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Symbolische Träume?

S:ternc>henN hat die Diskussion gestartet


ich kriege manchmal Gänsehaut, wenn ich mich an manche meiner Träume erinnere... so habe ich nach dem Tod meiner Cousine (Autounfall mit Baby im Bauch mit 21 Jahren) immer wiederkehrenden Traum mit ähnlicher Botschaft/Inhalt geträumt: sie ist plötzlich wieder da und es geht ihr viel besser, sie lebt, sie ist unter uns... und ich völlig verwirrt... in einem anderen Traum trifft man zufällig auf sie und sie sagt mir freudestrahlend, dass sie ein neues Leben angefangen habe und dass es ihr gut geht. Ich weiß echt nicht wie häufig ich das geträumt habe und wie real sich das anfühlte und wie perplex in danach am Morgen war. Seit fast 10 Jahren ist sie nicht mehr da, jetzt wäre sie auch knapp über 30 jahre alt... ich habe sie schon seit über 2 Jahren nicht mehr an ihrem Grab besucht, bis zum letzten Sonntag, da habe ich ihre Schwester zum Friedhof begleitet, wir haben gemeinsam das Grab neu bepflanzt. In der darauffolgenden Nacht träumte ich, dass während ich mit ihrer Schwester rede, diese ganz blass und weiss wird, ihre Augen sich verändern und plötzlich meine verstorbene Cousine aus ihr herausspricht: "Es ist so schön, dass du da bist, ich danke dir", sie umarmt mich mit einem Lächeln ganz fest, dabei fühlt sich sich aber so unendlich kalt an. Sie läßt mich los, die Farbe kehrt wieder in das Gesicht ihrer Schwester... ich wache auf und ich friere, so kalt ist mir in dieser Nacht und unheimlich.

Dann ist vor einem Monat unser Kater "Coco" von einem Auto angefahren worden, wir wußten das nicht sofort. Er kam den ganzen Tag und am späten Abend einfach nicht nach Hause. Das ist für ihn eher ungewöhlich, aber da habe ich mir noch nicht sooo große Sorgen gemacht, da er als Freigänger sein Revier in den letzten Wochen immer erweitert hat. Erst nach 3 Tagen kamen die richtigen Sorgen, Vermisstenanzeigen wurden ausgehängt, im Tierheim nachgeforscht etc., wir bekamen schnell einen Rückruf und die Antwort - er mußte direkt nach dem das Auto seine Hinterbeine überrollt hat, beim TA eingeschläfert werden. Doch ohne dass ich wußte, was bereits am ersten Tag seines Verschwindens passierte, träumte ich, dass er in einem weißen Zimmer (also Tierarzt) sitzt und dort nicht wegkann, er leidet, er leidet und schaut mich diesmal total traurig und verzweifelt an, aber kann sich nicht von der Stelle rühren, obwohl er zu mir springen möchte. Später haben wir vom TA erfahren, dass deine Knochen so kaputtgefahren waren, dass er sich nie hätte bewegen können. Doch wieso träumte ich das alles, bevor ich überhaupt wußte, was passierte. Hat unser Kater "Coco" mir auf diesem Weg sagen wollen, dass es ihm nicht gut geht? Mittlerweile habe ich so viele verschiedene Träume von Verstorbenen, z.B. auch von meinem verstorbenen Opa, der mir direkt an seinem Geburtstag in meinem Traum erscheint, obwohl ich dieses datum völlig vergessen habe, später aber von andren daran erinnert werde, dass er doch dann einen runden Geburtstag gehabt hätte, also schon markaber... wieso träume ich das alles? Können unsere Verstorbenen vielleicht über die Traumwelt wirklich zu uns Kontakt aufnehmen? Und wieso habe nur ich (in meinem Umfeld und Verwandschaft solche aussagekräftigen Träume, die ich noch bis ins Detail schildern kann? Oder kann ich das alles auf mein Unterbewußtsein schieben?

Kennt das jemand von Euch?

Antworten
H-er)ren-rHei&txer


Es gibt keine symbolischen Träume ...

auch wenn wir es gerne hätten. Ein Traum ist einfach nur ein Streich - den uns unser Gehirn spielt. Alle Traumdeutungen sind Humbug. Mag sein das es Träume gibt - die durch Zufall wahr werden - aber zu 99% ist es ein chaotisches Gehirn - welches in der Ruhephase anfängt zu spinnen.

jxn


> aber zu 99% ist es ein chaotisches Gehirn - welches in der

> Ruhephase anfängt zu spinnen.

Ein 'chaotisches Gehirn' würde Chaos produzieren. Träume mit sinnvoller Handlung wären genauso unmöglich wie die Regelmäßigkeit, mit der das Bewußtsein in die tiefen Entspannungszustände wechselt.

Es gibt dabei auch keine Ruhephase - das Gehirn ist im Schlaf sogar sehr aktiv, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen.

C3harlo@ttexB


Sternchen

Hast gleich ne PN von mir :-)

S>tern1c@hexnN


@CharlotteB

danke für deine Offenheit und die Geschichten, die du mir aufgeschrieben hast. Ich finde es schon unglaublich, dass Manches Wirklichkeit wird, zumal du den Tod vom Hund schon vorher geträumt hast und dann ist es auch wirklich eingetretten. Wie ist soetwas möglich? Manchmal träumt man detailiert und aussagekräftig und manchmal ist ist es aber wirklich wirres Zeug. Doch ich glaube mittlerweile, dass wenn es Telepathie und Gedankenübertragung unter Lebenden gibt (passiert mir auch ständig), dann kann es doch sein, dass Verstorbene auch ihre Gedanken an uns schicken können oder zumindest im Sterbeprozess an geliebte Menschen denken und diese empfangen die Gedanken. Ich bin nicht besonders christlich, aber ich fühle, dass es da etwas gibt, was wir Menschen nicht mit bloßem Auge erfassen können.

Liebe Grüße,

SternchenN

CEhar?lotxteB


Sternchen

sehe das alles genau wie du :)*

SStMerncUhefnN


Interessant ist in diesem Zusammenhang ist auch, dass Menschen unter Hypnose sinnlos erscheinenden Traumbilder ohne Probleme erklären und deuten können. Träume, die wir nicht so schnell vergessen werden doch auch als eine Erweiterung des Bewusstseins interpretiert, bieten ja sogar "versteckte" Problemlösungen an. Ich habe jetzt mal aus Neugier auf der Site [[http://www.traumdeuter.ch/]] unter Verstorbene geschaut:

--> Psychologisch:

Erinnerungen können jahrelang im Unbewußten 'begraben' sein, und oft wird der Träumende an andere Zeiten, Orte oder Beziehungen erinnert, wenn im Traum Menschen auftauchen, die gestorben sind. Dies hilft ihm, mit der Gegenwart besser zurechtzukommen. Wer einen Verstorbenen im Traum sieht, erwartet oder sucht im Wachleben Rat, der hilfreich sein könnte. Oft kündigt ein solcher Traum auch Heilung von Krankheit oder Rettung aus einer Gefahr an./ Europäische Deutung: frohe Nachrichten erwarten den Träumenden und die Erfüllung langgehegter Hoffnungen,- bringt meist unerwartete Hilfe oder Rettung aus schwieriger Situation. <----

...das hört sich für mich ja auch irgendwie schön an, aber dann müsste ja bei mir nach jedem solchen Traum mit Verstorbenen ( ja ca. alle 4-5 Wochen) langgehegte Hoffnungen erfüllen, da wäre ich ja schon wunschlos glücklich ;-). Ich möchte gern wissen, ob Verstorbene ihren Lieben vielleicht doch Botschaften über die Traumwelt schicken können/dürfen ??? .

bVaexpu


vielleicht ist es bei mir auch alles nur Zufall, aber ich habe im letzten Sommer geträumt , das Sandra, meine Schwester gestorben wäre.

Ich war total fertig und hab ihr das abends erzählt.

" Ich hoffe, du bist nicht hellsichtig!"

"Ne , soviel ich weiß nicht."

" na dann ist ja gut"

und damit war das Thema durch.

Diesen Sommer dagegen habe ich ganz oft geträumt das mir meine Zähne alle ausgefallen sind.

Wohl 5 oder 6 mal.

Man sagt, das seien Verlustängste.

Sandra und unsere Cousine Alex haben sich immer schon kaputt gelacht darüber.

ja, und nun?

nun liegt die eine in der dunkelen Erde.

S;ternYchenxN


...meine Güte!

Hallo Baepu, das ist ja schrecklich...ist deine Schwester gegangen oder deine Cousine? Es tut mir leid, dass es so gekommen ist, laß dich drücken. Wie fühlst du dich? Wie lange ist es her? Ich muß zugeben, dass ich Gänsehaut beim Lesen deines Berichtes hatte, denn auch ich träumte vorher von Zahnausfall Wochen bevor mein Opa gestorben ist... auch in den Traumdeutung konnte ich mal nachlesen, dass wenn einem die Zähne ausfallen, dies meistens darauf hindeutet, dass man eine Person verlieret, mit der man verwandt ist. Aber warumstehen Zähne symbolisch für Verlust eines Nahestehenden, hmmm?

Liebe Grüße und Kraftsternchen für dich

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

SternchenN @:)

b:aHepu


Danke Sternchen für die Umarmung.

Es ist meine Schwester, die gestorben ist.

Wir drei waren immer zusammen. Sind zusammen verreist, hatten die gleichen Leidenschaften und auch sonst beste Freunde.

Sandra ist morgen einfach nicht wieder wach geworden.

Eigentlich war sie kerngesund. Man hat nur festgestellt das sie vereiterte Mandeln hatte (ohne sich krank zu fühlen) , das ist wohl aufs Herz gegangen.

[[http://www.myspace.com/sunny_jenta]]

sie fehlt uns so sehr.

Da fehlt mir noch eine, unsere Mama hat Wochen vor Sandras Tod immer Heulanfälle bekommen, die scheinbar grundlos waren.

Eine Art Vorahnung.

Sftern;chenxN


Liebe Baepu!

Ich habe mir die Seite und das Gästebuch für Sandra angeschaut. Es tut mit wahnsinnig leid, das zu lesen, es ist so unfair. Sandra scheint viel Spaß am Leben gehabt zu haben, sir war - wie es auf den Fotos aussieht - unternehmungslustig und einfach eine sympathische Person (sehr hübsche noch dazu!). Dich verfolgen jetzt wahrscheinlich tagtäglich viele gemeinsame Erinnerungen mir ihr, das ist immer schwierig jemanden "loszulassen", der einem so innig verbunden war. Ich finde es schlimm genug zu erleben, ein ungeborenes Baby zu verlieren, aber es ist ein unvorstellbarer Verlust für deine Mutter ihr geliebtes Kind im blühenden Alter von 29 Jahren gehen zu lassen. Ich fühle mit Euch! Es ist aber auch schön zu sehen, dass ihr als Geschwister soviel gemeinsam erlebt und unternommen habt, das kann euch keiner nehmen.

Viel Kraft wünsche ich, damit der Schmerz erträglicher wird @:)

SternchenN

mit Elias an der Hand (29 Monate) :-x

und mit Engelchen Noah im Herzen (33. SSW *25.8.07) :°(

b|ae^pu


Danke Sternchen für deine lieben Worte.

Du hast recht, mich erinnert alles an sie .

Ihre Kleidung, ihre ganzen Schuhe

(die mir wie angegossen passen ),

alles was bei ihr in der Wohnung war und nun seinen Platz bei uns hat.

Ja, sie war sehr lebenslustig.

Wir haben immer wenn wir zu dritt Urlaub gemacht haben und Tagebuch geführt.

In Eintrag von ihr war

"ich liebe meine Leben"

Als Sie gerade zwei Tage tot war schrieb mir eine Freundin eine sms.

"denk mal zwischendurch daran,dass du ein ganzu besonderer Mensch sein mußt, was dir so widerfährt und du dadurch eine Stärke bekommst, die viele viele andere gerne hätten aber nie bekommen! Das ist bei allem Leid ein Reichtum, auch wenn's dir grad nicht so vorkommt."

Sie hat leider recht mit dem was sie schreibt.

Ich weiß nicht warum das Leben machen Menschen vor solche schwere Prüfungen stellt...........

Aber man reift dadurch, ob man es will oder nicht.

ein Sternchen für dein Sternenkind Noah :-*

b5axepu


:)* jetzt aber

S2tern6chexnN


Das ist ja tröstend zu lesen, dass manche Menschen so waise mit dem Verlust, ja dem Tod umgehen - deine Freunde versuchen auch ein stückweit diesem Verlust einen "Sinn" zu geben. Ich habe mich auch schon oft gefragt, welchen Sinn es hat, wenn Kinder und junge Menschen in jungen Jahren gehen müssen...

Falls es wirklich so sein sollte, dass das Leben auf der Erde quasi als Reifungsprozess, als Lernprozess gedacht ist, dann erreichen manche Menschen vielleicht eben vor den alten Jahren die nötigen Erfahrungen und kommen dann eventuell in die für sie vorgesehene höhere Ebene. Es ist irgendwie so schwer vorzustellen, was nach dem Tod passiert. Ich lese hier im Forum alles interessiert über das Jenseits durch, doch eine Überzeugung habe ich nicht, weil ich es nicht weiß. Folgendes Beispiel hat mir mein Partner gebracht: "Weißt du, wenn wir jetzt ein Haus kaufen sollten und du mit dem nächsten Kind schwanger bist und ich beispielsweise (Gott behüte!) plötzlich versterben würde, dann kann ich doch im Jenseits nicht glücklich sein, wenn ich meine Familie mit einem Berg Schulden und Schmerz leiden sehe." Also ich finde bisjetzt keine Erklärung, die bei mir blink macht. Das einzige was uns bleibt, ist ein grosses Loch und die Bereicherung, die diese Person für uns war und in unseren Erinnerungen weiterhin bleibt. Aber mittlerweile verstehe ich, wenn man sagt: "Liebe kennt keine Grenzen, sie kann so unendlich sein".

b-aepeu


Sternchen, du hast natürlich vollkommen recht.

Dein Beispiel mit dem Haus und den Schulden kann ich auch verstehn, da ich genau dieses Beispiel hier vor Augen habe.

Meine ehemals allerbeste Freundin (als Kind und ganz junger Erwachsener waren wir unzertrennlich. Später nicht mehr so)

ist Anfang diesen Jahres an einer Hirnhautentzündung gestorben.

(von Zusammenbrechen aus heiterem Himmel bis zum Tod waren es nur 10 Stunden.)

Sie hinterläßt einem Mann und drei Söhne im Alter von 8,11 und 14 Jahren und einen Neubau.

Dazu kommt das ihr Vater ein halbes Jahr vor ihr verstorben ist , sie Einzelkind war und die Mama selber gerade erst ein Krebsleiden hinter sich gebracht hat................

Damals hat meine Schwester mir diese furchbare Tragödie mitgeteil.

Damals dachte ich, schlimmer kann es nicht werden .

Als ich das zu eine Freund sagte, meinte der zu mir:

Sag das nicht, es geht leider immer schlimmer!

Wie recht er doch behalten sollte.

Natürlich kann ich keinen Sinn darin sehen,

aber wahrscheinlich wird auf die Hinterbliebenen einfach nicht keine Rücksicht genommen, wenn jemand *gehen* muß.

Es geht ganz alleine um diesem Menschen, mag der Schmerzfür die anderen auch noch so groß sein.

Die Menschen kommen alleine auf diese Welt,

und müssen auch ganz alleine gehen.

So sehe ich das mittlerweile.

Wir die noch hier sind, haben noch etwas zu erfüllen, was auch immer das noch ist, was uns hier bleiben läßt.

Wann wir unsere Lektion oder Aufgabe erfüllt haben, kann keiner vorher wissen.

Wie schlimm wäre das auch wenn, wäs gäbe es dann für ein Chaos und für eine Panik.

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