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Wie geht es weiter nach dem Tod?

t"obi8x1


@ -StarScream-

Naja es kommt nun auch drauf an wie man auf den kranken Menschen reagiert. Falsch wäre:"Ach sieh mal an, der hat es nicht anders verdient, war wohl früher auch mal ein schlimmer Mensch etc."

Besser wäre Respekt vor der Seele die diesen Weg gehen will bzw. muss und Hilfe auf dem Weg das Karma bzw. die Blokaden wieder zu lösen. Niemand muss damit für immer rumlaufen!

t(obi>81


@ Jenna:

Ja, dein Glauben bzw. Vorstellung ist auch ok. Ich respektiere das. Es ist viel wichtiger, dass sich jeder selber Gedanken macht als auf eine Religion zu hören die einem vorschreibt was man zu denken hat.

Zu der Reinkarnation als Tier könnte ich mich äußern lasse es aber.

Eines noch:

Du stellst dir das also, als eien ewige Wiedergeburt vor, bis jemand die Erfüllung des Geistes gefunden hat?

Da verzichte ich - liebend gerne sogar

Warum?

jrennxna


Es ist recht schwer das zu erklären, aber ich probiers einfach mal :-)

Selbst wenn ich mich dann in so einem neuen Leben an nichts erinnern könnte, es wäre einfach unmöglich...

Selbst wenn ich super reich und bekannt werden würde in irgendeinen von meinen Leben, es wäre unmöglich...

Wenn jemand verbundenes stirbt, und einen neuen Körper kriegt, und ich auch, und wir uns nie wieder sehen würden, das wäre einfach....unmöglich...

Die Vorstellung dass ich meinen Vater nie wieder sehen könnte, ihn nie wieder normal (im Sinne von gesund, die Tücken bei Krebs im Endstadium sind bekannt?) zu sehen, ich könnte es nicht ertragen.

Und in dieser Welt, in der es so viele Probleme gibt, so viel Leiden, so viele Schmerzen, so viel Angst...

dann muss man einfach einen Schlusstrich ziehen, und sagen: "Es ist gut".

Dann kann man mit den lieben zusammen in einer wunderschönen Welt voller Glück zusammen sein... :)_

So ist es perfekt, und so hoffe ich, wird es auch sein :-)

M1iRoxLi


Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, ich finde den Gedanken daran auch keineswegs tröstlich. Meine Überlegungen sind folgende:

Nahtoderfahrungen

Ich persönlich kenne drei Menschen, die fast gestorben sind. Keiner hat sogenannte Nahtoderlebnisse gehabt. Die berichteten Erlebnisse scheinen sehr selten zu sein, wenn sie denn überhaupt verifizierbar sind. Wäre ein Leben nach dem Tod die Regel, müssten Menschen in solchen Situationen massenhaft darüber berichten. Das ist aber nicht der Fall.

Trost

Wer sagt denn, dass nach dem Tod etwas schönes passiert? Vielleicht geschehen ja auch die grässlichsten Dinge? Da ist mir die Aussicht, dass nach dem Tod das selbe wie vor der Geburt sein wird - also NICHTS - doch sehr viel tröstlicher.

-cStarSzcreamx-


Ich kann mich mit dieser Haltung nicht ganz anfreunden. Impliziert es doch unterschwellig das er früher ein schlechter Mensch gewesen sein soll. Und je mehr man selbst in einen Fall ( Tod eines lieben Menschen)involviert ist, umso weniger kann ich das ganze objektiv betrachten und "nur" versuchen der Seele Respekt entgegenzubringen ( was ich ja sowieso schon tue) um die Blokaden des Sterbenden zu lösen. :-/

Verstehe mich richtig. Ich bin grundsätzlich ähnlicher Meinung. :)z :)^ Aber ich würde diese Weisheiten nicht für jeden Belang in meinen Leben anwenden. Vielleicht auch, weil ich mich zu den Naturwissenschaften bis zu einem betimmten Punkt, sehr hingezogen fühle.

Außerdem finde ich den Gedanken, irgendwann mal überhaupt kein Karma ( weder gut noch schlecht) mehr zu erzeugen und in das göttliche Eins (den Ursprung) aufzusteigen, auch nicht sonderlich angenehm.

rzote" barGonxin


Ich gehe davon aus, dass es - sollte es ein Leben nach dem Tod geben - hier Gerechtigkeit geben muss. Wenn man also stirbt und dann mit Bekannten zusammenkommt, die Seele auf dem irdischen Leben beruht (man erinnert sich,...) - so wie es sich manche vorstellen, dann ist dies keine Gerechtigkeit. Was ist mit jenen, die keine Bekannten haben? Sitzen die dann in der primitiven Himmelsvorstellung alleine auf einer Wolke? Und Babys oder Kleinkinder, die gar nie ein richtiges Bewußtsein hatten? Hier würden die irdischen Ungerechtfertigkeiten im Jenseits weiter existieren.

Was, wenn die Seele mit dem irdischen Leben nicht mehr verbunden ist, oder sich alle Seelen zu einem einzigen Irgendwas zusammenschließen? Dann wäre das Leben sowas von sinnlos.

Wiedergeburt macht diesbezüglich auch nur Sinn, wenn jeder Mensch das Leben von jedem Leben müßte - ansonsten gäbe erst recht wieder Ungerechtigkeiten die sich eben bis in die Ewigkeit vortsetzen.

Ich kann (leider) an sowas nicht glauben, wenn mein Leben dadurch auch viel einfacher wäre. Ich denke auch nicht dass Menschen für ihre Vergehen auf Erden bestraft bzw. für ihr gutes Leben belohnt werden. :-(

t#obix81


Jenna:

Und was wäre wenn es eine Art Seelen Familie geben würde? Also, dass die Seelen ständig in Kontakt sind, das unser Bewustsein das aber nicht registriert?

Ja, ich kenne den Verlauf von Krebs, habe das "Ende" selber vor 2 Jahren im engsten Familienkreis miterlebt.

Was wäre nun wenn du deine Familie oder deinen Mann, Kinder, Eltern wieder sehen würdest? Ich gehe davon aus, das das so oder so ähnlich ist.

Sind wir nun auf der Erde um Erfahrungen zu sammeln bis wir nicht mehr wiedergeboren werden?

Dann wäre die Seelenreise eine Reise die über viele Leben gehen würde, bis wir an dem Punkt sind, wo wir nicht mehr auf die zugegeben nicht immer schöne Erde müssten. Danach würde die Seele weiter leben, nur an einem anderen Ort.

tVobix81


@ rote baronin

Ich denke auch nicht dass Menschen für ihre Vergehen auf Erden bestraft bzw. für ihr gutes Leben belohnt werden. :-(

Schau dich doch mal in deinem Bekanntenkreis um.

Da gibt es doch sicher Menschen die, sagen wir mal "ganz gut durch Leben kommen", oder?

Und dann gibts vielleicht Menschen die ständig irgendwelche Probleme haben. Das muss ja nicht gleich eine Krankheit sein. Vielleicht finanzielle Probleme, Probleme in der Liebe, d.h. man findet nicht den richtigen Partner. Der eine hat schon ein paar Autounfälle, der andere keinen?

Die "Belohnung" für ein gutes leben erfährt man ggf. nicht in dem Leben wo man gut war. Vielleicht hat der, dem heute scheinbar alles ganz leicht von der Hand geht im letzten Leben die Grundlage dafür geschaffen. Wäre doch ein Grund, jeder älteren Dame über die Straße zu helfen und die Tür aufzuhalten, oder?

TRouMrixst


"Was wäre, wenn wir in einer Matrix leben?"

(Jennna)

wenn wir in einer Matrix leben, dann muss es für uns möglich sein, das herauszufinden (auch ohne Keanu Reeves Verschnitt)

Mein Argument dafür ist folgendes:

Wenn die Matrix nicht wahrnehmbar ist, ist es unmöglich zu entscheiden welche der beiden Aussagen richtig ist:

(A) Die Matrix existiert nicht

(B) Die Matrix ist nicht wahrnehmbar

Die Zustände (A) und (B) sind für uns ununterscheidbar. Es gibt für uns nicht den geringsten Unterschied. In andern Worten: A und B sind für uns identisch. Für uns gilt also: A = B.In Worten:

(S1) Wenn die Matrix nicht wahrnehmbar ist, dann existiert für uns nicht.

Wir kennen aber keine andere Existenz, als die "Existenz für uns". Jedes mal, wenn wir von der Existenz einer Sache sprechen ..... wenn wir zB sagen, dass dieser Beitrag hier "existiert" ..... , dann meinen wir die einzige Existenz, über die wir überhaupt etwas sagen können. Nämlich die "Existenz für uns". Weil dieser Zusatz "für uns" im allgemeinen Sprachgebrauch nie mitgeschleppt wird, muss er in der im Verständnis des Wortes "Existenz" sozusagen mit eingebaut sein. Also kann man statt S1 sagen

(S2) Wenn die Matrix nicht wahrnehmbar ist, dann existiert sie nicht.

Die Matrix, über die wir keine Kenntnis haben können, existiert nicht. Etwas anderes können wir nicht sagen.

Wenn das Argument richtig ist, gilt es natürlich auch für ein Weiterleben nach dem Tod.


PS: Nein, ich stehe NICHT unter Alkoholeinfluss ;-D

(Jennna)

... ich übrigens auch nicht 8-)

rBote 0baroAnixn


@ tobi81

>:(

Was ist mit Kindern, die sehr früh sterben (und dann noch nach langem Leiden) und gar nie die Möglichkeit hatten eine Grudlage für ein gutes nächstes Leben zu schaffen. Oder jene, die irgendwo Kindersoldaten sind - wie bitte sollen die da irgendwelche Chancen haben? Sitzt Gott etwa irgendwo da oben und macht Stricherlisten um dann Menschen willkürlich in ein neues Leben zu werfen? Welchen Sinn sollte das alles machen. Sollte es IHN wirlich geben, werde ich mal ein laaaanges Gespräch mit ihm führen müssen. Die Audienz-warteschlange wird aber möglicherweise ganz, ganz lang sein.

twobqi8x1


Bei Matrix denke ich immer an das Höhlengleichnis von Platon :)z

Googelt doch mal danach.

T0our)isxt


richtig.

"Die Matrix" ist eine Verfilmung des Höhlengleichnises.

t[oFbi8x1


@ rote baronin

Tja gute Frage:

Was mir spontan einfällt:

Die Kindersoldaten waren früher selber Opfer und lernen nun die Täterrolle bzw. umgekehrt.

Ein, was wir, besseres Leben nennen würden, ist für sie in diesem Leben (waurm auch immer) nicht vorgesehen.

Ein Problem sehe ich darin, dass Kinder immer als kleine Unschuldige Wesen angesehen werden. Das stimmt natürlich für dieses Leben im Moment wo sie Kind sind. Aber, wurden sie wiedergeboren, dann könnte dieses Kind auf der Seelenebene (die wir ja nicht sehen, wir sehen ja nur das kleine liebe kind) ganz schön was auf dem Kerbholz haben.

Wenn man so denkt, muss man das Leben als ganzes sehen, nicht nur die eine Seite (dieses Leben) die wir jetzt gerade aufgeschlagen haben.

Denn auch der blutrünstige Krieger aus dem Mittelalter wird ja vielleicht als kleines niedliches Kind heute Abend wiedergeboren.

4N-A0uge


Religion ist nicht mein ding, ich habe mich damit auseinandergesetzt, aber ich habe darin für mich keinen Sinn gefunden.

Die Welt ist voller gegegsätze, ohne böses nichts gutes, ohne trauer keine freude, ohne unglück kein glück etc.

Da unser Körper sterblich ist muß ein teil unsterblich sein.

Sterblichkeit ist was uns trennt, unsterblichkeit was uns wieder verbindet.

Ich denke da eher an so einer art Kettenreaktion, ich weiß nicht wie ich das genauer ausdrücken soll.

Wiedergeburt halte ich schon für möglich, spätestens dann wenn ich in zwei Monaten meine Tochter bekomme und sie nach einer Stunde ne Zigarrete verlangt (meine Mutter war starke Raucherin ;-)).

Meine zwei Jungs sind so unterschiedlich, vor allem vom Charakter.

Also wenn das Wiedergeborene sind dan habe ich hier einen kleinen Diktator und einen erstklassigen Pascha :-).

Ne, ernsthaft was genau auf uns zukommt wenn wir sterben weiß niemand.

Und Nahtoderfahrungen sind nicht selten, ich denke die die welche haben erzählen es nicht jedem.

Kennen tue ich eine Person die Wiederbelebt wurde und danach erstmal im Koma lag, als sie aufwachte wußte sie genau was um sie herum passiert ist als sie reanimiert wurde, sie hat nicht danach rumposaunt, juhuu ich habe den Himmel gesehen.

Ich glaube ihr. Und selber war ich auch schon kurz davor den Löffel abzugeben.

T@ourixst


Aufgrund der Bevölkerungsexplosion gibt es einen Zeitpunkt ab dem mehr lebende Menschen auf der Welt sind, als Menschen die jemals gestorben sind. Habe mal gelesen, dass dieser Zeitpunkt bereits Mitte des letzten Jahrhunderts erreicht wurde.

Es gibt also Menschen, die zum Ersten mal als Menschen leben müssen. Dieser Prozentsatz der "unschuldigen Seelen" wächst natürlich immer schneller an, solange die Bevölkerungsexplosion anhält.

Dieser Effekt muss sich in einer immer schneller fallenden Zahl von Unglücken/Krankheiten/etc, die Kindern zustoßen, wiederspiegeln. Gibt es diesen statistisch messbaren Effekt nicht, dann ist die Vorstellung von Karma und Wiedergeburt widerlegt

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