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Ich war auf der anderen Seite

Mkon2stxi


Danke gp56! Ich meine, solche Schlussfolgerungen sind einfach nur Anmaßung.

Warum sollte der Mensch im Moment des Sterbens "emotional" vorbereitet werden? Weil eventuell die Seele zerbrechen könnte? Die Frage ist, was für jene Experten die Seele ist. Sollten sie das ganz andere, nämlich die Psyche meinen, so frage ich mich, warum nicht auch die Psyche zerbrechen darf, wenn schon alles andere den Bach runtergeht. ;-)

noeuLesj;a}hr


Was ist sterben?

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte

wie es am Horizont verschwindet.

Jemand an meiner Seite sagt: "Es ist verschwunden."

Verschwunden wohin?

Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.

Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war

als ich es gesehen habe.

Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus

meinen Augen verschwindet ist in mir,

es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben

mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,

die es kommen sehen, und andere Stimmen,

die freudig Aufschreien: "Da kommt es!"

Das ist sterben.

Charles Henry Brent

b[ladex19


@ gp56

Ich denke mal das ist eine wissenschaftlich begründete Aussage? Wie kommt die Wissenschaft zu solchen Erkenntnissen? Wenn also jemand bewusstlos ist, nimmt das Unterbewusstsein auch bei geschlossenen Augen Bilder über die Retter und Bekleidung auf. Und das ist also wissenschaftlich nachzuweisen?

"Wie aber kommt es zu den außersinnlichen Wahrnehmungen, von denen viele Menschen, die schon einmal kurz vor dem Tod standen, berichten? Schröter-Kunhardt verweist auf Berichte, wonach sich ohnmächtige Patienten auf der Intensivstation an Gegenstände erinnert haben, die sie in liegender Position gar nicht hätten sehen können. Eine Schere etwa, die oben auf einem Schrank lag.

Um Licht in dieses Phänomen zu bringen und um zu überprüfen, ob die Patienten nicht im Nachhinein so von Erzählungen von Krankenschwestern oder Verwandten beeinflusst wurden, befestigten Mitarbeiter einer Londoner Klinik Spielkarten auf der Intensivstation an einem Ort, den man nur von oben einsehen konnte. Acht Patienten nach einer schweren Herzattacke hatten von einer OBE berichtet. Sie hatten zwar die Einrichtung der Intensivstation detailliert beschreiben können, die Spielkarten aber mit keinem Wort erwähnt. Ähnliche Versuche laufen derzeit noch in anderen englischen und in amerikanischen Kliniken. Die Ergebnisse stehen noch aus."

Quelle: [[http://www.welt.de/wissenschaft/article3198165/Die-dem-Tod-ins-Auge-gesehen-haben.html]]

@ monsti

Das soll Dir sagen, dass es noch weitergeht. Für Dich mögen die Elementarteilchen Endstation sein, aber nur deshalb, weil Du die weiteren Möglichkeiten nicht begreifen kannst.

Du selbst schreibst sehr richtig, dass wir nur einen Teil der Realität wahrnehmen können. M.E. ist dieser Teil winzig, nämlich auf das beschränkt, was für die Orientierung unserer materiellen Existenz notwendig ist.

Für mich sind die Elementarteilchen nicht die Endstation, sondern lediglich die bisherige Grenze der Naturwissenschaften! Es gibt Theorien die noch tiefer in die Materie hineingehen, wie z.B. die String-Theorie oder Loop-Quantengravitation. Ich denke ich kann eine ganze Reihe von Dingen nicht begreifen, wie z.B. die allgemeine Relativitätstheorie, trotzdem kann ich akzeptieren, dass diese Theorie konform ist. Bei parapsychologischen Phänomenen kann ich das aber nicht, weil es ausser beschriebenen Erlebnissen keine Beweise dafür gibt. Noch schlimmer ist, dass durch die Vielzahl der Experiment nahezu ausgeschlossen werden kann, dass es parapsychologische Phänomene gibt! Es hilft auch nicht wenn du aus deinen eigenen Erfahrungen berichtest, weil diese für mich nicht verifizierbar sind und eben nicht objektiv. Sprich ich kann nicht überprüfen ob du die Wahrheit sagst und noch weniger kann ich überprüfen wie objektiv deine Erlebnisse waren, es also z.B. nicht schon durch deine Einstellung im vorhinein zu einer Wertung eines solchen Erlebnis gekommen ist.

Die Erfahrungen die man aber versucht hat objektiv zu fassen durch Experimente (auch wenn ich mich wiederhole!) waren letztendlich alle negativ.

Ich kann deswegen verstehen, dass du durch deine Erfahrungen der Meinung bist, dass er solche Phänomene gibt. Ich vertrete da leider eine andere Meinung, nämlich solange keine eindeutigen Beweise für solche Phänomene vorliegt diese nicht real sind und ich denke, dass das die logische und objektive Ansicht ist!

TUoBbi.ays45x6


Ich hatte zwar noch keine Nahoderfahrung, aber mehrere Erlebnisse, die mir quasi aufzeigten, dass es eine vollkommende Ewigkeit gibt. In meiner frühen Jugend fühlte ich mich oft allein und dachte, um mich herum gibt es so wenige Menschen die es gut mit mir meinen Wann liege ich endlich mit Leuten auf einer Wellenlänge, fragte ich mich oft. Nach einer schweren psychischen Krise habe ich aber viele liebe und mir wohlgesonnen Menschen kennen gelernt, zum einen Menschen die in einem pädagogischen Verhältnis stehen, wie meine Gesangslehrerin als auch echte Freunde.

Darunter ist auch mein ehemaliger privater Englischlehrer, der aus Australien stammt, mit diesem verstand ich mich super, habe immer noch Kontakt und er brachte mir die englische Sprache allein übers Gespräch bei, einer für mich idealen Lernform. Mit den Vokabel lernen in der Schule kam ich überhaupt nicht zu recht und mit ihm musste ich mich nur auf englisch unterhalten, um die Sprache zu lernen.

Mein drittes Erlebniss hatte ich nachts. Ich singe aus Leidenschaften und mein größter musikalischer Traum ist es die Lieder die ich singe, selbst zukomponieren, das kann ich überhaupt nicht mir fallen keine Melodien ein. Aber einmal habe ich geträumt wie ich eine Melodie selbst singe und mir ausdenke und diese Meldodie fand ich so schön wie keine andere. Danach bin ich aufgewacht und habe meine Oma angesprochen (sie schlief bei mir im Zimmer), die mir sofort sagte, was ich denn für eine schöne Melodie gesungen hätte. Also bin ich irgendwo dazu fähig schöne Melodien zu komponieren.

Ich will damkt sagen, dass ich denke, unser Leid auf der Erde, die Abwesenheit von etwas, vielleicht dem himmlischen Frieden ist. Aber ich glaube an einem weiterleben im Himmel in herrlichkeit. Vieles in den positiven Beziehungen zwischen den Menschen, spricht für mich auch für eine Ewigkeit. Im Kontakt zu gütigen Menschen kann ich eine Ewigkeit spüren, die mich an den Himmel glauben lässt.

E[inQucermdenk)er


@ blade19

Es hilft auch nicht wenn du aus deinen eigenen Erfahrungen berichtest, weil diese für mich nicht verifizierbar sind und eben nicht objektiv. Sprich ich kann nicht überprüfen ob du die Wahrheit sagst und noch weniger kann ich überprüfen wie objektiv deine Erlebnisse waren, es also z.B. nicht schon durch deine Einstellung im vorhinein zu einer Wertung eines solchen Erlebnis gekommen ist.

Die Erfahrungen die man aber versucht hat objektiv zu fassen durch Experimente (auch wenn ich mich wiederhole!) waren letztendlich alle negativ.

Ich kann deswegen verstehen, dass du durch deine Erfahrungen der Meinung bist, dass er solche Phänomene gibt. Ich vertrete da leider eine andere Meinung, nämlich solange keine eindeutigen Beweise für solche Phänomene vorliegt diese nicht real sind und ich denke, dass das die logische und objektive Ansicht ist!

Genau darum geht es doch. Wenn ich mich mit solchen Dingen beschäftige, dann gibt es eigentlich nur zwei Reaktionen. Entweder deine. Einfach alles ablehnen was man nicht selber erlebt oder gespürt hat oder, wenn genügend glaubwürdige Menschen immer und immer wieder von Ereignissen, Fähigkeiten berichten, die man zwar selber nicht nachvollziehen kann, dann zu sagen: Ja ok, es scheint hier auf Erden Dinge und Sachen zu geben, die kann ich zwar selber nicht nachvollziehen, aber ich glaube den denjenigen Menschen die davon berichten. Das sind nicht alles nur Verrückte und Spinner. Es gibt einfach etwas zu dem ich momentan noch nicht bereit oder fähig bin. Und trotzdem existiert es.

(Naja genau genommen gibt es noch eine dritte Reaktion hier in diesem Faden auf den Eingangspost. Es berichten Leute von ihren eigenen Erlebnissen und Erfahhrungen.)

Und wir können jetzt bis in alle Ewigkeit weiter diskutieren ohne, dass wir zu neuen Resultaten kommen.

MNonpstxi


Für manche Menschen ist es halt einfacher, Erfahrungen anderer als Spinnereien oder subjektive Interpretationen abzutun, wenn man sich innerlich vehement dagegen sträubt.

Andererseits:

Für mich sind die Elementarteilchen nicht die Endstation, sondern lediglich die bisherige Grenze der Naturwissenschaften! Es gibt Theorien die noch tiefer in die Materie hineingehen, wie z.B. die String-Theorie oder Loop-Quantengravitation. Ich denke ich kann eine ganze Reihe von Dingen nicht begreifen, wie z.B. die allgemeine Relativitätstheorie, trotzdem kann ich akzeptieren, dass diese Theorie konform ist

Ist das nicht ein Widerspruch? Man nimmt solche Theorien ernst, nur weil bei ihnen irgendwelche Leute mit akademischen Titeln beteiligt sind? %-|

hOey9erdaxhl


damit die Seele nicht zerbricht.

Das ganze klingt zwar sehr fachwissenschaftlich, aber es macht einfach Sinn und ist nachweisbar.

Ja das Ganze ist wirklich sehr sehr wissenschaftlich..... ;-)

D8umaxl


EinQuerdenker

Ja ok, es scheint hier auf Erden Dinge und Sachen zu geben, die kann ich zwar selber nicht nachvollziehen, aber ich glaube den denjenigen Menschen die davon berichten.

Pauschal mal gar nicht, aber natürlich kann man Schilderungen glauben, Interpretationen und Schlüsse jedoch ablehnen.

Das sind nicht alles nur Verrückte und Spinner.

Alle nicht. Aber auch unter Esoterikern gibt es Spinner und natürlich auch "Verrückte".

h^eyeQrdxahl


Du selbst schreibst sehr richtig, dass wir nur einen Teil der Realität wahrnehmen können. M.E. ist dieser Teil winzig, nämlich auf das beschränkt, was für die Orientierung unserer materiellen Existenz notwendig ist.

Klingt sehr falsch. Also nicht durchdacht.

Mfonsxti


@ heyerdahl

Kannst Du das auch begründen?

h<eynerxdahl


Kannst Du das auch begründen?

Aber kurz. Wenn du den unserer Wahrnehmung verschlossenen Teil nicht wahrnehmen kannst, kannst du ihn nicht wahrnehmen, dh folglich auch nicht wissen das etwas fehlt. Einzig aus der der naturwissenschaftlichen Geschichte heraus könnte man prognostizieren, dass es noch andere Bereiche gibt. Aber soooo anders können die gar nicht sein, diese unserer Wahrnehmung verschlossenen Bereiche, den ansonsten würden Interaktionen auch im alltäglichen Leben auftreten und nicht nur hypothetisch beim Ableben. Eigentlich, schon alleine die Annahme einer Interferenz zwischen nicht Wahrnehmbarem und Materiellem ist absurd, da sie postuliert, dass Ersteres beim Ableben sich plötzlich bemerkbar macht, und das Ableben dann doch nicht zustande kommt. Wenn Schnittstellen zwischen den Welten vorhanden sind, ist nicht Wahrnehmbares nur bedingt wahrnehmbar, und somit unseren Gesetzen cum grano salis unterworfen. Wenn keine da sind, kann man darüber nicht sprechen.

gJpx56


heyerdal

den ansonsten würden Interaktionen auch im alltäglichen Leben auftreten

bist du dir sicher dass dem nicht so ist? Kannst dir absolut sicher sein, dass dein verhalten und deine Gedanken nicht von etwas beeinflusst wird das in dir schlummert?

blade19

Mag ja sein, aber ich hatte etwas andres gefragt.

YRan\gYixn


Was ist sterben?

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte

wie es am Horizont verschwindet.

Jemand an meiner Seite sagt: "Es ist verschwunden."

Verschwunden wohin?

Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.

Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war

als ich es gesehen habe.

Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus

meinen Augen verschwindet ist in mir,

es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben

mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,

die es kommen sehen, und andere Stimmen,

die freudig Aufschreien: "Da kommt es!"

Das ist sterben.

Charles Henry Brent

neuesjahr

:)= :)= :)= :)= :)= :)=

MBollPienc-hen


@ blade19

"Wie aber kommt es zu den außersinnlichen Wahrnehmungen, von denen viele Menschen, die schon einmal kurz vor dem Tod standen, berichten? Schröter-Kunhardt verweist auf Berichte, wonach sich ohnmächtige Patienten auf der Intensivstation an Gegenstände erinnert haben, die sie in liegender Position gar nicht hätten sehen können. Eine Schere etwa, die oben auf einem Schrank lag.

Um Licht in dieses Phänomen zu bringen und um zu überprüfen, ob die Patienten nicht im Nachhinein so von Erzählungen von Krankenschwestern oder Verwandten beeinflusst wurden, befestigten Mitarbeiter einer Londoner Klinik Spielkarten auf der Intensivstation an einem Ort, den man nur von oben einsehen konnte. Acht Patienten nach einer schweren Herzattacke hatten von einer OBE berichtet. Sie hatten zwar die Einrichtung der Intensivstation detailliert beschreiben können, die Spielkarten aber mit keinem Wort erwähnt. Ähnliche Versuche laufen derzeit noch in anderen englischen und in amerikanischen Kliniken. Die Ergebnisse stehen noch aus."

Quelle: [[http://www.welt.de/wissenschaft/article3198165/Die-dem-Tod-ins-Auge-gesehen-haben.html]]

Wurden denn die, die die Schere gesehen haben, explizit danach gefragt oder berichteten sie von selbst davon?

Und wie sieht es mit den anderen, mit den Spielkarten, aus? Wurden sie danach gefragt? Oder wird daraus, dass sie vergessen haben, davon zu erzählen, es auf Nachfrage aber vielleicht durchaus bestätigt hätten, geschlossen, dass sie sie gar nicht gesehen haben?

Man kann Untersuchungen ja immer so hindrehen, dass sie schon irgendwie passen, wie man's gern hätte.

h0ey~erdaXhxl


bist du dir sicher dass dem nicht so ist? Kannst dir absolut sicher sein, dass dein verhalten und deine Gedanken nicht von etwas beeinflusst wird das in dir schlummert?

Nein, darin bin ich nicht sicher, denn mein Text (den ich leider nicht mehr editieren kann, da sich einige logische Fehler eingschlichen haben) richtete sich gegen die vermutete Übermacht des nicht-Wahrnehmbaren im Verhältnis zum Wahrnehmbaren.

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