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Mutter überfahren, sie starb, Fahrer will auch noch Geld

bYunteyr_schcm#etterlinxg


Das

Die TE schert sich ja auch nicht um die Gefühle des Autofahrers

finde ich übrigens nicht verwunderlich in dieser Situation...

@:) :)* :)- o:) :°_

s8ofia34U-39 ?ja5hre aalt


für die mama von morgensonne78 :)-

für morgensonne78 :°_

gerauNwolfx64


einige machen es sich hier sehr einfach..... also wenn mir jemand schuldhaft einen Schaden zufügt ( sei es Fussgänger, Radfahrer oder Autofahrer ) würde ich ihn auf jeden fall zur rechenschaft ziehen, auch wenn er dabei zu Tode gekommen sein sollte....Es kann um sehr viel Geld gehen...

Mir ist vor einigen Jahren mal auf der Autobahn ein Fuchs vors Auto gelaufen..... rund 3.000,- EUR

Schaden.... und der Fuchs wog max. 20 kg..... was ein Mesch da wohl für einen Schaden angerichtet hätte..... und wenn der Mensch dann Schuld hat müsste er dafür haften...

Z$oeyw21


@ grauwolf

Für mein Gefühl machst du es dir jetzt aber zu einfach...

Gesetz, Recht, Schuld, Konsequenz, Strafe...ok, aber der Mensch (zumindest einige) hat auch eine Moral.

Mir ginge es um den Menschen, den ich totgefahren habe und nicht um den Sachschaden, den er (doch eigentlich eher ich) unabsichtlich verursacht hat. Denn von Absicht kann ja wohl keine Rede sein.

Gewisse Sachen, finde ich, darf man einfach nicht bringen im Leben...dazu gehört, dass ich nicht Hinterbliebene verklage, mein Auto zu reparieren, weil ich damit deren Mutter totgefahren habe.

Geht einfach nicht..da müsste ich ne andere Lösung finden, um mein Auto wieder ganz zu kriegen, sofern man das überhaupt noch wollte....

sdofia3M4-39 ejahrme alt


ich weiß garnicht, ob ich es schaffen würde, mich je wieder in das gleiche auto reinzusetzten :-/

gOrauw#olf6x4


das sehe ich total anders.....wenn ein Radfahrer bei Rot eine Ampel überfährt und Dir ins Auto knallt und Du den Wagen benötigst um jeden Tag zur Arbeit zu kommen, aber leider kein geld hast ihn zu reparieren...... was machst Du dann ? Bringst dem radfahrer noch Blumen ?

Z@oey2x1


@ Grauwolf

Nein, natürlich nicht...aber hier ist ja ein Mensch ums Leben gekommen und da sieht dann alles gleich ganz anders aus...finde ich.

Dein Beispiel ist ja was völlig anderes...da würde ich auch gern den Schaden bezahlt bekommen.

g6ramuwolfx64


und wenn der radfahrer verstirbt..... dann verzichtest Du auf deine Ansprüche ?

hDeyerdxahl


Es tut mir sehr leid, was dir und deiner Mutter passiert ist.

@ all

Schadensersatz zu forden ist erstmal ja ganz normal und steht dem Autofahrer zu. Die Forderung zu stellen, wohlgemerkt. Ober dann damit durchkommt, hängt davon ab, ob und wie schuldhaft er gehandelt hat.

Angenommen Person A läuft blindlings über die Fahrbahn, und ich verletze /töte sie, beim nicht erfolgreichen Ausweichmanöver zerstöre ich meinen neuen BMW. Soll ich auf 40.000€ verzichten? Ich, der ich vorschriftsgemäß unterwegs war? Was ist daran unmoralisch (ich lehne Moral zwar a priori ab, möchte mich aber gern in eure Situation versetzten können) Darf der Tod (und die eventuellen Vorwürfe, die man sich trotz "Unschuld"macht, meine Einbußen aufwiegen, weil ich in dieser kausalkette ein Glied war. Wenn ich Pech hatte, wer hatte dann Glück? Die Gegenseite?

Zum Fall des Selbstmörders, sicherlich handelt es sie hierbei um den Nachlass des Jungen und NICHT um das Vermögen der Eltern.

g,raugwolfx64


heyerdahl :)^

wcisem[anx86


die große unbekannte ist und bleibt also die schuldfrage...

wars denn an nen zebrastreifen, ampel etc oder ist sie irgendwo über die straße?

Z5oey2x1


Im Falle, dass er verstirbt (und nur in dem Falle) würde ich verzichten.

Auch wenn es vielleicht nicht gerechtfertigt ist, würde ich mir wie ein skrupelloses Monster vorkommen.

Wie oft passieren schon Dinge wie diese...wie gesagt, ich würde dann im Falle nach ner anderen Lösung suchen (zu meinem Nachteil)...und ist nicht nur blabla...

g-rauwo5lf64


Zoey21 und wenn Deine wirtschaftliche Existens daran oder die Deiner familie... ürdest Du verzichten, das glaube ich Dir nicht !

Z,oeyx21


Gut, in real würde meine Existenz deshalb nicht wackeln, denn ich kann auch mit BVG zur Arbeit juckeln..das kann nicht jeder, schon klar.

Insofern muss ich mich mit dieser quälenden Frage nicht auseinandersetzen.

Mir geht es eher um das stereotype Bild vom jungen Geschäftsmann mit schickem 50.000€ BMW, der mit Anwalt auf die Hinterbliebenen losgeht.

Aber der von dir beschriebene Fall (dass die eigene Familie bei draufgeht) wäre für mich der einzige Grund, Schadenersatz zu fordern.

h=eyer|dahxl


@ Zoey21

Finde ich prinzipiell ja gut. (aber keine Norm, die man anderen vorschreiben soll) Hängt das ob auch davon ab, wie "reich" die Überfahrene war? Oder hat die Klageablassung rein "egoistische" Motive, Trauerarbeit für deine Seele, ein Ausgleichen will fast schreiben "Buße" für deine Tat? Oder ist es eine Mischung? Oder pures Mitleid?

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