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Persönlichkeitsveränderungen nach Todesfall

LB-Maride hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

ich beschäftige mich gerade sehr stark mit der Frage, wie sehr ich mich in den letzten Jahren durch den Suizid im Familienkreise verändert habe.

Ich bin sicher, dass es so ist - habe aber keine Gefühl dafür, wie sehr......

Ich weiß jedoch, dass ich mich nicht mehr so leicht ausnutzen lasse -

das Gefühl des "Verlassenseins" "im Stich gelassen zu werden" war und ist immer noch sehr stark.

Viele "Freunde" habe ich selbst "entlassen"...anderes ist einfach abgekühlt.

Ich merke jetzt, dass ich mich sehr schnell, sehr radikal und sicher auch oft ungerecht von Menschen distanziere, von denen ich denke, dass sie mir im Ernstfall nicht zur Seite stehen.

Früher hatte ich keine Probleme damit, für andere Quelle des Trosts zu sein....fühlte mich dadurch geehrt. Jetzt hinterfrage ich rasch, ob der andere ebenso verlässlich wäre.....Und bei Anzeichen dafür, dass es nicht so ist, streiche ich die Person so gut es geht aus meinem "Gefühlsleben".

Hat da jemand Erfahrung mit - durch das sehr traumatische Erleben des Suizids eines geliebten Menschen

- extrem viel kritischer under misstrauischer anderen gegenüber zu sein?

- durch das Erlebte dazu zu tendieren, sich einsam zu machen?

Würde mich über Antworten freuen.

Antworten
LV-M,axrie


Vielleicht sogar gut, dass das Thema niemanden anspricht.

hRigshxer


naja suizid hatte ic nicht dabei aber todesfäle schon ein paar und ja ich hab mich verendert.

Ich merk da daran das ich mich schnellvon leuten distanziere wenn ich merke das sie im sterben liegen.

Und auch daran das ich andere nicht mehr so nah an mich ran und sie auch gerne wieder weg schicke.

Was aber auch dazu führte das ich nicht mehr über meine Probleme rede.

KIMooxdy


- durch das Erlebte dazu zu tendieren, sich einsam zu machen?

Zwar habe ich niemanden durch Suizid verloren, aber einige mir sehr liebe Menschen in der letzten Zeit. Was ich eher festgestellt habe ist, dass ich mich von Menschen distanziert habe, die mir nicht gut taten.

Nicht jeder hatte Verständnis für meine Trauer, viele habe mich gemieden, weil sie nicht wussten, was sie sagen sollen. Eigentlich ist es eine gegenseitige Distanz.

Glücklicherweise sind mir die wichtigen Menschen erhalten geblieben.

Verlustängste habe ich bisher nicht übermäßig entwickelt, denke aber, dass es normal wäre, wenn ich jetzt in dieser Phase verstärkt darunter leiden würde.

Hvoney_BHunnyx91


ich habe meine uroma durch selbstmord verloren und seitdem bin ich ein sehr anhänglicher mensch.

ich versuche mit allen auszukommen und mich anzupassen. (vorher war ich eher ein kleiner rebell). warum das nun so ist weis ich leider nicht..

vielleicht weil ich angst habe dass die menschen sich von mir distanzieren.

ich mein herz schließe ich nur wenige leute und ich lasse auch nicht jedem einen einblick in mein leben (ausser hier im forum, anonym um mich auszusprechen und meine gedanken anderen menschen mitzuteilen :-) ), aber wenn ich jemanden erstmal gerne habe, habe ich schlimme probleme damit ihn gehen zu lassen (zb wenn mein freund mal eine woche wg. der arbeit wegfahren muss).

ich habe ganz arge angst ihn zu verlieren, weil er meine bezugsperson ist, der ich alles anvertrauen kann.

und ja von freunden habe ich mich auch distanziert, weil ich mich gefragt hab ob sie "richtige" freunde sind.leider war bei den meisten die antwort "nein" und ich hab mich zurückgezogen...

SCensxe


Hallo L-Marie

ich kenne zwei Männer in meinem näheren Umfeld. Der eine verlor seine Mutter im Jugendalter durch Selbstmord, der andere seine Frau, die ihm zwei Kinder hinterließ, im mittleren Alter.

Bei beiden Verstorbenen ist es so um die 20 bis 30 Jahre her, bei beiden war eine psychische Vorerkrankung der Hintergrund.

Die erwähnten Hinterbliebenen haben allesamt noch heute damit zu schaffen. Sicher längst nicht mehr vorranging, doch hinterblieben ist bei beiden Männern und auch den Kindern eine Art Trauma, welches immer wieder präsent wird oder werden kann.

Ich weiß jedoch, dass ich mich nicht mehr so leicht ausnutzen lasse –

das Gefühl des "Verlassenseins" "im Stich gelassen zu werden" war und ist immer noch sehr stark.

Viele "Freunde" habe ich selbst "entlassen"...anderes ist einfach abgekühlt.

Irgendwann kommen sehr viele Menschen auch ohne die Vorbelastung "Suizid im Familien- und Freundeskreis" zu der Einsicht, sich nicht mehr ausnutzen zu lassen. Das ist aber nicht zwingend an diese Vorbelastung gekoppelt, meist jedoch an andere schlechte Erfahrungen.

Der letzte Satz lässt mich aufhorchen:

Ich selbst bin mal aus einer Frauenfreundschaft ganz bewusst "gekickt" worden. Das ärgert mich heute noch, ich bin heute noch verletzt, denn – ich habe nichts verbrochen. Im Gegenteil, ich war oft für sie da, vor allem, wenn es drauf ankam. Aber wohl nicht genug, als es ihr psychisch sehr schlecht ging und sie sehr forderte und auf "Sortierung" konzentriert war. Von dieser Art Bewertung ließ ich mich nicht erpressen, das war vielleicht mein einziger "Fehler".

Früher hatte ich keine Probleme damit, für andere Quelle des Trosts zu sein....fühlte mich dadurch geehrt. Jetzt hinterfrage ich rasch, ob der andere ebenso verlässlich wäre.....Und bei Anzeichen dafür, dass es nicht so ist, streiche ich die Person so gut es geht aus meinem "Gefühlsleben".

Ich kann nicht beurteilen, wie weit diese Empfindung von der Erfahrung "Suizid" zu trennen ist, wie weit es zu verbinden ist nach Deiner Erfahrung.

Dazu fällt mir jetzt nur ein: was sagt Dein Gefühl über die Wichtigkeit Deiner Beziehungen und Verbindungen für Dich? Wo kannst Du ohne Vorbehalte womöglich mehr investieren, als Du möglicherweise im Ernstfall zurück erhältst?

LG

LK-qM^a]rie


Danke für Eure Antworten :)* .

Ja, es scheint bei mehreren so zu sein, dass auch Kontaktabbruch Ausfluss des Erlebten ist. Bis zu einem gewissen Grade ist es normal, oder? Man hat sich in einer sehr existenziellen Situation befunden - von jetzt auf gleich war alles anders.......Und da hat man gemerkt, wie wichtig es ist, dass man auf jemanden "bauen" kann.

@ Sense,

absolut "aufopferungsvoll" bin ich in meiner Familie. Ich würde für jedes Familienmitglied alles tun! Ich würde auch jeden mit meinem Leben verteidigen.

Auch denjenigen, der uns "verlassen" hat. Und ich würde auch sagen, dass ich mehr für meine Familie tue als "zurückbekomme"; wobei: da sie mir das wichtigste im Leben ist, sinnstiftend...eigentlich reicht das ja durchaus aus ;-).

S&un]flowYer_x73


Beides kommt häufig vor. Es ist halt ein sehr einschneidendes Erlebnis, und solche Erlebnisse (nicht nur Suizid von einem nahestehenden Menschen, sondern generell sehr einschneidenden Erfahrungen) ziehen immer verschiedenartige Veränderungen nach sich.

Einige davon sind sicherlich positiv zu bewerten. Wenn man dadurch für sich das Wesentliche erkennt, d.h. wie Du bspw. nennst: Sich nicht mehr ausnutzen lassen. Freunde "aussortieren", die sich eben in der absoluten Ausnahmesituation nicht als Freunde erwiesen haben.

Einige Dinge sind aber auch kritisch und vorsichtig zu betrachten. Wenn man sich bspw. zu einsam macht, auch wenn es wirklich gute Freunde gäbe, die für einen da wären. Wenn man selber anfängt, unter manchen Verhaltensänderungen und deren Folgen zu leiden (z.B. Einsamkeit).

Ich kenne diese Veränderungen aus beruflicher Sicht. Aber leider auch aus dem privaten Umfeld. Bekannte meiner Eltern haben ein Kind durch Suizid verloren, und das Ehepaar hat sich seither komplett von ALLEM und JEDEM zurückgezogen. Die kommen seit 7 Jahren aus der Trauer nicht raus – und das ist eben nicht gut.

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest. Durchaus kritisch, aber eben nicht zu kritisch durch den Alltag gehst. Denn Du hast Dein Leben noch, und das ist es wert, gelebt zu werden. Es ist völlig nachvollziehbar, dass einem eine gewisse "Oberflächlichkeit" abhanden kommt. Aber es tut nicht gut, such zurückzuziehen und quasi selber nicht mehr wirklich zu leben, sondern nur noch zu "funktionieren". Auch Spaß gehört zum Leben... eine gewisse Leichtigkeit und Fröhlichkeit statt immer nur Ernsthaftigkeit... Und DU darfst trotz aller Trauer, Wut etc., die man auf den Menschen hat, der sich umgebracht hat, trotzdem weiter DEIN Leben leben.

Wichtig ist übrigens auch diese Phase der negativen Gefühle ggü. der Person, die sich umgebracht hat.

Snense


L-Marie

absolut "aufopferungsvoll" bin ich in meiner Familie. Ich würde für jedes Familienmitglied alles tun! Ich würde auch jeden mit meinem Leben verteidigen.

Auch denjenigen, der uns "verlassen" hat. Und ich würde auch sagen, dass ich mehr für meine Familie tue als "zurückbekomme"; wobei: da sie mir das wichtigste im Leben ist, sinnstiftend...eigentlich reicht das ja durchaus aus ;-).

Vor allem der letzte Satz liest sich schlüssig und ich finde diese Einstellung und Klarheit darüber bewundernswert und unantastbar – wenn Du wirklich kraftvoll dahinter stehst.

Und doch wirft es bei mir Fragen auf, weil es sich nach "mehr als genug" anhört und Du eingangs diese Fragen stelltest:

– extrem viel kritischer under misstrauischer anderen gegenüber zu sein?

- durch das Erlebte dazu zu tendieren, sich einsam zu machen?

Zudem beschreibst Du Dich in Deiner Familiensituation als "absolut aufopferungsvoll". Diese Bezeichnung zeugt für mich grundsätzlich nicht nur von freudiger Hingabe.

Versteh mich nicht falsch, falls Du dies jetzt als unangenehmes Hinterfragen empfindest.

Kommt ja drauf an, ob man die gesamte Familie meint, außer Partner und Kinder. Da bin ich vor kurzem weit über mich hinaus gewachsen, weil es um das unvermeidliche Sterben meines todkranken Lebensgefährten ging. (Nebenbei: am liebsten wäre ich beinahe diesen Weg noch weiter über meine Grenzen gegangen, Hauptsache er lebt, nur wäre es dann nicht mehr nur um ihn gegangen...)

Ich zum Beispiel würde auch alles mir mögliche tun für ein paar Freunde, vor einigen Verwandten womöglich, bei denen ich vielleicht sagen würde "musst Du jetzt selbst mal schauen, da kann ich Dir nicht mehr weiterhelfen". Aber eben auch nicht alles. Als bedingungslos aufopfernd würde ich mich nicht bezeichnen, das käme ganz auf den Hintergrund an.

So viel habe ich gelernt in meinem Leben, in dem auch ich mich schon hab ausnutzen lassen. Eigene und andere Grenzen erkennen.

Und sich damit auseinandersetzen, bevor eine Freundschaft oder sonstige Beziehungskonstellation grundlos zerbricht...

Man braucht doch auch Freunde, nicht nur "Familie" im Sinne von Ehe und Verwandtschaft.

Ich sehe, dass der freiwillig Gegangene der Familie eine große Wunde und nachhaltige Verletzlichkeit zugefügt hat, Du deswegen vielleicht Deine Prioritäten nach "innen und außen" sortiert hast. (?)

Auch denjenigen, der uns "verlassen" hat.

Das ist gut so, diese Aussage berührt mich sehr.

W)innieg20s04


Hallo,

auch ich musste diese "Erfahrung" machen in sehr jungen Jahren. Mein Freund hast sich damals das Leben genommen.

Mit einem Mal hat sich alles verändert. Ich habe damals schon festgestellt, dass die meisten Menschen mit Tod nichts "anfangen" können. Anfangs wurde ich viel gefragt, mehr oder weniger als etwas ganz "Besonderes" dargestellt. So nach dem Motto "das ist die deren Freund sich umgebracht hat". Das ging so weit, dass mir meine "spätere" Schwiegermutter vorwarf, dass ich "gern hinter Särgen her gehe ...".

Ich bin inzwischen gaaanz vorsichtig mit Menschen. Ich für mich habe festgestellt, wenn man am Boden liegt, treten die Menschen gern noch drauf.

Was für mich besonders schlimm ist, ist dass ich durch eine "Androhung" oder auch nur eine "Andeutung" eines "ich will nicht mehr leben", sehr erpressbar bin. Ich reagiere geradezu panisch und man kann dann fast alles mit mir machen. Inzwischen ist es ein wenig besser geworden ... Ich distanziere mich dann auch von Menschen bei denen ich merke, dass es dabei um "Aufmerksamkeit" geht.

L4-Mxarie


Vielen herzlichen Dank für Eure Antworten @:) .

@ Sunflower_73 Weißt Du,

eigentlich glaube ich, ein ziemlich fröhlicher und humorvoller Mensch zu sein. Auch die erste Zeit "danach" hat sich das meiste bei mir innerlich zugetragen.....Wie eine Freundin mal zu mir sagte: sie wisse ganz genau, dass ich "zusammenbreche" sobald die Tür hinter mir ins Schloss fällt.....und doch versuche ich, nach außen "normal" zu wirken......und doch war alles anders......und doch habe ich es oft nicht ausgehalten: eine ganz schlimme, sich wiederholende Erfahrung war vor allem in den ersten beiden Jahren für mich, dass ich mich wirklich habe ablenken lassen, mit meinen Freunden gelacht habe....und auf einmal hat es mich erwischt: als hätte mich jemand unvorbereitet ins Gesicht geschlagen....die Gedanken haben mich wie eine Welle überrollt und ich konnte nicht mehr früh genug aus dieser "oberflächlich heilen" Szene entwischen. Vielleicht habe ich wirklich langfristig Schaden dadurch genommen, dass ich vom Grundsatz her gut weiterfunktioniert habe. Und einen Knacks für die meisten Beziehungen habe ich dadurch genommen, dass es eine sehr bittere Erfahrung war, dass sich das Verhalten von vielen doch verändert hat, weil ich in manchen Situationen eben eindeutig an Unterhaltungswert verloren habe. Seither stelle ich schnell alles in Frage bei Enttäuschungen.....und ich fühle mich dann so ohmächtig und unfähig, diesen negativen Gedanken Positives entgegenzusetzen. Und ich kriege es natürlich auch nicht außeinander, was davon von diesem schlimmsten Ereignis meines Lebens resultiert...und was mein Grundcharakter ist ;-). Ich fühle mich so abgeschnitten von meinem Wesen, dass ich zuvor hatte....

Aber ich bestehe darauf, dass ich keine Trauerkloß bin, der nicht fähig ist zu lachen und Spaß zu haben. ;-D

Grundsätzlich halte ich nichts davon, einen Fahrplan für Trauerarbeit aufzustellen! Jeder Fall liegt anders - ich habe mich auch in Selbsthilfegruppen etc. bewegt. Dieses "nach so uns soviel Zeit hat man wieder so oder anders zu sein" ist für Trauernde einfach nur eine Last. Für Trauer gibt es keinen Masterplan und vor allem kein MUSS.

@ Sense

Diese zitierten Stellen (kritischer sein, sich einsam machen) bezogen sich nicht auf meine Familie -eindeutig nicht. Ich bin selber unangenehm überrascht, dass ich das Wort aufopfern (wenn auch in Anführungszeichen) benutzt habe. Ich pflege ein Familienmitglied (mit) und das aus voller Überzeugung. Das ist eigentlich das, was ich in meinem Leben gerade nicht in Frage stelle. Anders als meinen Job. Von meinem Arbeitgeber habe ich keinerlei Unterstützung diesbezüglich; im Gegenteil......Und ja: ich kann es gerne zugeben, dass es mir manchmal zuviel ist, dass es über meine Kräfte geht...dass ich ich ausgebrannt fühle und keinen Ausweg sehe. Aber Einschnitte würde ich da bei meiner Arbeit machen - nicht in der Hilfe zu Hause. Ich bin damit auch nicht alleine!

Sense, Du schreibst wunderbar! Das hat mir sehr gut getan, danke @:) . Und Du hast selbst so eine schwere Zeit hinter Dir....ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, die Du zweifelsohne hast!

@ Winnie2004,

ich danke auch Dir ganz herzlich! Die Erfahrung mit der "Andeutung", dass der andere Suizid begehen möchte, habe ich zwischenzeitlich auch gemacht. Ich habe vor allem einen Freund (weit von mir weg wohnend), der manchmal nach dem ersten Bier auch denkt, er müsse mir mitten in der Nacht SMSen zukommen lassen, dass er nicht mehr könne....Und ER weiß sehr genau, was diesbezüglich mit mir los ist. Viel besser als die meisten anderen meiner Freunde. Du kannst Dir denken, dass ich mich diesbezüglich auch immer sehr fertig gemacht habe. Aber dann ist das so inflationär häufig passiert, dass ich immer weniger auf ihn reagiert und den Kontakt jetzt fast habe einschlafen lassen. Es tut mir leid und ich fühle mich schlecht deswegen - aber ich kann es nicht (mehr).

Herzliche Grüße :-)

L--M8arie


Bald kommt wieder der Todestag auf mich zu.........

Ich fühle mich in dieser Zeit immer völlig kraftlos - selbst dann, wenn ich wie jetzt, durch viel Arbeit, "abgelenkt bin". Es ist, als würde man mir jegliche Kraft aus dem Körper ziehen...

und ich habe so eine unbeschreiblich Angst - Angst, dass um dieses Datum herum wieder irgendwas passiert. Ich fühle mich in ständiger Alarmbereitschaft.

...Du fehlst mir so @:) ....

lKif#et$ecxh


dieser tag wird vorübergehn marie...hab mut. :)*

vor ein paar tagen am 18. hätte meine ma geburtstag gehabt und am 23. november ist ihr todestag...und auch wenn es mir an diesem tag sehr dreckig geht...er geht auch dahin...und bei ihr schon seit 23 jahren...und nie ist etwas passiert.

ich zünde mal eine kerze für deinen geliebten menschen an und schmeiß dir ein paar kraftsterne zu. :)- :)* :)* :)*

LK-M;a@rie


Danke lieber lifetch, für Deine so lieben Beitrag @:) :)* @:) ! Hat mich sehr gerührt.....

Nachste Woche ist es wieder für ein Jahr "geschafft". Ich bin gereizt, müde und innerlich so traurig...Aber ich kenne das ja schon von den letzten Jahren, dass ich im August dann wieder ein bisschen "aufblühe".

Denke gerade ständig an diese Tragödie in Norwegen. Nimmt mich aus verschiedenen Gründen zusätzlich sehr mit. Auch die Aussage des Vates dieses Massenmörders, dass er sich lieber hätte umbringen sollen......mir ist bewusst, dass dieser Mensch grade auch unsäglich leiden muss, dass er sowas vielleicht auch unter diesem Einfluss gesagt hat......aber ich ertappe mich dann bei dem Gedanken, dass ich "ihn" (meinen Bruder) sogar als Massenmörder lieber zurück hätte (dabei war er der liebste Mensch der Welt) als ihn auf dem Friedhof zu wissen. Vielleicht sind diese Gedanken auch schon gestört, sie lassen mich gerade nur nicht mehr los.

LZ-@Ma}rxie


" Ich bin nicht fortgegangen, bin nur versteckt im Nebenzimmer.

Ich bleibe immer ich, und du bleibst immer du.

Das, was wir füreinander waren, bleiben wir.

Rufe meinen Namen, der dir so vertraut ist,

sprich mit mir so liebevoll, wie du es immer getan hast.

Ändere nicht den Tonfall deiner Stimme, und sei nicht traurig.

Lächle so wie immer, lache über die kleinen Scherze,

die uns so erheiterten, wenn wir uns sahen.

Bete, lächle und denke an mich.

Mein Name soll dir immer vertraut bleiben.

Sprich ihn ohne Trauer in der Stimme,

denn das Lebe bewahrt seine volle Bedeutung,

die er für dich hatte.

Das Band lässt sich nicht sprengen.

Warum sollte ich nicht in deinen Gedanken sein,

nur weil du mich nicht mehr sehen kannst?

Ich warte auf dich in deiner Nähe, direkt hinter der nächsten Ecke."

(Henry Scott Holland)

Ich trage Dich - ich trage Dich in meinem Herzen....

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