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Ein Schmerz, der mir bisher fremd war

S[mi<ll1i2 hat die Diskussion gestartet


Seit ein paar Stunden überlege ich mir nun, ob ich hier schreiben soll. Ich wollte nie bei "Abschied und Trauer" schreiben. Nie. Ich dachte immer, dass ich hier nicht hingehöre. Zum Glück nicht. Habe mich immer still dafür bedankt. Und jetzt bin ich es, die hier einen Faden eröffnet.

Ich hoffe, ich darf hier bleiben. Aber es tut so weh, der Schmerz zerreist mich. Ich kenne dieses Gefühl gar nicht, wenn man so trauert und nicht weiß, wohin mit dem Schmerz. Die Verzweiflung lässt mich nicht zur Ruhe kommen, ich muss einfach schreiben.

Am Samstag wurde meine Katze überfahren. Ja, es geht um ein Tier. Ich hoffe, hier darf man auch über Tiere trauern.

Diese Katze hat mich mein halbes Leben begleitet. Und jetzt ist sie weg. Für immer. Ich kann es nicht fassen.

Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, warum ich das jetzt hier schreibe.

Wir sind kürzlich erst umgezogen. Von einer kleinen Wohnung, ganz oben unterm Dach, in ein eigenes Haus. Mitten auf dem Land. Wenig Autos. Viel eigener Garten. Meine Katze war glücklich. Sie war immer so scheu, hatte vor allem Angst. Und gerade hier, mitten im Nirgendwo, musste das jetzt passieren.

Mein Kater ist nun allein. Ich weiß nicht, wie er es verkraftet. Erst dachte ich gut. Jetzt überlege ich, ob er wohl doch eine "neue Freundin" braucht. Es ist so fies. Der Gedanke... Ich will sie nicht ersetzen.

Wie kann man nur lernen, mit den Schmerzen zu leben? :°(

Antworten
ewx*pectaOtion


Liebe Smilli,

es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist. :°_

Ich kann Deine Trauer und Deinen Schmerz gut verstehen, ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Du. Und ich konnte auch nicht glauben, dass ich darüber hinwegkommen würde.

Ich weiß nicht, ob man "lernen" kann, mit dem Verlust zu leben - ich weiß nur, dass man irgendwann darüber hinwegkommt. Mir hat es damals geholfen, dass ich mir klarmachte, dass sein Tod plötzlich kam und er nicht litt. Außerdem habe ich mich damit getröstet, dass er glücklich war und er ein sehr schönes Leben hatte.

Wenn ich jetzt an ihn denke, dann an die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten. Und ich bin froh, dass es genau diese Gedanken sind, mit denen ich mich an ihn erinnere. x:)

Wenn Du meinst, dass es für Deinen Kater besser wäre, wieder einen Gefährten zu haben, dann tu ihm den Gefallen. Und mach Dich frei von dem Gedanken, Du wolltest Deine Katze ersetzen. Du weißt, dass es nicht so ist. :)*

S'mill~lix2


Liebe expectation,

danke für deine liebe Antwort!

Dein Kater wurde also auch überfahren?

Es ist so fürchterlich, mitten aus dem Leben gerissen. In dem einen Moment war noch alles in Ordnung und plötzlich bricht alles zusammen. Sie war auch erst 12 (hatte erst am 01.08. Geburtstag)... Man weiß, wenn man sich ein Tier anschafft, dass es irgendwann mal sterben wird. Und das ist auch in Ordnung, aber doch erst, wenn es alt und krank ist, ein erfülltes Leben hatte.

Meine Katze war, denke ich, schon glücklich. Sie mochte ihren dicken Kater an ihrer Seite. Aber sie war erst so richtig glücklich, nachdem wir umgezogen sind. Davor hatte sie einige Marotten, die deutlich gezeigt haben, dass sie in der alten Wohnung nicht bleiben wollte. Und nun war sie so glücklich und durfte das nur so kurz erleben.

Auch ihr Tot kam plötzlich. Äußerlich war nichts zu sehen, wir vermuten, dass die Wirbelsäule gebrochen war.

Momentan kann ich an nichts anderes denken. Es war so furchtbar. Sie lag auf der Straße, konnte sich nicht bewegen, hat noch kurz gelebt. Ich wollte meine arme Katze nie so sehen. Sie, die vor allem so viel Angst hatte und endlich rumstreunern konnte, ganz ohne Furcht. Und dann das blöde Auto. Ich weiß, dass ich meine Tiere nicht Tag und Nacht beschützen kann. Ich kann nicht neben ihnen durch die Wiesen rennen. Aber man macht sich trotzdem Vorwürfe.

Und ja, ich weiß, ich ersetze sie nicht. Aber im Moment fühlt es sich so an. Und es fühlt sich auch so falsch an, eine "fremde" Katze in "ihr" Zuhause zu bringen, in "ihr" Revier. :°(

eIxpectaetixon


Ja, mein Kater wurde auch überfahren. Auch ich wollte ihn nie so sehen, er war noch jung, erst vier Jahre alt. Ein junger, lebensfroher Kater x:)

Ich wurde den Anblick, den er nach seinem Unfall bot, die erste Zeit nicht mehr los, ich war wirklich verzweifelt. Ich wollte diese schreckliche Erinnerung verdrängen, weil es so wehtat, aber gleichzeitig kam es mir vor, als würde ich ihn damit "verraten"... :°( Ich hab mich dann praktisch "gezwungen", an die schönen Erlebnisse mit ihm zu denken, und das mache ich heute noch. Ich habe mir auch Vorwürfe gemacht, dass ich ihn als Freigänger hielt - aber im Nachhinein bin ich doch froh, dass ich ihm genau dieses freie Leben geboten habe. Er hatte ein kurzes, aber sehr schönes Leben.

Wie verhält sich denn Dein Kater momentan?

S^mixlli2


Was du hier schreibst, kann ich 1:1 auf mich übertragen. Ich werde die Bilder auch nicht mehr los. Meine Mutter so aufgelöst, weinend. Mein Freund, der mir die schreckliche Nachricht überbrachte. Mein Kater mittendrin, der sich auf's Fensterbrett setze (dort saß er nie, ist eigentlich der Platz meiner Katze...) und zum Fenster rausschaute.

Meine Katze x:) Meine süße flauschige Katze x:) Ich habe sie nochmal in meinen Armen gehalten und schon das kam mir falsch vor. Sie möchte nicht gerne rumgetragen werden. Ich habe sie nochmal gestreichelt, möchte mich immer an ihr samtweiches Fell erinnern. Auch das kam mir falsch vor, sie wäre entsetzt gewesen und hätte sich schnell geputzt. Und nun auch die Tatsache, dass ich hier sitze und über sie schreibe. Das kenne ich so von mir nicht, aber irgendwie muss ich das loswerden. Und wie ich hier sitze und schreibe.... sie mochte den PC nie. Ich sollte lieber mit ihr schmusen und spielen. Und jetzt sitze ich gerade hier.

Ich muss auch lernen an die schönen Dinge zu denken. Momentan geht das noch nicht. Ich kann mir keine Bilder anschauen, nichts, was mich an sie erinnert. Außer ihr Lieblingsspielmäuschen. Das habe ich seitdem in meiner Hosentasche. Es fühlt sich so an, als wäre sie bei mir.

Mein Kater ist schon immer ein ganz schmusiger gewesen. Sobald man sich hinsetzt, sitzt er bei einem auf dem Schoß. Er ist noch anhänglicher geworden. Frisst weiterhin. Zieht sich aber auch zurück. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Muss ihn vermutlich noch ein paar Tage beobachten, bis ich weiß, wie es weitergehen soll. Momentan haben alle Urlaub und sind daheim. Da ist es wohl kein Problem. Ich mache mir nur Sorgen, wie es sein wird, wenn wir alle wieder arbeiten gehen.

expectation – hast du mittlerweile wieder eine(n) Katze(Kater)?

S#miKllix2


Wir wohnen ja nun auch erst 3 Monate in dem neuen Haus. Ich fühle mich dort (noch) nicht wohl. Alles ungewohnt, neu, anders. Es war schön, dass die Katzen da waren. Etwas, das konstant ist. Sie haben unseren neuen Wohnort erst zu einem "daheim" gemacht. Und nun fehlt etwas und ich fühle mich nicht wohl. Würde am liebsten nicht mehr dort wohnen. Habe mich nur mit allem arrangiert, weil ich gesehen habe, wie es den Katzen gefällt. Wie sie aufgeblüht sind. Da dachte ich mir, dass ich mich auch hier wohlfühlen kann. Und jetzt....

Dcas-zRweiSte-Ge}is*slein


Ich kenn das Gefühl auch sehr gut und auch das Gefühl, deswegen belächtelt zu werden (jemand gestorben...ach so, ein Tier....ist ja nicht so schlimm :(v )

Als unser Kater letztes jahr eingeschläfert werden mußte (Krebs, sehr schlimm und sehr plötzlich, braucht 3 Spritzen bis er gehen "wollte", sogar der Tierarzt hat mitgeheult) war unsere Kitty allein und hat ihn wochenlang gesucht.....

Mittlerweile haben wir 4 Katzen, alle aus dem Tierheim (Tochter und ich sind dort ehrenamtlich), alle haben ein Virus, der letzte ist uralt und auch krank....im Tierheim war er kurz vorm Sterben, abgemagert, nur am Schreien, wurde von den anderen Katzen gemobbt....und er ist jetzt so aufgeblüht, seidenweiches Fell und sowas von anhänglich......man merkt ihm richtig an, wie dankbar er ist.

Wir haben damals auch erst überlegt, wegen dem Ersetzen und so...aber einen Ersatz für unseren hätten wir eh nie gefunden :|N .

Denk doch mal darüber nach, dir eine zweite aus dem Tierheim zu holen, es gibt dort so viele Tiere, die wirklich schlimme Sachen mitgemacht haben oder halt alt sind...keiner will die mehr haben...die meisten wollen kleine Katzen, oder höchstens 3 jahre alt, am besten bunt, rot, oder weiß, die natürlich nie kratzen oder gar beißen und schon gar nicht an die Tapeten o.ä. gehen.

Ich hoffe auf jeden Fall, daß es Dir bald besser geht und Du die richtige Entscheidung triffst!

(Unseren verstorbenen haben wir bei unserem Umzug vor ein paar monaten übrigens mitgenommen ]:D Unsere Lieblingstierpflegerin aus dem Tierheim hat ihn ausgegraben für uns....unfaßbar, nach 1 Jahr noch komplett, wie neu...(lag aber wohl auch an der Erde in der er lag), aber es paßt zu ihm...sogar im Tode noch unverwüstlich :°_

(Seitdem sind wir natürlich erst recht die "Freaks vom Mars" ]:D aber egal

LG

vom

traurigen, mit Dir leidenden Geisslein :°( @:)

SLmiNll#ix2


Hallo das-zweite-Geisslein,

auch dir danke für deine liebe Antwort!

Ja, das stimmt, man muss sich leider genau überlegen, wem man es erzählt, dass man eben traurig ist, weil die geliebte Katze gestorben ist. Viele verstehen es nicht. Aber das macht mich dann auch traurig, denn diese Leute wissen leider nicht, was ihnen entgeht, ein Tier zu lieben....

Das mit deinem Kater hört sich ja auch ganz schrecklich an! :°_ Es ist auch schlimm, wenn man in der Situation ist, sich zu entscheiden. Man hängt so an dem Tier und muss schauen, dass man keine egoistische Entscheidung fällt. Denn wenn das Tier leidet, dann ist erlösen einfach die richtige Entscheidung.

Übringens, mit "Tiere ausgraben": Das könnte ich sein. Ich musste leider meine Meerschweinchen dort lassen, wo wir früher gelebt haben. Die sind einfach schon seit zu langer Zeit tot, ich wollte Ihnen ihre Ruhe lassen... Aber es tut auch weh, dass sie nun dort sind und ich ganz woanders....

Ich habe meine Meerschweinchen auch geliebt und obwohl das jetzt wirklich fies ist und man sowas nicht mal denken darf, bin ich einfach wegen dem Tot meiner Katze viel fertiger als es bei meinen Meerschweinchen der Fall war. Aber es kommt wohl auch daher, dass sie alle gestorben sind, weil sie eben krank waren und nicht aufgrund eines tragischen Unfalls. Und Katzen sind halt doch so sehr auf den Menschen bezogen. Meine Meerschweinchen habe ich immer in Ruhe gelassen... Sie haben ihr Rudel, sie haben sich. Brauchen den Menschen nicht.... (außer als Futterspender)

Ich habe auch etwa 6 Jahre ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet. Viele Katzen kommen und gehen sehen. Viel geweint. Und mein Kater ist auch aus dem Tierheim. Ich würde mir dort auch niemals eine Katze aussuchen, die klein, schmusig... ist. Ich möchte lieber denen eine Chance geben, die niemand möchte. Meine Katze war auch sehr scheu, das hat sich aber gelegt. Nachher war sie zu uns, zu "ihren Menschen" sehr liebevoll und verschmust. Vor allen anderen hatte sie Respekt. So fand ich es auch schön. Und es war ein echter Liebesbeweis, als sie zum Schmusen kam.

Oje, ich schreibe hier und bin schon wieder am Weinen. Ich weiß einfach nicht, wie ich ohne meine süße Katze leben soll. Sie wird mir so fehlen, keiner maunzt und quietscht mehr....

ekxpect.atixon


Ja, ich kann alles nachempfinden, was Du schreibst... Ich habe auch sofort alles weggeräumt, was mich an ihn erinnerte. Zumindest außerhalb Sichtweite geräumt. Fotos konnte ich mir auch keine ansehen, es tat einfach zu weh. Doch dann kommt die Zeit, in der man froh ist, dass es diese Fotos und diese Erinnerungen gibt. Ich lebte zu dieser Zeit noch bei meinen Eltern. Bei uns war es auch so, dass meine Mutter ihn auf der Straße hat liegen sehen... für sie ist eine Welt zusammengebrochen, sie war vollkommen am Ende.

Wir beide haben uns dann auch ein paar Monate nach seinem Tod seine Fotos gemeinsam angeschaut. Und natürlich war da noch diese Traurigkeit, aber wir haben uns auch sofort gegenseitig an die schönen Zeiten mit ihm erinnert.

Ja, ich hatte ein paar Jahre später wieder zwei Kater. Die vorherigen Besitzer der Kater waren mit uns befreundet und trennten sich. Die beiden Kater wären zu "Scheidungswaisen" geworden und möglicherweise sogar im Tierheim gelandet, wenn wir sie nicht aufgenommen hätten. Beide waren zu diesem Zeitpunkt knapp 11 Jahre alt und ihr Leben lang zusammen gewesen. Beide waren bis dahin Wohnungskatzen. Mein damaliger Mann und ich waren uns jedoch einig, dass sie bei uns Freigang haben sollten. Einer der beiden war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon sehr krank, was wir aber erst erfahren hatten, als wir mit beiden beim Tierarzt waren, um sie für den Freigang impfen zu lassen. Er lebte noch ein paar Monate und mußte dann eingeschläfert werden. :°( Ich hatte auch erst geplant, dem anderen Kater wieder einen Kameraden zu geben - aufgrund seines Freigangs hat er sich aber statt dessen mit der Nachbarskatze gut angefreundet, so daß ihm nicht langweilig wurde. :-) Im Alter von 17 Jahren wurde er jedoch krank und wir mußten ihn einschläfern lassen :°( Von diesem Kater habe ich auch ein großes Foto direkt gegenüber meiner Wohnungstür. x:) Aber auch das konnte ich erst später aufhängen, als ich über seinen Tod hinweggekommen war. Und wieder hab ich mir geschworen, mir nie wieder ein Tier anzuschaffen. Meine momentane Wohnsituation (Dachgeschoßwohnung) erlaubt es auch nicht, wieder eine Katze anzuschaffen. Aber tief im Inneren weiß ich bereits, dass eines Tages wieder eine Katze in meinem Leben Einzug halten wird :-)

SKmillxi2


Mein Kater ist schon sehr alt, hatte schon das ein oder andere Mal Glück, dass er noch lebt. Hat vor 1 1/2 Jahren einen schlimmen Unfall gehabt, konnte aber dennoch gerettet werden. Selbst der Tierarzt in der Tierklinik sah keine Hoffnung mehr. Und dennoch hat er es geschafft.

Ich dachte immer, er wird zuerst sterben. Er ist viel älter und wie gesagt, auch etwas anfällig. Meine Katze schon immer robust. Ich glaube, sie hätte noch gut 10 Jahre gelebt, sie war sehr zäh. Es ist einfach ein Schock, ich konnte mich nicht mal verabschieden....

S}millxi2


expectation, hast du die zwei Kater genauso geliebt wie den Kater davor? Ich kann es mir gerade so schlecht vorstellen, dass ich jemals wieder so eine intensive Bindung zu einer Katze aufbauen werde. Einerseits wünsche ich es mir, aber andererseits habe ich auch Angst. Was ist dann, wenn die Katze wieder stirbt? Es ist doch ein furchtbarer Kreislauf. So viel Freude, aber dann. Ich habe schon oft gesagt, dass ich keine Meerschweinchen mehr möchte. Die haben wir noch wegen meiner Mutter. Ich kann das schon lange nicht mehr, sie leben nur so kurz und es ist jedes Mal so traurig, wenn eins stirbt. Ein Grund, weswegen ich mich mit ihnen nicht mehr beschäftige. Ich merke, dass ich keine Bindung mehr aufbauen darf....

Aber mit Katzen ist es anders. Ich kann mir ein Leben ohne Katze nicht vorstellen.

ewxpecrtatixon


:°_ Ach, liebe Smilli, es tut mir so leid, weil ich weiß, wie tief dieser Schmerz ist.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass Du Dich mal im Tierheim umschauen solltest, wenn Du wirklich eine Katze anschaffen möchtest. Würde ich immer so machen, da ich der gleichen Meinung bin wie Geisslein, dass die meisten nur kleine, süsse Kätzchen haben wollen. Ich würde - sollte ich mir nochmals eine Katze anschaffen - mich immer dafür entscheiden, einer älteren Katze noch ein paar schöne Jahre zu ermöglichen.

:)*

Dfas-zhweite-pGeisxslein


:)_ Drück Dich mal.....

Ich leide mit dir.....ich denk, daß man zu einer katze einen ganz anderen Bezug hat als zu Meerschweinchen...meist leben sie ja auch länger....wenn ich überlege...unser kater nur 1 jahr älter als die Tochter :°(

aber ich denke, so blöd sich das anhört....du weißt wenigstens, was mit ihm passiert ist...

im Tierheim kommen immer wieder leute, die ihre katze vermissen und immer wieder anfragen, ob sie im Tierheim gelandet ist.

Gerade heute war wieder eine ältere Dame da, sie sucht seit einem jahr verzweifelt ihre Katze, hat alle Tierheime abgeklappert und war sich sicher, daß ihre mieze ausgerechnet bei uns ist und sie sie wiedererkannt hat.

Sie war es nicht (die besagte katze wurde wegen Umzug von jemandem abgegeben...auch so ein Ding, was ich nie verstehen werde)....die Frau war fast nicht vom Gegenteil zu überzeugen....sie weißt halt nicht, was mit ihr passiert ist...ob sie einfach weggelaufen ist, überfahren, von Tierfängern eingefangen o.ä. das stell ich mir auch sehr schlimm vor

unsere katzen bleiben Gott sei Dank alle auf dem Grundstück, aber man kann nie wissen.....abends muß ich meine Lieben immer um mich versammelt haben...

Aber ich denke auch, katzen sollten Freigang haben...sind halt Katzen!

Ich schau morgen noch mal rein und erkundige mich nach Deinem Befinden....hoffe, Du kannst wenigstens schlafen!

LG

vom Geisslein @:)

SPmillxi2


Wir haben Steintreppen bei uns im Haus. Meine Katze hat es geliebt, im mittleren Stock auf der obersten Stufe zu liegen. Schon kühl von unten und alle beobachten. Jetzt liegt dort niemand mehr. Und ihr Lieblingsschlafplatz: Direkt unter meinem Bett. Abends konnte ich immer hören, wie sie sich dort geputzt hat. Und jetzt ist da nichts mehr. Es macht mich wahnsinnig. Ich musste flüchten, konnte nicht daheim bleiben. Ich habe Angst, wieder heim zu gehen. :°( Und dann ist ja mein Kater. Er ist sehr auf meine Mutter fixiert. Solange sie daheim ist, ist alles ok. Ich stehe bei ihm nur an 2. Stelle. Das ist ok. Aber dennoch lasse ich ihn gerade allein. Aber ich kann nicht dort sein. Mir wird schlecht, mir ist schwindelig. Jetzt weiß ich, woher der Audruck kommt, dass einem das Herz bricht. Ich dachte immer, das sagt man eben so. Jetzt weiß ich auch, wie es sich anfühlt. Es fühlt sich wirklich an, als wäre es gebrochen. Ich mag das nicht mehr fühlen.

eTxpNectatNion


Ja, ich habe jeden meiner Kater heiss und innig geliebt. Jeder hatte seinen ganz eigenen Charakter, jeder seine eigene Persönlichkeit. Ich hab's immer mit einem gewissen Staunen gesehen, wie unterschiedlich sie waren - aber jeden liebte ich von ganzem Herzen!

Und genau deshalb war jeder Verlust so schmerzhaft, genau deshalb hab ich mir immer vorgenommen, mir keinen mehr anzuschaffen. Es tut so weh, sie zu verlieren! Und jedes Mal wußte ich tief im Inneren, dass ich doch ohne nicht sein kann. Ich liebe Katzen, ihre eigensinnige, unabhängige Art und die beruhigende Ausstrahlung, die sie haben. Ich bin nun 8 Jahre ohne Katze und einerseits froh über meine Unabhängigkeit. Bis vor kurzem war ich beruflich viel unterwegs, so daß sich mein Leben auch nicht mit der Verantwortung für ein Tier vereinbaren ließ. Das sowie die Tatsache, dass ich im Dachgeschoß keine Katze halten möchte. Andererseits weiß ich jedoch, dass ich mich doch unterschwellig immer danach sehne, wieder einen Schnurrer in meinem Leben zu haben. :)z

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