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Wie geht es weiter nach dem Tod?

4Y-Au'ge


Nagarjuna

Das mit dem Urknall ist nicht bewiesen, warum die Dinosaurier ausstarben weiß man auch nicht, man vermutet nur. Selbst der Ozean ist noch nicht zu 100% erforscht.

Medizin, Ok, aber selbst an einer blöden Grippe kann man heute noch sterben.

Mich ärgert es halt wenn die eine Partei darauf besteht zu sagen, der Tod ist das ultimative ende, das nichts, fertig und die andere Partei besteht darauf zu wissen wiedergeboren zu werden.

Woher dieses Wissen?

NBaga8rj@uxna


@ StarScream

ist schon richtig so - du hast nur einen ganz kleinen knoten drin. Der "Endzustand" der Erleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Prozess des Kreislauf des Leidens (im Buddh.: Samsara) zum Erliegen kommt - und Du dann eben erleuchtet bist und in das göttliche ganze eingehst. Das ist aber der Endpunkt und die "karma-free-zone" existiert also nur im Zustand des schon erleuchtet seins. Weil dann keine mental afflictions mehr deinen geist trüben

Zu jedem beliebigen Zustand vorher sammelst du natürlich weiter Karma - und bemühst Dich - wie Tobi schon schrieb - um gutes.

tzobix81


Ich weiß nicht woher dein Zitierter Text kommt.

Aber es gibt nicht nur persönliches Karma sondern auch Vorfahrenkarma. Das würde sich mit dem von dir Zitierten beißen, da man laut dem Text selber kein Karma haben darf, so kommt es doch vor, dass Menschen halt über Vorfahrenkarma verfügen. Wie und warum es dieses Karma gibt kann ich dir nicht sagen, ich weiß es nicht. Auch welche Vorfahren gemeint sind weiß ich nicht. Ich denke mal auf Seelen Ebene und nicht das Karma eines vermeintlich Verwandten aus einem Familienstambaum.

Wie ich schon weiter oben geschrieben hatte, schlechten taten folgt schlechtes Karma und umgekehrt gute Dinge (auch Vergebung, Liebe) folgt gutes Karma. Gerade Liebe und Vergebung sind wichtig um schlechtes Karma aufzulösen. Wer anderen vergibt, dem wird vergeben. Es ist auf jeden Fall wichtig viel gutes Karma in seiner Akasha-Chronik verbucht zu haben.

Übrigens haben alle Dinge Karma. Selbst Tiere oder auch Häuser. Von daher ist es in einigen Fällen sogar ratsam das Karma eines Hauses bzw. Gegenstand zu lösen. Ich denke jeder kennt das, man hat vielleicht einen Sessel aber niemand will wirklich gerne auf dem sitzen? Es könnte eine "karmische" Erklärung dafür geben.

Kann, muss nicht....

T0ouryist


es gibt keinen echten unterschied zwischen glauben und wissen.

(Nagarjuna)

Das ist in sofern richtig, dass wir im Allgemeinen nicht wissen können, ob eine Aussage über die Welt wahr ist. Aber oft wir können feststellen, ob eine Aussage falsch ist.

"Ein Stein, den man in die Luft wirft, fällt wieder herunter"

Ob die Aussage immer richtig ist wissen wir nicht. Vielleicht bleibt der nächste Stein, den jemand hochwirft in der Luft schweben und unsere physikalische Vorstellung von der Welt wird revolutioniert. Wir können nur sagen, dass sich der Satz bisher nicht als falsch herausgestellt hat.

Wir können den Satz wieder und wieder überprüfen. (solange, bis wir es leid sind, und den Satz akzeptieren.) Jeder Versuch der Überprüfung, den der Satz standhält, ist Anlass mehr und mehr Vertrauen in die Richtigkeit des Satzes zu entwickeln.

Das Ganze ist nur möglich, weil sich der Satz als falsch herausstellen könnte - ganu dies aber noch niemals getan hat.

Was gibt uns Anlass an die Richtigkeit der Idee von Karma und Widergeburt zu glauben?


Das was wir heute "wissen" - etwa über den urknall oder die medizin wird den menschen in ein paar hundert jahren ein mildes lächeln auf die lippen zaubern..

(Nagarjuna)

das "wissen" über Karma und Wiedergeburt etwa nicht?

m`ikxon


Das mit dem Urknall ist nicht bewiesen, warum die Dinosaurier ausstarben weiß man auch nicht, man vermutet nur. Selbst der Ozean ist noch nicht zu 100% erforscht.

Medizin, Ok, aber selbst an einer blöden Grippe kann man heute noch sterben.

Mich ärgert es halt wenn die eine Partei darauf besteht zu sagen, der Tod ist das ultimative ende, das nichts, fertig und die andere Partei besteht darauf zu wissen wiedergeboren zu werden.

Woher dieses Wissen?

So sieht's aus. Wir wissen es nicht! Und ein seriöser Mensch hält sich prinzipiell offen, ebenso ein vernünftiger Wissenschaftler muss stets in der Lage sein, an den grundlegenden Annahmen der Wissenschaft zu rütteln.

Nur, wogegen ich mich wehre sind diese Scharlatane und Gurus, die anscheinenden wissen(!), wie es denn sein wird. Das ist lächerlich. …vor allem sowas wie, spätestens nach 40 Tagen wird man wiedergeboren.

So ein Schwachsinn.

t>oBbix81


@ Mikon

Nur, wogegen ich mich wehre sind diese Scharlatane und Gurus, die anscheinenden wissen(!), wie es denn sein wird.

Das ist natürlich sehr sehr wichtig! Und richtig.

Allerdings darf man auch nicht in das gegen Extrem verfallen (oder sollte es nicht wie ich finde) und pauschal alles als Blödsinn oder Sekten gehabe abtuen. Nicht das wir den einen richtigen übersehen :)

T!ourxist


Mich ärgert es halt wenn die eine Partei darauf besteht zu sagen, der Tod ist das ultimative ende, das nichts, fertig und die andere Partei besteht darauf zu wissen wiedergeboren zu werden.

(4-Auge)

Für die Existenz von Etwas (Elefanten, Einhörner, Magnetfelder, Karma) lassen sich Belege finden.

Für die Nicht-Existenz lassen sich niemals Belege finden.

Das Fehlen dieser Belege ist der stärkste Hinweis auf Nicht-Existenz, der überhaupt denkbar ist.

Daher sind diejenigen, die die Existenz von Etwas behaupten in der "Beweispflicht".

-cStGarScpream-


Vielen Dank Nagarjuna und tobi81 @:)

Jetzt ist wenigstens ein wenig einleuchtender. Wobei mir der Weg zum Ziel bedeutend lieber wäre/ist, als das Ziel ansich. Natürlich nur aus meiner Anschauung heraus.

Zitat stammte aus Wikipedia.

*:)

m'ikxon


Für die Existenz von Etwas (Elefanten, Einhörner, Magnetfelder, Karma) lassen sich Belege finden.

Für die Nicht-Existenz lassen sich niemals Belege finden.

Das Fehlen dieser Belege ist der stärkste Hinweis auf Nicht-Existenz, der überhaupt denkbar ist.

Daher sind diejenigen, die die Existenz von Etwas behaupten in der "Beweispflicht".

Vor allem dann, wenn man ein reduktionistisch-materialistisches Weltbild hat. Aber ansonsten Zustimmung.

Jedoch wird die Physik in den nächsten Jahrzenten dazu beitragen, dass sich einige Ansichten etwas ändern. Und das dann mit harter mathematischer und physikalischer Grundlage. Alleine das Urknallmodell lässt Fragen offen wie, was war vorher? Was kommt danach? Was ist das Nichts? In was dehnt sich das Universum aus?

Vielleicht nähert sich Wissenschaft und Mystik in den nächsten Jahrhunderten an, verschmilzt vielleicht irgendwann.

TOour;ixst


Wenn wir es ablehnen beim Fehlen jeglicher Belege für XY zu sagen, "XY gibt es nicht", dann können wir (außerhalb axiomatischer System, wie zB der Mathematik) die Existenz von nichts ausschließen.

Wir tun das aber ständig. ZB wen wir sagen: "Es gibt kein Gespenst im Kleiderschrank." Keine Hexen, keine Kobolde, keine Elfen, keine rosa Einhörner, ....

Irgend etwas aus dieser unendlich langen Lise herauszupicken und zu sagen "Ich habe zwar genauso wenig Belege dafür, aber XY gibt es meiner Meinung nach trotzdem" ist reines Wunschdenken.


Alleine das Urknallmodell lässt Fragen offen wie, was war vorher?

Nein das stimmt nicht.

Das Urknallmodell sagt, dass der Unknall der Ursprung der Raumzeit ist. Aslo der Anfang von Raum und Zeit.

Die Frage: "Was war vor dem Urknall?" ist nach dem Standardmodell dieselbe Frage wie "Was ist nördlicher als der Nordpol?"

Das Standardmodell muss nicht richtig sein, aber diese Frage lässt es nicht offen.

(ein bisschen weiss ich wovon ich spreche. Habe vor Jahren mein Physikstudium in Astrophysik abgeschlossen)

t,obYi8x1


Immer diese Naturwissenschaftler :)

Solche Fragen stellen sich mir als Geisteswissenschaftler zum Glück nicht *hehe* *:)

4,-%Augxe


In unserem Gehirn gibt es tatsächlich einen kleinen teil für den bereich "Glaube", wofür soll der gut sein, ich meine wir haben in unserem kopf doch nur die dinge die wir gebrauchen können.

Eine Beweispflicht gibt es im glaube nicht.

Im übrigen finde ich das es doch unglaublich ist wenn man bedenkt das das Universum grenzenlos ist.

Darüber mache ich mir öfters Gedanken, wie es nur sein kann, wir meinen doch alles hat ein ende, das Universum hat keins.

Gerade wenn man Nachts in den Himmel schaut und man überlegt wie "klein" wir sind, warum soll es nicht "mehr" geben, warum soll man alles erklären können.

Vielleicht ist es besser nicht zu wissen was kommt.

Ich habe seit ich denken kann halt das Gefühl das etwas nach dem Tod kommen wird, und wenn es soweit ist wird es für die einen eine (hoffentlich) positive Überraschung und für die einen eine erleichterung.

4 -Augxe


Tourist

Nichts da, das mit dem Urknall ist nicht bewiesen.

Vor ein paar Wochen erst im Fernsehn gesehen ;-), auf arte oder 3sat.

mgikon


Das Urknallmodell sagt, dass der Unknall der Ursprung der Raumzeit ist. Aslo der Anfang von Raum und Zeit.

Natürlich, aber die Frage ist doch, WARUM zur Hölle kam es dazu? Es ist der Beginn. Schön, eine Abstraktionsstufe höher kann man sich fragen, was war denn vorher?! Einfach Nichts? Wir kommen aus dem Nichts?

LgoRuisM


Da stellt sich natürlich die Frage, warum nicht Nichts ist... Und natürlich wie aus Nichts etwas werden kann, was ja nach heutiger Auffassung unmöglich ist... Nun ja, sehr philosophisch...

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