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Oma verstorben, morgen Beerdigung, heut zum offenen Sarg ?

Mbedi,111 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Wie der Titel schon sagt:

Meine Oma ist gestorben. Es ist meine Lieblingsoma.

Morgen ist die Beerdigung. Heute hätte ich die Möglichkeit zum offenen Sarg zu gehen. Hat jemand Erfahrung damit und kann mir sagen, ob ich es tun sollte, oder nicht?

(Ich bin 22)

Danke...

Antworten
Aoka-y


Hey Medi!

Meine Opas, die ich beide sehr gerne hatte, sind 1998 und 2004 gestorben. Beide Male habe ich mich geweigert sie nochmal zu sehen. Die Menschen in den Särgen sehen nach Erzählungen aus wie Wachspuppen....

Ich wollte sie so in Erinnerung halten, wie ich sie erlebt habe. Der Körper der dort liegt ist nur noch eine Hülle....die Seele ist schon lang da wo sie sein soll! :-)

Ich habe diese Entscheidung nie bereut!

Fühl dich umarmt! Akay

re a l. f


:)* Ich würde die Toten so in Errinnerung behalten wie zu Lebzeiten

Rkis~to17x89


Medi, das solltest Du ganz allein von Deiner Stimmung abhängig machen. Wenn Dir danach ist, sie noch einmal zu sehen, dann geh hin. Unbedingt.

V,atcerlVoxs


Also ich habe mich sowohl von meinem Opa, wie auch von meinem Vater am offenen Sarg verabschiedet. Ich habe es bei beiden bis heute nicht bereut. Allerdings sollte das jeder für sich entscheiden, da nicht jeder den Anblick ertragen kann.

D2rausxi


Im Leben verabschieden.

So habe ich es mit meinem Vater getan. Meine Mutter ist da anders. Es tat ihr furchtbar weh als sie damals, als ihre Mutter starb, sie nicht mehr sehen durfte da sie eine weite Reise hatte und es sehr heiß war.

Ich denke, wenn man sich im Leben verabschiedet hat bleibt da nichts ungeklärtes zurück. Aber dies ist wirklich bei jedem Menschen anders.

Mein herzliches Beileid,

Drausi

STnoo(key


Hi!

Meine Oma ist im Juni verstorben und ich bin nach ihrem Tod auch zum offenen Sarg gegangen. Ich habe es nicht bereut, da die Person wirklich (meiner Meinung nach) ganz anders aussieht als zu Lebzeiten.

Wenn du das Gefühl hast,dass du noch einmal Abschied nehmen musst um damit danach irgendwie abschließen zu können, dann mach es lieber bevor du dich später immer fragst, wieso du es "damals" nicht getan hast.

-lNnathix-


Ich habe mich von meinem Opa auch am offenen Sarg verabschiedet, es ist aber schon 10 Jahre her. Ich war damals 5, erinnere mich aber noch ziemlich genau. Es war eine seltsame Situation einen Menschen, den man liebt, so daliegen zu sehen, befremdend.

f!eimbo<nxi


also ich weiß nicht was ich sagen soll ich war bei meinem vater auf dem ganzen weg dabei und es is auf jeden fall schön sich zu verabschieden weil sonst fehlt dir was,als meine lieblingsoma starb konnte ich das leider nicht und ich trauere immer noch und es is schon 6 jahre her!!!

und ich bin 19

mfg

feimboni

EkhemalGiger N'utz0er (4#460x26)


Ich war dieses Jahr bei meinem toten Opa. Ich muss ehrlich sagen, daß es mir nicht geschadet hat und ich es echt gut fand ihn nochmal zu sehen. Er sah viel besser aus als lebend so krank. Er sah so entspannt und ruhig aus. Einfach nur wunderschön. Es ist zwar zuerst eine Überwindung, aber ich wollte ihn unbedingt nochmal sehen, damit ich mich verabschieden kann. Er fehlt mir unheimlich. Ich finde jeder muss mit sich selber aus machen, ob er den Verstorbenen nochmal sehen möchte oder nicht. Da muss man wirklich auf sein Herz lauschen, denn wenn man es macht obwohl man es eignetlich nicht möchte, dann geht der Schuss ganz schnell nach hinten los! Liebe Grüße!!

Eshemalig<er Nudtzer &(#4\6026x)


Noch was vergessen. Als ich meinen Opa sah, war es schon irgendwie "anders", aber ich hatte ihn durch die Krankheit nur so immer in Gedanken. Er hat sich so gequält!.... Als ich ihn im Sarg sah, sah er so gesund aus.... Als würde er jeden Moment die Augen auf machen und aus dem Sarg steigen und sofort Scherze machen. So, wie er halt immer war. Ich fand es echt gut, daß ich ihn nochmal gesehen habe. Ich habe auch vorher gedacht, daß er eher aussieht wie eine Figur, aber ich war erstaunt. So war es nicht. Es war MEIN OPA, der da lag. Ganz der alte bevor er so krank war.... Er fehlt mir so und ich vermisse ihn so sehr!!!:°(

aLnjul[ove


Hallo zusammen !

sie lag ja auch schon fast vier monate im krankenhaus, sie hatte diabetes und war im krankenhaus sie hatte wassser in der Lunge und in den Nieren. Und sie konnte gar net mehr sprechen

Meine oma ist vor 4monaten verstorben und ich komme damit einfach net klar und ich will das net wahrhaben das meine oma verstorben ist und net bei mir ist man konnte mit ihr immer sehr gut über alles reden was man mit meinen eltern nicht konnte. Und ich habe mit ihr konnte ich immer überalles reden auch wenn ich schlafe kommt bei mir in meinen traum immer meine oma vor. Meine Bruder war zuvor noch bei ihr im krankenhaus ich mache mir vorwürfe das ich nicht mehr bei ihr war und sie nicht mehr besuchen konnte.

Sie war die einzigste die mich aus der Familie noch verstanden hat. :°(

Wieso kommt in meinen Träumen immer meine Oma vor.

gruß anjulove :°( :°( :°( :°( :°( :°(

pnink7styxle


@ anjulove

das tut mir leid für dich! Ich kann dich sehr gut verstehen! Meine Oma ist vor vier Jahren gestorben! Ich hab anfangs auch sehr darunter gelitten, da ich bei ihr aufgewachsen bin! Aber das legt sich mit der Zeit. Klar vermiss ich sie heute immer noch! Und das mit deinen Träumen ist denke ich normal, das hatte ich auch!

Eprdbleerimond8x7


Meine Oma ist auch dieses Jahr gestorben. Beerdigt wurde sie an Valentinstag, dem Geburtstag meiner Mutter, ihrer Tochter.

Ich konnte Sie zuhause noch einmal sehen und ihr die letzte Segnung geben. Es war ein komisches Gefühl- aber, es hat mir geholfen zu begreifen und mich zu verabschieden.

cTora3zon8x1


Ich habe meine Uroma am offenen Sarg verabschiedet. Erst da wurde mir klar: sie ist weg. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich auch endlich richtig weinen, was eine echte Befreiung für mich war. Ich würde es wieder so machen, aber das ist die persönliche Entscheidung eines jeden Einzelnen.

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