ihr , es wahr so gegen 20 uhr.ihr ging es nicht gut , sie spuckte blut . ihr freund fragte , ob er einen notarzt holen sollte.sie lehnte ab , weil sie wollte nie zu einem arzt gehen.

gegen 22 uhr ging er dann , als sie ganz ruhig einschlief. am nächsten tag gegen um 8 frühs , kam er wieder.sie lag ganz ruhig im bett. er wollte sie wecken . sie reagierte nicht. er merkte das sie nichtmehr atmet.er rief einen krankenwagen an und verständigte die polizei.aber sie war schon seit stunden tot , sie war praktisch schon tot als sie einschlief.sie lag da , mit einem lächeln im gesicht , als wäre sie schon im paradies.sie hatte also keine schmerzen.

sie wusste das sie krbs hatte , hatte mir es aber nie gesagt.wochen zuvor , hatte sie mir schon sms´sen geschrieben , wo drin stand:ihr könnte niemand mehr helfen , es ist schon zu spät.ich wusste nicht was sie meinte , da ich erst 12 bin.

doch , sie war allein , für wen sollte sie noch kämpfen. :)- :)- :)-

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