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wie kann ich meiner mutter helfen???

n%asmxed hat die Diskussion gestartet


hallo,

letztes jahr im januar ist mein vater im alter von 47 jahren an bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.

es war für meine schwester und für mich total hart aber noch schlimmer für meine mutter.

er hat sehr gekämpft und hatte starke schmerzen und wurde immer kraftloser bis er dann am 8 januar verstarb.

meine schwester kommt einigermaßen "gut " damit zurecht.

ich muss tagtäglich an ihn denken und weine auch viel. zum grab kann ich gar nicht gehen, das verkrafte ich nicht.

meine mutter ist aber glaube ich in eine art depression verfallen.

die erste zeit hat sie gar nicht gewint, spielte die starke die sich um uns kümmern muss.

bis sie dann zusammenbrach und alles erst realisierte.

sie ist immer total traurig und es ist schwer sie abzulenken.

sie schreibt tagebuch und ich muss zugeben das ich heimlich darin lese um ihre gefühle besser zu verstehen und ihr helfen zu können.

sie möchte mit uns nicht darüber reden weil sie denkt das sie uns damit belastet obwohl das unsinn ist, sie kann jederzeit kommen und das weiß sie auch!

nun hat sie geschrieben das sie nicht weiter weiß und alleine aus dieser situation nicht rauskommt, sie aber nicht weiß mit wem sie darüber sprechen soll.

wie kann ich ihr helfen? ich habe schon gegooglet aber ich finde nichts passendes.

wo kann ich sie hinschicken das sie mit jemandem darüber spricht. psychologe? psychater?

was könnt ihr mir für tipps geben?

Antworten
Zxwackx44


Es dürfte schon richtig sein, dass Deine Mama ohne fremde Hilfe aus diesem tiefen Loch nicht mehr herauskommt. Eine Psychotherapie könnte ihr vielleicht helfen, die Trauerarbeit nachzuholen; dafür zuständig wäre ein Psychotherapeut - man muß aber mit einer Warteliste rechnen. Eventuell müßte sie zuerst ein Antidepressivum bekommen, damit sie überhaupt therapierbar wird; dafür zuständig wäre ein Psychiater.

fvried/a10x0


Sied ihr kirchlich gebunden? Ich köpnnte mir vorstellen, dass zunächst ein oder mehrere Gespräche mit dem Pastor hilfreich wären und der auch den Weg zu einem Therapeuten ebnen könnte.

Ich wünsche euch alles Gute!

NWadja leixn


Hallo Nasmed,

tut mir sehr Leid, dass dein Papa gestorben ist. :°_

Ich finde es toll, dass du deiner Mutter bei der Verarbeitung helfen willst. Vielleicht kannst du ein paar Ihrer Gedanken aus dem Tagebuch hier aufschreiben, dann fällt es leichter, Lösungen zu finden?

Ansonsten: sei für sie da. Rede mit ihr über euren Vater. Lacht und weint zusammen, bis es "normal" wird, von ihm zu reden. Er ist und bleibt Teil eures Lebens, dass er nicht mehr da ist, bedeutet nicht, dass ihr nicht über ihn reden dürft. Werdet es "gewöhnt" dass er in euren Gesprächen vorkommt. Fühle, ob es gut für euch ist.

Alles Liebe

nadja

ZFwacZk4x4


Es kann doch gar nicht so schwer sein, mit Deiner Mama zu einem Gespräch über das sensible Thema zu kommen: Mach ihre Probleme doch einfach zu DEINEN Fragen ihr gegenüber. Sag ihr, dass Dich Dein Papa weiterhin beschäftigt und dass DU darüber reden mußt. Oder sag ihr, dass Du gerne mehr über Deinen Papa erfahren möchtest, z.B. wie sich beide kennengelernt haben, ob er sich gefreut hat, Nachwuchs zu bekommen, welche Pläne er für die Zukunft hatte. Ich denke, dass das Gespräch über ihn helfen würde, Deine Mama zu entkrampfen, bis es - wie Nadjalein schon so richtig gesagt hat - "normal" wird, über Deinen Papa zu reden. Alles Gute für das neue Jahr!

npas3mxed


hallo,

danke für eure antworten.

ich spreche mit meiner mutter auch über meinen vater. ich stelle ihr auch fragen von früher und so.

aber das ist nicht das, was ihr hilft.

ich habe viel mit ihr geredet und auch viel mit ihr geweint. manchmal haben wir nachts noch 1 stunde telefoniert und darüber gesprochen.

aber es scheint nicht zu helfen....

deswegen bin ich so ratlos und weiß nicht wie ich sie aus dieser krise rausholen soll.

n!asmoexd


ach ja, mit der kirche hat sie nichts am hut, sie ist ungläubig.

ZvwaAck44


Dann kann ich nur auf meinen ersten Beitrag verweisen.

LG

hIeidMi69


ein kumpel von mir kamn mit einer trennung nicht zu recht u ihm wirde bei pro familia geholfen, die machen auch trauerbewältigung u helfen auch so. :)*

G`a_laxKi


nasmed *:)

sag, deine Mutter dass du das Tagebuch gelesen hast, damit sie Bescheid weiß.....

ich denke, sie kann dann besser mit dir darüber reden und es ist einfacher für sie... helfen kann man nur dann wenn jemand zuhört und sein Herz ausschütten kann..... sei einfach für deine Mutter weiter hin da und sie ist für dich da.... es tut euch beiden gut :)* :)* :)* :)* :)* :)*

:°_

Z'wackx44


Oh Galaxi, der Schuß kann aber auch nach hinten losgehen. Vertrauensbruch gegen Mitgefühl? Schwieriges Terrain.

GfalaRxi


Zwack44

in diesem Fall eher nicht, er macht sich Gedanken, Sorgen halt und ihm geht es genauso wie seine Mutter, jeder trauert auf seine Art.... nein ich denke wenn er es ehrlich zugibt und sagt er mache sich darüber Sorgen und möchte dass es seine Mutter besser geht --- glaube eher nicht das der Schuss nach hinten los geht. ;-)

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