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hat hier schon wer jemand beim Sterben begleitet??

sWteffxen002


Ich möchte gerne meine geschichte hier erzählen

es was jetz zimlich genau vor ein einhalb jahren

Ich war 17 und meine Freundin :)- hatte einen Autounfall sie war nur Beifahrerrin

ich wurde von ihren eltern angerufen das sie im krankenhaus liegt und ich bin zufort zu ihr hin

ich beobachtete sie nur wie sie da lag ich konnte es nicht fassen. Sie lag 1 tag im künstlichenkomma aber die ärtzte haben gesagt das sie nicht durchkommt .

Dei ärtzte haben gesagt das sie sie für kurze zeit zurück holen können und das taten sie auch

wir haben uns alle von ihr verabschiedet als sie bei bewustsein war und ich war der letzte

ich wahr bis zur letzten minute bei ihr .mann konnte richtig spühren wie sie langsam von uns ging

ich möchte nicht mehr dazu sagen aber ich hatte das gefühl das das auch sehr zur trauer verarbeitung geholfen hat

in tifsten gedenken Steffen :)-

j}ungetomxa


Ich bin von Beruf "Krankenschwester" und arbeite im Pflegeheim, zur Zeit mache ich die Weiterbildung " Palliative Care"

Sterben und Tod ist für mich Alltag!:)z

Ich kann da auch gut damit umgehen, bin die Ruhe selbst, auch wenn alles eskaliert. :)z

Oft ist nicht der Sterbende selbst "aufwendig", sondern die Angehörigen brauchen eine "starke Hand":)z

ein unerschöpfliches Thema, hab nur keine Zeit, muß gleich mit meiner Blaskapelle weg, Ständchen spielen

einen schönen 4.Advent noch

Hannelore :-)

Rxut


Lese erst jetzt Eure Beiträge.

In einem Seminar, Thema - Sterben - referierten Intensivkrankenschwester, Pfarrer, Arzt, Notar, und...

Es wurde nicht so viel über einen plötzlichen Tod gesprochen, mehr über ein Sterben bei schwerer Erkrankung.

Nach dem Arztgespräch über die Diagnose, der Behandlung und die evtl. Frage nach den Aussichten. Das Denken, der Arzt hat sich geirrt, andere Meinung einholen, Ankämpfen voller Hoffnung, Resignation, fragen warum gerade ich, mit Gott hadern, zu dem viele wieder finden, Geld bieten und alles zu tun, was man früher als Schalatanerie abgelehnt hätte und dann sein Schicksal annehmen.

Nur einige Hinweise: Ist ein nahender Tod eines Menschen absehbar, holt Euch Unterstützung bei der Hospizbewegung die Euch mit Rat und Tat beistehen.

Sprecht nie im Hörbereich eines Kranken über seinen Zustand, wenn er davon nicht hören soll. Auch im Koma soll so etwas aufgenommen werden. Ärzte und Pflegepersonal werden solche Gespräche vermeiden, in den Flur verlegen.

Laßt die Menschen nicht allein, haltet die Hand, sprecht mit ihnen über irgendwelche Dinge, singt ihnen Lieder vor, erzählt aus der Vergangenheit, Kindheit, fragt nach Früher. Es ist interessant, was die ältere Generation zu berichten hat. Auch bei Menschen, die durch einen Unfall wartend auf Hilfe am Straßenrand liegen und ihr nicht helfen könnt, die Euch fremd sind, zeigt ihnen, dass sie nicht allein sind.

Meine Schwiegermutter lag schon tagelang im Koma. Mein Mann und ich wechselten uns ab an ihrem Bett. Einmal begrüßte ich sie, sagte, ich könne ihr nicht meine Hand geben, sie wäre ganz kalt. Da sah ich Tränen aus ihren Augen kullern - wie gesagt, sie lag schon tagelang im Koma. Sie starb, als ihr Sohn an ihrem Bett saß, kurz nachdem er gekommen war.

Am Sterbebettt meiner Mutter saß ich 16 Stunden. Da schickte mich die Schwester nach Hause, wollte mich anrufen, wenn sich etwas verändert. Gerade daheim angekommen und unter der Dusche stehend, kam der schreckliche Anruf. Sofort wieder ins Krankenhaus. Machte mir entsetzliche Vorwürfe, meine Mutter allein gelassen zu haben, nicht eine halbe Stunde länger bei ihr gesessen zu haben. Die Schwester sagte, es würde oft geschehen, dass ausgerechnet dann gestorben wird, wenn die Angehörigen mal nicht im Zimmer sind. So als sollten die Angehörigen nicht noch mehr belastet werden. Waren es tröstlich Worte, die mir die Schuldgefühle nehmen sollten?

Auch mein Vater schwer an einem Tumor leidend, wollte nichts in Krankenhaus, hatte eine Patientenverfügung beim Notar unterschrieben, die respektiert wurde, wartete tagelang auf seinen Sohn, meinen Bruder, der aus Südamerika geflogen kam und starb dann einige Stunden nach seiner Ankunft so, als hätte er auf ihn gewartet um noch einmal mit ihm zu sprechen, sich zu verabschieden.

Wenn sich die Gelegenheit zu solchen Gesprächen oder Seminaren bietet, geht hin. Auch Euch wird es eines Tagen helfen - denn jeder muss diesen Weg irgendwann gehen, hoffentlich gesund und möglichst spät. Zu wissen, was dann meistens abläuft ist auch interessant. So ein Wissen läßt Euch ruhiger bleiben und die überträgt sich auch auf die anderen. Nichts ist schlimmer, als in Hektik zu verfallen.

Nun noch einen Spruch: Der Tod geht immer 2 Schritt hinter dir, nutze den Vorsprung und lebe.

Alles Gute

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