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Symbolische Träume?

SHtebrnc)henN


Hey Baepu,

Die Menschen kommen alleine auf diese Welt, und müssen auch ganz alleine gehen. So sehe ich das mittlerweile. Wir die noch hier sind, haben noch etwas zu erfüllen, was auch immer das noch ist, was uns hier bleiben läßt.

Irgendwie beeindrucken mich deine klaren Ansichten über das Leben und den Tod. Nicht, dass mir diese Gedanken nicht auch schon mal durch den Kopf gegangen sind, doch wohl nicht so bewußt...Aber ich kann mir eben schwer vorstellen, dass es etwas Schöneres gibt, als eben in eine Familie, in eine Beziehung oder zu gleichgesinnten Freunden zu gehören...ein Kind kommt allein auf die Welt und das erste, was es braucht ist Berührung, Wärme, liebevolle Stimme der Mutter - es ist fast soetwas wie Lebenselexir für ein Neugeborenes neben dem Saugen und Schlafen. Du hast doch sicherlich auch schon von diesen Experimenten gelesen/gehört, bei denen Babys und Kleinkinder starben, die vom sozialen Kontakt gänzlich ausgeschlossen wurden trotz der Erfüllung derer menschlichen Grundbedürfnisse wie Essen etc., für mich ist eben ganz klar, dass es doch keine grössere Strafe gibt als Isolation und Einsamkeit. Wir müssen uns immer als ein Teil vom Ganzen gebraucht fühlen, wir müssen immer irgendwo eingebunden sein, um uns erfüllt zu fühlen, findest du nicht?!

bEa2epu


natürlich hast du recht Sternchen.

Es ist schön, Menschen um sich zu haben die einen lieben.

Eine liebende "Gemeinschaft" zu der man gehört,

die sich sorgen und die immer für einen da sind.

Du hast natürlich recht mit dem was du über ein Neugeborenes schreibst. Ich wollte damit auch nur sagen, das wir eigentlich die Geburt und den Tod nicht auf dem Punkt genau in der Hand haben. Natürlich ist die Menschheit durch ihre medizinischen Fähigkeiten heute ein wenig näher daran gerückt etwas zu beeinflussen, aber es gibt einfach auch ganz viele Fälle,

wie bei meiner Schwester, in der niemand eine Chance hatte etwas zutun, das ihren Tod hätte aufhalten könne.

Für mich ist MEIN Leben wie ein Weg.

Da gibt es Menschen die mich ganz lange begleiten,

dann gibt es welche die auf einmal aus einer Nebenstraße kommen und an der nächsten gleich wieder verschwinden.

Vielleicht habe ich Glück und die Menschen die mir sehr wichtig sind gehen so lange mit mir, bis ich an meinem Zeil angekommen bin.

Mein Papa ist schon an sein Ziel gekommen, und Sandra scheinbar auch.

b/aepxu


da fällt mir noch was ein.

Das Foto vom 6 Wochenseelenamt ist 2005 in Norwegen auf dem Prekestolen gemacht worden.

Damals sind wir drei Mädels alle gleichzeitig losgegangen, aber schon nach einer halben Stunde war Sandra uns so weit vorgelaufen, das wir sie gar nicht mehr sehen konnten.

Alex und ich fragten uns damals warum um alles in der Welt sie so einen Affenzahn drauf hat.

Sie konnte es uns hinterher auch nicht erklären.

Was ich damit sagen will ist,

wir waren ziemlich lange getrennt den Berg hochgestiegen und

ca. eine 3/4 Stunden nach ihr oben am Gipfel angekommen ,

aber am Ende waren wir waren wieder zusammen.

Der Vergleich oder auch Zusammenhang ist mir viel später erst eingefallen, nachdem es in der Zeitung gestanden hat.

Und dann noch der Spruch

"...ich bin nur voraus gegangen!"

Als ich den Spruch und das Bild rausgesucht habe, ist mir dieser ganze Zusammenhang erst gar nicht bewußt gewurden.

Nun weiß ich es besser.

Ich weiß, das sie auf uns wartet.

GANZ SICHER!

manchmal kann ich ein klitzekleines bischen *rüberschauen*.............

kmuxrai


Ich habe nach dem Tod meines Freundes oft von ihm geträumt wie ich mit ihm spreche, ihn umarme und er mir total nah ist und mir ging es dann morgens immer viel besser beim aufstehen. In den letzten Jahren hat sich das verändert. Inzwischen träume ich, dass er wieder im Leben ist und irgendwie weiß dass er weg war und er ist total gefühlskalt, das ist total schlimm und reißt mich richtig nieder. Aber es fühlt sich auch total echt an.

Eine Freundin sage mal, vllt will er ja dass ich ihn nicht mehr mag damit er mir im Leben nicht mehr fehlt, naja, ziemlich ätzend

SXterWnchenxN


Hallo baepu!

Ich weiß, das sie auf uns wartet.

GANZ SICHER!

manchmal kann ich ein klitzekleines bischen *rüberschauen*

Wie meinst du denn das?

JeeannkexA


also

es gibt schon auch Träume, die einem zu denken geben können... (passt jetzt vielleicht nicht so speziell von wegen Symbolik, schreibs aber trotzdem mal auf): ein Beispiel: Ich war damals vielleicht so zehn Jahre alt, hatte also mit Traumdeutungen, Parapsychologie o.ä. ma überhaupt noch nix am Hut... War mit meinem Vater - der übrigens bis dato nie an so was geglaubt hat - im Urlaub. Wir waren grade im Auto auf Heimreise, ich schlief, als ich weinend aufwachte. Mein dad fragte mich, was passiert sei und ich sagte, dass meine beiden Vögelchen tot seien. Er versuchte, mich zu beruhigen. DAs wäre nur ein böser Traum gewesen, warum sollten auch beide tot sein? Als wir dann zu Hause ankamen, öffnete uns meine Omi die Tür. Sie schaute schon ganz komisch. Was soll ich sagen?! Meine beiden Vögelchen (Zebrafinken) waren tot. Beide. Und sind zu dem Zeitpunkt gestorben, als ich - hunderte Km entfernt - davon geträumt habe. Von diesem Ereignis erzählt mein Papa oft, denn das hat ihn umgehauen. Und ganz ehrlich, ist das ein Zufall gewesen?

SfternTchexnN


Zufall?!?

Ich gehöre sowieso nicht zu den Menschen, die an ein chaotisches Gehirn oder Zufälle glaubt, daher war dieser Traum, denke ich, eine Art Gedankenübertragung oder vielleicht sogar eine Vorahnung. Aber es fasziniert mich immer wieder, wie soetwas geht, hmmm...da steckt doch noch mehr dahinter

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