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habe meine Mutter verloren,Sind meine Gedanken normal???

L)ich~t7x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich fange mal von vorn an.Bitte schreibt mir, ob es normal ist wie ich denke!

Ich habe vor 3 Monaten meine Mutter verloren, wie viele hier in diesem Forum.

ich bin 29 jahre alt und meine Mutter wurde nicht mal 60! Sie starb bei einem Unfall.

ich erzähle ma kurz worum es geht.

Mein Mann seine Eltern (meine Schwiegereltern ) sind reich, was meine Eltern nie waren und sind.

Meine Eltern arbeiten ein Leben lang, ohnesich wirklich was leisten zu können.Kaum Urlaube, lange Arbeitszeiten und und und.

meine Schwiegereltern hingegegen, beide zu hause, Schwiegermutter (60) arbeitet schon seitdem sie 50 ist nicht mehr, weil genug Geld da ist und leben ziemlich alles aus, machen alles was sie wollen, ständige urlaube usw.

Keiner kann wirklich was dafür ob man mehr oder weniger geld hat.Bei ihnen ist es halt so, weil sie vom Großvater eine Firma übernommen haben, die allein ohne ihre Zuarbeit läuft und OHNE Ende geld auspuckt!

Ich habe eigentlich ein gutes verhältnis zu ihnen, jedoch sind sie sehr oberflächlich und wirkliche Probleme verstehen sie nicht, da sie alles mit Geld in ordnung bringen.

Vor 2 Jahren hatte mein Schwiegervater einen schweren Schlaganfall, hat ihn überlebt und lebt wieder zu Hause, zwar im Rollstuhl, aber nimmt weiterhin anm leben Teil mit allem was sie vorher auch taten.Auch nur möglich wegen dem Geld.

Ich war damals jeden 2.Tag in der rehaklinik mit meinem Mann um meinen Schwiegervater und meinen Mann zu unterstützen.

Seit dem Unfall meiner Mutter ist es so, das sie nicht einmal angerufen haben um mal zu fragen wie es mir eigentlich geht!!!! Und das verletzt mich ganz arg! Wie gesagt, als ich damals so geholfen habe, war ich die nette für sie und sie konnten mich nicht ift genug loben und nett sein, jetzt kommt nichts von ihnen, kein Anruf, nichts! 2 Wochen nach dem Unfall war ich mit meiner Tochter (6 Monate) bei ihnen und da kam Vorwurfsvoll: naja, es muss ja jetzt mal besser werden bei Dir!!!! (Weil es mir nicht sehr gut ging 2 Wochen nach dem Tod meiner Mutter!)

Es läuft alles oberflächlich ab bei denen, ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei ihnen, es wirkt nie menschlich bei ihnen, nur um ihre Sachen geht es, wann sie wieder mal wegfahren, was sie sich mal wieder gekauft haben und und und!

ich war nurn seitdem nicht mehr bei ihnen, seit 2,5 Monaten.

Nur wenn sie Hilfe brauchen rufen sie bei uns an usw.Ich kann es nicht mehr hören, diese Oberflächlichkeiten.

jetzt wo ich mal ein offenes Ohr bräauchte, sind sie nicht da.Ansprechen geht nicht, sowas verstehen sie nicht! Entweder man macht alles mit so wie sie wollen oder ebend nicht!

ich habe gerade kleine schönen gedanken was meine Schwiegereltern betrifft.(sie haben übrigends schon 4 Enkel von deren Seite)

ich denke gerade, so krass wie es klingt: der, der mehr geld hat, bekommt noch mehr, der arme, hat immer weniger!!!!!

Und, denen passiert zwar ständig was (wie Schlaganfall) oder ein Auto fährt in ihr Auto rein, ihr passiert garnichts.Man darf sich nicht das Recht nehmen darüber zu urteilen obe jemand was verdient hat oder nicht oder ob etwas ungerecht ist.jedoch finde ich esw gerade alles so ungerecht!!! Die haben immer so ein verdammtes Glück, jedoch meine Mutter hatte keines! Und genau das meine ich, dass sind meine Gedanken gerade!!!

Ich habe keine Lust mehr hinzugehen vorläufig.

Warum ist das bloß so, das andere immer so ein verdammtes Glück haben und denen, die schon arm sind und nicht sooo gut geht, es noch schlechter geht ??? ?!!???

Sind meine Gedanken normal?

Warum haben die immer so ein Glück ??? ?? Die werden immer reicher und gesünder und bei meiner Familie passiert sowas!

Meine Kleine hat sich so wohl bei ihr gefühlt, bei meiner Schweigermutter weint sie nur, weil sie nicht so ist wioe die anderen 4 Enkel, sie weint hatl nur bei ihr und mag dort irgendwie nicht sein.

Das war schon immer so.Aber durch die 4 anderen Enkel ist auch nicht die zeit da mit unsere Tochter Zeit allein zu verbringen.

Sie würde nie mit ihr in den Zoo gehen usw.

Antworten
gplücklijchxe63


guten morgen

erst einmal fühl dich herzlich gedrückt.mein beileid.

ich kann dir dazu nur sagen: manche menschen haben gefühle, andere menschen haben geld.

sei froh, dass du gefühle hast und schieß deine schwiegereltern in den wind. sie können einem unterm strich nur leid tun.

kleinkinder fühlen soetwas genau und deine tochter setzt da schon deutliche abgrenzungszeichen. machs wie sie. :)z

pass gut auf dich auf

sIchnecGke19Z85


Die Frage nach dem "Warum ich?" ist in deiner Situation ganz normal.

Allerdings verstehe ich deinen Text so, dass du jetzt deine Trauer durch Ablehnung der Schwiegereltern kompensierst. Das finde ich sehr problematisch, denn deine Schwiegereltern können auch nichts für den Tod deiner Mutter ( :)- ) und scheinen ja auch ihre Probleme zu haben. Du solltest an dir arbeiten, die negativen Gedanken nicht auf andere Menschen umzuladen :)*

Wer sagt, dass die Welt gerecht ist? Wichtig ist, sich nicht an den scheinbaren Ungerechtigkeiten aufzuhängen, sondern sich mal vor Augen zu führen, was man selbst hat. Und das ist eine funktionierende Ehe, ein gesundes Kind, genug Geld zum Leben (wer braucht schon den ganzen Schnickschnack), ein Dach über den Kopf ect.

L"icrht76


Ersteinmal Danke dass ihr Euch meiner gleich angenommen habt :-)

Nein, iich kompensiere nich meine Trauer durch das Ablehnen meiner Schwiegerelter, sondern ich mit abgeneigt, weil ich erschrocken bin, wie sie jetzt eigentlich mit mir umgehen oder eher gesagt, dass sie garnicht für mich da sind.Sie rufen zwar meinen Mann an. meist auch nur wenn sie seine Hilfe brauchen und fragen nicht mal ihn wie es mir eigentlich geht.Selbst 2 Tage nach dem Unfall riefen sie meinen Mann an wegen ihrem Auto und nicht mal da wurde nachgefragt.

Ich bin einfach total entsetzt wie sie mich jetzt im Stich lassen.Ich bin darüber entsetzt , mehr nicht.Ich fühle mich dort nicht mehr wohl, weil mir gerade deiutlich wird, dass wir immer springen müssen wenn sie Hilfe brauchen und mein Mann auch doofe kommentare hören muss wenn er nicht gleich springt, jedoch wenn ich mal hilfe bräuchte sind sie nichz da.

Also nicht mal ein Anruf.Und das löst etwas in mir aus, dass ich nicht mal mehr hin möchte, denn ich fühle mich nicht als angerheiratete, also als familienmitglied.ich sage mir dann, wiso eigentlich hingehen, ist ja eh ein falsches Verhältnis.

ich erwarte doch nix besonderes und jeder hilft anders im Leben, aber egal wie unterschiedlich manche menschen sind, sollte man da doch nicht am gleichen Strang ziehen und wenigstens etwas Anteilnahme zeigen? Ok, sie waren bei der Beerdigung.

Aber mich so völlig zu ignorieren finde ich merkwürdig!

Und das tun sie nichtmw eil sie nicht wissem wie sie mit mir umgehen sollen.

WZateIrlxi


:)* :)* :)* :)* :)*

Seit dem Unfall meiner Mutter ist es so, das sie nicht einmal angerufen haben um mal zu fragen wie es mir eigentlich geht!!!! Und das verletzt mich ganz arg! Wie gesagt, als ich damals so geholfen habe, war ich die nette für sie und sie konnten mich nicht ift genug loben und nett sein, jetzt kommt nichts von ihnen, kein Anruf, nichts! 2 Wochen nach dem Unfall war ich mit meiner Tochter (6 Monate) bei ihnen und da kam Vorwurfsvoll: naja, es muss ja jetzt mal besser werden bei Dir!!!! (Weil es mir nicht sehr gut ging 2 Wochen nach dem Tod meiner Mutter!)

Vielleicht wissen sie auch nicht richtig damit umzugehen. Man weiß manchmal einfach nicht, was man Trauernden sagen soll, weil man Angst hat, alles noch schlimmer zu machen. Dann redet man über andere Sachen, wirkt gefühlskalt, macht auch alles noch schlimmer. Man kann das glaub ich schlecht richtig machen. Vielleicht haben sie ja sogar ähnliche Gedanken wie du und schämen sich ganz doll, dass es ihnen immer so gut geht und dir so eine Sch**** passiert.

Letztendlich sind sie auch schon relativ alt. Meine Großeltern haben z.B. vor kurzem ihre Tochter verloren, sie sind auch sehr traurig. Aber meine Mutter (die Schwester) haben sie teilweise sehr kalt behandelt, sie war halt noch nie das Lieblingskind und das kommt deutlich zum Vorschein (für meine Mutter zumindest, ich empfinde das nicht so, dann als meine Ma bei der Beerdigung zusammengeklappt ist, waren sie am Krankenwagen und nicht am Grab, obwohl da grade im Grunde alles wichtige ablief...).

Naja ich find das normal, dass du solche Gedanken hast. Einfach mal abwarten, dann meldest du dich eben da erstmal nicht mehr, wenn es dir so erstmal besser geht. :)z

L>ichtx76


ne, ich hatte ja schon oben geschrieben, das es nichts damit zu tun hat, dass sie nicht wissen,w ie sie mit mir umgehen sollen.

die denken nicht darüber nach.sie sind so.nur hab ich dadurch keine lust mehr irgendetwas mit und für sie zu tun.

wenn ich bei ihnen sitze, komm ich mir falsch vor, wie in einer vorgespielten freundlichkeit von ihnen.

sie denken kaum über etwas nach.siesieben wie es ihnen passt und was ihnen gefällt.

beoi meiner schwägerin und den 4 kindern ist sie ständig.hier bei uns nie.

wenn man aber eine weile nicht hinkommt, dann machen sie schon einen vorwurfsvollen spruch, warum wir nicht öfters kommen! jedoch wenn man sagt warum nicht, hören sie nie zu, ignorieren und das wars.

deshalb, ich fühl mich nicht mehr wohl bei ihnen.

S-inist;rxa


:)- du armes Licht76,

ich kann dich und deine Gefühle verstehen, und höre auf sie, sie sind richtig, sie zeigen dir, wo du als Mensch angenommen bist und wo du als Mensch interessierst :)_ Denn solch ein Desinteresse an dir und deinen Gefühlen finde ich einfach unschön und unsensibel.

Vielleicht ist es erst durch den Tod deiner Mutter zum Vorschein gekommen, aber sie werden schon immer so gewesen sein und es ist dir bloß nie so arg aufgefallen.

Gegen die Oberflächlichkeit deiner Schwiegereltern kannst du nichts machen, und wenn du die Termine bei ihnen wahrnimmst, die der Pflicht entsprechen – das kann Ostern, Weihnachten, Geburtstag oder sowas sein – dann reicht das auch völlig. Damit zeigst du was sich "gehört", aber sonst denk ich nicht, daß du dir viele Gedanken machen sollst um sie. Sie machen sich auch keine um dich – und wenn dein Mann damit umgehen kann, daß er sich nicht überfordert fühlt, dann laß sie auf dich zukommen und unternimm einfach nichts in dieser Richtung.

SIivtta xSam


Hallo ich drücke dich ganz fest. Ich kann dich gut verstehen. Es ist schwer seine Mama zu verlieren. Ich kenne das nur zu gut.

Denk einfach an dich, DEINE Familie Mann und Kind. Lass die anderen machen und denken. Sie werden wohl nie wirklich verstehen.

Ich haben auch nie wirklich Verständnis von anderen bekommen. Es konnte keine so nachemfinden, sie schmerzhaft es ist seine Mama zu verlieren.

Ich bekam auch einmal gesagt es muß ja auch mal gut sein. Ich war geschockt und habe es bis heute nicht vergessen. Mama ist nun über 4 Jahre nicht mehr da und ich weine noch heute sehr viel. Ich damals 39. Aber das Alter spielt keine Rolle, sondern nur die Empfindungen und das Herz.

Denk an Dich.

:)* :)* :)*

R}ain{b{ow_YaPnnic_xBen


sicher soll man sehen was man selber hat,auch wenn man vllt nicht so viel geld hat.dennoch finde ich es von ihren schwiegereltern schon fast frech das sie so reagieren,ich habe auch jahre lange getrauert als ich 2001 meine mum verloren habe mit grade mal 17j. ich finde einfach man sollte zusammen halten,immer hin ist sie die frau von deren sohn..also bitte nun reicht es mit dem trauern find ich krass..mich würde das auch sehr verletzen...

fühl dich von mir auch ganz lieb gedrückt @:) :)*

Eumi}lxieA


Hallo, Licht76!

Erst einmal wünsche ich dir viel Kraft für die weitere Zeit. Ich kann deinen Schmerz so gut verstehen.

Hm, also die Gedanken find ich vollkommen normal. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man in der Situation und gerade am Anfang etwas zu viel in das Verhalten seiner Mitmenschen hineininterpretiert – vor allem bei denen, denen man am nächsten steht.

Ich weiß natürlich nicht, ob es bei deinen Schwiegereltern ebenso ist, aber die meisten Menschen sind so unglaublich verunsichert, wie sie sich richtig zu verhalten haben und versuchen, den anderen nur ja nicht zum Weinen zu bringen, weil sie denken, das wäre das Schlimmste, was sie tun könnten – obwohl das manchmal das einzige ist, durch das man wenigstens ein bisschen Ballast abwerfen könnte.

Also reißt man sich selbst zusammen und der Gegenpart denkt, er mache alles richtig, weil es keine Tränen gab. Und zu allem Überfluss ist das ein Teufelskreis, den man nur selbst durchbrechen kann, auch wenn einem gerade die Kraft dazu komplett zu fehlen scheint...

Ich hab kein Patentrezept dafür, aber je nachdem, wie wichtig einem die Personen sind, die es betrifft, muss man es halt ansprechen. Wenn man es nicht tut, wird das immer im Hinterkopf sein und eine offene Beziehung verhindern.

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