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Ich war auf der anderen Seite

K/TM U3530


so oder so, ein sehr spannendes thema :)z

TGr(oixlus


@ Monsti

Traumphasen lassen sich im EEG ohne weiteres nachweisen.

In Abb. 4 in deinem Link sehe ich außer dem Traumende nichts Auffälliges im EEG. Ich bin kein Fachmann, aber m. W. kann man mit EEG nur die Schlaftiefe messen. Ob jemand träumt oder nicht, kann man ohne zusätzliche Informationen nicht feststellen. Alpha-Wellen im EEG können sowohl auf REM-Traumphasen hindeuten, als auch auf träumende oder traumlose Non-REM-Phasen.

Man könnte sicher etwas mehr Licht ins Dunkel bringen, wenn man den OP noch mit einer kompletten Schlaflaboreinrichtung ausstattet, aber das wird man so schnell keinem Chirurgen plausibel machen können.

Ich habe aber auch keine Ahnung, ob sich normaler Schlaf mit seinen üblichen Phasen wesentlich von Bewusstlosigkeit oder Narkose unterscheidet.

Wie dem auch sei: es scheint keinerlei mit EEG und anderen Methoden messbare Unterschiede zu geben zwischen Patienten, die sich an gar nichts erinnern, an einen normalen Traum oder an eine typische NTE. Zumindest habe ich noch nichts dergleichen gehört. Nach deiner Theorie müsste eine NTE (ganz gleich, wann sie nun tatsächlich stattfindet) dramatische messbare Änderungen hervorrufen. Das wurde aber noch nie berichtet. Oder?

T/roHilxus


@ trübfisch

Das kommt ja einem Gefühlsausbruch gleich

Na ja, wenn man ständig gesagt bekommt, dass man stur ist, sich sträubt, nicht öffnet, verkopft ist, dann ist es irgendwann Zeit für einen kleinen Gefühlsausbruch. ;-)

M2oOnstTi


@ Troilus

>Nach deiner Theorie müsste eine NTE (ganz gleich, wann sie nun tatsächlich stattfindet) dramatische messbare Änderungen hervorrufen. Das wurde aber noch nie berichtet. Oder?

Das ist nicht meine Theorie, sondern jene der Kritiker. Meiner Theorie nach hat ein NTE eben nichts mit dem Gehirn, sondern mit übergeordnetem Bewusstsein (für mich die Seele) zu tun. Daher sollte sich ein NTE m.E. auch nicht im EEG bemerkbar machen.

Würde es sich beim NTE hingegen um eine Art "Notprogramm" des Gehirns handeln, müsste sich dies im EEG in der Tat auf auffällige Weise zeigen. Dies ist aber (soweit ich informiert bin) nicht der Fall.

tarübf'isch


Troilus

Na ja, wenn man ständig gesagt bekommt, dass man stur ist, sich sträubt, nicht öffnet, verkopft ist, dann ist es irgendwann Zeit für einen kleinen Gefühlsausbruch.

:)= :)= :)= :)= :)=

TMr]oi&luxs


@ Monsti

Das ist nicht meine Theorie, sondern jene der Kritiker.

Ja, da habe ich ein wenig den Faden verloren. |-o

Würde es sich beim NTE hingegen um eine Art "Notprogramm" des Gehirns handeln, müsste sich dies im EEG in der Tat auf auffällige Weise zeigen.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Man könnte sich unter einem Notprogramm ja auch so etwas wie einen "abgesicherten Modus" vorstellen, der nur auf Minimalfunktionen basiert. Das wäre dann vielleicht von Tiefschalf auch nicht zu unterscheiden. Außerdem muss es ja gar nicht unbedingt ein Notprogramm sein, da es oft auch in Situationen erlebt wird, die gar nicht lebensbedrohlich sind.

M|on$s\tai


@ Troilus

Mehrfach hatte ich geschrieben, dass ich mitunter Ereignisse "sehe", die zeitgleich an ganz anderen Orten stattfinden. Dass das Gesehene in allen Fällen der Wirklichkeit entsprach, konnte bisher stets bewiesen werden.

Dieses "Sehen" geht - denke ich - in die gleiche Richtung wie ein NTE. Die Erkenntnisfähigkeit und Wahrnehmungsintensität ist in solchen Momenten auf unbeschreibliche Weise erhöht. Das, was man wahrnimmt, ist selbstverständlich UND real - dessen ist man sich bereits im Moment des Erlebnisses sicher. Der Körper reagiert darauf aber erst im Nachhinein, nämlich dann, wenn man das eben "Gesehene" Revue passieren lässt, d.h. dann, wenn der menschliche Verstand einsetzt und die üblichen Fragen stellt. Erst dann (!) kommen psychosomatische Symptome wie Herzklopfen oder Schweißausbruch. Jene Momente des "Sehens" habe ich bisher immer im vollkommen unauffälligen Alltag erlebt, d.h. die Situationen waren nicht entferntesten lebensbedrohlich. Trotzdem gab es sie.

Würde im NTE ein hirngesteuertes Notprogramm erfolgen, so sollte dies zumindest im Bereich des Stammhirns nachweisbar sein. Aber selbst dort passiert rein gar nichts. Klar, jetzt kommt sicher wieder ein Schlaumeier daher und behauptet, dass man dann halt die Messmethoden wesentlich verfeinern müsse. Typisch Mensch ... ;-)

MmonsFtxi


Okay, dann erzähle ich mal ein weiteres Erlebnis:

1997 steckten mein Mann A. und ich in einer herben Ehekrise, von der wir beide nicht wussten, ob wir sie meistern können. Zugleich wusste ich von einem guten Bekannten namens E., dass er 1,5 Jahren Lungenkrebs hatte und es ihm nach zunächst erfolgreicher Cheme wieder schlechter ging.

Eines Abends im Mai kehrten mein Mann und ich von unserem Stammgriechen zurück. Kaum in der Wohnung angekommen, nahm ich E. wahr. Ich spürte, dass sein Leben am Ende war. Sodann zog ich mich allein im Wohnzimmer zurück, legte eine Medidations-CD von Hübner auf und legte mich rücklings auf dem Fußboden.

Nun versuchte ich Kontakt zu E. aufzunehmen. Ich teilte ihm mit, dass er nun sterben werde. Dann bat ich ihn darum, falls es möglich wäre, dass A. und ich etwas Gemeinsames zustande bringen, etwas, was nur durch uns beide möglich ist. Dann lag ich noch eine Weile da und hörte die im Hintergrund laufende Musik plötzlich auf ganz andere Weise: Sie wurde befreiend, leicht - einfach nur unglaublich schön. Also blieb ich noch eine Weile liegen und genoss es. irgendwann stand auf und sah auf die Uhr: 0.22 Uhr. Ich wusste, E. war ganz kurz vorher gestorben.

Am nächsten Morgen erschien ich in unserem Sportverein, in dem auch E. Mitglied war. Der Präsident kam mir mit ernstem Gesicht entgegen, und ich sagte ihm sofort: Ja, ich weiß, kurz nach Mitternacht ist E. verstorben. Der schaute mich ungläubig an und fragte mich, ob mich seine Frau angerufen habe. Ich verneinte das.

11 Tage später war das Begräbnis auf einem riesigen Friedhof in Berlin-Zehlendorf. Ich stieß erst am Ende des Gottesdienstes hinzu und wunderte mich über die Predikt des Pastors - es schien, als hielt er sie für mich. Dann wurde der Sarg hinausgetragen. Da ich E. wirklich gerne mochte, heulte ich Rotz und Blasen. Als der Sarg auf meiner Höhe war, hörte ich plötzlich die Stimme von E., der da in seiner typischen Art sagte: "Hey, hör auf zu heulen! Der eine ist halt gegangen, der andere aber gekommen! Ich weiß doch von deinem Wunsch." Es hörte sich so klar an, als stünde E. direkt neben bzw. leicht hinter mir, so dass ich mich unwillkürlich umdrehte, doch nur fremde Gesichter sah.

Anschließend gab es im Sportverein ein gemeinsames Essen aller Angehörigen und Freunde. Ich hielt es dort nicht lange aus und verabschiedete mich gleich nach dem Hauptgericht, um zu meinem Büro zu fahren. Gleich daneben gab es eine Apotheke, in die ich ging, um nach einem Schwangerschaftstest zu fragen, der schon vor dem Ausbleiben der Regel und zu jeder Tageszeit Aufschluss geben kann. Man sah mich irritiert an und verkaufte mir schließlich einen ziemlich teuren Test. Ich ging in mein Büro und testete sofort. Ergebnis: Ich war schwanger! (lt. Ärzten war ich übrigens 100%ig steril)

Angesichts der anscheinend ausweglosen Ehekrise war ich nun völlig verzweifelt. Heulte und schimpfte mit E., dass ich ausgerechnet sowas doch nicht gemeint hätte. Verdammt, warum das?! Gerade jetzt!? Keine Antwort. Dabei hätte ich mit meiner Bitte in seiner Todesnacht doch mit sowas rechnen müssen, doch kam ich auf so einen Gedanken nicht, da ich nach ärztlicher Aussage ja steril war ...

Zwei Wochen später konnte die Schwangerschaft durch den Gyn im Ultraschall nachgewiesen werden. Da die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft galt, wurde öfters untersucht. Am Ende des 4. Monats war der bislang putzmuntere Junge, den ich Jonas nannte, plötzlich tot. Er hatte sich aufgrund seiner wilden Bewegungen in einer recht großen Fruchtblase einen Knoten in die Nabelschnur gebastelt und drehte sich mit weiteren Bewegungen selbst den Hahn ab.

Dieses Erlebnis erzähle ich übrigens äußerst ungern, weil es bei mir bis heute nicht nur eine Gänsehaut, sondern auch Schweißausbrüche, Herzklopfen und Trauer erzeugt. Aber es ist gut geeignet, um eine etwas komplexere Kommunikation mit "den anderen Dimensionen" zu beschreiben.

Mein Mann, mit dem ich übrigens bis heute zusammen bin, war stets über alles informiert und angesichts dieser Geschichte noch fassungsloser als ich.

M.E. lässt sich kaum etwas mit den gängigen naturwissenschaftlichen Methoden erklären - außer natürlich die aufgrund der Sterilität ziemlich unwahrscheinliche Zeugung.

Ahlbu#s DumblTedoxre


Monsti :°_ es tut mir leid, dass du dein Kind verloren hast.

Ich möchte dir aber dafür danken, dass ich an diesem Erlebnis teilhaben darf. Es bestätigt mich in meinen Erfahrungen, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist.

Meine Mutter ist vor 4 Monaten verstorben und seitdem hat meine Tochter das ein oder andere Erlebnis. In der letzten Nacht wurde sie von Schritten geweckt und es stand jemand vor ihrer verschlossenen Zimmertür. Wir wohnen in einem Altbau mit Holzfußboden, da knackt und knarrt es auch mal. Sie ist sich so sicher, das es Schritte waren und mit knapp 18 Jahren kann sie solche Dinge unterscheiden. Vor diesem Erlebnis hatte sie einen Alptraum, auch diese sind bei ihr sehr realistisch. Manche Träume träumt sie mehrmals und kann sich dann an den angsteinflößenden Stellen selber aufwecken, weil sie diese in den vorherigen Träumen schon durchlebt hat. Vor ein paar Wochen hatte sie nachts einen sich bewegenden Schatten an der Wand, keine Lichtreflexion. Sie hat Angst vor "schlechten Wesen", die ihr diese Träume schicken. Ich sage ihr dann, dass unsere Schutzengel und die Oma auf uns aufpassen und hier kein Platz für "schlechte Wesen"ist.

Wir unterhalten uns offen darüber, was nach dem Tod kommen könnte. Vielleicht reagieren wir auch sensibler und haben "feinere Antennen" als andere Menschen?

tGrübzfisch


Albus Dumbledore

Erst einmal :)^ , dein Name gefällt mir sehr :-D

Und ja, ich glaube auch ganz fest daran dass Menschen eine sehr große Sensibilität mitbringen müssen um solche Erfahrungen machen zu können. Tut mir übrigens leid dass deine Mama gestorben ist

Mgonsxti


Albus Dumledore

Ich glaube, das ist ähnlich wie z.B. mit der Musikalität: Der eine kriegt keinen geraden Ton zusammen, ein anderer komponiert Symphonien. Beethoven konnte das sogar noch, als er längst taub war.

Einerseits bin ich dankbar für solche Wahrnehmungen bzw. Erlebnisse, andererseits haben sie mich aber auch schon geängstigt, weil ich auch schon Furchtbares sehen musste. So oder so nehme ich sie aber ernst.

C"araPmala


Ich habe von einem Heiler einmal folgenden Tipp bekommen:

Seelen, die es nicht schaffen die Erde zu verlassen, man nennt diese auch Erdgebunden, sind diejenigen, die sich vor dem Tod keine Gedanken gemacht haben wo sie denn hin wollen. Gleiches schreibt Neale Donald Walsch in seinem Buch über das Jenseits.

Jeder soll dahin kommen, wo er "glaubt" hinzukommen und die Menschen erschaffen sich angeblich drüben, genauso wie hier, ihre eigene Welt. Drüben soll es ausschließlich über die Gedanken gehen. Gleiches sagt auch der Wissenschaftler Robert Monroe, der Astralreisen machen kann oder William Buhlman. Die Bücher sind interessant zu lesen.

Zurück zu dem Tipp von dem Heiler, der die Sache noch etwas anders sieht.:

Er sagt, man solle ein Teelicht nehmen, es anzünden, es mit dem geistigen Feuer Gottes verbinden und dann solle man im Namen der Verstorbenen, die noch Erdgebunden sind, um Vergebung bitten bei allen die sie jemals gekränkt und verletzt haben und man soll denjenigen vergeben, die die Person gekränkt und verletzt haben. Angeblich sollen diese Energien diese Menschen festhalten. Ich selbst kann dazu nicht viel sagen, habe aber von einer Bekannten gehört, die eine entsprechende Ausbildung hat und die das konsequent anwendet. Sie sagt, es funktioniert auch bei Menschen die lange mit dem Tode kämpfen. Sobald sie das macht sterben sie noch am gleichen Tag oder einen Tag später.

Wer ein interessantes Buch über die Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde lesen will, der könnte mit der Lektüre von Baird T. Spalding, Leben und Lehren der Meister im fernen Osten vielleicht etwas anfangen. Sind keine Gurus und keine Weisheitslehrer, sondern zehn Wissenschaftler die im Jahre 1894 bei einer Expedition besondere Menschen kennengelernt haben, mit denen sie drei Jahre zusammen gelebt haben. Etwas in der Art habe ich noch nicht gelesen.

D*umal


Caramala

Sicherlich eine blöde Frage, aber wie verbindet man das brennende Teelicht mit dem geistigen Feuer Gottes?

M}onxsti


Das ist symbolisch gemeint, quasi als "Krücke", um sich auf diese Aufgabe konzentrieren zu können. Andere benutzen Betmühlen, Rosenkränze, bestimmte Laute oder Worte, Tarotkarten, Kugeln, Riten - was auch immer.

DEum&axl


Monsti

Das ist symbolisch gemeint, quasi als "Krücke", um sich auf diese Aufgabe konzentrieren zu können.

Es ist eine ziemlich konkrete Aufgabe – wie z.B. "Schlag den Nagel in die Wand.". Ich möchte wissen, wie ich "den Nagel in die Wand schlagen" soll. Wie mach ich das? Wie stelle ich fest, dass "der Nagel in der Wand" ist?

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