» »

Ich komme mit den Tod meiner Mutter nicht klar

mtummii1


du brauchst keinen therapeuten, alles ist normal, und es wird besser mit der zeit!

meine mama ist auf den tag genau 9 monate nach der geburt meines zweiten gestorben....

GZalxaxi


@monika333

Du kannst darüber weinen, dass sie gegangen ist,

oder du kannst lächeln, weil sie gelebt hat.

Du kannst deine Augen schließen und beten, dass sie wieder kommt,

oder du kannst sie öffnen und sehen, was sie zurückgelassen hat.

Dein Herz kann leer sein, weil du sie nicht sehen kannst,

oder es kann voll der Liebe sein, die sie für dich und andere hatte.

Du kannst sie im Herzen tragen und sie in dir weiterleben lassen.

Du kannst weinen und ganz leer sein,

oder du kannst tun, was sie von dir wollte,

dass du lächelst, deine Augen öffnest, Liebe gibst und weitergehst

siehe auch in mein Profil :)*

b3illUy idxol


Galaxi

dieses Gebet wurde in der Kirche auf der Beerdigung meiner ma von einer ihrer Enkelinnen vorgelesen.....

SHchnuQffelhä=sch1en


Hallo Monika,

ich kann dich sehr gut verstehen. Meine Mum ist nach langer Krebskrankheit am 11.11.2007 eingeschlafen. Zuerst war es Brustkrebs, dann Lebermetastasen und zum Schluß Metastasen in der Wirbelsäule. Sie hatte solche Schmerzen :°( Es ist wie ein Teil von mir, der weggegangen ist...... :°(

m;oni0ka333


Ich danke Euch

Es tut wirklich gut, Zuspruch zu bekommen. Das ist ganz toll geschrieben, Galaxi.

Schnuffelhäschen, das tut mir voll leid, das Deine Ma auch so leiden musste. Da kam ja wohl alles schlag auf schlag. Wann hat sie die Diagnose, Krebes bekommen?

Und ich möchte noch etwas hier schreiben.

Ich habe, solange ich Krebs kenne, auch grosse angst davor. So ein wenig Hypochondamäßig. Wenn ich z.b. mal zwei Tage hintereinander Kopfschmerzen hatte, glaubte ich schon ich hätte einen Hirntumor. Oder wenn ich Haszschmezen hatte, dachte ich, es könnte ja auch Kehlkopfkrebs sein. Und wenn irgendwas war dachte ich immer das schlimmste.

ABER.... seit dem Tot meiner geliebten Mutter, endecke ich mich oft bei dem Gedanken, wenn mir heute ein Arzt, Krebs diagnostizieren würde, wäre es mir zwar nicht egal, aber ich würde nicht wie noch vor dem Tot meiner Mutter, verrückt werden. Ich habe keine Angst mehr vor dieser scheiss Krankheit.

Sicherlich wäre ich traurig, und würde weinen, weil ich eventuell, meine Kinder nicht weiter heranwachsen sehen könnte, und auch keine Enkelkinder erleben könnte. Aber es wäre so wie es dann eben wäre.

Manchmal denke ich, das ist der erste Schritt, das man langsam durchdreht.

Ich denke auch das Unfassbarkeit und Trauer, ein ganz normales Gefühl sind, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Aber ich glaube nicht, da jemalls raus zukommen. Es gibt auch Momente in denen ich lache und Spass habe, aber die traurigen Momente überwiegen.

Ich grüsse und umarme Euch ganz lieb.

Gruss Monika

S;chnufCfel&häspchexn


Also ich glaube der Brustkrebs war 2001 dann 2005 die Lebermetastasen und August 2007 die Metastasen in der Wirbelsäule und dann ging es ganz schnell bergab und sie ist im November gestorben

boesorgRtem^ama7x6


monika

Hallo Monika !

Sorry das ich mich nicht mehr gemeldet habe,meine kleine lag im Krankenhaus.

Ja meine Mama hatte ein Beatmungsgerät für Nachts und zwischendurch auch mal Tagsüber ,dann noch ihr Sauerstoffgerät ,ohne konnte sie gar nicht mehr .

Zu Hause hat sie es immer angeschlossen gehabt es stand im Schlafzimmer aber mit der Schnur konnte sie dann überall hin.

Die Zeit ihrer Krankheit war einfach nur schrecklich und tut immer noch weh.

Vor allen Dingen wenn man gesehen hat wie schnell jemanden so eine Krankheit die ganze Kraft raubt.

Sie konnte zum Schluß auch inner schlechter sehen und hören,wenn sie Tel. hat ,hat sie gemeint die Leitung wäre kaputt ,weil sie dann von jetzt auf gleich nichts mehr gehört hat.Waren halt die Metastasen im Kopf.

Sie fehlt mir auch nach zwei Jahren noch total.

Ich weiss nicht mehr wer es war aber jemand schrieb das sie die Socken ihrer Mama an sich gedrückt hat.

Kann ich total verstehen .

Ich habe Mamas Jacke bei mir zu Hause und immer wenn es mir schlecht ging ,hab ich sie an mich gedrückt und ihren Geruch eingeatmet ,da ging es dann wieder, weil da ja was von ihr war.

Ich wär bald verrückt geworden als ich festgestellt hab das jetzt auch noch der Geruch weg ist.

Vorher hatte man wenigstens den noch aber jetzt nichts mehr,

Na ja ,nichts ist auch nicht richtig.Die Erinnerung bleibt und die kann mir Gott sei Dank keiner nehmen.

Jetzt hab ich wieder mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.Ist ja immer so ;-)

Wie geht es dir denn Monika??

Liebe Grüße Sandra

Gsala)xi


Galaxi

dieses Gebet wurde in der Kirche auf der Beerdigung meiner ma von einer ihrer Enkelinnen vorgelesen.....

billy idol]]

Dieses Gedicht habe ich aber um geschrieben!!!!

__Selbst ich versuche, mit dem Tod meiner Mutter__klar zu kommen!!!

MAel&L?eoxn


Hallo zusammen.... auch ich habe vor kurzem einen geliebten Menschen verloren.

Ich bin 25 Jahre alt, mein Vater ist vor 5 Jahren an Krebs erkrankt. Erst war es "nur" Lymphdrüsenkrebs, er bekam einige OPs, Bestrahlungen und regionale Chemos. Bei einer solchen Chemo wurde ein nerv in seiner rechten Schulter verletzt, so dass er seinen linken Arm nicht merh bewegen konnte. Nach einiger zeit streute der krebs dann auf die Lunge, auf die Speisröhre, und zum Schluss auch auf Leber, Nieren und Knochenmark.

Am 22. Januar diesen Jahres ist mein Vater seiner krankheit erlegen und gestorben, 1 Woche vor meiner eigenen Hochzeit. Ich wollte eigentlich immer im Sommer heiraten, aber als ich merkte, dass er es nicht mehr schafft, zogen wir den termin vor, denn ich wollte ihn unbedingt dabei haben. Leider hat er auch diesen Termin nicht mehr geschafft. Mein Vater wurde zum Schluss künstlich ernährt und hatte enorme Wassereinlagerungen am ganzen Körper, er ist gerade mal 58 geworden.....

Mir geht es momentan sehr schlecht, ich bin im 8. Monat schwanger und kann mit dem Verlust einfach nicht umgehen. Mein Dad hat sich sooooo sehr ein Enkelkind gewünscht, nun ist es auf dem Weg und er kann es nicht mehr erleben.

Trotz dass ich schwanger bin war ich bis zum Schluss an der Seite meines Dads, er war sehr hart für mich ihn sterben zu sehen, es war aber auch sehr hart für ihn seine schwangere Tochter so leiden zu sehen. Mein Dad war mein ganzes Leben immer für mich da, es war für mich selbstverständlich, dass ich nun in seinen letzten und schwersten Stunden bei ihm bin und für ihn da bin. Ich werde diese schrecklichen Bilder niemals vergessen können, aber auch das Strahlen in seinen augen als er mich sah wie ich an sein Bett kam werde ich niemals vergessen können. Er hat so gelitten und ich habe für ihn gebetet dass es schnell geht. Als die Ärzte im Krankenhaus sagten, sie können nichts mehr für ihn tun, haben wir ihn heim geholt, denn er wollte keinesfalls im krankenhaus sterben. Ich bin sehr froh, dass wir, was den Transport nach Hause betraf mega Druck gemacht hatten, denn er ist noch in der selben nacht gestorben.

Ich weiß meinem Dad geht es jetzt besser, wo immer er auch ist, aber es tut so sehr weh. Momentan kann ich die Schmwerzen ganz gut verdrängen, weil ich stark sein muss für mein Baby, aber ich habe Angst zusammen zu brechen, wenn ich im Sommer meinen kleinen süßen Sohn, den ersten Enkel meines Dads zur Welt bringe.

mHoni9ka33x3


Hallo Sandra, oh was hatte denn Deine Kleine? Ich hoffe nichts schlimmes!

Das ist ja auch schrecklich, mit einen Beatmungsgerät, boh ich wusste gar nicht das es sowas für zuhause gibt. Meine Ma hatte anfangs ein Sauerstoffgerät, das man bis zu 7 Liter hochdrehen konnte, aber als das nicht mehr reichte, bekam sie eins das hätte man bis auf 20 Liter hochdrehen können. Aber entschuldige meine direkte Frage, wie muss ich mir so ein Beatmungsgerät vorstellen, und was ist der Unterschied zum

Sauerstoffgerät?

Ja das mit dem schlechter sehen und hören habe ich auch bei meine Ma festgestellt. Und sie hatte es auch gemerkt. Aber bei ihr war nie die Rede davon das der Krebs auch im Kopf sitzen könnte. Aber wissen tut man es auch nicht.

Ja das mit den Socken kann ich auch echt gut verstehen. Geht mir auch so das ich an alles was meine Ma gehört riechen muss. Das gibt echt ein Gefühl der Nähe.

Davor habe ich auch nochmal Angst, wenn irgendwann der Geruch weg ist. Das will ich mir im Moment noch gar nicht vorstellen.

Wie geht es Dir sonst so Sandra?

Mir geht es unverändert gut oder schlecht.

Mel&Leon

Ohh man als ich das gelesen habe sind mir die Tränen gelaufen, was für eine starke Frau bist Du mir Deinen 25!!!

Das ist ja auch echt übel, das sich Dein Vater 5 Jahre hat quälen müssen Und das schreckliche, an dieser sch..... Krankheit ist ja das oft eins zum anderen kommt.

Aber ich denke es ist ganz wichtig, viel darüber zu reden, um das Du das alles irgendwie verarbeiten kannst. Weisst Du ich will DIr was erzählen. Gerade in Deinen Fall. Ich habe meine geliebte Oma auch kurz vor der Geburt meiner ersten Tochter verloren. Und ich habe mir immer gesagt, sie wusste das sie es gesundheitlich nicht schaffen wird ihr Urenkel gross werden zu sehen. Also hat sie sich beeilt, um uns ganz nahe zu sein, ist sie mit meiner Tochter neu ins Leben zurück gekommen. Das ist keine religiöse Einstellung, damit habe ich mich getröstet. Ich will Dir damit nur sagen. Dein Papa ist und wird immer bei Dir sein. Und keiner, weder er noch sonst irgendjemand, und schon gar nicht Dein Baby würde wollen das der glücklichste Tag Deines Lebens, einen Zusammenbruch in Dir auslöst. Keiner von uns Lebenden, weiss was nach dem Tot auf uns drauf zu kommt.

Wir könne nur vermuten. Freue Dich auf die Geburt, und sei Dir sicher das Dein Papa in Deiner nähe ist. Und er mächtig stolz auf Dich sein wird.

Alles alles liebe für Dich. Und alles Gute für die Geburt.

Liebe Grüsse Monika

sTcove2x000


Hallo!

Mein herzliches Beileid zu Deinem Velust. Ich verstehe Dich nur zu gut.

Mach Dir keine Gedanken, alles ist normal! Am Donnerstag vor einem Jahr ist meine Mama auch gestorben. Ich kann noch gar nicht fassen, dass das "schon" ein Jahr her ist. Kann es auch heute noch an manchen Tagen nicht glauben und habe Tränen in den Augen, wenn ich daran denke. Habe SEHR viel hier geschrieben (kannst ja mal reinschauen), auch weil mein Vater kurz darauf beinahe gestorben wäre...

Wenn Du willst, dann geh zu einem Therapeuten/in und sprich mal mit ihm/ihr, mußt ja nicht gleich ne Therapie machen. Aber glaub mir, dieses Chaos der Gefühle ist normal und Du mußt Dir einfach Zeit geben. Der Schmez wird wohl nie ganz vergehen aber man lernt damit zu leben...

Und Du hast das große Glück einen lieben Mann zu haben, der Dich stützt. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste! Bei mir war das meine Schwester, wir waren dabei als meine Mama starb und mußten daher eine Menge verarbeiten. Ohne einander hätten wir das nicht so geschafft. Mein Freund hat mir auch beigestanden, allerdigs ging er an seine Grenzen, denn der Tod seiner Mutter kam da wieder hoch...

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft!!! :)* :)* :)*

M(el&8Lexon


Vielen Dank für eure lieben Worte.

Monika, bei mir sind die Gedanken sehr ähnlich, auch wenn ich eigentlich nicht besonders religiös bin. Mein Dad hat sich schon seit langem einen Enkel gewünscht, ich wollte ihm diesen letzten Wunsch erfüllen, daher entschieden mein Mann und ich die Pille abzusetzen und ein Baby zu bekommen. Mitte August haben wir dann die Pille abgesetzt und im Oktober erfuhr ich bereits dass ich schwanger bin.

Heute bin ich mir ganz sicher, dass das mit dem Schwanger werden so schnell geklappt hat, da das Leben einen neuen Körper gebraucht hat in der die Seele meines Vaters ein neues zu Hause finden kann. Daher wird mein Sohn auch als Zweitnamen den Namen meines Vaters tragen.

Momentan habe ich echt Probleme, da ich nicht weiß welches Gefühl in meinem Herzen überwiegt, die Trauer über den Verlust meines Dads oder die Freude, dass ich bald ein kleines süßes Baby bekomme. Es liegt alles so eng beieinander.... der Tod, die Hochzeit, das Baby. Wenn ich an die Hochzeit zurückdenke bin ich nicht glücklich, es sollte doch der schönste Tag meines Lebens werden, stattdessen habe ich geweint, weil mein Dad nicht dabei sein konnte.

SuisiLle


Nachdem ich Eure Beiträge gelesen habe, wurde mir klar wie viele Menschen doch das gleiche Schicksal erleiden. Das alles merkt man jedoch erst, wenn man selber betroffen ist... Es tut mir für Euch alle sehr leid. Auch ich kann mitfühlen da meine Mama am 4.4.08 morgens um 0.15 in meinen Armen gestorben ist. Sie hatte es sehr schwer und ich weiß nicht soll ich froh sein für sie oder in meiner Trauer versinken... egal wie .. es ist so schwer. Ich liebe meine Mam über alles und habe sie ca. 4 Monate gepflegt um es ihr in der Situation so angenehm wie möglich zu machen in ihrer vertrauten Umgebung. Ich war bei ihr von Abends 18.00 Uhr bis morgens 10.00 Uhr. Um noch ein wenig auszuruhen und die Arbeit daheim zu erledigen übernahmen den Rest meine 2 Schwestern da ich noch eine Fam. mit 5 Kindern habe. Nun ist es leer und ich weiß mit meiner Zeit nichts mehr anzufangen... obwohl es an Arbeit nicht mangelt bekomme ich nichts auf die Reihe.... Und irgend wie kommt mir das alles noch vor wie ein Traum aus dem ich jeden Moment aufwache und alles ist wie Früher.... doch so wird es wohl nicht sein.

H!eixke1


Hallo Monika

Ich weiss wie weh das tut ,das du in stillen Stunden einige Tränen weinst :°( keiner kann dir den Schmerz abnehmen ,und fühlen was du fühlst. :°(

Meine Mutti ist an einem Sekundeninfarkt ohne Vorwarnung gestorben.

Hatte keine Chanche wie du, mich mit dem verabschieden zu beschäftigen habe aber durch das schreiben hier im Forum gemerkt das es Menschen gibt die einem beistehen wenn man Trost braucht :°_

Dir wünsche ich das die Schönen Erinnerungen aus deinem Lebensabschnitt mit deiner Mutti, die dunklen Schatten etwas aufhellen :°_ :)* :)* :)* :°_ gib dir Zeit Heike

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH