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Für meine liebe Mama

H ype"riwoxn


Danke, dass ist lieb :-)

Jetzt kommen die ganzen Feiertage wieder und das ganze Jahr über habe ich verdrängt das die wichtigste Person fehlen wird, nicht mehr da ist. Je näher die Tage kommen, umso trauriger werde ich. Ich fühle mich mit jedem Tag der auf Weihnachten zugeht schwächer, kälter, trauriger, zerrissen, müde, schwach.

Weihnachten und alle anderen Feiertage sind einfach nicht mehr das was es war. Sie hatte den Baum geschmückt, alles immer so schön geplant, Weihnachtsessen gekocht, Geschenke eingepackt und alles.

Jetzt ist alles so anders, ich kann das gar nicht beschreiben. Es ist so leblos alles, die ganzen Weihnachtstage.

Es heißt immer du musst stark sein, du musst kämpfen, das wird schon wieder usw. Aber irgendwann kann man nicht mehr kämpfen und stark sein weil der Schmerz zu groß ist.

:°(

Saensxe


Lieber Hyp :°_

Jetzt kommen die ganzen Feiertage wieder und das ganze Jahr über habe ich verdrängt das die wichtigste Person fehlen wird, nicht mehr da ist.

Das ganze Jahr über verdrängt, überspielt und "stark" gewesen... wenn das jetzt nicht mehr geht, dann ist das so. Du musst nicht stark sein, kannst und sollst nicht immer verdrängen.

Gerade im Advent und in der Vorweihnachtszeit den Schmerz zu fühlen und zulassen, ist ursprünglich Inhalt und Sinn dieser Zeit... aus der Tiefe der Trauer und Bekümmernis ins Licht... Lass Dich auf die Traurigkeit ein und verdränge sie nicht. Du lebst und Du bist traurig. Jetzt und immer über ihr Fehlen.

Das Fehlen eines geliebten Menschen ist unerträglich. Und doch muss man es ertragen. Dabei kann und muss man aber nicht immer stark sein, sich nicht anhören das zu müssen...

Sich darauf einlassen können, ganz schwach und traurig zu sein ist manchmal unumgänglich. Trauer und Tränen brauchen Raum und Zeit, nichts und niemand kann das bestimmen und regeln.

Weihnachten und alle anderen Feiertage sind einfach nicht mehr das was es war. Sie hatte den Baum geschmückt, alles immer so schön geplant, Weihnachtsessen gekocht, Geschenke eingepackt und alles.

Es wird nie mehr sein wie es mal war. Vielleicht ist Advent und Weihnacht gerade deswegen der Raum für Trauer und Tränen.

Vielleicht auch für intensive Erinnerung und Trost.

Lass Weihnachten in diesem Jahr trotzdem nicht ausfallen. Du musst nichts, kannst aber mit der Erinnerung und Dein Einlassen darauf eine neue Zeit beginnen.

Das würde sie sich auch wünschen.

Oder? :°_

H[ypemrYioxn


Sense, deine Worte tun gut :-)

Das Fehlen eines geliebten Menschen ist unerträglich. Und doch muss man es ertragen.

Ja, und das ist so schwer :°(

Sich darauf einlassen können, ganz schwach und traurig zu sein ist manchmal unumgänglich. Trauer und Tränen brauchen Raum und Zeit, nichts und niemand kann das bestimmen und regeln.

Das ganze Jahr fühle ich mich schon traurig und bin fast jeden Tag den Tränen nah. Es ist alles so als ob es erst gestern war.

Für die Arbeit und für Freunde versuche ich es zu überspielen, damit keiner bemerkt oder mich fragt was los ist. Ich bin es auch müde immer zu erklären, wieso, warum und weshalb.

Es wird nie mehr sein wie es mal war. Vielleicht ist Advent und Weihnacht gerade deswegen der Raum für Trauer und Tränen.

Das ist ja das schlimme, es wird nie wieder so sein wie es war. Es ist alles so anders.

Lass Weihnachten in diesem Jahr trotzdem nicht ausfallen. Du musst nichts, kannst aber mit der Erinnerung und Dein Einlassen darauf eine neue Zeit beginnen.

Das würde sie sich auch wünschen.

Oder?

Doch ja, dass schon. Aber es ist alles so schwer

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