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Und plötzlich kommt sie einfach nicht wieder

BgEeNAOH


Ach ja, Dein Sohn lebt ja bei Dir...

afngiex61


ja,sonst wäre ich bestimmt nicht mehr.leider muß er sehr viel arbeiten.jetzt lastet alles auf ihm.und ich möchte ihn nicht so sehr belasten,aber er kennt mich gut genug.also brauch ich ihm auch nichts vormachen.und ihm geht es ja auch nicht gut.nur er hat natürlich mehr ablenkung und muß für seine arbeit auch mal abschalten.und ganz wichtig,er hat seine musik und dadurch kann er viel ausdrücken.

BbENAoOH


Ich weiß ja nicht wie weit Du gesundheitlich beeinträchtigt bist, kannst Du Dir nicht eine Beschäftigung suchen? Was Ehrenamtliches, was Dir auch was bringt? Z.B. Besuche bei einsamen, alten Leuten, Zeitung vorlesen, mal nen Kaffee trinken? Oder Mithilfe im Tierheim, irgend so was, was Sinn macht? Oder stundenweise auf ein Tageskind aufpassen? Einfach auch Ablenkung für Dich?

Ich wünsche Dir einen schönen Abend, mache jetzt Feierabend und muß noch mit meinem Hund raus, bevor die neue Schneefront kommt. Ich schau nachher nochmal rein. *:)

Liebe Grüße

B5ENAxOH


Noch was: psychologische Hilfe hätte ich damals auch nicht gewollt. Aber es gibt ja glaube ich in Städten auch speziell Gesprächskreise für Trauernde (Du kommst ja wohl aus Hamburg?), vielleicht hilft Dir das etwas und Du würdest vielleicht neue Kontakte knüpfen...

aQng@ie61


ich bin leider sehr beeinträchtigt.2 lungenkrankheiten,weichteilrheuma und wirbel gekippt.also kann ich mich auf nichts einlassen,da ich nie weiß wie ich am nächsten tag drauf bin.wäre ja nichts zuverlässiges.deshalb haben mum und ich es uns immer so eingeteilt wie wir konnten.sie brauchte mich nur ansehen und wußte wie es mir geht.ich war immer der jaultyp und mum hat nie gejammert.hatte so dachten wir normale sachen .verschleiß,blutdruck...und sie setzt sich hin und stirbt.habe immer eher dran gedacht,daß ich vor ihr gehe.

über einen kleinen hund haben wir auch schon nachgedacht.aber wir müssen erst mal sehen wie wir finanziell zurecht kommen und dann bleibt das problem der tagesform bei mir ja trotzdem.

von ärzten,gruppen usw.kann ich mich noch nicht anfreunden.erst muß ich mal begreifen und dann loslassen.

B6ElNSAOH


Liebe Angie,

puuh, da hat es Dich ja schwer erwischt. Tja, und trotzdem sieht man, daß nicht alles vorher zu sehen ist und "der Reihe nach"geht.

Ja, ein Hund bedeutet schon Verantwortung. Meine kommt aus dem Tierheim, mit einem halben Jahr zu mir gekommen. Ist allerdings ne große (Labrador-Mix). Geht mit mir zur Arbeit - bin selber Chef ;-)) - und wenn ich mal weg musste, war meine Mutter da. Tja, jetzt habe ich Glück, daß ich tolle Nachbarn habe. Vor 2 1/2 Jahren hab ich das Sprunggelenk gebrochen: 6 Wochen ohne aufzutreten an Krücken: ohne meine Nachbarn wären wir aufgeschmissen gewesen! Aber vielleicht könntest Du Gassi gehen im Tierheim, ohne Dich gleich ganz festzulegen. Versuch es doch mal, wenn Du sagst, daß Du nicht immer "voll da" bist. Vielleicht klappt es trotzdem. Oder vielleicht könntest Du einen kleinen älteren (evtl. auch gehandicapten) Hund aufnehmen, der nicht viel Auslauf, aber viel Liebe braucht. Ich kann Dir sagen: meine Maus hat mir seeeehr geholfen damals.

Ich versteh' Dich mit Ärzten/Gruppen etc. War auch nicht mein Ding. Trauer ist was sehr Persönliches, Individuelles, ging mir genau so. Aber bitte: denk an den Tip mit dem vorübergehenden Antidepressivum. Ist bestimmt besser als Schlaftabletten. Für mich war es jedenfalls eine sehr große Hilfe, ohne die ich wirklich verzweifelt wäre...

Ich wünsche Dir eine gute Nacht und daß Dich Deine Mutti in einem schönen Traum besucht...

Schlaf gut, *:)

a6n'gixe61


:°( :°( werde es heute mal ohne tablette probieren.wenn es bei mir so wirken sollte,als ob ich keinen rat annehmen möchte ,kommt das falsch rüber.ich versuche nur krampfhaft realist zu bleiben und meine möglichkeiten nicht zu überschätzen.unser leben war so sehr auf uns abgestimmt.ich bin oft froh,wenn ich manche tage zum briefkasten runter komme.spazierengehen bedeutet schmerzen und schmerzen möchte ich im moment vermeiden,obwohl ich sie inzwischen schon vom vielen sitzen habe.ich würde allerdings alles auf mich nehmen,wenn ich dadurch meine olli zurück haben könnte.dir auch eine gute nacht.und danke,das du auf mich reagiert hast,allein das hilft schon.

B"elplaSwoan-Culxlen


ich wünsche dir viel glück und ruhe... :)* :)*

BeENxAOH


Guten Morgen Angie,

ich hoffe, es geht Dir heute einigermaßen gut. Zum Mindesten ist bei euch das Wetter wohl etwas besser. Bei uns schneit es schon wieder wie verrückt. Hab langsam keine Lust mehr zum Schneeschippen. Aber lange kann es ja wohl nicht mehr dauern, bis die Sonne wieder scheint und der Frühling kommt. Und auch für Dich wird die Sonne wieder scheinen. Dass es Dir jetz so geht, ist doch völlig normal, wenn man einen so engen Lebenspartner verliert. Für denjenigen, der gegangen ist, ist es sicher besser, so ohne Vorwarnung und langes Leiden zu gehen, aber für die Angehörigen ist es ein ganz besonderer Schock. Ich denke, wenn ein Angehöriger lange krank war, hat man wenigstens die Zeit, sich mit dem Unabänderlichen irgendwie zu "arrangieren" - es trifft einen nicht so hammerhart.

Ich will Dir übrigens keinen Rat erteilen. Das würde ich nie tun, was Medikamente angeht. Es war nur die Schilderung meiner eigenen Erfahrung und ein Ansatzpunkt für Dich, wenn es überhaupt nicht mehr geht. Ich bin auch ein Mensch, der sich eher "den Tatsachen stellt", aber in solch einem Fall kann man es sich wirklich so vorübergehend ein wenig leichter und erträglicher machen, bis man es etwas verarbeitet hat.

Wenn Du so angeschlagen bist, hast Du nicht die Möglichkeit, über Deine Krankenkasse mal eine Kur zu beantragen, die Dich vielleicht körperlich und seelisch wieder etwas aufbaut? Ich denke, mal raus zu kommen, würde Dir ganz gut tun...

So, jetzt muß ich aber arbeiten. Ich wünsche Dir einen guten Tag :)*

a.ngi/e61


danke bellaswan.aber ruhe habe ich leider im überfluss.

@ benaoh woher kommst du denn,daßes bei euch so sehr schneit?das mit dem rat hast du falsch verstanden.ich bin froh über jeden tipp.habe leider eine schlechte nacht hinter mir.habe keine tablette genommen.und richtigen entzug gehabt.die ganze nacht nicht geschlafen und gegen morgen richtig schweißausbrüche.klar köönte ich eine kur beantragen,aber ich möchte auf keinen fall von zuhause weg.das war außer unser ostsee nie meinding.ich übernachte nicht mal bei einer freundin.ich brauch mein bett und meine umgebung.jetzt mehr denn je.ich war ja gleich nach der urnenbeisetztung mit meinem sohn 2 wochen in den bergen in frankreich.es war ganz fürchterlich.natürlich kann man sich bei einer langen krankheit verabschieden,aber ich hätte olli nicht leiden sehen können.wenn ihr mal was fehlte,war ich wütend auf sie,weil ich so große angst um sie hatte.das sich leichter machen,hab ich ja mit den schlaftabletten versucht,um wenigstens nachts nicht denken zu müssen.hat ja auch gut geklappt.vielleicht sollte ich mir die abhängigkeit im moment egal sein,auch wenn mein lungenfacharzt sagt ich verschiebe meine probleme damit nur.morgen früh muß ich zum doppler.beim ultraschall haben sie zyste(n)an der niere entdeckt.normalerweise wäre ich sehr nervös,aber jetzt ist es irgendwie egal.

B<ellaSwa,n-C1ullen


bayern >:( %-|

hier schneit es wie hölle.....wir haben wieder winter,....bin mal gespannt wo.. benaoh her kommt...

wenn du zu viel zuruhe hast....hast du schon an ei hobby gedacht.....schwimmen,sport,....oder oder oder... @:)

wünsche dir einen schönen tag....

B%ENA4OH


Liebe Angie,

Mensch, Du lässt aber auch nichts aus, was (Niere). Ich drücke Dir die Daumen!!!:)*

Was hast Du denn mit der Lunge? Mein Vater hatte lange ein Lungenemphysem und letztendlich Lungenkrebs (hatte ienen angeborenen Enzymmangel und stark geraucht).

Das mit den Schlaftabletten ist klar. Deswegen wollte ich so was auch nie nehmen, das führt ganz schnell in eine Abhängigkeit. Je länger, je schlimmer. Hör das bloß auf, aber nicht abrupt. Ich nehme an, die mußt Du ausschleichen. Kannst Du die Dosierung nicht erstmal ein paar Tage verringern, bzw. vom Arzt ein leichteres Präparat verordnen lassen? Es ist richtig, Du verschiebst die Probleme nur. Mit Schlaftabletten oder starken Beruhigungsmitteln bist Du ja zu keinem klaren Gedanken fähig, Du kannst nichts verarbeiten und in ein paar Monaten ist das Ganze genau so präsent und unverarbeitet wie jetzt. Das fand ich bei dem Antidepressiva gut: ich war voll da, keine "geistigen" Einschränkungen, konnte mich voll mit der Tatsache auseinandersetzen und mit dem Verarbeiten beginnen, nur eben ist es mir nicht ganz so nahe gegangen. Die Angst und Panik, die bei mir den Blutdruck hochgetrieben hatte, war eben nicht mehr da.

Das mit Deinem Urlaub direkt nach der Beisetzung war sicher gut gemeint, aber zu früh.

Eine Kur ist ja auch nicht ganz so schnell durch, das dauert ja eh einige Zeit.

Sieh es als Investition in Deine zukünftige Gesundheit. Ich habe zwar selber noch keine Kur gemacht, aber da bist Du ja "betreut", auch wenn es Dir schlecht geht. Du hättest ja dort auch medizinische Betreuung, wenn Du sie brauchst. Das ist schon anders, als allein im Urlaub. Du bist nicht alleine, triffst Leidensgenossen, mit denen Du Dich austauschen kannst. Und austauschen willst Du Dich ja, sonst würdest Du hier nicht schreiben. Es ist der Anfang vom Verarbeiten!!!

Zu Deiner Umgebung: da bist Du IMMER mit Deiner Mutter konfrontiert. Paß auf, daß Du nicht ein Museum daraus machst, und Dich in der Vergangenheit vergräbst!!! Ich konnte mir damals auch nicht vorstellen, das Haus meiner Mutter zu räumen, ich hab alles Mögliche von ihr mitgenommen. Es hängen noch Kleider von ihr in einem Schrank bei mir, mein Keller ist voll mit allem möglichen Zeug, nur weil man meint, man müsse alles festhalten. Das Haus stand lange leer, seit 1 Jahr wohnt mein Bruder mit Familie drin und es ist gut so. Ich kann mich jetzt auch von Dingen trennen, die Zeit und die Distanz macht es möglich. Damals hatte ich überlegt, ob ich das Haus übernehme und ich bin heilfroh, daß ich es nicht getan habe.

Gib Dir Zeit, trauere, aber demnächst mußt Du vorsichtig raus. Ich weiß, das sagt sich so leicht...

Ich sitze übrigens etwa zwischen Stuttgart und Ulm und es schneit immer noch unaufhörlich!

Ich schick Dir mal ein paar Frühlingsblumen @:) @:) @:) @:) @:)

a$ngiex61


ja,wie schon geschrieben,bin ich immer der absolute familienmensch gewesen.außer unserem campingplatz an der ostsee habe ich keine weiteren interessen gehabt.ich lese gern.aber ansonsten interessiert mich nicht so viel.mein leben war immer die probleme der anderen.und durch meine krankheiten bin ich sowieso ausgebremst.wir hatten uns das so eingeteilt wie es eben ging.und ich möchte und kann mein leben nicht einfach ändern oder umstellen.es gibt wirklich nichts,von dem ich sagen könnte,das würde mir spaß machen.und im moment schon gar nicht.ich bin wirklich ein mensch,der von sich sagen kann,ich habe keine träume.(in beziehung auf etwa erleben wollen)

a6ngi>e61


das geht mir ja durch mit deinem vater.ich habe auch ein lungenemphysem und eine lungenfibrose.das emphysem leider auch vom rauchen.ich gebe dir recht,das ich mir die zeit zum trauern geben muß.ein museum werde ich nicht machen,auch wenn ich noch nicht in der lage bin etwas in ihrem zimmer zu verändern.letzten sonntag hatte ich versucht papiere zu sortieren.kontoauszüge usw.das war nicht so gut.habe wirklich nur geheult.ich bin natütlich viel in ihrem zimmer,schon wegen ihrer verrückten echse.aber es tut jedes mal wieder ganz doll weh,da ihr geruch noch so drin ist.das wichtigste für mich im moment ist,meinen sohn um mich zu haben ohne ihn einzuengen.am montag bin ich mit ihm in seinem neuen studio gewesen.es war schön und auch traurig.mum,die die planungen ja noch mitbekommen hat,wäre mega stolz auf ihn gewesen,daßsein lebenstraum jetzt wahr wird.olli hat immer an ihn geglaubt und war sehr stolz auf platz 3 in den charts.habe nur angst,daß florian sich jetzt zu sehr unter druck setzt um oma noch zu beweisen,daß er es schafft.

B7ENAxOH


Hey, dann lass Dich erstmal treiben. Es hat natürlich keinen Zweck, jetzt in sinnlosen Aktionismus zu verfallen. Lies (aber nicht nur Trauerbücher), schau Fernsehen oder sonstwas. Hast Du Freunde, mit denen Du hin und wieder was unternimmst? Einen Partner?

So hart es auch ist: in Deinem Leben beginnt jetzt ein neuer Abschnitt, die Vergangenheit kommt nicht wieder. Du mußt auf Dauer das Beste draus machen. Aber Du wirst es schaffen, Du wirst neue Ziele finden...

(Mir fällt gerade ein: wenn Du gerne liest, wie ist es denn mit Schreiben? Eine Geschichte, Deine Fantasie ??? ?)

So, ich muß jetzt raus in den Schneefall mit meinem Hund (Mittagspause). *:)

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