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abschied nehmen?

sLter:nensNtauxb22 hat die Diskussion gestartet


hey leute...ich hab am freitag die letzte gelegenheit von meinem opa am sterbebett abschied zu nehmen. ich bin mir nur nicht sicher ob ich das tun soll, denn er sieht sehr furchtbar aus und mir fiel es in den letzten wochen schon schwer ihn zu besuchen. nun meinte meine mum das die ärzte ihm noch 5-8 tage geben und ich am we nochmal die chance habe ihn zu sehen. ich weiß aber nicht ob ich das will, ob ich das kann...er ist halt nicht mehr der, der er einmal war und erkennen tut er auch keinen mehr. was soll ich bloß tun? allein der gedanke, das der letzte part meiner großeltern bald gehen muss, bringt mich um den verstand.... :°(

Antworten
annywzhxere


Hallo,

das tut mir sehr leid für Euch. Ist immer eine schwere Situation und alles andere als einfach, aber ich finde es ist auch ein Zeichen von Respekt gegenüber einem sterbenden Menschen wenn man ihn noch einmal besucht, auch wenn's schwer fällt.

Denk dran, dass kannst du nie mehr nachholen...

LG,

any

Teortlugxa


Hallo Sternenstaub,

ich würde diese wahrscheinlich letzte Gelegenheit auf jeden Fall nutzen. Auch wenn er von seiner Krankheit gezeichnet und dies nur schwer zu ertragen ist, er ist noch da. Es ist die letzte Change, ihn zu sehen, ihm etwas zu sagen, einfach nur bei ihm zu sein.

Als meine Mama starb, war auch sie schon schrecklich von ihrer Krankheit gezeichnet und es war das Schlimmste, sie leiden zu sehen. Ich war bei ihr, als sie starb. Vorher hätte ich mir nicht vorstellen können, das aushalten zu können. Aber dieser Moment war wichtig für uns beide und ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn ich nicht da gewesen wäre.

Letztendlich ist es Deine Entscheidung, denn nur Du kannst wissen, was für Dich gut ist. Hör auf Dein Herz. Ich wünsche Dir Kraft für die für Dich richtige Entscheidung und für die schwere Zeit, die vor Euch liegt.

Liebe GRüße

Tortuga

T0an3nenb+aumx81


Ich kann Dir auch nur raten, dich zu verabschieden. Du bereust es hinterher, wenn Du es nicht getan hast!

Mir fiel es auch sehr schwer meine oma am Sterbebett zu besuchen, sie sah auch gar nicht mehr so aus, wie früher, erkannt hat sie mich auch nicht, aber ich konnte ihr nochmal die hand streicheln und wusste, dass sie nun friedlich einschlafen kann.

s/tefI8x1


Nutz auf jeden Fall die letzte Gelegenheit, sonst könntest Du es später bereuen. Die Ärzte meinten mal, dass sich ein Mensch oftmals so lange versucht am Leben zu halten, bis all seine Lieben da waren, die er nochmal sehen wollte....bei meiner Oma wars so...wir waren alle da, kurz danach ging sie und meinem Opa war es wichtig, meinen Vater zu sehen, auf mich wartete er nicht mehr - einen Tag später wäre ich hingefahren, nachdem er starb.

Also fahr zu ihm und sag ihm nochmal das, was Du ihm sagen willst. Sprech über Eure gemeinsame Zeit. Auch wenn Du denkst, dass er es nicht mitbekommt, wird er es spüren.

Alles Gute!!! :)* :)* :)* :)* :)*

Ttribexlla


Hallo Sternenstaub,

ich würde auch auf jeden Fall hingehen, und wenn du nur "da" bist und gar nicht viel sagst. Aber so hat er das Gefühl, nicht allein zu sein, selbst wenn er keinen mehr erkennt. Es ist schwer für dich, das ist klar, aber denk an die schöne Zeit und die Liebe, die er dir gegeben hat und gib ihm ein wenig davon zurück.

Bei meiner Großmutter habe ich diese Gelegenheit verpasst, weil ich - als Teenager - wegen irgendetwas sauer war, und ich werfe es mir heute noch manchmal vor.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft! :)*

l=iloP77


Hallo,

meine Oma ist im Februar gestorben und sie hat auch ganz anderst ausgesehen wie zuvor.

Ich habe mich am Sterbebett von ihr verabschiedet. Ich fand es sogar wichtig, da man sich bewußt auf Wiedersehen sagt. Das hat mir die Trauer bestimmt erleichtert.

Meine Schwester konnte das nicht, sie wollte sie in Erinnerung behalten wie sie war,

was ich absolut verstehe kann.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

MZe3dinhrxa


Hallo,

als mein Großvater letztes Jahr gestorben ist, hab ich den Unmut meines Arbeitgebers auf mich gezogen, weil ich Abschied nehmen wollte. Das war mir zu dem Zeitpunk recht egal.

Ich hätte wohl Gewissensbisse gehabt, wenn ich es nicht getan hätte.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

e%Mandxy


hallo,

liebe sternenstaub 22.

ich würde mich auch verabschieden. tat dies auch von meinem vater. es ist ein sehr erleichterndes gefühl für mich gewesen. danach konnte jeder von uns beiden ein stück los lassen. auch wenn es schwer ist. mein vater war das bester was mir in meinem leben passierte. er half mir durch meine krankheit und dann..... half ich irgendwie ihm. und wenn ich nur für ihn da war und die hand hielt. :)-

vielleicht liest du die zeile noch :-/ :)*

v]ipe)r14


ich hoffe nicht, dass es zu spät ist!

sei einfach bei ihm, vielleicht ein gemeinsames gebet, was du sprichst, indem du deine ängste, wünsche erinnerungen aussprichst, kann dir helfen und ihm auch!

G änse`bIlümlxein


Hey. Ich weiß nicht ob es jetzt schon zu spät ist... aber ich würde mich auf jeden Fall verabschieden.

Ich hab es bei meinem Opa gemerkt. Ich hab zwar "nur" tschüss gesagt weil ich wieder zu meinem Studienort fahren musste... aber dieses tschüss war für immer. Ich wünschte ich hätte noch anderes sagen können, aber ich konnte es nicht

h?eid.ix69


geh zu ihm und wenn du auch keine worte findest, halte seine hand u denke dabei an das was du ihm gern noch sagen würdest, er wird es spüren

dein opa ist immernoch der selbe auch wenn er jetzt vieleicht nicht so gut aussieht. :)* :)* :)*

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