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Mein Engel wurde aus dieser Welt genommen

Ebrdbeaere2x3


Ich drücke auch die Daumen! Habe in der letzten Zeit oft an euch gedacht und gehofft, du meldest dich bald wieder. Halt uns bitte auf dem Laufenden, ja? Ich halte wie gesagt alle Daumen für deine Tochter!!!

Pyla:nloxs


Ja sowas passiert schnell. Aber die Kabel auf der Intensivstation sind halb so schlimm, wenn man versteht wofür sie da sind.

Ich habe lange auf einer Intensivstation gearbeitet.

M9onseti


Hallo Heidi,

wie geht es Eurer Tochter jetzt? Hat sich ihr Zustand stabilisiert? Ist sie schon auf die Normalstation verlegt worden?

Ich drücke weiterhin ganz fest die Daumen und würde mich freuen, bis zum 18. Dezember wieder von Dir zu lesen. Danach steht mir nämlich selbst wieder eine große OP bevor und werde danach (mal wieder) die Intensivstation von innen genießen dürfen.

Trotz des furchtbaren Unglücks wünsche ich Euch einen schönen 3. Advent und schicke liebe Grüße aus dem tief winterlichen Tirol

Angie

YzellJowAn+gel


ich habe mich auch schon einige male gefragt wie es euch wohl mittlerweile geht?!

ich halte euch ganz fest die daumen dass bald alles wieder in ordnung ist...

echt schlimm wie schnell sowas passieren kann.. durch einen einfachen sturz auf eine kante...

alles gute jedenfalls nochmal! ihr schafft das bestimmt!! @:)

Hzeidki77


Guten Morgen ihr Lieben,

ich habe ausnahmsweise mal etwas bessere Nachrichten für euch!

Unsere Tochter liegt zwar immer noch auf der Intensivstation, aber ihr Fieber ist endlich ein wenig runter gegangen. Wir haben schon gedacht, dass würde nie passieren... Heute Morgen wurde gemessen, 39,8. Ist ja schon mal viel besser. Ich durfte sie heute sogar schon helfen, einen mini Müsli zu essen. Habe heute Morgen den Stationsarzt gefragt, wann sie auf die Normalstation käme, er meinte, wenn sie am Samstag kein Fieber mehr hat und ihr Zustand einigermaßen stabil ist, dann ist es so weit.

Das schlimmste im Moment ist, dass meine Tochter seit ein paar Tagen schlimme Alpträume hat und sie kann kaum schlafen, wegen des Schüttelfrostes. :°( Und sie ist so schlapp und blass. Sie sieht so schlimm aus. :°( Mir kommt es vor, als wären wir hier schon seit Monaten, aber die Zeit will nicht vorbei gehen. Und dann kommt auch noch Weihnachten...Weihnachten in der Uniklinik... :-( Ich habe keine Ahnung, wie das werden soll. Und Sylvester auch noch, genauso wie Neujahr...

Sie ist so traurig, dass merken wir genau. Hättet ihr eine Idee, womit man ihr eine Freude machen könnte. Das Problem ist, sie darf/kann ja so gut wie nichts machen.

Ich melde mich wieder, wenn ich kann und danke noch mal, dass ihr uns so viel Hoffnung macht. @:)

Wünsche euch einen schönen und gesunden 3. Advent.

Eure Heidi

htice5tnunc


Also ich denke ja sofort an Vorlesen - irgendeinen Roman, der Dir und ihr gefällt, das kann's ja bei 15jährigen Töchtern schon geben, schöne, leichte Lektüre, und den liest Du ihr vor. Immer so in Abschnitten, solange sie wach ist und aufpassen mag. Sowas würde ich mir als Mutter und auch als Patientin wünschen.

Gute Besserung für Deine Tochter und viel Geduld für Dich!

@:) *:)

P^l#anloxs


Bei uns kams bei so jungen Patienten auch gut an, wenn die Eltern ein Stofftier aus der Caféteria geholt und es ans Bett gehängt haben. Ich weiß sie ist kein Kleinkind, aber das macht ja nichts. Oder ein Kassettenrekorder bzw. Radio/Fernseher. Haben die bestimmt auf Station.

D*ino2x000


Hallo Heidi,

als Mutter kann ich gut nachfühlen, wie gerne du deiner Tochter eine

Freude machen würdest. Du kannst vieleicht die besten Freunde

deiner Tochter miteinbeziehen. Die können dir Tipps geben u.

viell. auch selbst was machen. Eine Grußbotschaft mit Foto von

den Freunden z. B. Leider kann man da mit Videobotschaften o.

ähnlichem nicht viel machen. Frage mal im KH was erlaubt ist

an Geräten. CD-Player o. ä. Wenn sie nicht mehr auf Intensivstation

ist, dürfen die Freunde sie auch besuchen. Meine Tochter hat auch

eine Freundin, die an Krebs erkrankt ist. Die freut sich immer wenn

Freunde kommen od. auch mal anrufen. Die Mutter sieht man ja

jeden Tag. Die wünschte sich z.B. eine bestimmte Sorte von Marken-

schuhe, das wusste die Mutter nicht, die Freunde schon u. nat. auch

wo man die bekommt. Es lohnt sich schon auch mal die Freunde

zu fragen. Alles Gute

YNellowAEngxel


Hallo Heidi,

schön dass es nun langsam aber doch bergauf geht.

Haben die Ärzte eigentlich schon in irgendeiner Form Vermutungen gestellt, wann Deine Tochter nachhause darf?! Oder weiß man das noch überhaupt nicht?

Über Besuch freut man sich natürlich immer sehr, vor allem wenn gute Freundinnen vorbeischauen und einfach nur für einen da sind, so wie die Familie es eben auch ist.

Wie steht denn Deine Tochter momentan zu der ganzen Situation? Auch wenn sie noch sehr schwach ist, sie ist ja doch immer wieder bei Bewusstsein nehme ich an?! Was sagt sie so, wie ist ihre Einstellung zu dem Ganzen?

Es spielt natürlich auch eine große Rolle wie der Patient die Situation sieht, ob er optimistisch eingestellt oder eher vergrämt ist..?

Natürlich fällt es keinem leicht in einer solchen Situation wahnsinnig positiv zu denken, aber es ist sehr wichtig selbst kämpfen und es schaffen zu WOLLEN.

Also immer schön Mut machen und nur nicht den Kopf hängen lassen!!!

M|onsxti


Hallo Heidi,

auch ich werde Weihnachten und Silvester im Krankenhaus verbringen. Nebenbei habe ich in dieser Zeit auch noch Geburtstag. Aber man sagte mir schon, dass Feiertage und Geburtstage immer nett gefeiert werden. Ich hoffe, bei Deiner Tochter wird dies auch so sein.

Eurer Tochter wünsche ich, dass es weiterhin bergauf geht und sie bald auf die Normalstation darf.

Liebe Grüße

Angie

N\e]xia|na


Hallo Heidi,

ich verfolge eure Geschichte seit Beginn und habe mit euch gefühlt.

Schön, dass es wieder bergauf geht.

Nun zu deiner Frage nach einer Freude für deine Tochter.

Vielleicht wäre es ja eine gute Idee, ihr eine schöne gemeinsame Reise in Aussicht zu stellen. Irgendwohin, wo sie gerne schon immer mal hin wollte. Das würde auch zur schnellen Genesung beitragen. Und sie hätte einen Grund, ganz schnell gesund zu werden.

Ist aber nur eine Idee.

Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und Weihnachten und Sylvester im Krankenhaus ist gar nicht so schlimm, dafür ist sie auf dem Weg der Besserung.

E7rd5bee?rex23


Super, dass es besser geht!!! ich wünsch euch so sehr, dass es weiter bergauf gehen wird!

womit man ihr eine freude machen könnte...ja, ich würd ja auch auf gute bücher, kassetten o.a. tippen. irgendwas, was nicht anstrengend ist, womit die zeit aber trotzdem ein wenig besser umgeht.

am meisten hilft ja schon, dass ihr die ganze zeit bei ihr seid, das ist sicher das wichtigste!!!!

halt uns auf dem laufenden, ja? ich drücke weiter fest die daumen!

Palanlxos


Oder evlt. Zeitschriften ?

Myonstxi


Hi Planlos,

Zeitschriften sind so eine Sache. Zum einen schwirren solche eh auf allen Stationen rum, zum anderen ist man nach einer gröberen Geschichte zunächst echt nicht in der Lage, sich sowas zu widmen. Das ist meine Erfahrung. Auch Sudokus oder Kreuzworträtsel übersteigen zunächst meist die psychisch-physischen Fähigkeiten. Man ist einfach nicht wirklich fit.

Ich denke, an Weihnachten sind ganz persönliche Dinge (Besuch der Familie und von Freunden, kleine Überraschungen) viiiieeel wichtiger.

Auch ich mache mir gerade Gedanken darüber, was ich mir für Weihnachten und meinen Geburtstag (fällt leider zusammen) wünsche. Ich werde dann den 4. postoperativen Tag haben (Rektumamputation), und es wird mir recht sicher noch nicht allzu prächtig gehen, aber ich hoffe, bis dahin schon aus der Intensivstation raus zu sein. Ich freue mich vor allem auf den Besuch von meinem Mann und meiner Schwiegermama, die über Weihnachten aus Berlin anreist. Außerdem bin ich neugierig, wie das Weihnachtsfest auf der Station begangen wird. Wie gesagt, man sagte mir schon, dass es immer nett gefeiert wird.

Liebe Grüße

Angie

PNlWan6los


Liebe Monsti,

ich habe viel Intensiverfahrung und es gibt tatsächlich Leute die im Laufe ihrer Krankheitsgeschichte soweit genesen, dass sie Zeitschriften lesen können und ich habe NICHTS von Sudoku oder Kreuzworträtseln gesagt. Außerdem denke ich wird eine 15-jährige wohl kaum Zeitschriften lesen die auf den Stationen 'rumschwirren' sondern eher Jugendzeitschriften. Und auf unserer Intensivstation 'schwirren' keine solchen Jugendzeitschriften rum!

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