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Ich war auf der anderen Seite

evknarxf


Interessanter Faden :)^

Jedoch meine ich zu denken, dass uns unser Gehirn bei Nahtoderfahrungen einen Streich spielt um das Ganze Martyrium ertragen zu können (SChmerzen etc.). So berichtete zumindest die Wissenschaft der Gehirnforschung – leider. :-/

Dass das Hirn in der Lage ist uns Streiche zu spielen, ist unstreitbar.

S{upeBrkr>öte


Schmerzen, das Leben ist voll damit und man bekommt keine NTE um es erträglicher zu machen sondern Opiate oder Morphin. Nicht bei jedem Sauerstoffmangel stellt sich das Hirn auf NTE ein.

Tatsache ist das es weder Beweise dafür noch richtige stichhaltige Beweise dagegen gibt. Was heute geschrieben steht kann morgen schon wieder out sein.

Ich wüßte wirklich nicht warum mein Hirn mir unbedingt mein Leid erträglicher machen muß wenn ich unbewußt bin als wenn ich wach und voller schmerz bin ???

Der Sinn erschließt sich mir nicht.

tCrübfTiHsch


Ich frage mich aber ernsthaft welche Erklärung es dafür gibt dass ein Mensch sich von außen betrachtet. Wie soll das funktionieren dass man sich selber von oben irgendwo liegen sieht? Was für einen Sinn macht das? Was passiert wissenschaftlich gesehen wenn Leute hellsichtig sind und was haben Wissenschaftler für Erklärungen für das warum?

Toroiklxus


@ gp56

du scheinst dich mit dem Thema intensiver befasst zu haben. Gibt es einen Grund dafür?

Nur ein allgemeines Interesse an philosophischen und psychologischen Fragen, plus einige wenige spontane oder drogeninduzierte "mystische" Erfahrungen in jungen Jahren. (Nein, ich bin kein psychedelischer Hippie, der alle Wunderkräuter der Wlt durchprobiert hat, ganz im Gegenteil, ich war da immer sehr, sehr moderat).

GuoldoenWint9er


Jedoch meine ich zu denken, dass uns unser Gehirn bei Nahtoderfahrungen einen Streich spielt um das Ganze Martyrium ertragen zu können (SChmerzen etc.). So berichtete zumindest die Wissenschaft der Gehirnforschung – leider. :-/

Warum hat mein Hirn dann während meines Ersticken Martyriums keien Botenstoffe ausgesendet? Warum wird das erst dann ausgesendet, wenn man Ohnmächtig geworden ist und nicht während des Sterbeprozesses selbst? Ich hätte das bei meinem Ersticken gut gebrauchen können. Ich musste leider alles ganz klar und deutlich mitbekommen. Das war grausam.... :°(

T;rovi`lus


@ Superkröte

Ich wüßte wirklich nicht warum mein Hirn mir unbedingt mein Leid erträglicher machen muß wenn ich unbewußt bin als wenn ich wach und voller schmerz bin ???

Der Sinn erschließt sich mir nicht.

Normale Schmerzen dienen ja als Warnsignal, darum wäre es kontraproduktiv, sie erträglicher zu machen. Man würde sie dann nicht ernst nehmen, die Ursache nicht vermeiden oder bekämpfen.

Manche Schmerzen, z. B. bei schwerer körperlicher Anstrengung (Marathon, Bergsteigen u. ä.), sogar beim Sex, werden allerdings sehr wohl durch Endorphine gemildert. Sonst würde das alles nur halb soviel Spaß machen.

Dass es bei NTE ums Erträglichermachen geht, glaube ich auch nicht. Ich denke, dass sind einfach chaotische Prozesse, die zufällig einen positiv empfunden Nebeneffekt haben können (aber nicht müssen; negative NTE gibt es ja auch). Einen evolutionären Sinn braucht man in NTE ohnehin nicht zu suchen. Wie das Sterben abläuft, ist evolutionär völlig irrelevant.

SBusperkjxte


Troilus

Nun, manche sterben schmerzhaft, das ist kein Warnsignal mehr, da ist Hopfen und Malz verloren und Endorphine nützen da auch nichts. Also wenn das Hirn einem etwas vorgaukeln will warum dann nicht schon bitte wenn man an diesem punkt kommt, das frage ich mich halt ;-D .

Da werde ich wohl nie eine befriedigende Anwort drauf bekommen, ich weiß, da muß ich schon abwarten, hab noch Zeit (hoffe ich) es herauszufinden.

Sag euch dann bescheid, ach ne, geht ja nicht ]:D , oder doch... :=o

Wer weiß... :)D

TJroilqu;s


@ trübfisch

Ich frage mich aber ernsthaft welche Erklärung es dafür gibt dass ein Mensch sich von außen betrachtet. Wie soll das funktionieren dass man sich selber von oben irgendwo liegen sieht?

Darüber gibt es schon sehr plausible Vorstellungen. Die lassen sich aber leider nicht in ein paar Zeilen zusammenfassen. Grob gesagt könnte man von Kurzschlüssen zwischen den Apparaten der Wahrnehmung, der Erinnerung und der Verabreitung sprechen. Wenn es dich wirklich interessiert, musst du dich einfach mal durch ein paar Bücher und Artikel quälen, die das Thema wissenschaftlich angehen.

Was für einen Sinn macht das?

Wohl gar keinen. Es ist das Flimmern auf dem Bildschirm beim Crash des Rechners. :-(

Tproilxus


Also wenn das Hirn einem etwas vorgaukeln will

Will es vermutlich nicht. Es funktioniert einfach nicht mehr richtig, beim einen so, beim anderen so.

SKkaxt


phoebe, würde auch gerne deine Geschichte lesen :)D

S$upUerk"rxöte


Troilus

Glaub ich nicht, ich glaub sogar es funktioniert besser, nur in unserem Körper sind wir eingeschränkt. Ich könnte jetzt erklären warum ich der auffassung bin und alles niederschreiben, aber das nützt ja niemanden was. Und mal ehrlich, ich verstehs vollkommen wenn an das alles nicht glaubt.

Ich hatte diese Auffassung schon als Kind, als sehr kleines Kind und die Erwachsenen fanden mich wohl recht spucky, erst viele Jahre später erzählte mir meine Mutter vieles von dem was ich wiedergegeben habe.

Naja, vielleicht funktioniert mein Hirn auch nicht richtig, wer weiß ;-) :-/ |-o .

TNr,oilFus


Ich könnte jetzt erklären warum ich der auffassung bin und alles niederschreiben, aber das nützt ja niemanden was.

Aber interessant könnte es trotzdem sein.

Und mal ehrlich, ich verstehs vollkommen wenn an das alles nicht glaubt.

An die Erfahrungen glaube ich ja. Ich halte niemanden für einen Scharlatan oder Spinner, der so etwas berichtet. Nur meine Interpretation finde ich plausibler (sonst hätte ich ja eine andere :-D ).

M`olliMenchexn


@ trübfisch

Interessanter Artikel.

Ich persönlich glaube, dass alles auf irgendeine Weise mit allem zusammenhängt, sogar alle Menschen miteinander, überhaupt alle Lebewesen, und wenn man sich so "von oben" sieht, übernimmt man vorübergehend so eine Art übergeordnete Wahrnehmung, die eben nicht mehr nur aus der eigenen Perspektive ist, und taucht in dieses "Gesamte" ein. So in der Art. (Ich kann mich da schwer ausdrücken…)

Auch Phänomene wie Hellsehen und Telepathie sind vielleicht solche Augenblicke.

Hier im irdischen Leben sind wir allesamt, glaube ich, in eben diesen irdischen und aus persönlichen Erfahrungen bestehenden Eindrücken gefangen, in irgendwelchen Sorgen und Ängsten und eigenen Bewertungen der Dinge, so dass sich dieses Tor zum "Gesamten" nie öffnet oder wir merken es, wenn, nicht. In Augenblicken, wo das irdische Denken mal kurz ausgeschaltet ist, gibt es dann mal eine kurze Chance, einen Einblick.

Ich stelle beispielsweise immer wieder fest, dass ich wirklich ich bin und sozusagen ungefiltert als ich handele in Situationen, in denen keine Zeit zum Nachdenken ist. Das ist zwar nichts Schönes, aber eine Situation, die einen Schock auslösen kann, kann so etwas sein. Überhaupt Überraschendes. Erstaunendes. Zu schnellem Handeln zwingendes. Da ist keine Zeit zum Gutfinden oder Dooffinden oder überhaupt bewerten, da ist das, was ist, einfach. Und das fühlt sich zumindest für mich ziemlich speziell an und wie eine ganz andere Art der Wahrnehmung.

Ich kann das nicht so gut beschreiben. Und mit dem Tod zu tun hat das irgendwie auch nicht richtig… Aber daran sehe ich, dass es so unterschiedliche Wahrnehmungsarten schon allein im Leben gibt, warum soll es nicht noch soundosviele Unterarten außerhalb des Lebens bzw. kurz vor dem Tod geben?

@ GoldenWinter

Was Dir passiert ist, ist wirklich schrecklich. :°_

Vielleicht war Dein Körper einfach noch im "ich will und muss überleben"-Modus und hatte sich noch nicht aufgegeben, deshalb musstest Du das alles so erleben.

Mbon`stxi


was zählt ist das, was man spürt.

Für mich gilt dieser Satz unbedingt.

Vor neun Jahren (damals war ich 48 Jahre alt) lag ich im Sterben. Ich weiß noch, dass ich unter riesiger Kraftaufwendung die Fotos meiner Lieben vom Nachttisch genommen hatte, um mich von allen zu verabschieden und die Bilder anschließend in der Schublade zu verstauen. Ich wunderte mich noch darüber, dass keinerlei Verzweiflung aufkam. Ich hatte ganz undramatisch mit allem abgeschlossen. Ich empfand auch keinerlei Schmerzen mehr (ich hatte gerade die 2. große Darm-OP innerhalb einer Woche, aufgeschlitzt vom Brust- bis zum Schambein und eine schwere Bauchfellentzündung mit eigentlich rasenden Schmerzen), ich war einfach nur unendlich müde und wollte einschlafen. Die Pflegekräfte um mich herum interessierten mich nicht mehr, im Gegenteil, sie nervten. Sodann legte ich mich bequem hin und war sicher, dass ich nach dem Einschlafen nicht mehr aufwache.

Nun, ich wachte wieder auf. Mein Gefühl dabei war indifferent: einerseits erfreut, gleich danach meinen Mann zu sehen, andererseits aber auch enttäuscht, weil ich noch nicht gehen durfte. Es war seltsam und ist nicht wirklich zu beschreiben.

Seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem Sterben, das für mich wie unsere Geburt zu unserem Leben gehört. Allerdings fülle ich mein irdisches Leben seitdem mit anderen Inhalten aus und nehme viel mehr wahr als früher.

Dass dieser interessante Faden (mal wieder) mit etlichen zynischen Bemerkungen gespickt ist, macht mich traurig. Damit bin ich wieder beim Eingangssatz, der für mich tatsächlich alles auf den Punkt bringt. Mir ist es vollkommen wurscht, was die Wissenschaft dazu sagt. Ich bin selbst Naturwissenschaftlerin und weiß, dass unsere Kenntnisse dort aufhören, wo die den Menschen zur Orientierung gegebenen Sinne überschritten werden. Viele Menschen sind aber gewollt oder ungewollt in der Lage, diese zumindest kurzfristig zu überschreiten. Wer dies nicht glaubt, möge es doch einfach dabei belassen.

Dazu ein ganz banales Erlebnis aus dem Jahr 1979 auf der Fahrt im Grayhound von North Dakota nach Westen. Als die Rocky Mountains immer näher kamen, sagte ich plötzlich aufgeregt zu meinem Mann: Gleich hinter den ersten Bergen werden wir links in einen kleinen Ort abbiegen. Es gibt dort nur eine Straße, die im Kreis verläuft. Dort wird der Bus anhalten. Es gibt dort auch ein grasgrünes Holzhaus auf einem kleinen Hügel.

Genauso war es dann auch. Ungefähr 20 min. später bog der Bus nach links in jenen kleinen Ort ab. Die Bushaltestelle war fast am Ende des Kreises. Ständig hielt ich Ausschau nach dem grünen Haus, das ich gesehen hatte. Ich sah es erst bei der Ausfahrt auf der rechten Straßenseite, versteckt hinter mächtigen Laubbäumen auf einem kleinen Hügel. Es war das einzige grüne Haus weit und breit und wirkte recht verwahrlost. Ich erkannte es aber sofort. Was es mit mir zu tun hat und warum es mir bekannt war, weiß ich nicht.

Natürlich: Für die Wissenschaftsgläubigen war das wahrscheinlich eine Fata Morgana oder sowas, für mich nicht. Ich war nie zuvor in jener Gegend. Also kann es auch keine Erinnerungen geben. Der kleine Ort dürfte auch so unwichtig sein, dass er in den Medien nicht vorgestellt wird, ich erinnere mich nicht einmal an den Namen des Orts (den ich aber rauskriegen könnte). Also, woher kommt jene detaillierte Kenntnis zu einer vollkommen unbekannten Lokalität?

Ich hatte in meinem Leben viele solcher Erlebnisse. Mancheiner mag sie belächeln. Das ist mir aber egal. ;-)

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