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Organspende - wer Zahlt?

Tve}tsxu hat die Diskussion gestartet


Hallo @all,

ich habe seit Jahren einen Organspenderausweis, da ich es für Sinnvoll halte, dass nach meinem Ableben eventuell "verwertbare" Organe genutzt werden.

Soweit, so Gut!

Mich stört allerdings, dass auch nach einer Organentnahme Bestattungskosten anfallen, welche von meinen Hinterblienen getragen werden müssen (ist ja Heutzutage nicht billig).

Ich bin der Meinung, dass die entnehmende Klinik bzw. die Krankenkassen diese Kosten übernehmen sollten!

Daher habe ich einen Patientenverfügung verfasst, welche die Organentnahme erst dann erlaubt, wenn die Kostenübernahme geklärt ist.

Mir ist die "moraliche Zwickmühle" bekannt (hat das ganze doch den Beigeschmack von Organhandel), jedoch glaube ich, dass mit den Spenderorganen kräftig genug verdient wird, so dass man die Bestattungskosten (nix Pompöses) übernehmen kann um die Hinterbliebenen zu entlasten.

Wie seht Ihr das?

Antworten
Fkirxeflxy


1. Warum sollte die Krankenkasse die Bestattung bezahlen??

2. Außerdem ist es doch so, dass jeder seinen eigenen Wunsch hat/te, bestattet zu werden (Feuer/Erde /See-Bestattung), die unterschiedlich teuer sind. Man kann doch nicht alle über einen Kamm scheren und sagen: Wir bezahlen nur (die billigste) eine Bestattung!

3. Die Organspende(organisation) hat - wie ich denke - auch noch eine Menge anderes zu tun (Vermittlung von Organen, Kontrolle auf Krankheiten, etc) wäre jetzt nicht auch noch die Pflicht, die Bestattung zu bezahlen nicht ein bisschen viel? Ich meine die o.g. Punkte ziehen auch intensive finanzielle Kosten nach sich...Außerdem glaube ich nicht, dass die Organspende "kräftig" verdient, ich glaube eher, dass sie nach dem Prinzip der Kostendeckung abrbeitet (berichtigt mich, wenn dies falsch ist)

4. Ohne die Organspende müssten die Angehörigen die vollen Kosten der Bestattung doch auch bezahlen, oder?

5. ICH DENKE, ORGANE DÜRFEN NICHT ZUR HANDELSWARE WERDEN!!* Also, dass jemand, dessen Angehöriger verstorben, ist nicht - gegen seinen Willen - der Organspende zusagt, weil er keine andere Wahl, um die Kosten der Bestattung zu decken.

(*Auch wenn es vielleicht schon an macnehn Orten so ist... :-()

In diesem Sinne...

Fgen0ta


Also ich finde man sollte seine Organe nur aus dem Grund des Helfenwollens zur Verfügung stellen und nicht um ein gratis Begräbnis zu bekommen.

In Österreich (wo ich herkomme) ist ohnehin jeder Mensch potentieller Organspender, man muss sich in ein Register eintragen lassen um NICHT Spender zu sein. Und mit den Organen wird somit definitiv nichts verdient.

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