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Wie geht es weiter nach dem Tod?

JFolu


Nagarjuna

Also muß auch unsere Bewusstseinsenergie schon vor dem Körper da sein und irgendwo bleiben, wenn er zerfällt. Für das Bewußtsein muß es also ein Leben vor der Zeugung, wie eines nach dem Tod geben.

Das sehe ich etwas anders. :-D

Beim Verbrennen z.B. eines Baumes wird Energie in Form von Wärme freigesetzt. Seine biologische Struktur und Organisation wird in Energie transformiert. Kein vernünftiges Denken würde in der freigesetzten Energie des Baumes seine biologische Struktur und Erscheinungsform wieder erkennen wollen. Genauso verhält es sich mit dem Bewußtsein als der ideellen Widerspiegelung der materiellen Welt. Als solches kann es keinen selbständigen Inhalt haben - mit anderen Worten: Das Bewußtsein kann nie etwas Anderes sein, als das bewußte Sein und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozess.

Das bedeutet, dass das Bewußtsein nicht einfach etwas Fertiges ist das schon immer existierte, sondern dass es zunächst einmal als Entwicklungsprozess mit konkreten historisch-gesellschaftlichen Inhalten "gefüllt" d.h. strukturiert und organisiert werden muss. Diese Inhalte treten als Widerspiegelung der materiellen Welt stets in bestimmten Formen auf wie z.B. Empfindungen, Wahrnehmungen, Begriffe, Aussagen, Theorien, ebenso sind die Gesetze der Sinneserfahrung und des Denkens dem Bewußtsein nicht a priori gegeben, sondern - phylogenetisch betrachtet - wie ihr Inhalt Widerspiegelungen der objektiven Realität.

Wenn du mir allerdings beweisen kannst, woher das Bewußtsein vor und nach der Zeugung seinen konkreten Inhalt bezieht, bist du der erste Mensch, der die wissenschaftliche Weltanschauung komplett über den Haufen wirft. ;-) ;-D

l.aur0ixna


Trotz meines Glaubens war ich beim Lesen dieses Artikels sehr skeptisch ... ist aber nicht das erste Mal, dass ich davon höre. Die Quantenphysik scheint Gebiete zu erschließen, die in der Wissenschaft bislang als nicht erforschbar und damit als nicht existent gegolten haben ...

[[http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html]]

-&StarxScr!eam-


Einen ähnlichen Denkansatz (Welle-Korpuskel-Dualismus) hatte ich auf Seite 4 auch schon gepostet. :-D

Wobei ich es immer schwierig finde, den Glauben durch naturwissenschaftliche Beweisführung zu erklären. :-/

bMarfuAsslaBeufexr


Wobei ich es immer schwierig finde, den Glauben durch naturwissenschaftliche Beweisführung zu erklären. :-/

Das mag daran liegen, daß man nur real existierendes naturwissenschaftlich nachweisen kann. Das was es nicht gibt kann man nicht nachweisen.

skchne5ivder9x1


hehe^^, also ich würde den menschen genauso wie jedes andere lebewesen einfach mit einer maschine vergleichen, denn einen großen unterschied seh ich da nicht.

beides sind "nur" atomverbindungen die irgendwann zusammengefunden haben.

bei menschen entsteht durch diesen vorgang das bewusstsein.

wohlgemerkt im gehirn , und was soll der träger des bewusstseins sein wenn das nicht vorhanden ist ?

noch nicht existent oder verwest , in lautet atome wieder zerfallen?

also logisch gesehen , denke ich , gibt es kein leben nach dem tod.

z)ara3thrZu(strxa


Everything is eternal

Nothingness does not exist

No thing has ever become nothing

And nothing has ever become something

What is has always been and will always be

-=St;arS*creaxm-


Schönes Lied von John Frusciante :)^ :)z

Tdou}risLt


[[www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html]]

(Laurina)

Natürlich gibt auch religiöse Wissenschaftler, die Religion und Wissenschaft miteinander versöhnen, damit sie sich "nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen" (wie es in dem Artikel heisst)

Dass ein religiöser Mensch (Wissenschafter oder nicht) diesen Wunsch verspürt, kann ich nachvollziehen. Nichts desto trotz sehe ich hier allein den Wunsch als Vater des Gedankens. Und etwas für wahr zu halten, nur weil ich gerne hätte, dass es wahr ist? Ob ich mir Sonne oder Regen wünsche interessiert das Wetter wahrscheinlich nicht.

Etwas anderes als den Wunsch einiger Wissenschaftler nach der Existenz einer Seele kann ich dem Artikel nicht entnehmen. Hinweise auf quantenphysikalische Effekte sind immer beeindruckend. Nicht nur für ein Laienpublikum. Aber man sollte sich vor Augen halten, dass es sich bei allen quantenphysikalischen Effekten um Eigenschaften der physikalischen Realität handelt. Die Seele soll ja gerade von einer nichtphysikalischen, immateriellen Natur sein.

Dass sich Materie unter quantenphysikalischen Bedingungen mal wie eine Welle und mal wie ein Korpuskel verhält, hat nichts mit der Existenz eines Materie-Geist Dualismus zu tun.

Aus dem Welle-Korpuskel-Dualismus der Materie, kann man nicht auf die Richtigkeit der Vorstellung vom Materie-Geist-Dualismus schließen. Der Welle-Korpuskel-Dualismus zeigt sogar eher, dass man solche Vorstellungen über Bord werfen sollen, weil unsere Vorstellung sowiso nur alltagstauglich ist und bei allem was darüber hinausgeht eh versagt.

Welle-Korpuskel-Dualismus

(etwas OT, aber ich finde ich es interessant sich folgendes immer wieder bewusst zu machen, wenn es um den Welle-Korpuskel-Dualismus geht)

Dass uns das Verhalten von Materie, unter quantenphysikalischen Bedingungen, manchmal als das Verhalten einer Welle - und manchmal als das Verhalten eines Korpuskels erscheint, sagt eigentlich gar nichts über die Natur der Materie aus. Vielmehr sagt es, dass unsere Vorstellungskraft nicht ausreicht, um uns das Verhalten der Materie -weit außerhalb der Bedingungen unterer Alltagswelt- vorzustellen. Weit außerhalb der Bedingungen unserer Alltagswelt (wie in den winzigen Dimensionen der Quantenmechanik) verhält sich Materie anders, als in unserer Alltagswelt - wo zum Beispiel selbst das das winzigste Objekt aus abertausenden Atomen besteht. Das Verhalten der Materie in quantenmechanisch relevanten Dimensionen, lässt sich mit nichts vergleichen, was wir aus unserer Alltagswelt kennen. Und weil wir in unserer Alltagswelt keine Entsprechung dafür haben, müssen wir uns auf eine Anschauungs-Krücke stützen und sagen "unter bestimmten Bedingungen verhält sich das Elektron wie eine Welle und unter anderen Bedingungen verhält es sich wie ein Kügelchen"

In Wahrheit ist es weder eine Welle, noch ein Kügelchen. Es ist ein Elektron. Immer ein Elektron und nie etwas anderes als ein Elektron. Und wir kennen in unserer Alltagswelt nichts, was so ist, wie ein Elektron.

Die ganze physikalische Wahrheit über das Elektron sind einzig und allein die mathematischen Formeln, die sein Verhalten beschreiben. Alles andere (Es ist eine "Welle"! Nein, es ist ein "Korpuskel"!) dient nur der Veranschaulichung dessen.

Weil wir zu blöd ... äh ... weil wir in unserer Vorstellungskraft zu beschränkt sind ;-D, um uns ein Elektron anschaulicher vorstellen zu können, haben wir aber noch lange keine unsterbliche Seele.

eTinfach(_ich


menschen glauben so ziemlich alles,solange es nicht aus der bibel kommt %-|

4]-Au|gxe


Erstens Religion ist eine gute sache solange sie andere Menschen toleriert.

Glaube nennt man glaube, weil man daran glaubt und nicht in irgendeiner Beweispflicht ist.

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, nicht weil es ein Wunschgedanke ist sondern weil ich es tue seit dem ich denken kann.

Wenn man vielleicht schon dinge erlebt hat die man sich nicht erklären kann, vielleicht schon mal kurz vorm sterben war, sehr krank war oder dergleichen fällt einen der glauben an ein danach leichter.

So geht es mir.

Klar weiß ich nicht was kommt, aber das muß ich nicht, das kann ich nicht.

Für mich hängt halt unsere Existenz mit einer Seele zusammen, die macht uns aus, jeden einzelnen von uns, das macht jeden besonders, jedes Lebewesen mit Gefühl.

Wer Lebewesen nicht als etwas besonderes sieht ist kein freund vom Leben.

Und selbst wenn ich mich irre, meine Chancen mit einer positiven einstellung alt zu werden ist gut und macht weniger falten ;-D.

L>ouixsM


Wer Lebewesen nicht als etwas besonderes sieht ist kein freund vom Leben.

???

Wieso sollte dies so sein? Realistisch und Rational zu denken heißt noch lange nicht, kein Freund des Lebens zu sein. Kannst du das etwas näher erläutern?

4u-A\ugxe


LouisM

Wenn man man jemanden schreibt der gerade einen geliebten Menschen verloren hat ;du siehst diese Person eh nicht wieder und wir sind nichts besonderes warum sollte es da noch ein Leben danach geben (anders formuliert) zeigt das nicht gerade von Mitgefühl.

Im übrigen denke ich auch Realistisch und Rational, das tun sehr viele Menschen die glauben.

Wir Leben schließlich auf den gleichen Planeten ;-).

Klar kann man das Leben genießen und freude daran haben, auch wenn man an das "Nichts" glaubt.

Für mich ist dieses "Nichts" nur unglaubwürdiger und unvorstellbarer als ein Leben "danach".

Ich glaube einfach an die Seele und ihre unsterblichkeit. Mehr nicht.

LnouxisM


Ok. Danke für die Erklärung.

N&icc@yZ8x9


hallo

ich lese jetzt shcon länger mit

ich glaube an ein danach.

wenn es nichts gäbe hätte das leben ja gar keinen sinn finde ich

LRouisxM


Der Sinn des Lebens ist es, dem Leben einen Sinn zu geben...

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