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Wie geht es weiter nach dem Tod?

Nficcyx89


ja das ist mir klar aber für was gibst du den leben einen sinnn dafür das danach alles vorbei ist?

LAouiysxM


Ich kann auch die Frage herumdrehen. Was gibt es dir Sinn, wenn du weißt du wirst wiedergeboren und "ewig weiterleben" (allerdings weiß ich nicht genau woran du jetzt genau glaubst, was nach dem Tod kommt...)? Ich sehe darin keinen Unterschied. Man lebt doch sowieso im Jetzt, also kann man den Sinn auch nur im Jetzt suchen oder etwa nicht?

NyiFccy89


an wiedergeburt glaube ich nicht. naja finde ich nicht. irgendeinen sinn muss das leben und das sterben ja haben. ich finde es macht kein sinnn arbeiten ne beziehung haben sich eine familie aufbauen und alles und dann ist es doch umsonst irgendeinen gurnd gibt es schon man knan nicht einfach weg sein wenn man stirbt stirbt nur der körper was mit der seele oder was auch immer passiert ka das weiß man nur wennn man selber geht

Tuou=rist


4-Auge

Glaube nennt man glaube, weil man daran glaubt und nicht in irgendeiner Beweispflicht ist.

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, nicht weil es ein Wunschgedanke ist sondern weil ich es tue seit dem ich denken kann.

Mir hat man damals im Konfirmandenunterricht beigebracht, dass es den 'Glauben' im Sinne von Vermuten gibt (zB "Ich glaube es wird bald regnen") -- und dass es im Gegensatz dazu noch 'Glauben' im religiösen Sinne gibt. 'Glauben' im religiösen Sinne ist nicht vermuten, sondern vertrauen. Wenn man sagt "Ich glaube an Gott", dann heißt das so viel wie "Ich vertraue auf Gott".

A) Wenn der Satz "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod" bedeutet: "Ich vermute, dass es ein Leben nach dem Tod gibt", dann ist diese Vermutung in meinen Augen einfach unbegründet, denn:

Wenn "weil ich es tue seit dem ich denken kann" für mich ist eine Begründung wäre, dann hätte ich niemals aufhören können, an den Weihnachtsmann zu glauben. (Bitte beachten: Ich vergleiche nicht den Glauben an ein Leben nach dem Tod mit dem Glauben an den Weihnachtsmann. Es geht allein um die Logik des Arguments "weil ich es tue seit dem ich denken kann"!!)

B) Wenn der Satz "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod" bedeutet: "Ich vertraue, darauf, dass es ein Leben nach dem Tod gibt", dann ist das in meinen Augen Wunschdenken, denn:

Vertrauen braucht etwas, auf das es sich gründet. Von mir aus kann das auch Intuition sein. Intuition entsteht aber aus ('gemachten' oder 'angeborenen') Erfahrungen. Mit einem Leben nach dem Tod hat niemand von uns Erfahrung. Intuition scheidet also aus. Einen rationalen Grund für das Vertrauen kenne ich auch nicht. Die einzige Möglichkeit, die ich noch kenne wäre die, dass sich das Vertrauen auf einen Wunsch gründet. Also Wunschdenken.


Und selbst wenn ich mich irre, meine Chancen mit einer positiven einstellung alt zu werden ist gut und macht weniger falten ;-D.

wenn es so ist, dann freut es mich aufrichtig für dich. Die Frage, wie man ohne Falten alt wird, hat allerdings aber mit dem Thema wie es nach dem Tod weitergeht nichts zu tun. Oder bist du da anderer Meinung?


Wenn man man jemanden schreibt der gerade einen geliebten Menschen verloren hat ;du siehst diese Person eh nicht wieder und wir sind nichts besonderes warum sollte es da noch ein Leben danach geben (anders formuliert) zeigt das nicht gerade von Mitgefühl.

Diese Behauptung ist entweder ein Irrtum oder eine Gemeinheit (ich vermute ersteres)

Wenn du eine Person trösten willst, indem du sie auf "die Seele und ihre unsterblichkeit" hinweist, dann tröstet sie das höchstens dann, wenn die Person selber daran glaubt. Jemand der nicht daran glaubt, wird bestenfalls denken "naja. war lieb gemeint". Vielleicht wird die Person aber auch denken "DAS hat mir jetzt gerade noch gefehlt. verschont mich mit diesem Unsinn."

Würde es dich tösten wenn dir jemand erzählt was er glaubt. Was er ganz und gar unbegründet glaubt und was für dich überhaupt nicht nachvollziehbar ist ??? Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie dich das trösten könnte.

Wenn mir jemand mit so einen Seelen Hokuspokus kommt (anders formuliert) zeigt das nicht gerade von Mitgefühl mir gegenüber.

(im Gegensatz du dir verallgemeinere ich das aber nicht. Wie du siehst, bezieht sich dein Satz in meiner Variante nur auf mich.)

T1ouurKisxt


Niccy89

irgendeinen sinn muss das leben und das sterben ja haben. ich finde es macht kein sinnn arbeiten ne beziehung haben sich eine familie aufbauen und alles und dann ist es doch umsonst

muss? warum muss es einen Sinn haben? Wer sagt das?

ich habe schon oft Dinge getan, die dann doch umsonst waren.

hier zu schreiben ist auch irgendwie sinnlos, oder? :-/

dabei überzeugt eh niemand irgendwen von irgendwas ...

... aber macht doch nix :-D

JOolu


Niccy89

...ich finde es macht kein sinnn arbeiten ne beziehung haben sich eine familie aufbauen und alles und dann ist es doch umsonst

Der Sinn des Lebens liegt in der maximalen Verbreitung der Gene begründet. Nur zu diesem Zweck werden die Organismen nach der in ihrem genetischen Programm vorgegebenen Anleitung gebaut. Auch eine Pflanze hat somit einen klar umschriebenen und eindeutig bestimmbaren Sinn des Lebens.

Das klingt zwar nicht sonderlich romantisch, aber entspricht den wissenschaftlichen Tatsachen. Wie alle anderen Lebewesen nehmen wir an der biologischen "Unsterblichkeit" teil, weil unsere Gene im menschlichen Genpool erhalten bleiben. Es gibt aber noch eine zweite neue Art potentieller Unsterblichkeit: Die kulturelle Vererbung. In diesem Kontext stellt sich also die Frage: Warum genügen diese beiden Formen der indirekten Unsterblichkeit den Menschen nicht? Woher kommt diese Sehnsucht nach persönlichem Weiterleben?

Die Evolutionsbiologie gibt uns die Antwort:

Alle Lebewesen sind letztlich biochemische "Maschinen" zur Verbreitung ihrer Gene, ein Ziel, das die meisten Arten erreichen, indem die Individuen sich direkt fortpflanzen. Dies wiederum setzt voraus, dass sie überleben, gesund und körperlich leistungsfähig sind. Aus diesem Grund sind Organismen nicht nur darauf programmiert, sich fortzupflanzen, sondern auch für ihr persönliches Überleben und Wohlergehen zu sorgen. Nichts anderes ist der egoistische Wunsch nach ewiger Jugend und persönlicher Unsterblichkeit - fortgeschrieben in die Unendlichkeit. ;-) ;-D

4T-Axuge


Also ich kann da nur für mich reden, aber es gibt doch so einen gewissen punkt an dem es doch nicht "unrealistisch" ist eine Seele zu haben.

Klar die Argumente dagegen sind einleuchtend und ich habe sie bedacht.

Und im übrigen meine ich mit positiver Lebenseinstellung= weniger Falten nicht ernst, obwohl ich denke sich weniger sorgen zu machen auf das was kommt, was wir sowieso nicht ändern können, ist im allgemeinen für uns besser.

Vielleicht geht das Leben nach dem Tod einfach woanders weiter? Als Feinstoffliches ? in einer anderen Dimension oder so?

Aber wer sagt schon das der Tod etwas schlechtes ist, was man nicht kennt davor fürchtet man sich, aber deshalb muß es nicht schlimm sein.

Manch einer sehnt sich danach "erlöst" zu sein, sei es ein kranker oder sehr alter Mensch.

JTolxu


...obwohl ich denke sich weniger sorgen zu machen auf das was kommt, was wir sowieso nicht ändern können...

Ich denke, dass wir uns vielmehr Sorgen machen sollten was IST - dann könnten wir auch das was KOMMT besser einschätzen. ;-) :-D

T)at(zencruxfer


Ich habe mich in den letzten Wochen ziemlich viel mit dem Thema beschäftigt. Nicht nur über das leben nach dem Tod, sondern allgemein um die Fragen "Woher kommen wir?", "Warum sind wir da?" und so weiter. Ich bin auf dem Papier christlich-evangelisch, bin auch konfirmiert, war auch öfter mal inder Kirche, konnte dem ganzen aber nie wirklich was abgewinnen.

Ich glaube normalerweise an die wissenschaft. Ich glaube nicht, dass mich ein Gott aus Lehm geschaffen hat, sondern ich glaube, dass ich aus 2*23 Chromosomen entstanden bin. Ich glaube nicht, dass Adam und Eva die ersten beiden menschen waren, weil mir die weitere Entwicklung der Menscheit in der Situation seltsam vorkommen würde. (Eva war die einzige Frau, soweit ich weiß).

Trotzdem habe ich das Christentun und deren Gemeinde in unserer Umgebung wirklich gern. Das sind wirklich nette Menschen, die ihren Glauben auch leben. Daher respektiere ich den Glauben auch. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das Jesus Gottes Sohn ist, glaube ich doch, dass er ein ziemlich cooler Typ war.

Und trotzdem glaube ich an einen Gott. Aus dem ganz einfachen Grund, dass wir hier sind. Ich kann mir ganz einfach nicht vorstellen, das ursprünglich mal nichts da war, es dann Boom gemacht hat und Milliarden Jahre später zufällig unsere Galaxie entstanden ist, sich zufällig die Erde gebildet hat, sich dann irgendwann zufällig eine stabile Atmosphäre gebildet hat, dann wahllos verschiedene Stoffe zu Aminosäuren wurde, sich dann irgendwann zufällig Lebewesen gebildet haben und kein unförmiges Häufchen Chaos.. Das ganze scheint mir einfach zu vage.

Der Mensch funktioniert. Und zwar so gut, als das ich ihn mir schlecht als Zufallsprodukt vorstellen könnte. Wenn man sich das Gehirn, dass Blutsystem, ja sogar einfach eine Zelle ansieht...Ein Nebenprodukt? Zufällig entstanden? Wie gesagt, das scheint mir zu kompliziert für die paar Aminosäuren.

Der menschliche Körper arbeitet nach echt komplexen Systemen, genauso wie alle anderen Lebewesen einfach da sind, leben und größtenteils fehlerfrei funktionieren. Ja, sogar der ganze Planet Erde funktioniert.

Sowas setzt für mich einen Plan vorraus. Womit wir wieder bei einem Gott wären. Auch wenn ich nicht religiös bin, glaube ich, dass hinter allem, was existiert, jemand sitzt, der es geplant hat. Dieser jemand muss nicht einmal allwissend, allmächtig sein oder alles können. Aber ich denke einfach, dass er oder sie (oder es) da ist.

Und wenn sich, ich nenne dieses Wesen jetzt einfach mal so, weil ich es nicht immer vorsichtig umschreiben oder in Gänsefüßchen setzen will, Gott die Mühe macht, einen intelligenten Menschen zu schaffen, um ihn dann 70 Jahre zuzugucken und ihn dann einfach sterben zu lassen... Wo wäre der Sinn? Manche könnten jetzt behaupten, das Gott einfach nur langeweile hat, ein Sadist ist oder einfach ein Spanner, den das ganze nicht weiter stört. Ich glaube, dass er/sie(/es) uns aus einem Grund erschaffen hat, den er/sie(/es) nur kennt. Und diesen Grund werden wir frühestens erfahren, wenn wir sterben. Also denke ich nicht weiter darüber nach und vertraue einfach darauf, dass es einen Grund gibt. Jetzt könnte wieder jemand sagen, das ich sowas nur Glaube, weil ich Angst vor dem Tod habe, naiv bin oder sonstwas. Das stimmt nicht.

Das einzige, was mich nach meinem Tod wirklich stören würde, wären trauernde Angehörige. Ich habe mit dem Tod selber kein Problem. Enwteder ist wirklich alles Zufall, dann bin ich nach meinem Tod weg und es stört mich nicht mehr oder es gibt ein "Leben nach dem Tod", dann sehe ich diese Angehörigen wieder und es stört mich nicht mehr.

Grüße,

Tatze

lHaurxina


Ich empfinde das ganz ähnlich wie du, Tatzenrufer.

Die Existenz von Lebenwesen und unglaublich komplexen Systemen auf diesem Planeten erscheint mir zu planvoll, um ein reines Zufallsprodukt zu sein. Allein Tiere wie der Rotfeuerfisch oder eine Mandarinente zeugen für mich für eine schöpferische Intelligenz. Die sehen nicht einfach nur so aus, weil sich das in der Evolution bewährt hat. Die Evolution erklärt, wie Dinge entstehen konnten, aber nicht, WARUM. Und der Mensch in all seiner Komplexität steht definitiv in einer Beziehung zu diesem Gott ...

4Q-@Auge


Als ich mein erstes Kind direkt nach der Geburt in den Armen hielt habe ich zu meinem Mann gesagt; siehst du, es muß eine Gott geben um so was schönes zu erschaffen...

B]roncoh7x6


es wird nichts mehr sein, aber das sehen wir alle früher oder später selber. es gibt keinen gott und auch keine wiedergeburt das glaube ich aber glaube ist bekanntlich nicht wissen....treu nach dem motto wer keine angst vorm teufel hat braucht auch keinen gott......genieß dein leben*

B>roncxo76


Die Existenz Gottes zu leugnen heißt für mich eben nicht, daran zu GLAUBEN, dass es ihn nicht gibt. Sondern die Einsicht, dass so gut wie nichts FÜR seine Existenz spricht.

4,-)Augxe


Bronco76

Wir Menschen unterscheiden uns, das ist gut so.

Ich sehe die Dinge anders wie du, ich sehe das in jedem leben ein stück von "Gott" ist.

Aber in einem hast du recht, nach dem Tod wird sich wohl keiner mehr ärgern, hoffe ich doch...

lYaurGinxa


Ich verfolge immer wieder Diskussionen zu diesem Thema und das einzig wichtige Fazit für mich ist: Man kann einfach nichts beweisen. Die Gläubigen nicht den Ungläubigen und umgekehrt auch nicht. Diese gegenseitigen Überzeugungsversuche sind interessant zu lesen ... aber letztendlich wahrscheinlich in beide Richtungen offene Fragen. Wir alle werden erst nach dem Tod erfahren, ob da noch etwas ist, bzw. WER wir eigentlich sind. Möglicherweise erfahren wir auch nichts, weil wir nicht mehr sind, obwohl ich persönlich das nicht glaube. Ich denke manchmal, jeder Mensch, der auch nur einen anderen Menschen wirklich LIEBT, tut sich schwer damit, zu glauben, dass die Existenz der menschlichen Seele endlich sein soll ...

Manchmal denke ich, das Leben als Atheist oder Agnostiker ist einfacher, weil man sich nicht ständig die WARUM?-Fragen stellen muss ...

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