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Ich war auf der anderen Seite

MCoqnxsti


Wenn du den unserer Wahrnehmung verschlossenen Teil nicht wahrnehmen kannst, kannst du ihn nicht wahrnehmen, dh folglich auch nicht wissen das etwas fehlt. Einzig aus der der naturwissenschaftlichen Geschichte heraus könnte man prognostizieren, dass es noch andere Bereiche gibt.

Hättest Du den gesamten Faden aufmerksam gelesen, wüsstest Du, was ich meine. ;-)

t`Ybfiscxh


Ja, aber wo er recht hat....da hat er recht ;-D

T@roilxus


@ Monsti

Ich denke ich kann eine ganze Reihe von Dingen nicht begreifen, wie z.B. die allgemeine Relativitätstheorie, trotzdem kann ich akzeptieren, dass diese Theorie konform ist

Ist das nicht ein Widerspruch? Man nimmt solche Theorien ernst, nur weil bei ihnen irgendwelche Leute mit akademischen Titeln beteiligt sind? %-|

Ich nehme die Relativitätstheorie ernst, weil sie jedesmal, wenn ich Satellitenfernsehen schaue, einmal mehr belegt wird. Denn ohne die Relativitätstheorie würde die Rakete die Umlaufbahn verfehlen und der Satellit nicht dort bleiben, wo er bleiben soll. Kein Astronaut wäre jemals lebend zurückgekehrt.

Ich nehme die Quantenphysik ernst, weil ich mit jedem Buchstaben, den ich hier tippe, gleich mehrere Experimente durchführe (wiederhole), die die Quantentheorie belegen, denn das meiste, das dabei in meinem Rechner abläuft, würde nicht passieren, wenn die Quantentheorie falsch wäre. Halbleiterphysik ist angewandte Quantentheorie. Dass aus meinem CD-Player Musik kommt, ist Beleg für die Richtigkeit der Quantentheorie, denn ohne sie wäre nie jemand auf die Idee gekommen, den Laser zu entwickeln, der meine CD abtastet. Ohne Richtigkeit der Quantentheorie und/oder Relativitätstheorie gäbe es weder Kernkraftwerke noch Atomwaffen (wäre vielleicht besser so, spielt hier aber keine Rolle), keine funktionierende Simulation chemischer Reaktionen am Computer. Kein GPS. Kein Elektronenmikroskop. Keinen Plasmabildschirm. Keine Solarzelle. Kein MRT. Immer wenn du eines dieser Geräte benutzt, wiederholst du quantenphysikalische Experimente, und zwar mit dem immergleichen Ergebnis.

Sollte reichen, die Theorien ernst zu nehmen, meine ich.

Andere Theorien, wie die String-Theorie, sind gar keine Theorien, sondern bislang nur unbelegte (und vermutlich prizipiell unbelegbare) Hypothesen. Das weiß aber jeder, der sich dafür interessiert, niemand bestreitet es. Niemand behauptet, dass die String-Hypothese wahr ist, auch ihre Erfinder nicht. Sie ist nur eine spekulative Annahme. Aber auch wenn die String-Hypothese auf ewig unbeweisbar bleibt, mag sie einen Nutzen haben als "Reibungsfläche", als ein Vorschlag, an dem man sich abarbeiten kann auf der Suche nach einem besseren.

Trro7ilxus


@ Monsti,

Mollienchen

Die Seele ist an die Gegebenheiten im Körper gebunden, so lange sie da drin ist. Heißt, bei einer Hirnschädigung ist sie eben an jenes geschädigte Hirn gebunden.

Der Körper und das Hirn sind geschädigt und beeinflussen den Handlungsspielraum der Seele.

Kann nicht sein, denn sie ist während unseres materiellen Lebens nun mal an unseren Organismus gebunden, quasi darin gefangen. Nach dem Tod aber nicht mehr.

Wenn man psychisch krank ist, ist die Psyche geschädigt, aber nicht die Seele. Das halte ich für zwei verschiedene Dinge.

Mal eine durchaus ernst gemeinte Frage: Woher nehmt ihr das alles? Woher wisst ihr das? Wie kommt ihr darauf?

Ich könnte nicht einmal über einen Kugelschreiber, den ich in der Hand halte, halb so viele Aussagen machen, wie ihr über die nie gesehene Seele, ihren Unterschied zur Psyche, ihre Gebundenheit an das Gehirn und ihre Loslösung von ihm, ihre Beeinträchtigbarkeit bei gleichzeitiger Unzerstörbarkeit...

Ihr formuliert, als wären das Selbstverständlichkeiten, die zur einfachsten Allgemeinbildung gehören und klar auf der Hand liegen. So ist es aber nicht. Bitte um Aufklärung.

nqeues=jahr


@ Troilus

weißt du etwas über Strom? Wenn ja, hast du ihn je gesehen? Ich weiß ein paar Dinge darüber, aber gesehen habe ich Strom nie und dennoch weiß ich, dass das, was ich darüber weiß richtig ist. ;-)

n7eueLsjahxr


Psyche und Seele sind für mich unterennbar. Ob das für andere stimmt oder nicht. Die Psyche baut auf der Seele auf. Ist die Seele krank, wurde verletzt, dann kann die Psyche nicht gesund sein. Ist die Seele stark und gesund, wird sich die Psyche nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen.

Tzroixlus


@ neuejahr

weißt du etwas über Strom? Wenn ja, hast du ihn je gesehen?

Ich nehme seine messbaren (und schmerzhaft spürbaren) Effekte wahr, und behaupte nicht, mehr über ihn zu wissen, als sich aus diesen Effekten ableiten lässt (u. a. die Existenz von Elektronen, die sich auch auf andere Weise nachweisen lassen). Ich habe auch noch nie Luft gesehen, weiß aber, dass sie da ist, z. B. weil ich sie in einem Kolben nicht unbegrenzt komprimieren kann, da sie dem einen Widerstand entgegensetzt.

Was ich über beide weiß, weiß ich (und du), weil beide überprüfbare, messbare Effekte haben.

Ist die Seele krank, wurde verletzt, dann kann die Psyche nicht gesund sein.

Und diese Sichtweise, die das Gegenteil von Monstis Sichtweise ist, begründest du wie?

n;eu8e$sjahr


Vielleicht gibt es einfach für gewisse Dinge noch keine Messgeräte. Strom gab es auch im Mittelalter, aber keine Messgeräte und keine Möglichkeit ihn nachzuweisen, dennoch war er da.

Das Fundament meines Ichs sind Körper und Seele. Die Psyche baut auf der Seele auf. Die Seele wird geprägt aus Erfahrungen positiv wie negativ und daraus entwicklet sich auch der Zustand der Psyche. Wenn jemand eine Neurose oder Psychose hat, dann ist das eine Erkrankung im Gehirn und nicht der Seele. Genauso kann meine Seele gesund sein, aber mir fehlt ein Bein.

ATntigoxne


@ Troilus

Mal eine durchaus ernst gemeinte Frage: Woher nehmt ihr das alles? Woher wisst ihr das? Wie kommt ihr darauf?

Ich könnte nicht einmal über einen Kugelschreiber, den ich in der Hand halte, halb so viele Aussagen machen, wie ihr über die nie gesehene Seele, ihren Unterschied zur Psyche, ihre Gebundenheit an das Gehirn und ihre Loslösung von ihm, ihre Beeinträchtigbarkeit bei gleichzeitiger Unzerstörbarkeit...

Ihr formuliert, als wären das Selbstverständlichkeiten, die zur einfachsten Allgemeinbildung gehören und klar auf der Hand liegen.

Manches fühlt man einfach im Inneren und weiß, dass es stimmt.

Bei einigen Sachen frage ich auch noch nach – obwohl ich weiß, dass das, was ich sehe oder fühle stimmt.

A{nti=gonte


so wie das hier [[http://www.med1.de/Forum/Trauer/641462/19345135/]]

(hoffentlich hat das mit der Verlinkung geklappt)

T\ro.iluxs


@ neuesjahr

Vielleicht gibt es einfach für gewisse Dinge noch keine Messgeräte.

Selbst im Mittelalter konnte aber Herr A Herrn B einen Blitz zeigen. Man wusste nicht, wie er zustande kommt, aber der Effekt war nicht zu leugnen; da war offenbar etwas, und später nannte man es Elektrizität. Die Effekte des Windes kann auch niemand leugnen. Mit der Seele sieht es da wesentlich dunkler aus.

@ Antigone

Manches fühlt man einfach im Inneren und weiß, dass es stimmt.

Das sagen aber auch Leute, die genau die gegenteilige Auffassung haben. Wie gehst du damit um?

Mjonsxti


Manches fühlt man einfach im Inneren und weiß, dass es stimmt.

Auf den Punkt gebracht. :)= Ich glaube, es ist vollkommener Schwachsinn, diesbezüglich "Beweise" einzufordern. Für die meisten Menschen sind "Beweise" nur solche, die in irgendwelchen wissenschaftlichen Versuchsreihen entstanden sind. Was meine vielen Erlebnisse betrifft, wäre es mir nicht möglich, mich lächerlichen Experimenten (Spielkarte auf dem Schrank oder bunte Bildchen) zu stellen. Für wie blöd hält man uns? Für mich ist es Beweis genug, wenn mir z.B. meine Mutter sagt, dass ich gemäß der Schilderung ihres Schwagers den Tod meines Opas exakt gesehen hatte. Oder: Ich führte eine Kommilitonin in Südmarokko zu einem bestimmten Ort (den ich in Zeit meines Lebens nie gesehen hatte), den ich ihr zuvor genau beschrieben hatte. Oder: Ich setze mich mit einem Sterbenden in Verbindung (ca. 20 km von mir entfernt) und bitte ihn um etwas sehr Konkretes. Ich hatte vorher keine Ahnung, dass der Mann im Sterben liegt, aber in jenem Moment wusste ich es genau. Nicht nur, dass er ca. eine Stunde später tot war, es gab auch sehr konkrete Konsequenzen zu meiner Bitte. Ich könnte Bücher damit füllen. Hier muss man nur meinen Mann fragen, dem ich alles von Anfang an erzählt hatte. Auch hatte ich es damals in meinem Tagebuch verewigt, ist also für jeden, der Zugang hat, nachzulesen.

ngeCuePsjaxhr


Das Handeln von Menschen ob Gut oder Schlecht und die Gefühle zeigen mir, dass eine Seele vorhanden ist. Das ist auch nachweisbar. Und du kannst es auch nicht leugnen ;-)

M~onsGti


Das sagen aber auch Leute, die genau die gegenteilige Auffassung haben. Wie gehst du damit um?

Mir ist das, was andere denken, egal. Ich habe keine Ahnung, wie ich in diesem Faden reagieren würde, hätte ich nicht schon sehr viele Erlebnisse gehabt, die mittels wissenschaftlicher Methoden nicht erklärbar sind.

DVu<mal


Monsti

Für die meisten Menschen sind "Beweise" nur solche, die in irgendwelchen wissenschaftlichen Versuchsreihen entstanden sind.

Nö. Schilderungen von Personen die ich nicht kenne, sind aber Lichtjahre von einem Beweis entfernt. Die zwei Esoteriker, an die ich mich erinnern kann, waren auch nicht überzeugend. Eine war Unterhaltsam, mehr aber auch nicht und die Reinkarnierte hat für ihre Geschichte sau schlecht recherchiert.

neuesjahr

Das Handeln von Menschen ob Gut oder Schlecht und die Gefühle zeigen mir, dass eine Seele vorhanden ist. Das ist auch nachweisbar.

Bislang hat noch niemand einen Bewies erbringen können. Es gibt ja nicht mal eine einhellige Definition von Seele.

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