» »

Was soll ich nur mache? Absolut ratlos

e5de]rfraxu hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich lese hier schon sehr lange mit. Ich hätte öfter schon mal schreiben können, aber bis jetzt habe ich mir immer mal selber helfen können. Nur jetzt bin ch absolut ratlos.

Es geht um meinen besten Freund.

Ich habe ihn vor vielen Jahren kennengelernt. Er kam in mein Leben und war einfach "DA". Als ich geheiratet hatte, war er da. Als ich schwanger wurde, war er auch da. Er war immer da für mich und meinen Mann. Wenn es bei mir und meinem Mann zum Streit kam, war er es, der mir auch mal sagte wenn ich im Unrecht war. Er hat so eine Art an sich, bei dem man eben nie böse sein kann.

Mein Freund (Jens) hat immer ein großes Geheimniss aus seinem Beruf gemacht. Es hieß immer, er arbeitet im Gesundheitswesen. Mehr wollte er nie sagen.

Mir wars recht und wunderte mich nur am und an über seine Fragen oder besser, über seine Kommentare wenn mir etwas weh tat.

Ich bekam dann vor 9 Jahren eine gesunde Tochter. Er kam zwei Tage nach der Geburt und war auch da einfach nur "DA".

Als ich daheim dann die Heulphase hatte, war er es der mir die Kleine abnahm und mich heulen lies.

Kurzum: Wäre ich nicht so glücklich und verliebt mit meinem Mann gewesen, er wäre mein Traumtyp gewesen.

Dann war meine Tochter 4 Jahre alt. Ich wurde wieder schwanger und es kam alles anders als ich es wollte. Jens war immer sehr interessiert an dem ungeborenen Kind und gab ab und an Ratschläge. Er drängte damals auch, einen anderen Arzt aufzusuchen. Ich fühlte mich bei meinem Frauenarzt damals nicht so wohl und weil es eh auch Probleme mit dem Kind gab, mußte ich handeln.

So kam es dann, daß ich bei meiner Hebamme nach einem anderen Arzt frage und sie mir einen empfohlen hatte.

Ich fuhr dann gute 80 Kilometer zu den anderen Arzt. Er war (und ist es noch) auf solche Problemschwangerschaften spez.

Auf jeden Fall bekam ich damals komischerweise am selben Tag einen Termin am Abend und ich fuhr dort hin.

Ich kam zum Arzt rein, und was seh ich da? Jens im Arztkittel.

Er war also Frauenarzt. Ein sehr bekannter noch dazu. Ich mußte ihm dann eben nicht viel erklären weil ich mich erst eine Nacht vorher bei ihm ausgeheult hatte. Er hat sich schon gedacht das meine Hebamme mich zu ihm schickt, deshalb bekam ich dann schnell einen Termin.

Es wurden verschiedene Test´s gemacht und auch untersucht. Nach zwei Wochen (da war ich in der 34. Woche) fand man heraus, das mein Kind wohl nie lebensfähig sein wird.

Ich geh da nun auch nicht weiter daraus ein.

Jens lies mir mein Kind noch übers Wochenende. Ich konnte mich verabschieden. Mein Mann wurde mit der ganzen Situation nicht fertig und floh sich in die Arbeit. Ich saß dann daheim, lag Jens in den Armen und heulte mir alles raus.

Am Montag morgen mußte ich dann mein Kind zur Welt bringen. Da war es dann schon tot. Es wurde eingeleitet. Jens war immer in Reichweite. Er saß neben meinem Bett, veratmetet mit mir meine Wehen und stärkte mich für die nächste Wehe. Er wechselte sich mit meinem Mann ab.

Als dann nach fast 9 Stunden die Geburt näher kam, war er weg. Ich bekam mein Kind.

Jens stand vor der Tür. Wir hofften nach der Geburt alle auf den "ersten Schrei" aber es blieb still.

Am Abend habe ich mich selbst entlassen. JEns war dagegen und wollte mich nicht gehen lassen. Mir war alles egal. Mein Kind war tot und ich wollte auch nicht mehr weiter leben.

Meine große Tochter schickte ich zu meiner Mutter, meinen Mann habe ich vor die Tür gesetzt und ich saß heulend in meiner leeren Wohnung. Und Jens saß vor meiner Wohnungstür und wir heulten beide.

Mein Mann zog sich zurück, mein Kind sah ich Stundenweise bei meiner Mutter weil ich mich nicht fähig fühlte mich um sie zu kümmern. Und Jens kam täglich um mich aufzubauen.

Er war es, der mich in die Dusche schickte.

Er war es, der für mich kochte.

Er war es, der mit meinem Mann ein Bier trinken ging und ihm über mich auf dem laufenden hielt.

Er war es, der seine Praxis für 2 Wochen dicht machte um sich um mich zu kümmern.

Wie gesagt, er war einfach nur da.

3 Wochen nach der Geburt schrie er mich an. Er erinnerte mich, daß jetzt gerade meine Tochter bei der Oma sitzt und eine Mutter braucht.

Es kam dann so, daß ich langsam aber bestimmt in meine Mutterrolle zurückfand.

Jetzt war es so, daß Jens endlich seine Herzdame gefunden hat. Er war lange allein. Er hat sich lange Vorwürfe gemacht weil er unserem Sohn nicht helfen konnte. Aber nach nem Jahr hat er eine Frau gefunden, die ich auch für "gut genug" empfand. Sie zogen ziemlich schnell zusammen und waren glücklich.

Letztes Jahr haben sie geheiratet. Die beiden passen wirklich gut zusammen.

Ende des letzten Jahres fiel mir auf, daß seine Frau anders wurde. ICh hab dann öfter nachgefragt ob es denn sein kann, daß da Nachwuchs kommt. Lange wurde es abgestritten. Um Weihnachten rum war es dann nicht mehr zu übersehen und es hieß, Ende Mai sollte es kommen.

Sie wollten es aus Rücksicht nicht gleich erzählen. Mich schmerzt der Verlust meines Sohnes immer noch, und ich wollte danach nie wieder schwanger werden.

So wie es Momentan aussieht, könnte ich eh nicht mehr schwanger werden.

Auf jeden Fall wurde ich Mitte Mai von der Frau von Jens angerufen. Ob ich sie in die Klinik fahren kann. Sie hätte Wehen und Jens wäre nicht erreichbar weil er selber in der Klinik am operieren wäre.

Ich hab sie dann gefahren. Als sie dann im Kreissaal war, suchte ich Jens. Nach ner Weile habe ich ihn dann mit der Hilfe einiger netten Schwestern auch gefunden.

Wir sind dann zu seiner Frau und er sagte noch, er würde nun seinen Sohn zur Welt bringen. Wozu sei er auch Frauenarzt usw.

Diesmal stand ich vor der Tür und weinte.

Nach ein paar Stunden kam der Sohn auch zur Welt. Allerdings war sein Besuch nur kurz. Er verstarb weniger Minuten nach der Geburt.

Wie sich später herausstellte, fehlte ihm die Luftröhre. In der Schwangerschaft fiel nie was auf.

Das war alles Mitte Mai.

Mittlerweile haben sich die beiden getrennt. Er wohnt hier bei mir um die Ecke, sie ist zu ihrer Freundin nach Hamburg. Telefonisch nicht erreichbar.

Ich war letzte Woche bei ihm. Seine Wohnung sieht aus wie Sau, er sieht nicht besser aus. Und wenn ich nach den Flaschen gehe, ist er wohl auch "dauerblau".

Ich hab nichts gesagt, hab ihn duschen geschickt, hab ihm was gekocht, hab die Wohnunge aufgeräumt und die Wäsche zum waschen mitgenommen. In der Praxis hat er sich vertretten lassen. Das Grab wurde bis jetzt nur von mir besucht und bepflanzt.

Nur, WIE GEHT ES WEITER?

ICh hatte damals ja noch meine Tochter und mußte mich auch irgendwann um sie kümmern. Er hat nichts mehr. Seine Frau wird wohl auch so schnell nicht mehr zurück kommen. Sie will ihn vorerst nicht sehen.

Ich fühle mich nun in der Pflicht aber mehr als "DA-SEIN" kann ich nicht.

Langsam muß er doch auch mal wieder anfangen zu leben.

Ich kann ihn nur jetzt besser verstehen.

Als ich damals meinen Sohn zur Welt brachte, stand er vor der Tür und mußte abwarten. Normalerweise ist bei einer Geburt ja immer ein Arzt dabei. Aber er konnte es damals nicht und wollte uns den Moment für uns lassen. Und dieses Mal wollte ich den Moment nur für sie lassen. Und dann passiert sowas. Er fühlt sich schon wieder schuldig und ich kann nichts tun.

Sorry für den langen Beitrag aber ich muß meine Worte bei irgendwem abladen sonst geh ich noch daran kaputt.

Antworten
ftall&ing Nst|axr


WOW...erstmal :)* :)* :)* :)* :)* :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :)- :)- :)- :)- :°_

Das ist ja eine wirklich schlimme Geschichte und hat mich auch sehr berührt...Das ist einerseits sooooooooooo schön zu lesen, dass du einen so tollen Freund hast, andererseits ist es soooo schwer zu lesen, was ihr beide schon miteinander durchgemacht habt und wie toll ihr füreinander da seit.

Ich weiß jetzt auch nicht genau, was ich dir raten kann. Sei weiter für ihn DA. Geh weiter zu ihm, sag ihm, dass er duschen soll, lass ihm Zeit zu trauern, aber versuch ihm auch irgendwann hochzuhelfen. Er darf jetzt nicht dem Alkohol verfallen. Und dann völlig in ein Loch....

Er hat nichts mehr

er hat doch euch. Er hat Freunde. Ja, es ist vielleicht nicht die gleiche Verpflichtung wie eine Tochter, aber sein Leben ist doch weiterhin lebenswert. Er hat eine Praxis, die er sich mühsam aufgebaut hat.

Es ist für mich eine unvorstellbare Situation (bin selbst Mutter einer 2 jährigen Tochter) und ich kann mich da nicht reinversetzen, aber er scheint für mich ein so starker Mensch zu sein, dass dieser Verlust ihn nicht kaputt machen kann/darf. Mit deiner Hilfe wird er das schaffen :)* :)* :)* sei weiterhin für ihn da...

Man, ich würd dich so gern in den Arm nehmen...das ist eine so schreckliche "Geschichte"...

Ich wünsche euch beiden sehr viel Kraft :)* :)* :)* :)*

R.onal)d 6x0


Diese Geschichte berührt mich ebenfalls sehr ....

Sei enfach für ihn da!

e-de\rfrau


Ich war die letzten Tage immer bei ihm. Erst wurde ich nur begrüßt und dann ignoriert. Mittlerweile spricht er schon ein wenig mit mir. Aber eben nur immer um belanglose Dinge. Ich habe ihm angeboten mit ihm zum Grab zu gehen. Er hat es wohl gehört, ist aber nicht darauf eingegangen. Er hat ein blaues Auge. Er sagte, er ist an den Tisch gefallen. Wunder wäre es keines. Er "duftet" wie eine ganze Kneipe. Heute war mein Mann bei ihm. Er hat ihm auch mal die Meinung gesagt, aber ich denke man kann ihn noch nicht erreichen. Ich habe den Verdacht, daß es länger dauert. Ich hatte schon gedacht seine Frau anzurufen und mit ihr zu reden. Vielleicht wäre es für beide gut wenn sie sich treffen würden. Die Sache gemeinsam aufzuarbeiten. Allein wird er es nicht packen.

Der Vertrettungsarzt ist noch eine Woche in seiner Praxis. Dann ist der auch weg. Aber in dem Zustand kann Jens nicht den ganzen Tag in fröhliche Augen sehen, die gerade ihr eigenes Baby auf den Ultraschall ansehen können. Das geht doch nicht.

Klar hat er noch uns. Aber was sind wir schon? Wir sind nur Freunde. Wir ersetzen keine Familie. Er ist nun allein. Frau weg, Kind gestorben und seine Eltern weit weg. ICh kann ihn eben gut verstehen wie es ihm geht. Eben weil ich selber in der Lage war. Als ich da vor der Tür stand und den kleinen Zwerg ganz kurz hörte, da dachte ich, es wird alles gut. Aber das was danach kam, war alles so bekannt. So nah und hat mich auch wieder um Jahre hinter geworfen. Aber es hilft ja nichts. Das mit unserem Sohn ist nun so lange her. Aber für Jens ist es JETZT und er konnte sich nicht vorher verabschieden.

pthiDl0&meWnxa


Ich kam zum Arzt rein, und was seh ich da? Jens im Arztkittel.

Das verstehe ich nicht, du wusstest nicht, wie dein Freund heisst? Man hat dir doch den Namen des Arztes gesagt, wie konntest du da überrascht sein, dass er im Arztkittel vor dir saß? ":/

Langsam muß er doch auch mal wieder anfangen zu leben.

Das dauert einfach. Lass ihm Zeit, er hat auch nicht gefragt wie lange, sondern war einfach da. @:)

ziaQn+zkir


und den kleinen Zwerg ganz kurz hörte,

Du hast ihn schreien gehört? Einen Säugling ohne Luftröhre? ":/

Und ein jahrelanger guter Freund, dessen Beruf und dessen Nachnamen du nicht kennst? ":/

:- :-/

sbchnecqke198x5


Ich find das auch komisch, dass man einerseits so dick befreundet ist, andererseits aber den Beruf des Freundes nicht kennt. Und warum konnte er das nicht vor dem Termin sagen? ":/

eIderfxrau


Der Nachname von Jens ist sehr geläufig. Von daher ist das ja kein Wunder. Allein mit meinem Nachnamen gibt es 4 Familien in dem Ort in dem ich aufgewachsen bin. Und mein Name ist nicht so typisch für Bayern. Wir sind auch nicht miteinander verwand.

Und ich hab nie gesagt das ich seinen Nachnahmen nicht kannte. Klar kannte ich den vorher schon.

Und ja, man hört ein Kind welches gerade auf die Welt kommt. Solang es an der Nabelschnur hängt wird es ja von der Mutter versorgt. Sonst würde eine Schwangerschaft ja nicht möglich sein.

Ganz wenige wissen von seinem Beruf.

Grund war wohl immer, daß die Jungs damals blöd geredet hatten. So von wegen "der hat es nötig ständig seine Finger in die weiber zu stecken usw." Deshalb hieß es immer, er ist im gesundheitswesen und das war gut so. Für mich war das nie groß ein Thema.

Ich habe Jens erst ein halbes Jahr vor meiner Hochzeit kennengelernt. Er ist ein Freund meines Mannes. Also er war damals in der selben Clique und er war nie so oft bei Treffen usw dabei. Er hatte immer wenig Zeit. Aber man kannte sich eben und traf sich ab und an.

p(hgil0.menxa


Und ja, man hört ein Kind welches gerade auf die Welt kommt. Solang es an der Nabelschnur hängt wird es ja von der Mutter versorgt. Sonst würde eine Schwangerschaft ja nicht möglich sein.

Entschuldige, wenn ich dir damit auf den Schlips trete, aber ein Kind ohne Luftröhre kann nicht schreien, auch wenn es von der Nabelschnur der Mutter versorgt wird.

Wenn man davon ausgeht, dass der Kreislauf der Mutter das Kind versorgt, kann ja keine Luft aus der Lunge gegen den Kehlkopf drücken, wenn die Luftröhre fehlt.

Einatmen wird auch schwierig, weil die Lunge sich ja gar nicht wirklich entfalten kann.

Der Nachname von Jens ist sehr geläufig. Von daher ist das ja kein Wunder.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber selbst wenn der Nachname sehr häufig ist, wäre es doch ein komischer Zufall, der stutzig machen könnte.

Ich würde gerne an deiner Geschichte Anteil nehmen, aber die Einzelheiten scheinen mir so unrealistisch und eher wie aus einem Schicksalsroman. @:)

z/anzixr


Ich habe ihn vor vielen Jahren kennengelernt. Er kam in mein Leben und war einfach "DA".

Ich habe Jens erst ein halbes Jahr vor meiner Hochzeit kennengelernt. Er ist ein Freund meines Mannes. Also er war damals in der selben Clique und er war nie so oft bei Treffen usw dabei. Er hatte immer wenig Zeit. Aber man kannte sich eben und traf sich ab und an.

Es geht um meinen besten Freund.

Sorry, aber irgendwie scheint mir die ganze Angelegenheit doch ziemlich unrund dargestellt zu sein :)z ":/

cdach(ettxe


Bei allem Respekt, aber das klingt wie der Stoff, aus dem Romane sind. ":/ ???

z?a;nz#ir


Das Ende wäre dann aber nicht so schön. Eigentlich müsste sich beide von ihren derzeitigen Partnern scheiden lassen. Sie bringt den FA weg vom Suff, beide heiraten und bekommen einen gesunden Jungen.

:)z

zPan>zir


Ach, und der Anfang könnte derart gestaltet sein: Sie besucht eine Freundin, die gerade eine Fehlgeburt hatte, im KH. ER, also Jens – der Frauenarzt des Hauses (wo er natürlich die Armen umsonst behandelt) mit eigener Praxis außerhalb, lauscht ihren tröstenden Worten am Krankenbett der Freundin und ist ganz ergriffen. Als SIE nach dem Krankenhaus wieder heim will, regnet es in Strömen. SIE geht pitschnass, das Blondhaar im Gesicht klebend, fort, bricht aber von der schweren Last des Trostspendens vor Trauer und Mitgefühl mit der Freundin zusammen. Da kommt ER, single und Sohn aus gutem Hause, mit seinem sportlichen Geländewagen vorbei und bringt sie, bereits heimlich liebend, heim in ihre bescheidene Wohnung, die sie, arm aber sauber wie sie ist, mit viel liebe in ein kleines gemütliches Nest verwandelt hat.

Okay so?

p(hilhip10


ich find auch,da paßt einiges nicht ganz zusammen bei dieser Geschichte. :-/ ":/ Ob uns da jemand für dumm verkaufen will? :=o

e%derfr@au


Ich finde es sehr unpassend und unsensibel was hier abgeht.

Ich habe nie behauptet das ich den nachnamen von jens nicht kannte als ich zum arzt fuhr.

Schaut mal wie viele Maier, Müllers und Schmits es hier in Bayern gibt. Da ist es keine Seltenheit wenn man zwei Menschen mit dem selben Namen kennt.

Als ich da einen Termin bei dem Arzt machte, wußte ich ja nur das es ein "DR. MÜLLER" ist. Und nicht das es ein Jens Müller ist. Was ist daran komisch oder verdächtig?

Ich habe Jens Weihnachten 2001 auf einer kleinen Weihnachtsfeier kennengelernt. Im Sommer 2002 habe ich meinen Mann geheiratet. Und bei der Hochzeit war Jens natürlich dabei und hatte dort auch seinen Spaß.

Was ist da unrund?

WIr wohnten damals schon nicht mehr so nahe bei dem Freundeskreis meines Mannes. Uns trennten ca 30 Kilometer. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel, aber um sich Abends spontan nach der Arbeit zu treffen war es dann doch weit. Zumal wir beide damals voll berufstätig waren. In den Flitterwochen wurde ich dann mit meiner Tochter schwanger. DA KANNTE ICH JENS DANN EIN HALBES JAHR und der Kontakt wurde stärker weil ich nach dem 3. Monat ein Beschäftigungsverbot erhalten hatte, und wir uns deshalb auch öfter mit den Freundeskreis meines Mannes getroffen hatten.

Du hast ihn schreien gehört? Einen Säugling ohne Luftröhre?

Und ein jahrelanger guter Freund, dessen Beruf und dessen Nachnamen du nicht kennst?

Wo habe ich geschrieben das ich den Kleinen schreien gehört habe? Zeig mir die Zeile!

Ich habe geshrieben das ich es gehört habe, mehr nicht. Wenn ein Kind ganz geboren ist, dann hört man das schon an der Reaktion der Mutter/Eltern. Und da ich ja vor der Tür stand, bekam man eben mit, wann das Kind da ist.

Und das ich den Nachnamen kannte, habe ich nun auch breit und lang erklärt. Ich hatte nie gesagt, daß ich den Namen nicht wußte. Das einzige was man mir vorwerfen kann, ist eben, daß ich nur wußte das er im Gesundheitswesen arbeitet. Aber bis zu meiner ersten Schwangerschaft war der Kontakt nicht sooo groß. Wie gesagt, da kannten wir uns noch nicht so gut. MITTLERWEILE ist es ein sehr guter Freund geworden.

Mir ist das nun egal. Es bestättigt sich mal wieder, das man im Internet immer weniger Taktgefühl hat. Es ist hier schon leicht auf den Gefühlen anderer herumzutrampeln.

Schließlich geht es hier darum, wie ich Jens helfen kann. Und nicht um die ganzen Einzelheiten der Geburt und der Namensfindung eines Kumpels. Ich wollte das hier garnicht so breit tretten und habe es nur zur Erklärung aufgeschrieben.

Aber hier macht man ja gleich aus allem ein Spektakel und nun habt ihr wieder jemanden gefunden auf den man herumtrampeln kann. Hättet ihr alle mal richtig gelesen und nicht nur spekuliert was warum und wieso, dann hättet ihr es auch verstanden.

Schon komisch das sich die erste Antwort auf meinen ersten Beitrag 5 Tage lang hinzieht und dann kommen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Machts Spaß oder?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH