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Wenn der Mensch den Tod spürt

sDeUve&nthxree


meine Uroma hat sich vor dem sterben auch noch verabschiedet, sie hatte es wohl auch gefühlt

es gibt ja unzählige solcher Geschichten, auch wo sich kleine Kinder kurz vor dem Tod verabschieden

man muss aber mit sich und der Welt im Reinen sein, um so einfach abtreten zu können.

Meine Uroma war das defintiv, andere kämpfen weiter und es kann sich noch lange Zeit hinziehen bis sie endlich sterben können.

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Ich habe sehr früh meine Eltern verloren. An den Tag wo mein Papa gestorben ist saß ich mit Freunde zusammen auf deren Terasse , wir haben gegrillt und alles war schön. Plötzlich müsste ich um 18.30 an mein Papa denken, und ich habe meiner Freundin erzählt dass er immer gesagt hat dass er nicht alt wird, er war immer so pessimistisch was sowas betrifft! Meiner Freundin fragte mich wie ich plötzlich darauft kam, und dass es doch ein Quatsch wäre und dass er bestimmt uralt wird und so weiter! Na ja dann haben wir schnell das Thema gewechselt und bis 22 Uhr war alles gut! Um 22 Uhr hat meiner Mutter mich angerufen und meinte dass sie ein sehr traurige nachricht für mich hat, dass mein Papa an einem Herzinfarkt gestorben ist. Er wurde von den Notärzten um 18.35 für Tod erklärt! Ein Zufall? Wie erklärt man sich sowas?

3 Jahre später habe ich meine Mutter verloren, sie starb an eine seltenen Form von Rückenmarkskrebs. Beide waren 4 Jahre zuvor total Fit und waren nie krank. So schnell kann es gehen, unsere Zeit hier auf die Erde ist sehr begrenzt und wir sollen jeden Tag genießen, keiner weiß wenn Tag X kommt, und Gott sei Dank dafür!

Eine kleine Kerze für unsere Lieben die über uns wachen :)-

S!teph-,Bo0untGy


Oh Zwetschge :-o :°_ :)-

auch die anderen Geschichten sind :-o

Die Mama einer Freundin hat es auch gespürt - sie lag in der Klinik (COPD) und es sah sehr schlecht aus. Die Ärzte riefen ihren Mann und die Kinder an (früh morgens) und sagten, sie sollten vorbei kommen und sich verabschieden. Da es ein ganz normaler Wochentag war, wunderte sie sich, warum ihr Mann schon um 7h in der Frühe da war. Als dann auch noch meine Freundin kam, sagte sie zu ihr "Ich nippel ab, stimmt's?" - eine halbe Std. später tat sie ihren letzten Atemzug, sagte ihrer Tochter noch "Schatz ich hab Dich lieb" und schloss die Augen für immer. Die andere Tochter wohnt 80km weit weg - sie kam zu spät... :°( meine Freundin rief noch "Mami neiiiiiin" - aber natürlich half es nicht

zzwetUschgxe 1


@ Steph-Bounty

Danke Dir :)_ Wenn die eigen Eltern sterben stirbt auch ein kleiner Teil von einen Selber, so war bei mir auf jeden Fall. Es ist als wenn die Nabelschnur zum 2.Mal durchtrennt wird, man ist vollkommen alleine, der ganze Halt den mann immer gehabt hat und für eine Art selbstverständlichkeit gehalten hat, ist innerhalb 1 Min. weg.

Auch wenn man Mann und Kinder hat oder später bekommt, besteht eine specielle Art von Einsamkeit, eine Einsamkeit die Menschen die ihre Eltern verloren haben kenne.

wie furchtbar für deiner Freundin :)- Ich saß auch und habe meiner Mutters Hand gehalten wo sie eingeschlafen ist, dass schlimme ist dass ich mich nicht getraut habe, mich für meine schöne Kindheit zu bedenken, weil ich dann Angst hätte, dass sie dann weißt dass sie im sterben liegt, also habe ich nichts gesagt :-/ Sie wurde zum schluß künstlich beatmet, und könnte wegen den "Tubus" nicht sprechen. Also war alles still.

lg @:)

Doecrya2x1


da kann ich auch mal etwas erzählen: Die Tante von meiner Schwägerin meinte zu ihrem Mann , Schatz komm und verabschiede dich mit mir ich werde gleich sterben und der Mann: Wasss hör auf zu spinnen und schlaf weiter ( es war so 7 Uhr und sie lagen noch im Bett). Dann hat sie ihn aufgefordert ein Glas Wasser zu bringen, weil sie so durstig ist. Der Mann stand auf hat ihr Wasser geholt, sie hat es getrunken ihren Mann umarmt sich hingelegt und ist gestorben.... SIE WAR GERADE MAL 40 JAHRE ALT ..................... :°( :°( :°( :°( :°( :°(

CVora-Akntonia


An seinem Sterbetag hat mein Mann mich morgens in der Küche zur Seite genommen und gemeint, dass es ihm leid täte um das, was ich alles wegen und mit ihm hätte durchmachen müssen. Dass er nicht mehr lange leben würde und ich nach seinem Tod wieder einen lieben Mann bekommen sollte.

Dumm wie ich war hab ich ihn nur gescholten... dass er nicht so einen Murks erzählen soll... er noch lange leben würde... und ich auch nie einen anderen Mann würde haben wollen...

Ich habe also seine Vorahnung nicht erkannt und ernst genommen...

Am gleichen Tag ist er abends gegen 22:45 verstorben... :)-

GKoldinge-E^de


Meine Oma wurde sehr krank und sie hat immer gesagt, ich will noch nicht sterben und sie hatte Angst.

Als sie dann im Sterben lag und wir bei ihr waren, schaute sie immer in eine Ecke und grinste und dann flüsterte sie uns zu...."ich muss mit ihnen gehen", sie sagte den Namen ihres Bruders und den Namen der ehemaligen Nachbarin, sie waren schon beide lange tot...."sie sind gekommen um mich mitzunehmen, jetzt habe ich keine Angst mehr, jetzt wird alles gut". Sie starb kurz danach mit einem Lächeln.

Wir standen in dem Zimmer, es war so still...es war ein ganz komisches Gefühl.

Man liest so oft, dass das Gehirn eines Sterbenden, durch chemische Reaktionen verrücktspielt oder es können Bilder oder Gedanken oder auch Träume kommen und man denkt, es gibt doch Geister oder ein Leben nach dem Tod, aber es wäre wunderschön, wenn es so wäre, wenn man geliebte Menschen dann wieder sieht.

G{oldig&e-Ed*e


Cora-Antonia

:-o :-X :°_ oh jeee...einfach so?

Das tut mir so leid!

C<oraL-AntLonixa


Danke @:) ... aber das muss dir nicht leid tun. Es ist mittlerweile auch schon 5 Jahre her. Und nein, nicht einfach so... er war schon länger krank.

Es hat alles seinen Sinn im Leben, meist sieht man es aber erst viel später ein.

Und übrigens... ich habe wieder einen ganz lieben Schatz an meiner Seite x:) ... und, dank dem kleinen Gespräch von besagtem Morgen, ohne jegliches schlechtes Gewissen...

G:oldigxe-Ede


:-) das ist schön und ich freue mich für Dich und ich glaube, dass Dein Mann auch darüber sehr glücklich ist, dass es Dir wieder gut geht.

LViTtQLe29


Meine Schwiegereltern wohnen ca.300km von uns entfernt! Mein Junior hat am 04.03. Geburtstag und meine Schwiegereltern waren zu Besuch da... Sie blieben bis Sonntag damals der 08.03.

Samstags haben wir Bilder angeschaut von meinem Sohn, pötzlich drehte sie sich weg und weinte...Mein Mann fragte noch warum sie einfach so anfing mit weinen...keine Antwort

Ich war bereits im 5.Monat schwanger, wir wussten noch nicht was es wird Ich war mit meiner Schwiegermutter den Samstag noch einkaufen und sie kaufte ein weisses Kleidchen. Ich sagte noch, aber Oma wir können nicht ein Kleid kaufen wenn wir nicht wissen was es wird. Sie sagte ganz sicher: Glaub es mir, das wird nen klenes Mädchen

Am 08.03. (Sonntags) fuhren meine Schwiegereltern wieder nach Hause und sie verabschiedete sich bei mir mit den Worten: Ich wünsch euch beiden alles alles Gute und viel Glück für die Geburt und streichelte den Babybauch und weinte wie ein Schlosshund!

Auch ich fragte meinen Mann damals dummerweise was das sollte, denn wir wären ja 14Tage später wieder runter gefahren zu denen.

Am Dienstag morgen den 10.03. rief mein Schwiegervater an und sagte uns das Mama in der Nacht von Montag auf Dienstag aus dem Bett gefallen wäre und sofort tot war :°( :°( :°( :)- :)- Und das mit nur 48Jahren :°( :°(

Das alles geschah am 2009 und im August 2009 habe ich ein kleines gesundes Mädchen zur Welt gebracht, die jetzt als Zweitnamen den Zweitnamen Helena ihrer lieben Omi trägt! :)- :)-

m|oonUnight


@ Goldige_Ede

So ähnlich wars bei meiner Mama als sie vor kurzem im Koma lag. Sie sah irgendwie meine Oma, die seit 4 Jahren tot ist und meinen Vater, die beiden meinten, sie müsste zurück, sie darf jetzt noch nicht kommen weil ich sie brauche. :-o :-o Nachdem Erlebnis ist meine Mama Gott sei Dank aus dem Koma erwacht und hat es mir unter Tränen dann erzählt. :°(

G1o=ludige-xEdxe


Oh traurig...aber wenn man sowas hört, dann muss man ja glauben, dass es noch was nach dem Tod gibt oder? Ich hoffe nicht nur die Hölle, die haben wir ja hier auf Erden, manchmal.

Als ich ganz klein war verstarb mein kleiner Cousin, er wurde nur 2 Jahre alt. Ein Rolltor kippte um und erschlug den kleinen Fratz.

Meine Tante hat zwar getrauert, aber sehr gefasst getrauert. Erst dachten alle, sie stände unter Schock oder sie sei Kaltherzig....bis sie irgendwann sagte, ich wusste es, dass ich Dieter nicht lange bei mir haben konnte. Bei der Geburt, als der Kleine ihr in den Arm gelegt wurde, es war das 4. Kind, spürte sie, dass den beiden nur sehr wenig Zeit blieb. Er war kerngesund und es war ein so liebes Kind und pflegeleicht, aber sie spürte es. Sie hat jede Sekunde geliebt, die sie mit ihm verbringen durfte und so kam dieser tödliche Unfall zwar schneller als ihr lieb war, aber nicht überraschend.

Das Rolltor hatte sich irgendwie, wodurch auch immer, verkanntet und ist aus der Gleitschiene gerutscht und der kleine Dieter hat vor dem Rolltor mit Knickern (Glaskugeln) gespielt. Das Rolltor war immer zu, damit der Dieter nicht auf die Straße laufen konnte.

Da kann man noch so viele Vorkehrungen treffen, wenn die Uhr abgelaufen ist, kann es überall passieren.

L-iTztLex29


:-o :-o :°( :°(

Ikndi,viduaslisxt


Ich habe eine Zeitlang ein schwerst mehrfach behindertes, nicht sprechendes und sehr verhaltensauffälliges Mädchen (6) in einer Kita betreut. Obwohl es eine Sondereinrichtung war, wäre sie ohne eine solche Betreuung dort nicht tragbar gewesen. Irgendwie ist es mir gelungen, ihr Problem nicht nur zu "verwalten", sondern einen sehr guten Draht zu dem eigentlich völlig unnahbaren Mädchen aufzubauen. Es wurde eine wunderschöne, sehr intensive Zeit, in der ihre extremen Verhaltensauffälligkeiten von selbst fast völlig verschwanden.

Eines Tages wirkte sie angeschlagen und verfolgte das Treiben der Gruppe liegend von der Kuschelecke aus. Ich saß bei ihr. Auf einmal richtete sie sich auf, umarmte mich wortlos, drückte sich ganz fest an mich, und ließ sich wieder sinken. Sowas hat sie vorher noch nie gemacht. Es wirkte auf mich wie ein Abschied und "danke für alles". Ich bekam Angst und machte mir große Sorgen – erst recht, als sie am nächsten Tag nicht mehr in den Kindergarten gebracht wurde.

Unter einem Vorwand ging ich zu ihr nach Hause, hoffte von ihrer Mutter zu erfahren, was los sei. Zu meiner Erleichterung war sie wieder putzmunter und lief mir freudig im Flur entgegen.

Das war an einem Freitag. Am Montag erfuhr ich, dass sie auf der Intensivstation lag. Am Dienstag war sie tot.

Sie hat es "gewusst", trotz all ihrer Einschränkungen.

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