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Komme mit Trauer um Katze nicht mehr klar

Cyindar1ella


Klar hast du recht wenn du sagst das Geld ist wichtig, man soll froh sein wenn Leute überhaupt spenden. Obwohl das so ein geringer Jahresbeitrag ist... bei 100 Mitgliedern kommt man da nicht weit. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht viel darüber, wie sich ein Verein finanziert. Angeblich muss die Stadt was zuschießen, weigert sich aber noch... keine Ahnung. Ich persönlich finde halt persönliches Engagement genauso wichtig. Wenn wenigstens jedes Mitglied einmal im Monat mithelfen würde, dass wäre schon klasse. Diejenigen, die das Tierheim mit aufgebaut haben, ein älteres Ehepaar so Mitte 70 mittlerweile, kommen jeden Tag, machen manchmal sogar alles alleine! Seit kurzem erst gibt es noch zwei zusätzliche 1Euro-Kräfte. Wenigstens etwas. Ich kann sowas halt nicht verstehen, man gibt sich als Tierschützer aus, ist aber eigentlich keiner wenn man nicht aktiv mithilft. Klar kann nicht jeder Elend ertragen, ich würde mich selber auch als sehr zart besaitet bezeichnen, aber das sieht man da ja nicht direkt. Jedenfalls hab ich noch nichts gesehen, bisher nur Story's mitbekommen die nicht wirklich toll waren. Dienjenigen die Tag und Nacht auf standby sind und die Tiere abholen sind, wie gesagt, dieses ältere Ehepaar.

C9ind~arellxa


"Ja, ja, für die Viecher macht ihr was! Macht doch lieber mal was für Kinder!"

Da sag ich mal nichts zu.... das könnte eine schlimme Diskussion werden. Hab da so meine ganz spezielle Meinung, die ich aber nicht in einem Forum aussprechen würde. :=o

c1or'azonx81


Ich persönlich finde halt persönliches Engagement genauso wichtig.

Ist es auch und es wäre schön, wenn sich mehr Menschen engagieren würden. Man kann sie aber schlecht dazu zwingen. Wenn man ne Weile in gemeinnützigen Organisationen unterwegs ist, dann lernt man zu nehmen, was man eben kriegen kann anstatt sich über das zu ärgern, was man nicht kriegt. ;-)

Ich kann sowas halt nicht verstehen, man gibt sich als Tierschützer aus, ist aber eigentlich keiner wenn man nicht aktiv mithilft.

Ja, ja... Wasser predigen und Wein saufen. Das findet man aber überall. Es gibt schließlich auch genug Leute, die sich als tierlieb bezeichnen und Käfigeier kaufen. Genauso wie Möchtegern-Ökos, die von Bioladen zu Bioladen hüpfen, aber noch nie im Leben ein Tier gestreichelt haben. Man kann sich jetzt hinsetzen und sich drüber ärgern, aber es bringt nun mal nix.

CXind0arelxla


Du hast recht, ärgern bringt nichts, außer negatives für einen selbst. Trotzdem tu ich es ziemlich oft, weil mir meine Umwelt und Mitmenschen oft soooo dämlich vorkommen (gibt's hier nicht den Smiley der sich mit nem Hammer auf den Kopf haut, den bräucht ich gerade)... vielleicht gewöhn ich mich noch irgendwann dran.

cLo;razAoRn8x1


vielleicht gewöhn ich mich noch irgendwann dran.

Das wird nicht passieren. Du wirst dich immer wieder mal ärgern, das tue ich auch ab und an, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nix bringt. :)_

Ich ärgere mich nur nicht mehr soviel wie früher bzw. erwarte deutlich weniger von meinen Mitmenschen. Das hat zur Folge, dass man sich dann erst recht freut, wenn man einem wirklich engagierten Menschen begegnet. :-D

s;omeo<ne to tVr|ust


Die Trauer um ein geliebtes Tier ist aus meiner Sicht absolut nicht "unechter" als die Trauer um einen Menschen. Das kann lediglich jemand sagen, der vielleicht keine sooo starke Bindung zu Tieren hat, bzw. diese aus einer gewissen Distanz heraus nur als ,,Haustier" betrachtet. Dafür verurteile ich niemanden. Pietätlos dagegen ist allerdings, jemandem die Trauer um sein Tier vorzuwerfen und sie überhaupt in Vergleich mit einen Menschen zu stellen und zu relativieren. Natürlich ist jeder traurig, der einen geliebten Menschen verliert, aber warum muss man das mit der Trauer um ein Tier vergleichen? Ich frage mich, warum man Leute mit solchen dummen Kommentaren unbedingt verletzen muss. Steckt da irgendein Zwang dahinter? Wer das nicht nachvollziehen kann, kann ja seine Finger stillhalten.

Es geht generell um die Bindung und Liebe, die ich für ein Lebewesen empfunden habe, nicht darum, ob das betrauerte Wesen auf vier oder zwei Beinen ging.

Meine Zwerghamster habe ich mit der Hand aufgezogen. Sie waren winzige, nackte Haufen, als ich sie in Pflege genommen habe, die eigentlich ohne Mutter keine Überlebenschance hatten. Trotzdem habe ich sie mit der Flasche herangezogen. Das bedeutete, ihnen alle 4 Stunden eine nahrhafte Milchmischung einzuträufeln, die ich selbst anrühren musste. Natürlich auch nachts. Ich habe sie mit sehr viel Liebe aufgezogen und die Freude darüber, dass sie groß wurden und sich gesund entwickelten und alle ihre besonderen Ticks und Marotten entwickelten, kann wohl nicht jeder nachvollziehen. Auch nicht, wie hart es ist, wenn diese Tiere dann alt werden und krank werden und irgendwann nicht mehr da sind. Genauso war es auch bei allen anderen unserer Tiere, über manchen Tod kamen wir lange nicht hinweg.

Jeder verarbeitet Trauer anders. Und jemandem Trauer vorzuwerfen ist so ziemlich das letzte!

Wenn mir jemand gegnüberstehen würde, der meint, den Tod meiner Tiere relativieren zu müssen, bei dem würde ich meine guten Manieren ehrlich vergessen. >:(

WWild3kater


Hallo Southpole, :)_

Kann Dich gut verstehen, mir geht Mutterkatze Grau x:) (8 Jahre) auch nicht aus dem Sinn, aber man sollte nicht vergessen das es halt Tiere sind.

Denke schon das man sich auf die Art und Weise Liebe und Zuneigung besorgt hat die einem woanders gefehlt hat !!

.

Brauche mir nur zweimal auf den Oberschenkel zu klopfen (Zeichen Grauli komm) dann bekomme ich, nach 3 ½ Jahren, von der Frau immer noch Ärger !!

.

Mit freundlichen Grüßen

c4orazDon8x1


Das bedeutete, ihnen alle 4 Stunden eine nahrhafte Milchmischung einzuträufeln, die ich selbst anrühren musste. Natürlich auch nachts. Ich habe sie mit sehr viel Liebe aufgezogen und die Freude darüber, dass sie groß wurden und sich gesund entwickelten und alle ihre besonderen Ticks und Marotten entwickelten, kann wohl nicht jeder nachvollziehen.

Das finde ich toll! :)^

Mein eines Katerchen, das ich 2007 leider zu Grabe tragen musste, erkrankte im Alter an CNI. Er aß und trank nicht mehr richtig und der TA wollte ihn einschläfern. Aber nicht mit mir! Ich hab ihm alle zwei Stunden eine Nährlösung verabreicht, damit er wieder zu Kräften kommt und hab vor Freude geheult, als er anfing, wieder selbstständig zu essen und zu trinken. Außenstehende würden wohl auch behaupten, ich sei bekloppt. Mein Kater lebte noch über ein Jahr quietschvergnügt. Und ich bin froh, dass ich mit ihm zusammen für dieses Jahr gekämpft habe.

ak.fNisxh


Denke schon das man sich auf die Art und Weise Liebe und Zuneigung besorgt hat die einem woanders gefehlt hat !!

Ahja. Und warum denkst Du das? Wenn ich einen guten Freund hab, darf ich dann keinen zweiten guten Freund haben, weil das ansonsten ein Zeichen ist, dass mir Zuneigung fehlt?

Die Zuneigung, die man anderen Lebewesen gegenüber empfindet ist immer dieselbe – es ist immer die menschliche Zuneigung und als Menschen sind wir in der Lage, andere Lebewesen zu schätzen und ihnen Bedeutung in unserem Leben einzuräumen. Da gibt es keine Unterschiede und keine minderwertige oder niederwertigere Zuneigung.

CXindarxella


Hallo someone to trust,

deinen ersten Absatz finde ich sehr gut formuliert. Man kann Menschen, die keine Beziehung zu Tieren haben, das nicht vorwerfen. Ist halt traurig für sie.... Aber wenn sie andere deswegen mit abfälligen Bemerkungen herabsetzen auf jeden!! Geht gar nicht, da könnte ich total ausflippen! Ich hab auch einen Kollegen, der wohl gemerkt hat das es mir schon länger nicht gutging. Irgendwann fragte er dann nach und ich sagte, weil mein Kater gestorben ist. Und er nur "ach sooo, nur deswegen. ich dachte schon es wäre was schlimmes." Ich hätte ihn $)")&/§/%($%/(Q!"="(! Allerdings hab ich ja gute Manieren und nix gesagt, nur geschluckt! Manche Menschen denken überhaupt nicht nach bevor sie den Mund aufmachen. Widerlich!

Ich kann mir gut vorstellen, was man für Lebewesen empfindet, die man selber mühevoll großgezogen hat. Hamster leben ja leider nicht sehr lange, oder?

M,artielnchxen


@ Cindarella

möchte zu bedenken geben, dass Du das hier

das kann man nicht beschreiben, schon gar nicht den Leuten die "ist doch nur ein Tier" sagen! Die sind halt keiner intensiven Gefühle fähig und von daher in meinen Augen nur armselig und eigentlich bemitleidenswert, weil sie so eine Bindung nie erleben werden.

geschrieben hast, bevor sich irgendjemand anders zum Thema geäußert hat (es sei denn, es sind vorher Beiträge gelöscht worden). Du hast diese Vorverurteilung ausgesprochen, bevor der erste Nörgler aufgetaucht ist.

Ich finde, wie auch andere vor mir, dass niemand jemand anderem vorgeben kann, wie und um wen er zu trauern hat. Wieso genau tust Du das? Was meinst Du genau, wenn Du schreibst, "die", die sagen, "ist doch nur ein Tier" sind keiner intensiven Gefühle fähig? Ich kann verstehen, dass sich andere über solche Aussagen ärgern. Ich ärgere mich ehrlich gesagt auch darüber, warum auch immer. %-| Ist ja auch egal. Mein Empfinden spielt hier auch keine Rolle, es geht um die Gefühle der TE, deren Verlust mir sehr leid tut. Aber ich werde Dich trotzdem kurz daran teilhaben lassen, dass ich persönlich viele Tiere gehabt habe, von Katzen über Hunde bis hin zu Hamstern und Pferden. Verluste, die nicht ausbleiben, wenn man Tiere hält, haben mir schrecklich weh getan. Viele dieser Tiere begleiten mich in meinen Gedanken bis heute und ich vermisse sie nach wie vor sehr. Meine Katzen haben in meinem Bett geschlafen, wenn ich nicht gerade bei meinem Pferd im Stall geschlafen habe. Trotzdem verhält es sich so, dass ich die Trauer um wirklich nahe Angehörige bzw. die Angst vor dem Verlust derselben viel, viel grauenhafter und schlimmer finde. Angesichts des Todes bestimmter Menschen fühlt sich für mich der Verlust mir nahe stehender Tiere weniger schlimm an. Im Vergleich natürlich nur. Andersherum war es für mich im Verhältnis schlimmer, mein Pferd zu verlieren, als eine Großmutter, die mir nicht so nahe stand wie dieses Pferd. Wenn ich persönlich also den Tod eines mir nahen Menschen in Relation stelle zu dem eines mir nahestehenden Tieres, betrauere ich persönlich den Tod des mir nahestehenden Menschen um einiges mehr.

Und von daher würde ich es mir tatsächlich anmaßen, es schlimmer zu finden, dass der Vater einer Freundin gestorben ist, als, dass die Katze eines Freundes gestorben ist, auch wenn ich weiß, dass sowohl der Vater als auch die Katze diesen beiden Menschen nahe standen. Für mich existiert da ein Unterschied.

Ich fühle mich deswegen weder armselig noch bemitleidenswert.

w`i/spxy


Southpole

ich verstehe deine trauer gut...und du hast auch das recht um deine katze zu trauern.........

an alle

ich verstehe diese trauerabstufungen-und diskussionen nicht so ganz...wenn jemand trauert......dann ist das so...egal um wen oder was......

die trauer richtet sich nach dem, wie sehr man einen menschen oder ein tier liebgewonnen hat......und da hat niemand darüber zu urteilen , ob es "gerechtfertigte " trauer ist...... @:)

Cgind}are|llxa


@ Martienchen

Wieso habe ich jemanden vorverurteilt? Habe meine Meinung geschrieben und mehr nicht. Das ist meine Meinung und da stehe ich zu. Das man damit auch mal ein Urteil fällt in die eine oder andere Richtung gehört wohl zwangsläufig dazu. Und das ich damit "Nörgler" auf den Plan hole, damit ist zu rechnen. Na und? Da kann ich mit umgehen. Versteh ich jetzt nicht so ganz was du mir damit sagen willst.

Ja warum ärgerst du dich denn darüber und weißt selber nicht warum?? Und ja, ich stufe solche Menschen als tumber, oder sagen wir lieber unsensibler ein als mich, auch dazu stehe ich.

Und die TE ist jetzt mit ihren Gefühlen in guten Händen, das weiß ich ganz sicher!

Vielleicht stumpft man ja ab wenn man schon viele Tiere "verschlissen" hat??!! Ich hatte bei meinen Eltern 15 Jahre einen Kater und danach "meinen" Kater, von daher kann ich da nicht so mitreden. Und mir tun Tiere mehr leid als Menschen... so ist das. Und mir wird täglich wieder bewußt warum das so ist.. danke!

wOisUpxy


Und mir tun Tiere mehr leid als Menschen... so ist das. Und mir wird täglich wieder bewußt warum das so ist.. danke!

Cindarella

mit diesem satz.....hab ich auch probleme.....es ist auch ein abstufen.....und unnötig.....

mag sein dass es für dich so ist.....doch muß es immer ein schwarz und weiß geben? .....

c%orfaz[on81


Vielleicht sollten alle mal wieder einen Gang runterschalten. Ich fände es nicht gut, wenn wir diesen Faden zum Rumkeifen nutzen. Jeder Mensch empfindet anders und es steht niemandem zu, darüber zu urteilen. @:)

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