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Komme mit Trauer um Katze nicht mehr klar

A=licseHaZrgrieaxves


ich meinte nicht, dass man ein tier oder ein krankes kind weniger lieben sollte.

nur sich eben auch mit dem gedanken vertraut machen dass es es nicht ewig währt.

das gehört für mich bei der liebe zu tieren eindeutig dazu.

das kann man ja machen, habe ich bei meiner Oma auch gemacht :°( und sogar jeden Abend vor dem Schlafen gehen geschaut ob sie noch atmet. (Meine Oma wurde von uns zu Hause gepflegt) aber deswegen trauert man genauso um das Tier gerade wenn es plötzlich passiert und man eigentlich nicht mit dem Tod rechnet wie bei meinem ersten Hund der vergiftet wurde, kann einen der Tod des geliebten Vierbeiners ganz schön aus der Bahn werfen. Und diese Trauer sollte einfach respektiert werden.

W*icxk


Danke Inkognito, du hast mich verstanden :-D .

Es steht doch jedem frei, seine Meinung zu äussern und ich finde es auch angebracht, wenn jemand zuviel über das vergangene Tier nachdenkt und sich kaum noch einkriegen kann, dies zu sagen. Ich kann ebend nicht verstehen das man Tiere so sehr vermenschlicht, dass scheint aber allgemein in der gehobenen westlichen Gesellschaft der Fall zu sein. Überall da wo vereinsamung stattfindet, keine menschlichen Auseinandersetzungen mehr stattfinden und anonymität an der Tagesordnung sind, da lebt der Mensch nicht mehr mit der Sippe, in der Horde, sondern alleine in seinem Kämmerchen und der Hund wird zum Kind, oder auch die Katze. Naja, wer es braucht, ich finde es affig sowas anzusehen, ich denke nicht das ich mi 80 Jahren einen Hund auf meinem Schoss hocken habe, weil sonst niemand mehr da ist, dass kann ich mir selbst jetzt nicht vorstellen. Mehr sag ich nun dazu auch nicht. Sicher darf jeder trauern, aber wenn das über ein normales Maß hinaus hinausgeht, dann gibt es einem zu denken, dass ist einfach so?

Ivn-Kog (Nixto


naja,

wenn ein bestimmtes gefühl absolut überhand nimmt und das leben bestimmt , sollte man schon darauf gucken, ob das nicht psychotisch ist.

das hat weniger mit der zeit, sondern mit dem raum desselben zu tun.

natürlich darf man um ein tier wie um einen menschen trauern,

aber es darf nicht alles blockieren.

das hat dann nicht mit tier/mensch zu tun, sondern einfach, dass man emotional gefangen ist und da raus muß.

I&n-K[og /Nituo


Und diese Trauer sollte einfach respektiert werden.

bis zu einem gewissen grade, kein thema.

A`lexandXraxT


@ wick @In-Kog Nito

Was ist denn das normale Mass und wer definiert es?

Ich bin nicht einsam und meine Tiere sind nicht vermenschlicht... und ich traure heute noch um Katze Jule. Ich vermisse sie heute noch und bin emotional nicht gefangen.....und es ist normal, dass es anfangs blockiert. Jeder trauert eben anders. Wieso denkt jeder, dass er weiss was für andere richtig ist und falsch?

LhenQa92x92


@Wick – mich stört diese immer wieder (auch anderswo!) auftauchende Floksel "Vermenschlichen".

Einerseits liest und hört man überall, dass man KINDER mit Tieren aufwachsen lassen soll, damit diese mehr Emotionen und Verantwortung auf diese Weise "erlernen" sollen. Gerade Stadtkinder.

Diese Kidner werden irgendwann Erwachsene und wenn sie dann immer noch enge emotionale Bindung zu Tieren haben, sind sie auf einmal – zu kritisieren.

Nicht selten sind es gerade Haustiere, die mehr Liebe und Zuneigung und Ehrlichkeit und "ich-bin-da-und-brauche-dich" entgegen bringen – als es Menschen tun. Menschen, die um ein Tier trauern, haben sehrwohl das recht zu Trauern und es ist in jedem Fall stets schwer, die richtigen Worte zu formulieren. Zumal wir hier weder diesen Menschen noch seine Vergangenheit noch die Tiere und Gründe für alles mögliche tatsächlich wissen.

Ich habe hier nicht gelesen, dass die jemand um diese im Fenster eingeklemmte und verstorbene Katze MEHR trauert als um einen Menschen. Sie dann zu "verurteilen"ist herzlos.

Unvergessen wiederholte Aussprüche meiner Eltern: Tiere sind nur gut, wenn sie nüttzlich sind. Wenn man sie essen kann oder sie Milch oder sonstwas geben. Aber nicht, wenn sie nur Dreck machen und Geld kosten – somit Haustiere sind. Haustiere wurden zu Haustieren, weil sie MENSCHEN ins Haus holten und domestizierten. Sie wurden also – BENUTZT. Und sollen nur Gegenstände sein – also einen Nutzen erbringen? Und wenn was passiert – dann ist das alles eben halb so schlimm? Das sehe ich nicht so. Katzen sind Warmblüter und Du kannst nicht nur ihr Schnurren hören sondern auch ihren Herzschlag spüren. Ein Lebewesen ... Kein Wergwerfartikel.

EThemali=ger Nutzuer (#515x610)


Blabla, normales Maß. Muss man nun auch noch innerhalb einer Norm trauern? :-/

Ich kann ebend nicht verstehen das man Tiere so sehr vermenschlicht, dass scheint aber allgemein in der gehobenen westlichen Gesellschaft der Fall zu sein. Überall da wo vereinsamung stattfindet

Das hat doch nichts mit Vermenschlichung zu tun. Mein Hundemädchen darf ganz Hund sein. Rennen, toben, schnofeln, Fleisch und Knochen essen, sich ab und an in widerlichen toten Tieren wuzeln. wobei ich auf letzteres verzichten könnte

Ich bin sicherlich nicht vereinsamt. Ich führe eine glückliche Beziehung. Trotzdem lieben wir das Hundetier und sagen ihr auch öfter dass wir sie lieben. So wie wir uns auch sagen dass wir uns lieben.

Dass das Hundetier nicht ewig leben wird ist mir durchaus bewusst, aber das ändert ja nichts daran dass sie einen (hoffentlich relativ langen) Abschnitt meines Lebens intensiv an meiner Seite sein wird.

Und ja, mein Hund ist ein ein Familienmitglied auf das wir zum Beispiel auch bei der Urlaubsplanung Rücksicht nehmen.

Und natürlich lieben einen Tiere auch zurück. Jetzt natürlich nicht mit menschlicher Liebe, sondern halt in dem Rahmen der ihnen möglich ist. Warum diese tierische Liebe weniger wert sein sollte als menschliche Liebe, nur weil die Gefühle nicht ident sind, erschliesst sich mir nicht.

A8liceHargrreaxves


Es steht doch jedem frei, seine Meinung zu äussern und ich finde es auch angebracht, wenn jemand zuviel über das vergangene Tier nachdenkt und sich kaum noch einkriegen kann, dies zu sagen. Ich kann ebend nicht verstehen das man Tiere so sehr vermenschlicht, dass scheint aber allgemein in der gehobenen westlichen Gesellschaft der Fall zu sein.

aber in meinen Augen nicht in einem Faden wo jemand leidet, dieses Forum bietet soviel Diskussionsmöglichkeiten dass man es im Trauer Forum für mein Dafürhalten einfach lassen soll. Und so lange die Vermenschlichung nicht so aussieht, dass man Tieren schaden zufügt oder der Hund nur noch auf dem Arm getragen wird er keinen Kontakt zu Artgenossen haben darf, die Katze bekommt nur Sahne zu fressen und ist kugelrund, habe ich damit kein Problem meine Tiere sind Familienmitglieder die mir teuer und lieb sind mehr sogar als mancher Mensch. Aber sie werden artgerecht gehalten und gefüttert und bei Krankheit geht es zum Tierarzt und sollten sie mal nur noch Schmerzen haben und es gibt keine Heilung mehr für sie, dann gehen sie über die Regenbogenbrücke.

Überall da wo vereinsamung stattfindet, keine menschlichen Auseinandersetzungen mehr stattfinden und anonymität an der Tagesordnung sind, da lebt der Mensch nicht mehr mit der Sippe, in der Horde, sondern alleine in seinem Kämmerchen und der Hund wird zum Kind, oder auch die Katze.

so lange, dass Tier artgerecht gehalten wird auch da warum nicht, lass die Leute doch so leben es gibt auch Menschen die von ihresgleichen enttäuscht wurden oder die generell eher Außenseiter sind. Ich brauch auch nicht ständig Menschen um mich herum wir reichen Bücher und meine Tiere. Und ja ich habe genug menschlichen Kontakt aber ich möchte nicht ständig mit Menschen zusammen sein.

Naja, wer es braucht, ich finde es affig sowas anzusehen, ich denke nicht das ich mi 80 Jahren einen Hund auf meinem Schoss hocken habe, weil sonst niemand mehr da ist, dass kann ich mir selbst jetzt nicht vorstellen. Mehr sag ich nun dazu auch nicht. Sicher darf jeder trauern, aber wenn das über ein normales Maß hinaus hinausgeht, dann gibt es einem zu denken, dass ist einfach so?

das ist deine Entscheidung und für dich momentan so okay aber lass anderen doch ihr Leben und ihre Trauer ;-) Ich kann mit den Hibbel Fäden nichts anfangen aber ich geh auch nicht hinein und diskutier mit den Mädels, dass ich Hibbeln affig finde sondern lass den Mädels die Fäden.

A!liVceHa~rgreaxves


bis zu einem gewissen grade, kein thema.

es gibt ja auch Fälle wo um Menschen Jahre lang getrauert wird, jeder braucht halt seine Zeit um die Trauer zu überwinden.

A+lic'eHarg}reaxves


@ blackheartedqueen

:)= :)^ :)z

MXarinPa bZaldingxer


Lena da gebe ich dir recht!!! warum diskutiert ihr hier über mein Verhalten und Denken ??? es ist schön eure Worte zu hören, ich bin nicht dadurch Abhängig von Tabletten geworden, Trinke nicht meinen Verlust durch Alk weg... Ich Trauer einfach!!! Ich weiß nicht ob hier alle mein Leben;durch und mit meinem Kater gelesen haben aber dieses Tier hat mir mein Leben zurück gegeben... Er war da wo mich viele haben fallen lassen( die so genannten freunde) er war da wo ich ängste hatte... Ja ich habe unter Depressionen gelitten so gar sehr stark... Mir half keine Therapie weil ich mich nicht darauf eingelassen habe aber eins war mir eine Verdammt große Hilfe: Das war mein Balu!!! Alleine wenn ich Morgens aufwachte, wusste ich das er mich Brauch... sein Lebenswille... seine Liebe... sein Schnurren all das hat mich Beruhigt... Er war einfach da... ohne zu fragen (konnte er ja leider nicht) was hast du? was willst du? was machst du ??? Alleine sein Blick hat mir die Kraft gegeben nicht aufzugeben!!! Manche verstehen das nicht, und müssen sie auch nicht!!! Aber ich sag euch mal was: Er hat es geschafft, was kein andere konnte!!! Mich aus meiner Höhle herauszuholen... Mir wieder Licht im Leben ZU geben... Durch meine Kleine Familie habe ich gelernt ZU LEBEN!!! Und er gehörte dazu!!! Ich Trauere, und das werde ich immer... Aber es wird auch irgendwie besser auch dank den Worten von denen dich mich Hier von Anfang an begleitet haben!!! Ps: Versucht es mal wenn ihr einen Menschen kennt der unter Depressionen Leidet ihm ein Normals und Beruhigendes Leben zu ermöglichen, und ihr werdet Feststellen das es für den MENSCHEN verdammt schwer ist, was aber einem Tier schneller Gelingt!!! Wenn man Tiere Liebt, und es zu lässt!!!

INn}-K?og Nixto


Was ist denn das normale Mass und wer definiert es?

oh, das normale maß für die verselbstständigung von gefühlen in s psychotische,

was die person lähmt, gibt es sehr wohl.

man nimmt testinstrumtente und klappert die person halt mal ab.

und das "bla bla" will ich nicht gehört haben.

gesellschaftlich und emotional verträgliches verhalten bewegt sich nun mal in bestimmten rahmen und normen und abweichungen sind meßbar.

I@n-Kog 9Nitxo


es gibt ja auch Fälle wo um Menschen Jahre lang getrauert wird, jeder braucht halt seine Zeit um die Trauer zu überwinden.

keiner hat geschrieben, dass das an der zeit meßbar ist.

deviantes verhalten kann nach ein paar monaten, aber auch nach ein paar jahren oder tagen auftreten.

L+enax9292


gesellschaftlich und emotional verträgliches verhalten bewegt sich nun mal in bestimmten rahmen und normen und abweichungen sind meßbar.

Ich krieg den Würgreflex.

Ich sitze hier inmitten lauter solcher Psychotests und Berge von Frageböden und KEINEN einzigen davon würde ICH oder eins meiner Kinder ausfüllen und mich so in Eure bescheuerten Schablonen pressen lassen plus zum Gespött der Klügeren machen lassen. Schablonendenken. Und wehe man macht sein kreuzchen nicht im richtigen Kästchen oder hinterfragt die Antwortmöglichkeiten.

Und ja – für jeden, der promovieren will, muss vorrangig die Statistik stimmen. Notfalls muss man eben radieren oder doch noch 5 neue Probanden überzeugen.

Was bitte unterscheidet in solchen Papieren und Quadraten und mathematischen Formel den MENSCHen eigentlich noch von einer Maschine? Nichts! Oder er bekommt prompt eine Psychose aufgedrückt. Durchs raster gefallen. Krank. Unnormal.

A8lLexan0dxraT


@ In-Kog Nito

Auch andere Sachen können einen Menschen lähmen in seinen Aktionen. Aber das ist doch vollkommen normal bei Trauer. Meine Mutter ist heute noch gelähmt in ihrer Trauer um ihren Mann der am 6.7.11 starb und ich bin über den Tod meines Vaters hinweg. Und nein, es gibt keine Testinstrumente für so. Mir geht dieses Schablonendenken auf den Geist. Jeder Mensch ist anders und jeder geht mit Trauer eben anders um.

Die Gesellschaft definiert also was normal ist und was nicht. Und wer nicht nach den Wünschen der Gesellschaft funktioniert ist nicht normal? Woher willst Du wissen wann das Verhalten der TE "emotional und gesellschaftlich verträglich" ist und wann nicht? Die Gesellschaft führt auch Krieg… bin ich nun nicht normal wenn ich dies nicht gut heisse?

Menschen sind so unterschiedlich wie die Blumen auf dieser Welt….und das ist gut so.

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