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Kleidung von Euren verstorbenen Angehörigen

P3iiNKiixCE


*An Starling*

Habt ihr Die Sachen nur Verwandten Gegeben oder auch Leuten Die ihr nicht kanntet.

Wegen Diesem Teil Deines Textes

Frage Ich:

Und einige haben auch Sachen ausgesucht, für jemanden von dem sie wussten, dass er/sie das gut gebrauchen konnten, weil es ihnen z.B. wirtschaftlich nicht so gut ging. Wir wollten, dass ihre Sachen in gute Hände kommen.

D:ickziDickDxickens


@ Helia 80

Meine Mutter starb vor 18 Jahren. Und sie ist nach wie vor "Präsent".

Ich wundere mich auch immer wieder wie präsent sie noch ist, manchmal seh ich sie auch in meinen anderen Familienmitgliedern, sie bewegen sich dann genauso usw., dann denk ich mir immer, das gibts doch nicht.

Wir sind nur noch zu dritt, aber ich finde, jeder hat was von ihr übernommen, ich bestimmt auch.

Ich möchte aber nicht das das jemand wegräumt. Ich könnte es nicht ertragen. Es wäre für mich das selbe wie wenn ich sie aus meinem Leben streichen würde.

Ja, genauso empfinde ich es auch.

Und ich wollte dieses Zimmer, hab mich da richtig wohl gefühlt. Ich kanns dir nicht erklären warum. Manch anderer hätte sich da wohl gesträubt.

Wahrscheinlich weil Du ihr dann "näher" sein konntest.

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Kraft und Mut! Fühl dich mal ganz fest gedrückt

Ganz lieben Dank!:-) @:) :)* |-o

D@ickiDi!ckDickxens


@ sunshiney

ich habe weinen müssen als ich alles aussortiert habe

:)-

Mir ging es so, dass ich mit der Kleidung wieder wahrgenommen habe, was ihr Geschmack war, was für ein Mesch sie war, dass sie im Beruf immer schön gekleidet sein wollte;

ich konnte wieder erkennen, wie sie ihre Kleidung kombiniert hat, usw.

Das hat mir wieder ein ganzheitliches Bild von ihr gegeben und das hat eben geschmerzt.

@:)

s2unsQhinxey


das ist aber mit dem ganzen nachlass schwierig, alles so persönliche sachen, alles was bleibt von einem menschen..... man will es nicht weggeben, man will es in ehren halten, aber ich persönlich bin jetzt ganz froh das die kleidung weg ist, wenn ich mir vorstelle das würde immer noch alles im schrank hängen so als ob er jeden augenblick wieder kommt, ich würde es nicht ertragen......

s5tar7linxg


@ PiiNKiiCE

Unsere Nachbarin, mit der wir auch gut befreundet sind, kennt immer irgendwie Leute, die Sachen gut gebrauchen können. Sie hat uns bei jedem Teil gesagt, für wen das passen könnte und für wen sie das mitnimmt. Das war auch ok für uns. Alles was übrig geblieben ist mussten wir ja eh wegtun. Und da kam nur die Kleiderkammer in Frage, da die Sachen noch in gutem Zustand waren und so noch jemand anders etwas davon hat. Ich denke auch, das war im Sinne meiner Mutter.

Für mich war es eigentlich nicht so schwer, die Sachen wegzugeben. Es war ja schon eine Zeit verstrichen und ich habe mir die Sachen rausgesucht, die ich unbedingt behalten wollte. Alles kann man ja eh nicht behalten.

Mein Vater hat auch immer gedrängelt. Aber eher aus pragmatischen Gründen. Das Haus steht zum Verkauf, also muss spätestens wenn ein Käufer da ist, das Haus leer geräumt werden. Und das ist nicht wenig. Er wollte sich aber auch nicht ganz allein um die Kleidung und den Schmuck meiner Mutter kümmern. Wahrscheinlich hängen da doch zu viele Erinnerungen dran. Es gibt eben Menschen, die müssen alles nach dem Tod eines geliebten Menschen verändern, damit die vielen Erinnerungen nicht so sehr schmerzen. Andere wollen so lang wie möglich an bestimmten Sachen festhalten. Jeder geht eben anders damit um.

DOick$iDi}ckDi%ckens


Man muss das wohl respektieren, es gibt ja bekanntlich tausend Gründe, warum Menschen bestimmte Verhaltensmuster zeigen, und gerade bei diesem heiklen Thema... :)-

GValaxxi


ich selbst habe von meiner Mutter nichts weggeworfen...

von meinem Vater aus sollte ich etwas aussuchen, das habe ich auch gemacht...

andre ist zwar aus dem Schrank, aber nicht weg.....

ich selbst schaff es nicht, obwohl ich immer darauf angesprochen wurde... die Sachen meiner Mutter, irgendwie zu verkaufen, aber ich kann doch nicht die Sachen so los werden!!!:°( :-/

BdäYrtlxe


Bei mir war es sehr heftig nach dem Tod meiner Frau..... ich konnte den gemeinsamen Kleiderschrank nicht mehr aufmachen.

Habe mir beim Ausräumen Hilfe geholt. Die beste gemeinsamme Freundin half und packte alles in Kartons,welche ich zur Städischen-Kleiderkammer brachte.

Seit dem geht es mir in unserem gemeinsamen Schlafzimmer deutlich besser.

Es brechen nicht gleich wieder die Erinnerungen , wie sie starb, hervor, für mich eine deutliche gefühlsmäßige Verbesserung.

D!icZkiDi[ckDicxkens


Ja, am besten ist es, wenn man jemanden hat der einem hilft.

Hilft, vor allem als moralische Unterstützung.

:)-

*hmitlJeser2x636*


ganz ehrlich.....wäre mit meinem lebensgefährten etwas würde ich nicht mal eine benutzte socke von ihm wegschmeissen können!

seine sachen wären das einzige was mir von ihm bleiben würden mal abgesehen von den erinnerungen...und das sollte ich wegschmeissen ???

niemals!!!!!!!!!!!

[)Martieenc(hen]


Ich habe ein paar für mich prägnanten Sachen behalten dürfen - bei meiner Tante war es "leichter", weil ihr Sohn sich darum gekümmert hat und sehr praktisch mit allem umgegangen ist. Ich durfte allein in das Zimmer, in dem noch alles von ihr gestapelt war, und mir Sachen mitnehmen, die mich an sie erinnert haben. Ich hatte eigentlich mal vor, die Kleidung ändern zu lassen und selbst zu tragen, aber irgendwie hab ich es nicht geschafft, weil es mir schwer fällt. Ich mag sie nicht mal in die Reinigung geben. Ich hab die Sachen in einer Kiste auf dem Boden und schau sie mir dann und wann an. Ihren Schmuck trage ich gerne, er erinnert mich an sie und ich fühle mich ein bisschen, als wär sie da.

Von meiner liebsten Person durfte ich auch ein paar Sachen haben; die riechen noch nach ihr und ich hab sie gut weggepackt, damit der Geruch nicht weggeht. Mir hat das n bisschen geholfen, obwohl ich noch oft weinen muss, wenn ich die Sachen sehe.

Zum Glück war ich nie selbst in der Situation, Sachen weggeben zu müssen, ich glaube, das würde mir auch sehr schwer fallen.

Txort.uga


Wir sind auch gerade dabei, die Sachen unserer Eltern auszuräumen. Sie sind beide in diesem Jahr innerhalb von 8 Monaten verstorben. Es ist sehr schwer, aber es muss sein, weil wir sonst keinen Neuanfang machen können. Und sie würden es auch so wollen. Sie würden nämlich nicht wollen, dass wir ein Mausoleum aus dem Haus machen.

Wir sortieren die Sachen und die Teile, die noch gut sind, geben wir in ein Sozialkaufhaus bzw. eine Kleiderkammer. Damit kann anderen Menschen geholfen werden, dass würde meinen Eltern gefallen.

Ja, es tut weh. Bei jedem Stück, dass wir in die Hand nehmen, laufen die Tränen, zittern die Hände, zerreißt es uns das Herz. Es gibt Stücke, die können wir einfach nicht weggeben, zumindest noch nicht.

Aber wir machen uns bewusst: Es sind nur Sachen. Und sie (meine Mama und mein Papa) sind nicht in diesen Sachen. Die Erinnerung an sie, die Liebe wird immer da sein, in unseren Herzen.

Es ist schwer, aber es muss sein. Ich glaube, es gehört auch zur Trauerarbeit dazu. Und das, was wir damit schaffen, ist ganz im Sinne meiner Eltern - nämlich, dass ich in mein Elternhaus einziehen kann.

Liebe, traurige Grüße

Tortuga

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