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Wie geht es weiter nach dem Tod?

L5ouirsM


Edit: Habe mir den Beitrag von Tourist durchgelesen. Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber ich bekomme beim Nachdenken über die Frage unseres Daseins und die Frage was das Etwas ist, das eben ist (sorry, ich kann es beim besten Willen nicht besser ausdrücken) und warum dies ist und warum nicht nicht, einen dicken Knoten im Gehirn.

Es ist ein unglaublich großer Wunsch von mir, so abstrakt denken zu können, dass ich dies verstehen kann...

m3ik4oxn


Edit: Habe mir den Beitrag von Tourist durchgelesen. Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber ich bekomme beim Nachdenken über die Frage unseres Daseins und die Frage was das Etwas ist, das eben ist (sorry, ich kann es beim besten Willen nicht besser ausdrücken) und warum dies ist und warum nicht nicht, einen dicken Knoten im Gehirn.

Es ist ein unglaublich großer Wunsch von mir, so abstrakt denken zu können, dass ich dies verstehen kann...

Das ist unvermeidbar, schließlich kann man es nicht erfassen!

w5alnfusxs


das ist eine frage, die man nicht bantworten kann(eigentlich auch gut so) man sollte immer das glauben, was man auch glaubt ;-D ich glaube, keiner kann sgan: glaub das, so ist es richtig. es gibt nun mal kein bild davon. ich glaube persönlich nit an ein leben nach dem tod, denn wir sind nunmal nur materie, und eigentlich unwichtig, denn wenn wir nicht mehr existieren , dann ändert das ja auch nicht am universum, ausser vllt, dass nicht so viel müll daoben rumfliegt 8-) aber wir sind da !und ein dannach gibt es nicht (ich glaube das einfach belehrt mich bitte des besseren, wenns nicht stimmt) und auch auf die aussage: es muss ein leben nach dem tod geben, sonst macht es doch keinen sinn, was wir vorher getan haben kann ich nur sagen: muss es denn einen sinn geben ? wer sagt uns, ob es sinn macht was wir tun ?oderob es einen sinn geben soll :-/

D|om1


Dom1****

Das hat mit sich selber einreden nichts zu tun, für mich ist die Vorstellung alleine an ein "Nichts" unglaublich, mehr als alles andere.

Übrigens kann ich sehr gut schlafen obwohl ich mir schon sehr, sehr lange Gedanken darüber mache.

Für mich hat jedes Lebewesen schon von anfang an seine Persönlichkeit, durch erfahrungen im Leben wird sie weiter geprägt.

Und ich glaube das die Seele ihren Charakter behält, nicht alles ist anerzogen oder vererbt.

Das einzige wichtige ist dieses Leben so gut es geht zu geniessen und auf eine fortsetzung danach... zu glauben.

Ich muß es mir wirklich nicht einreden, hast du noch nie erfahrungen in deinem Leben gemacht die du dir nicht erklären konntest :-/ ?

Nö, ich hatte zwar schon "unglaubliche" Erlebnisse, aber das können genausogut unglaubliche Zufälle gewesen sein. Nichts ist etwas, was der menschliche Geist nicht erfassen kann, deswegen denke ich haben wir so ein Bammel davor. Wenn man mal drüber nachdenkt ist NICHTS aber garnicht so schlimm. Eher sehr natürlich.

Mir stellte letztens einer die Frage was dann der Sinn des Lebens sei, aber was is denn der Sinn von völlig sinnlos umherschwirrenden Seelen die immer und immer wieder den selben Kack durchmachen müssen...

Für mich wäre die einzige befriedigende Existenz nach dem Tod eine, in der ich die paar Menschen die mir was bedeuteten wiedersehen könnte. Quasi eine Art Paradies mit Möglichkeit wiedergeboren zu werden, nach der Wiedergeburt dann ohne Bewusstsein an die vorigen Leben und nach dem Tod im Paradies dann wieder mit voller Erinnerung. Wobei es dann nach so 10972 Wiedergeburten schwierig werden könnte mit den 100287653 Bekannten im Paradies. :D

Nene, Sterben suckt halt einfach. Und ich kann euch garantieren, JEDER hier egal wie fest sein Glaube auch sein mag, wird mit der gleichen Scheissangst dieses Leben verlassen. Deswegen hoffe ich das ich schnell sterbe, oder durch einen Unfall... @:)

mBikoKn


Festhalten kann man, dass NIEMAND Antworten auf diese wirklich sehr abstrakten und essentiellen Fragen hat. Religionen und Glaubensbewegungen sind Wegweiser, können Hoffnung und Anleitung sein. Wissenschaft ergründet das, was wir konkret erfassen können. Selbst die gängige Wissenschaft ist ein "System", das auf Annahmen beruht.

Alles darüber hinaus bleibt nicht erfassbar. Wenn unser Universum aus dem Nichts kommt, dann darf man sich die Frage stellen, ob es nicht vielleicht unendlich viele Universen gibt. Vielleicht wie ein sprudelndes, nicht fassbares Etwas, das immer neue Universen produziert - wie Seifenblasen...

Alles ist denkbar.

Bereits das Beschäftigen mit den weiten Welten im Universum ist wirklich bewusstseinsverändernd. Heutzutage gilt man bereits als Spinner, wenn man nur in Betracht zieht, dass es außerirdisches Leben geben könnte.

Dabei ist es mehr als wahrscheinlich, nein sogar höchstwahrscheinlich. Und wer weiß schon, wo die Evolution der Entdeckungen und Entwicklungen endet…

1>Bwlubxb1


Wir hatten das Thema in Philosphie ziemlich ausführlich. Einen Text eines Philosophen fand ich sehr ansprechend, er hat es nach dem Motto formuliert "Was interessirt mich da Tod wenn ich Lebe?"

Also kann noch lange genug tod sein, da sollte man sein Leben doch nicht damit vergeuden darüber nachzudenken was passieren wird, früher oder später wird man sowieso sterben und selbst wenn man dann die richtige Erkentniss hatte hilft einem das in diesem Moment auch nicht viel weiter. Man sollte Tod und Leben klar trennen. Denn der eigene Tod ist nie im Leben und auch anders herum. Anders siehts natürlich aus das ich nie viel mit dem Tod zu tuhen hatte (Großeltern und diverse Haustiere sind verstorben aber da kommt man drüber hinweg.) Also kann ich es nicht genau einschätzen wie eine Person die Dinge sieht die jemanden verloren hat der sehr nahestehen war. Aber diese Erkentniss werde ich sicher auch bald machen. Bis dahin zerbreche ich mir aber nicht den Kopf darüber. :-)

Tqour-isxt


4-Auge

Nichts da, das mit dem Urknall ist nicht bewiesen.

Vor ein paar Wochen erst im Fernsehn gesehen ;-), auf arte oder 3sat.

Also dem Fernsehn würde ich natürlich niemals widersprechen.

Hab ich ja auch nicht.

Der Urknall ist eine Möglichkeit, wie es gewesen sein könnte.

Der Urknall passt im Grossen und Ganzen recht zu dem, was wir beobachten können.

Das heißt aber nicht, dass es auch tatsächlich so war.

(aber ich tipp mal, dass es ungefähr hinkommt mit dem Urknall)

Wir können im Bereich der Kosmologie (also in dem Teil der Astrophysik, die sich mit dem Universum als Ganzem befasst) zwar auch Beobachtungen machen, aber den Urknall selber, den können wir nicht direkt beobachten - oder im Labor nachbauen. Von daher könnten sich unser Vorstellungen noch ordentlich verschieben. Wenn dir ein Experiment einfällt, das das Standardmodell der Kosmologie völlig dem über den Haufen wirft, dann werden sich dir sämtliche Kosmologen zu Füssen werfen.

dYeKsperfadosx84


Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber ich bekomme beim Nachdenken über die Frage unseres Daseins und die Frage was das Etwas ist, das eben ist (sorry, ich kann es beim besten Willen nicht besser ausdrücken) und warum dies ist und warum nicht nicht, einen dicken Knoten im Gehirn.

Geht mir exakt genauso!

Das ist die wohl schwierigste Frage der Menschheit. Aber eins ist gewiss: Früher oder später kommen wir alle dahinter.

Ich lese aus gegebenem Anlass zur Zeit ein Buch darüber (Bernad Jakoby: Auch du lebst ewig, die Erkenntnisse der modernen Sterbeforschung). Darin heißt es, dass man wieder geboren wird. Den ganzen Inhalt hier wieder zugeben wäre zuviel (außerdem bin ich ja noch nicht durch). aber wenn es so ist wie es da steht, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen.

TMou)rixst


Mir stellte letztens einer die Frage was dann der Sinn des Lebens sei, aber was is denn der Sinn von völlig sinnlos umherschwirrenden Seelen die immer und immer wieder den selben Kack durchmachen müssen...

(Dom1)

finde ich auch.

und noch was: Diese Seele da, in ihrem leidvollen Daseinskreislauf, die kann mir mal den Buckel runterrutschen. Was hat die mit mir zu tun?

Das "Ich", das ich hier und jetzt erlebe, das ist an dieses Leben hier gebunden. Das angebliche Seelen-Dings, das immer wiedergeboren werden soll, das bin gar nicht "Ich". Keine Ahnung wer das Seelen-Dings im seinem letzten Leben war. "Ich" war es jedenfalls nicht.

Und es ist mir sowas von egal, was mit diesem Seelen-Dings nach meinem Tod passiert. Soll es doch als Darmpilz in einem Rhinozeros wiedergeboren werden. Was schert mich das?

Dtom1


Ich muß es mir wirklich nicht einreden, hast du noch nie erfahrungen in deinem Leben gemacht die du dir nicht erklären konntest :-/ ?

OK....heute is mir etwas passiert...ich steh ziemlich unter Adrenalin und ich und KEIN anderer kann es sich erklären. Ich hab nen Extra-Faden dazu aufgemacht, starker Tobak, ich weiß echt nich wo mir der Kopf steht.

[[http://www.med1.de/Forum/Plauderecke/476965/]]

:-o :-o :-o :-o :-o

Jcoxlu


Da stellt sich natürlich die Frage, warum nicht Nichts ist... Und natürlich wie aus Nichts etwas werden kann

Diese Frage ist einfach falsch gestellt. Solange man von einem Nichts ausgeht, wird sie immer ungelöst bleiben. Denn von Nichts kommt nichts.

Wenn man aber von der These ausgeht, dass die sich bewegende Materie als unendliche Mannigfaltigkeit qualitativer und quantitativer sowie unterschiedlicher Bewegungs- und Entwicklungsformen schon immer und ewig existiert, noch dazu die Fähigkeit besitzt immer neue Formen mit neuen Qualitäten und Gesetzmäßigkeiten hervorzubringen, dann sieht die Sache schon anders aus.

Der "Urknall" ist folglich nichts anderes, als das unendlich sich wiederholende Entwicklungsprodukt der sich in ewiger Bewegung befindenden unerschaffbaren und unzerstörbaren Materie. Man denke nur an die Supernovas - gigantische Urknalle, in deren Verlauf ganze Sternenwelten zerstört aber zugleich auch die Geburten neuer Welten eingeleitet werden - ein ewiges Entstehen und Vergehen - quasi "Urknalle for ever".

Für das wissenschaftliche Erkennen folgt aus dieser These, dass es weder im Makro- noch im Mikrobereich der Materie eine letzte und abschließende Erkenntnis geben kann. ;-D

P}ainxful


Hallo zusammen

Da ich aktuell das Buch "Leben nach dem Tod" von Raymond A. Moody lese, und zuvor das Buch "Über den Tod und das Leben danach" von Elisabeth Kübler-Ross gelesen habe, erscheint mir eure Diskussion sehr interessant. Auch in Anbetracht dessen, dass ich mir seit meiner Kindheit Gedanken über den Tod mache. Bis vor 3 Jahren allerdings nicht so intensiv. Erst nachdem ich meine einjährige Bulimie-Phase überstanden hatte und sich danach körperliche "Probleme" einstellten, erfüllte mich alsbald eine fürchterliche Angst vor dem Tod. Ich habe etliche Panikattacken hinter mir. Habe sie fast täglich. Besonders schlimm sind sie, wenn ich im Bett liege. Dabei macht mir weniger das Sterben zu schaffen, sondern mehr der Gedanken, was nach dem Tod ist. Ein ausserkörperliches Weiterleben, oder das Nichts. Mir hat das Buch von Frau Kübler-Ross sehr geholfen, und das für mich aktuelle von Herr Moody hilft mir auch, meine Panikattacken etwas in den Griff zu bekommen. Es stehen noch zwei weitere Bücher von Herr Moody in meinem Regal. Ich lese sie ihrem Alter nach aufsteigend um von seinen anfänglichen, bis zu seinen aktuellen Gedanken ein Bild zu gewinnen.

Was ich damit sagen möchte ist, ich kann sie jedem, der die selben Ängste durchlebt, sehr empfehlen. Natürlich gibt es viele Gegenstimmen, aber ich denke auch hier, wie in vielen anderen Situationen im Leben, dass man für alles offen sein muss und sich nicht zu sehr in eine Richtung "fundamentalisieren" (vielleicht habe ich jetzt ein neues Wort erfunden) sollte.

Alles Gute und viele Grüsse

Painful

N4agaSrjunxa


Ist also dieses unser Leben sinnloses Ergebnis ebenso sinnloser Zufälle, wie uns das materialistische Weltbild lehrt? Ist "Gerechtigkeit" also bloß eine Erfindung menschlichen Intellekts, weil nach dem Tod eh alles aus und vorbei ist? Oder kommen wir dann in Himmel, Hölle, oder Fegefeuer, wie der Katechismus uns weismachen will? - Wohl keines von beiden!

Gut 150 Jahre Jenseitsforschung bieten ein ganz anderes Bild. Zunächst einmal ist ein Weiterleben des Bewußtseinsfelds - auch Geist genannt - nach dem Aufhören aller Körperfunktionen schon rein physikalisch von größter Wahrscheinlichkeit, da es sich ja um ein energetisches Gebilde handeln muß – und Energie ist bekanntlich unzerstörbar. Sie kann nämlich weder erzeugt, noch vernichtet werden nach dem Gesetz der Energieerhaltung, sondern ist jeweils nur von einem Zustand in einen anderen umzuwandeln. Also muß auch unsere Bewusstseinsenergie schon vor dem Körper da sein und irgendwo bleiben, wenn er zerfällt. Für das Bewußtsein muß es also ein Leben vor der Zeugung, wie eines nach dem Tod geben.

Das haben übrigens alle Kulturen, außer der unsrigen, schon immer gewußt, und zwar schon seit den Neandertalern, wie deren Bestattungsriten nahelegen. Alle diese Kulturen wussten und wissen auch, daß der Geist sich nicht nur einmal einen Körper aussucht, sondern viele Male. Und dann erst bekommt auch unser ganzes Dasein eine gewisse Logik: Gerechtigkeit wird möglich durch Ausgleich von Leid und Wohlleben, Schlechtigkeit und Güte, Hass und Liebe, und, und, und...

41-Augxe


Painful

Ich habe diese Bücher auch gelesen, eigentlich seit 1998 viele solcher.

Die von Kübler-Ross und Moody empfinde ich aber am besten, es sind halt keine Gurus oder Heiler die irgendwas versprechen oder dergleichen.

Als ich damit angefangen habe diese Bücher zu lesen hatte ich auch eine schlimme sache hinter mir, ich war krank,körperlich.

Allerdings hatte ich damals keine Angst zu sterben oder dergleichen, mehr das Gegenteil von dem was du erlebst.

Wahrscheinlich kommt irgendwann mal die wo wir nach antworten suchen, die eine früher die einen später.

TNourixst


Nagarjuna

Ist also dieses unser Leben sinnloses Ergebnis ebenso sinnloser Zufälle, wie uns das materialistische Weltbild lehrt? Ist "Gerechtigkeit" also bloß eine Erfindung menschlichen Intellekts, weil nach dem Tod eh alles aus und vorbei ist? Oder kommen wir dann in Himmel, Hölle, oder Fegefeuer, wie der Katechismus uns weismachen will? - Wohl keines von beiden!

Nach meiner Auffassung ist nicht nur "Gerechtigkeit" eine Erfindung menschlichen Intellekts, sondern auch "Sinn". Es gibt keinen "Sinn" außerhalb unserer Vorstellungswelten.

Gut 150 Jahre Jenseitsforschung bieten ein ganz anderes Bild.

Wenn du mich fragst, ist die Jenseitsforschung einfach Gegenstandslos. Und das wird sie auch nach weiteren 150 Jahren noch sein. Ausserdem: Wenn wir keine Verbindungen zum Jenseits haben, dann nichts über das'Jensteits' wissen. Und wenn es doch Verbindungen gibt, dann macht es nicht viel Sinn vom 'Jenseits' zu sprechen. Wir haben es dann gar nicht mit einem 'Jenseits' zu tun sondern mit einem größeren 'Disseits'.

Naturwissenschaftlich und philosophisch ist die These vom 'Jenseits' haltlos. Sie ist Wunschdenken. Natürlich kann die These vom 'Jenseits' trotzdem 'wahr' sein (auch die Existenz von unsichtbaren Einhörnern kann wahr sein) aber es gibt keinen vernünftigen Grund, an die Existenz eines 'Jenseits' zu glauben.

Zunächst einmal ist ein Weiterleben des Bewußtseinsfelds - auch Geist genannt - nach dem Aufhören aller Körperfunktionen schon rein physikalisch von größter Wahrscheinlichkeit, da es sich ja um ein energetisches Gebilde handeln muß – und Energie ist bekanntlich unzerstörbar.

1. Bewusstsein und Geist sind Eigenschaften der Materie. Wozu haben wir wohl ein Gehirn? Und wenn das Gehirn physischen Schaden nimmt, dann klappt es auch mit dem Geistigen nicht mehr so gut.

2. Warum soll des Bewusstseinsfeld - auch Geist genannt - Energie sein? Demnach kommt aus der Steckdose mehr Bewusstsein, als aus einer 9Volt Batterie. Wenn ich ein Objekt gegen das Schwerefeld der Erde anhebe, gewinnt es Energie. Das Bewusstseinsfeld eines Backsteins nimmt demnach zu, wenn ich ihn hoch hebe. ???

3. Energie ist so unzerstörbar wie auch die Materie unzerstörbar ist. Was deinen Köper aber nicht im Geringsten davon abhält, nach deinem Tod zu verfallen. Nicht ein einziges Atom deines Köpers wird zerstört oder geht dabei verloren. Die gesamte Materie bleibt also vollständig erhalten, aber dein Körper -- die Form, die diese Materie angenommen hat -- ist weg. (Energie und Materie sind übrigen äquivalent. Gegenseitig umwandelbar nach E=mc2) Das Energie unzerstörbar ist, bedeutet nicht, dass dein "Bewusstseinsfeld" (falls es sowas überhaupt gibt) als Energieform nicht genauso auseinander fällt, wie dein Körper als Materieform auseinander fällt.

Sie kann nämlich weder erzeugt, noch vernichtet werden nach dem Gesetz der Energieerhaltung, sondern ist jeweils nur von einem Zustand in einen anderen umzuwandeln.

genau. Sie wird umgewandelt. Wie die Materie umgewandelt wird.

[[http://www.vonribbeck.de/html/gedicht.html]]

Das haben übrigens alle Kulturen, außer der unsrigen, schon immer gewußt, und zwar schon seit den Neandertalern, wie deren Bestattungsriten nahelegen.

geglaubt, gehofft oder für möglich gehalten vielleicht. Aber selbst das wird man aus den Bestattungsriten (die man selber auch nur anhand von wenigen Indizien rekonstruieren kann) kaum entnehmen können. Ich weil ich ein 'Jenseits' für ausgeschlossen halte, bin ich trotzdem nicht der Meinung, das man tote Familienangehörige in die Biotonne stopfen sollte. Einen Menschen in Würde zu bestatten und an ein 'Jenseits' zu glauben sind verschiedene Dinge.

Was Kulturen glauben oder geglaubt haben ist übrigens widersprüchlich. Wer zB an eine Wiedergeburt glaubt, der wird seinen Toten wohl kaum aufwendige Grabbeigaben für das Jenseits mitgeben, wie es die Ägypter getan haben. Die einen haben 'dies' geglaubt, die andern haben 'jenes' geglaubt.

Ich denke, noch nie hatten ein so tiefers Verständnis unserer Welt wie heute.


off topic

es liegt mir fern niemandem zu verbieten, was er/sie glauben möchte. Aber die Eingangsfrage "Wie geht es weiter nach dem Tod?" verstehe ich nicht als ein "was würde ich mir wünschen?" Ich kann mir wünschen, das morgen sie Sonne scheint, aber wie das Wetter morgen wird, ist eine andere Frage. Die Beweislage für das 'Jenseits' lasst mir keine andere Wahl, als zu dem Schluss zu kommen, dass es kein 'Jenseits' gibt.

Absolute Gewissheit gibt es nicht auf dieser Welt. Und wenn es doch ein Jenseits gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich das bald erfahren werde. Allerdings bin ich gar nicht so neugierig. Ich würde aber lieber noch ein Weilchen warten. :-|

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