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Geliebter Hund tot , endlose Vorwürfe & Trauer

LfegmIoxnt hat die Diskussion gestartet


Hallo Community,

Ich brauche euren Rat bezüglich meines vor 2 Jahren eingeschlärften Hundes, aufgrund schwerer Krankheiten.

Es läßt mich bis heute nicht los und ich mache mir schreckliche Vorwürfe ihn im Stich gelassen zu haben, weil ich wusste das er einen Arzt brauchte, nur keiner mit ihm Tierarzt wollte weil es immer nur hieß: "Geld&teuer" So ein Schwachsinn! Nur leider habe ich zu der Zeit mein Geld anderweitig für nichts ausgegeben und seit seinem Tod bereue ich es immer wieder. Ich bin absolut nicht der Typ der schnell oder allgemein weint, aber sobald ich an ihn denke könnt sofort wie ein Wasserfall. Es fällt mir sehr schwer an sein Grab zu gehen. Ich wurde ein paar mal beim weinen gesehen und wurde gefragt was los ist. Sagte aber das alles okay ist weil ich keine Lust auf Kommentare hatte wie "ach son blödsinn bla bla" , denn wie sehr er mir fehlt und es leid tut kann aus meiner Familie eh keiner verstehen!

Ich vermisse ihn so sehr, es tut so höllisch weh und es hört nicht auf!

Es ist jetzt nicht jeden Tag, aber sobald ich damit auf irgendeine Weise konfrontiert werde.

Also versuche ich dem Schmerz aus dem Weg zugehen, wobei ein schlechtes Gewissen habe das zu machen. Ich habe immer sovieles vor was ich für sein Grab machen will aber immer wieder verwerfe ich das aus Angst und Trauer. Es ist so ein innerliches Chaos!

Was soll ich machen, ich will irgendwo das es mir schlecht geht, aber andererseits ist es auch nicht gut weil es mich fertig macht. Ich wünschte nur er wäre wieder da, wenigstens für einen Tag das ich ihm sagen kann das er mir fehlt und es mir leid tut :°(

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Antworten
d7olo~roxus


hallo Lemont,

ich kann Dich verstehen. Vielleicht wäre Deinem Hund zu helfen gewesen und es hilft, ein Tier gehen zu lassen wenn man weiss, es ist aus medizinischer Sicht alles versucht worden. Allerdings lässt sich der Tod nicht rückgängig machen. Versuche doch, Deinen Fehler anderweitig gut zu machen. Geh mit Hunden des Tierheims Gassi, engagiere Dich! So kriegt ein vormals sinnloser Tod doch wieder Sinn! Und Fehler macht jeder mal. Deiner war folgenschwer, klar. Wichtig ist doch, dass Du es heute erkennst und anders machen würdest! Ich wünsche Dir alles Gute!! :)* :)*

FjelAim&axus


Hallo Lemont!

Ich habe meinen Hund vor 6 Jahren einschläfern lasen müssen und auch ich muss heute in manchen Situationen noch Weinen wenn ich an Sie denke. Mir hat es ein klein wenig geholfen das die Tierärztin

gesagt hat Kim hat Schmerzen gehabt und es uns aber nicht gezeigt ich wollte nie das der Hund leiden muss und so war es eine Erlösung für den Hund. Während ich das hier schreibe kommen mir auch gerade wieder die Tränen. Aber mein Hund es war ein Labrador war auch schon 16 einhalb als wir sie gehen lassen musste. Die tierärztin hat damals noch gesagt das ist ein schönes Alter für so einen großen Hund.

Mdjin/na


superschöner Beitrag von dolorous :)^

dem kann ich nur zustimmen!

TlunVgus{ka


Hallo Lemont, :-)

du schreibst, dein Hund hatte schwere Krankheiten und es ging ihm offensichtlich nicht gut und du hast dich damals entschieden ihn einschläfern zu lassen.

Schwere Krankheiten sind nicht immer behandelbar, man kann Leiden bestenfalls abmildern, aber irgendwann stirbt das Tier doch. Und es ist richtig, dass kann sehr teuer sein, gerade wenn es chronische Krankheiten sind.

So etwas wie den Tod gibt es nicht, sondern nur ein Leben, auf einer anderen Ebene.

Ich finde es auch nicht schön, wenn Menschen unendlich leiden müssen und sie vollkommen hilflos sind und an Apparate angeschlossen sind. Von Leben ist da keine Spur mehr.

HOasenr2exich


Hallo Lemont,

auch ich kann Dich gut verstehen und nachvollziehen, was Du empfindest! - Auch dass Du unter der verständnislosen Reaktion Deiner Familie leidest! :)_ :°_ - Auch ich möchte dolorous zustimmen - Du kannst es indirekt wieder gut machen, in dem Du Dich für andere Tiere engagierst, aber auch das Andenken Deines geliebten Hundes, indem Du sein Grab hübsch bepflanzt - und falls Du befürchtest, Du könntest von Teilen Deiner Familie deshalb missverstanden werden, kannst Du dies auch auf andere Weise machen - indem Du die Erinnerungen an Eure gemeinsame Zeit aufschreibst und ihm dadurch eine Art Denkmal setzt. - Versuch, Deiner Trauer Ausdruck zu verlleihen, verschließ sie nicht in Dir, lass sie raus, das befreit!

Ich wünsch Dir viel Kaft! :)* :)* :)- :)- :)* :)*

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