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Meine Mutter hat meinen Hund einschläfern lassen, ich verzweifle

kyrisK10067x7


Liebe Weidenfee,

es tut mir sehr leid um deinen lieben Spikey! :°_

Ich kann gut nachvollziehen wie es dir nun geht. Vor ca. 20 Jahren kam ich von der Grundschule nach Hause und mir wurde gesagt dass meine über alles geliebte Schäferhündin gerade mit der Oma beim Tierarzt sei und dass sie evtl. eingeschläfert wird. Ich war fassungslos und wie gelähmt! Kurz danach kam der Anruf von der Oma dass Josy nun tot sei! Ich habe sie sooo sehr geliebt, sie war mein ein und alles und mein größter Trost und bester Freund und hätte auch nie jemandem etwas Böses getan. Sie hat mich immer beschützt und mich getröstet - und sie haben sie umgebracht - und ich konnte ihr nicht helfen!!! Ich habe diesen Verlust nie verkraftet, mir kommen heute noch die Tränen wenn ich an sie denke und ich vermisse sie noch immer wahnsinnig! Auch denke ich immer daran dass ich ihr nicht helfen konnte. Sie war immer für mich da und ich konnte sie nicht retten und mich nicht mal von ihr verabschieden. Wenn ich daran denke wie sie dort wohl auf dem Tisch lag und dann haben sie sie eingeschläfert .... und ich war nicht da um ihr zu helfen. Mir laufen schon wieder die Tränen und ich streichle ihr Foto. Ich würde alles dafür tun wenn ich sie wieder bei mir hätte! Noch heute, über 20 Jahre später! Und ich verstehe auch bis heute nicht wieso sie ihr das angetan haben! Meine Josy war ganz sicher nicht bösartig! Die einzigen Dinge, die sich "zu schulden kommen ließ" waren dass sie mal geknurrt hat als andere Kinder sich auf dem Fußboden auf mich gestürzt hatten und einmal hat sie meinen Onkel mal kurz angeknurrt als er mit seinem komischen Hut eine schnelle Bewegung gemacht hat und sie hat mal in der Wohnung an den Tapeten gekratzt als sie sie den ganzen Tag alleine in der Wohnung eingesperrt hatten und sie raus musste. Das sind keine Gründe ein Tier umzubringen!!!!! Aber das wurde wohl dem Tierarzt damals auch so dramatisch geschildert dass der meinte sie wäre wohl krank und man müsse sie einschläfern. Nach wie vor bin ich fassungslos deswegen ..... :°(

Weidenfee, du brauchst dich deiner Trauer nicht zu schämen .... lass es ruhig raus. Und für diejenigen die sagen das war ja "nur" ein Tier: für mich z.B. war meine Josy die einzige und beste Vertraute und ihr Tod tut mir nicht weniger weh als der von nahestehenden Menschen, die ich verloren habe!

S/helxly


Liebe kris,

ich finde das unfaßbar, was Du da erzählt hast und es tut mir unendlich leid, dass sich Deine Familie Dir und Deiner Hündin gegenüber so grausam verhalten haben :°_ :°_ :°_

Wie kurzsichtig muß man sein, um eine solch gravierende Entscheidung einfach mal so zu treffen? :-/ ???

Du kannst es Dir nur immer wieder bewußt machen, dass Du ihr nicht helfen konntest, weil Du von diesem abartigen Plan ja gar keine Ahnung hattest, weil Du in der Schule warst, hättest Du es gewußt, hättest Du sie doch beschützt! Das wird Deine Josy auch wissen. Wenn es wirklich so etwas wie einen Hunde-Himmel gibt, wird sie sehen, wie sehr Du ihr noch immer nachtrauerst, wie sehr Du sie noch immer liebst, und sie wird glücklich sein, dass Du ihr auch so lange nach ihrem Tod - emotional - immer noch so treu beiseite stehst. :)* @:)

k=ris"1006x77


Danke Shelly, das ist so lieb von dir. Ja, damit versuche ich mich zu trösten und ich hab das Gefühl Josy ist noch irgendwo und spürt dass ich an sie denke. Und ich würde mir echt wünschen sie irgendwann wieder zu sehen um sie noch einmal ganz fest in den Arm zu nehmen und zu streicheln. Ich werd sie nie vergessen. :)-

SZheZllxy


kris, ich weiß, es mag sich bescheuert/verrückt anhören, aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Menschen und Tiere, die versterben, auf eine andere Ebene überwechseln, und somit nicht wirklich einfach verschwunden sind. Und ich bin irgendwie auch überzeugt davon, dass wir von den Verstorbenen auch "beobachtet" werden können. Ich habe auch von Menschen gehört, die ich so gut kenne, dass ich sicher bin, sagen zu können, dass sie keine Geschichten erzählen, um sich wichtig zu machen, dass sie nach dem Tod eines geliebten Menschen etwas sehr ungewöhnliches erlebt haben, was im Zusammenhang mit dem Verstorbenen steht. Szusagen ein "Zeichen", dass sie ihren Lieben, die um sie getrauert haben, gaben.

So halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dasss Deine Josy wirklich noch bei Dir ist, nur eben, dass Euch diese unterschiedlichen Ebenen trennen. :)z :)* :)-

L)ilyx87


Ich sitze hier und bin fassungslos... Fassungslos wegen dem was mit Spiky passiert ist und fassungslos wegen einiger Kommentare hier.

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Also wenn mein Hund beißen würde, wäre das nicht nur ein Bluterguss. Ich bin mir sicher, dass die Frau den Hund provoziert hat oder dass er gespürt hat, dass sie nicht wirklich Gutes im Sinne hat. Hund haben ein Gespür dafür, meiner hat mich sogar mal vor einem Stromschlag bewahrt.

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Möge es Spiky gut haben im Regenbogenland! :)_

F^rauCSaprixcorn


also ich finds absolut Scheße, was deine Mutter da gemacht hat. Lässt die sich immer so leicht überreden?

A~no,nymxa1


Also vorweg: Ich finde das Verhalten von Weidenfees Mutter nicht korrekt. Und zwar nicht sosehr die Tatsache, dass sie den Hund hat einschläfern lassen (dazu fehlen mir einfach die Informationen bzw. sind mir zu einseitig, um dazu eine Meinung zu äußern, siehe anschließend.....), sondern das unehrliche Verhalten Weidenfee gegenüber. Es wäre doch das Mindeste gewesen, ihr gegenüber ehrlich zu sein, d.h. sie vorher anzurufen, oder, wenn da aus welchem Grund auch immer keine Möglichkeit bestand, ihr zumindest anschließend die Wahrheit zu sagen. Und nicht so zu tun, als sei nichts gewesen, und hinterher noch Weidenfee Vorwürfe zu machen....

Aber zu den Fakten:

- Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Hund so zuschnappt, dass da ein so schweres Hämatom entsteht, dass die Frau ins Krankenhaus muss... Und wenn er wirklich gebissen hätte, wäre da eine Bisswunde....

- Zu der Tierärztin: Ich glaube kaum, dass die einfach so nebenbei und gesetzeswidrig ein Tier einschläfert und damit eine Strafanzeige oder gar ihre berufliche Laufbahn riskiert, nur weil da ihre Immobilienmaklerin (die sie vielleicht ein oder zweimal im Rahmen der Wohnungssuche gesehen hat.....) sie darum bittet… Wir wissen nicht, was die Mutter von Weidenfee erzählt hat etc., insofern halte ich es schon für fragwürdig, die TA da pauschal zu verurteilen…

Fazit: Das einzig Sinnvolle wäre wohl, dass Weidenfee – so schwer das auch sein mag – das Gespräch mit der Mutter sucht. Einfach, um klarzustellen, was passiert ist, was die wahren Bewegungsgründe waren, weshalb sie den Hund hat einschläfern lassen.

p hilifp1x0


Hallo kris,

auch deine Geschichte hat mich total berührt.Während dem Lesen sind mir einige Tränen über die Backen gerollt....Wie können Menschen nur so ignorant und dumm sein. Zu bequem,hinzusehen,was wirklich geschehen ist. Die Tiere können am wenigsten dafür und müssen die schlimmsten Konsequenzen tragen.....mir tut es sehr leid was dir und Weidenfee passiert ist,ich finde es immer wieder unfassbar,was Menschen anrichten und Tiere ausbaden müssen.Ich hätte arge Probleme mit diesen Menschen,und wenn es die eigene Familie wäre.... :°_

nOew$moHoxn


Also wenn meine Muter soetwas machen würde, wäre sie für die nächste Zeit für mich Luft. Und zwar sowas von absolut. Kann dich total verstehen, habe auch einen Hund (ist zwar auch unser Familienhund, aber an mir hängt er am meisten) und ich bin jetzt leider unter der Woche immer studieren, aber wenn sie ihn hinter meinem Rücken einschläfern würde (selbst im Krankheitsfall), wäre ich absolut außer mir.

Das tut mir wirklich sehr sehr leid :°_

W"eide$nfexe


Hallo ihr...

tut mir leid, dass ich mich die letzten Tage nicht gemeldet habe. Ich war nicht wirklich fähig dazu. Ich hab mit meiner Mutter 'gesprchen' (das sprechen war eher ein Erklären lassen der Situation und dann Abbrechen des Telefonats...)

Also... es hat sich so zugetragen: Meine Mutter war mit Spike auf der Hundewiese. Das ist eine große Wiese - etwa 500 Meter von einem Wald entfernt. Spike hat wohl im Wald irgendwas gesehen oder gehört und in diese Richtung geguckt und war wohl auch ganz konzentriert darauf. In dem Moment sind die Nachbarn an ihm vorbeigejoggt - und die Frau von ihnen wohl recht nahe. Spike muss wohl irgendwie 'erschrocken' sein (zumindest meine meine Mutter, dass es für sie so wirkte) und hat zur Seite geschnappt - da war dann blöderweise die Wade der Nachbarin. Sie hatte wohl den Abdruck von Spikeys Eckzähnen so als 'Druckabdruck' und leztlich einen ca. 4x5 cm großen Bluterguss (von meiner Mama geschätzt). Der Nachbar hat dann gleich die Polizei und das Tierheim gerufen und hat seine Frau sofort mit dem Notarzt ins Krankenhaus fahren lassen.

Am nächsten Morgen hat er nochmals bei meiner Mutter geklingelt und meinte, dass sie den Hund wegschaffen soll, sonst hat sie in der Nachbarschaft nichts mehr zu lachen und dann erschlägt er ihn eigenhändig.

Daraufhin hat sie die Tierärztin angerufen (weil sie nicht wusste, wen sie sonst anrufen sollte... mich?! nein?! das Tierheim?! nein?!) und sich etwa ne halbe Stunde mit ihr drüber unterhalten - hat die Situation geschildert und gemeint, dass sie jetzt nichtmehr weiß, was sie machen soll. Und die Tierärztin hat gefragt, ob sie Spikey vorbeibringen will, dann würden sie das beenden. Denn womöglich bekäme er ja eine Maulkorbpflicht - und das wäre ja kein Leben mehr für einen Hund (abgesehen davon, dass es so eine Anordnung noch gar nicht gab). Meine Mutter hat sich dann noch erbarmt meine Schwester anzurufen (weil sie unterstützung gebraucht hat und sie wusste, dass ich nicht so reagieren würde wie meine Schwester), diese hat ihr dazu geraten, sie ist zu der Tierärztin gefahren - hat sich dort nochmal etwa zehn Minuten mit ihr unterhalten, indenen die Tierärztin sie darin bestärkt hat, dass sie das richtige tut (ein Hund muss rennen können - und das ohne Maulkorb oder Leinenpflicht. Und wenn der Nachbar wirklich auf eine 'blöde Idee' kommt, dann muss der arme Hund leiden, denn der Nachbar benutzt mit Sicherheit keine sanfte Spritze....).

Die Tierärztin hat gefragt, ob meine Mutter dabei bleiben will - meine Mutter meinte, dass sie das nicht kann und ist gegangen.

Bumm Aus. Ich hab sie dann noch ein paar Sachen gefragt, warum sie mich nicht vorher angerufen hat und ob sie nicht vielleicht erstmal hätte abwarten wollen.... zumindest bis wirklich eine rechtliche Anordnung oder so besteht. Und dann hab ich aufgelegt.

Ich hab die letzten zwei Nächte gar nicht richtig geschlafen - wenn ich eingenickt bin, hab ich davon geträumt. Und wenn ich geträumt habe, hab ich regelmäßig meinen Freund zu tode erschreckt (vorgestern hab ich geträumt, dass ich mich mit meiner Mutter über das Thema gestritten habe. Ich wollte mir im Traum mit der Flachen Hand gegen die Stirn hauen (im sinne von: 'Bist du bescheuert?!) und hab es blöderweise wirklich gemacht. Fazit: Nasenbluten |-o Heute Nacht hab ich geträumt, dass ich in einem Haus auf dem Land bin und da erst erfahre, das Spike tot ist. Ich bin dann in den Wald gelaufen und hab die ganze Zeit nach ihm gerufen - so lang, bis ich wirklich mal total laut 'Spike' gerufen habe. Und mein armer Freund nach dem Markerschütternden Schrei kein Auge mehr zugekriegt hat |-o

Ich glaub ich werd bekloppt :-/

W;ei_de2nfee


Tschuldigung wegen der Rechtschreibfehler - die Tastatur meines Netbooks hakt zur Zeit irgendwie :-/

Und danke für die lieben Worte - ja, die mit den Garnelen bin ich ;-) @:)

l\ocibxo


Also muss mich hier mal äußern weil mir letzten Herbst eine ganz ähnliche Geschichte passiert ist. Meine Freundin und ich waren im Park spazieren gegangen als plötzlich ein junger Howawart ihr von hinten ins Bein beisst. Frauchen war etwa 50 Meter weiter weg und machte keine Anstalten das Tier zurückzupfeifen. Daraufhin bin ich los und [...]

Musste [...] auch noch vor Gericht erscheinen, bin aber freigesprochen worden...

Persönlich kann ich den Mann absolut nachvollziehen. Wenn irgendein Tier meine Frau/Freundin beisst habe ich keine moralischen Probleme [...]

Menschen sind nun einmal wichtiger als Tiere und so ist die Rechtslage zum Glück auch gestaltet...

L,ily8x7


omg... Also der Hund hat sich erschrocken? Deswegen bringt man ihn doch nicht gleich um. Und sorry, wegen einem Bluterguss an der Wade den Notarzt rufen ist arg übertrieben. :-/

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Unsere Nachbarn haben mal mit Vergiften gedroht, weil unsere Hunde am TAG GEBELLT haben. Bis sie ausgezogen sind, haben wir die Hunde nie alleine in den Garten gehen lassen und hatten vorsorglich Gegengift im Schrank.

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Unser alter Hund beißt auch schon mal zu, wenn wir ihm Medizin geben, einfach weil er blind und taub ist und kein Gespür mehr hat, ob er die Wurst mit den Tabletten erwischt, oder gleich die Hand mit.

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Wenn man sich ein Tier anschafft muss man auch mit sowas rechnen. Spikey hat ja niemanden mit Absicht "gebissen", er hat sich einfach geschreckt. Unsere TA hätte den Hund nie im Leben eingeschläfert, schon gar nicht im Endeffekt wegen Leinen- und Maulkorbpflicht. Ist bei uns im Ort tatsächlich für alle, müssten wir dann alle Hunde töten? :-/

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Ach Weidenfee... Ich weiß, kein Wort der Welt kann dir deinen Spikey wieder bringen, aber fühle mal ganz tief in dein Herz hinein, er ist bei dir! :)_:¤)

L+ily/87


@ locibo

Ohne Worte.

Erstens bringt es Weidenfee rein gar nichts und ist einfach nur fehl am Platz, zweitens geht von nem Biss in die Wade nun auch die Welt nicht unter, drittens spare ich mir lieber, ich will mich nicht auf dein Niveau begeben.

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Menschen sind wichtiger als Tiere. Aha. Weil sie mehr Macht haben als Tiere? Und wenn sich ein Tier mal gegen einen Menschen richtet (aus welchem Grund auch immer, da der Howawart ein Junghund war, würde ich mal sagen, aus Spielfreude), muss es sterben, alles klar. Menschen sind nicht wichtiger als Tiere, sie machen sich nur wichtiger, weil sie denken, dass sie alles mit der Natur machen können.

W4e+ide2nxfee


Lily87, danke dir @:)

Ich kann nur für den Tierarzt sprechen, bei dem wir mit unseren Miezen immer sind - er würde sowas auch nie tun. Der hat so ein großes Herz, dass er ständig irgendwelche Fundtiere in seiner Praxis hat, die er seinen Patienten (bzw. deren Besitzern) vermitteln will ;-D

Er sieht Euthanasie immer als allerletzte Lösung - und setzt auch immer alles daran das zu verhindern.

Die Hündin von meinem Freund ist auch blind. Die Kleine tut mir auch richtig leid... sie tapst immer ganz vorsichtig umher - aber gerade wenn wir mit ihr draußen sind, hab ich schon immer etwas bammel. Wir müssen (um zur Hundewiese zu kommen) durch ein ganz kurzes Waldstück und die abstehenden Zweige sieht sie ja nicht mehr.... Sie hat auch noch Probleme mit der Bauchspeicheldrüse - sie ist auch schon sehr alt. Mir gruselt es schon vor dem Tag, wenn sie nicht mehr ist... mein Freund ist mit ihr aufgewachsen und ich will gar nicht dran denken, wie es ihm gehen wird :-/

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