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Ich war auf der anderen Seite

c$hnoSpxf


Ellagant, man ist nicht von einer Sekunde auf die andere tot. Je nach dem, wie/warum man stirbt gibt es unterschiedliche (und auch unterschiedlich lange) Prozesse. Hormone und Neurotransmitter werden ausgeschüttet, einige Hirnareale werden schon mal abgeschaltet (z.B. der Frontalkortex, da wo die exekutiven Funktionen sitzen, inkl. Aufmerksamkeit und "rationalem Denken") und Neuronen feuern unkontrolliert. Du hast sicher auch schon mal einen Schreckensmoment erlebt, da wirds einem auch ganz anders. Beim Sterbeprozess gehen Vorgänge von noch ganz anderem Kaliber ab.

aDfri


Den Körper verlässt die Seele, den Raum aber nicht? Oh da is ne Zimmerdecke, nee da komm ich nicht durch. Vielleicht sind die halt nur so 1-1,5m über ihrem Körper gewesen.

Ich wollte es nicht schreiben, aber: das ist genau der Punkt. Man kann sich alles schön reden/denken, aber an der Logik kommt vieles nicht vorbei.

An mylife25s Bericht über das Bild, das er von der Unfallstelle hatte, störte mich vor allem eins: keiner weiß, ob das stimmt. Jeder der an einer bestimmten Stelle verunfallt, kann sich mit Leichtigkeit vorstellen, wie es dort nach dem Unfall vermutlich aussehen wird. Und genau diese Vorstellung hat er/sie dann auch, ob sie der Realität entspricht oder nicht (ist ja schlecht beweisbar). Einen OP-Saal kann ich mir ebenfalls mit mir auf dem Tisch vorstellen, selbst ohne Nahtoderfahrung.

Ich möchte hier nicht streitig machen, dass es Nahtoderlebnisse gibt und wie diese Aussehen könnten. Ich glaube auch jedem seine Erlebnisse und stelle sie nicht in Frage. Ich möchte jedoch ähnlich wie dumal eine kritische Sichtweise nahe legen. Das Gehirn gaukelt einem gelegentlich die dollsten Dinge vor, warum sollte das nahe dem biologischen Tod nicht noch intensiver als sonst passieren? Der Punkt ist, dass diese Dinge aus dem Gehirn kommen, nicht vom Jenseits. Das ist meine Meinung, die naturgemäß falsch sein kann. Sollte jemand glauben, das Jenseits oder Tote gesehen zu haben, dann halte ich das für denjenigen für ebenso real, wie alles andere um ihn/sie herum.

Ich bin nicht gläubig im Sinne von Himmel oder Paradies, vermute meine Seele jedoch nach dem biologischen Ende als nicht tot seiend, sondern wie auch immer weiterexistierend. Die Sache mit dem Tunnel und der totalen Liebe halte ich zwar für wünschenswert, aber wenig real. Ich versuche, mich mehr aufs hier und jetzt zu konzentrieren, denn die Liebe zu meiner Frau ist mir viel wichtiger, als die ersehnte (aber vermutet nicht zu bekommende) totale Liebe am Ende des Tunnel (die hoffentlich in noch weiter Ferne ist). Und am allerwenigsten glaube ich an die Kirche und ihre Dienstleistung, gleich welcher Geschmacksrichtung (da werfe ich Moslems, Juden, Christen und allen anderen in einen Topf).

E4llag/anxt


Troilus, ich hab das Experiment schon verstanden. Ich meinte mit meiner YMCA Idee nur, dass das auffälliger zu bemerken wäre, als eine Bemalung auf einem Lampenschirm ;-) Ich müsste die Bemalung sehen, um beurteilen zu können, ob sie wirklich auffällig ist, oder nicht. Ich bin schon als wacher, lebender Mensch oft unaufmerksam, stell dir nur mal vor, was ich alles nicht sehen würde, würde ich über meinem Körper schweben ;-D

M&uDgl


*Ellagant*

Du sprichst mir aus der Seele :)^

b>ladex19


@ trübfisch

Vorhersehen von Ereignissen, Eingebungen, Hellsichtigkeit

Das fällt in die Kategorie "Präkognition". Dazu gibt es Studien und diverse Experiment und das Ergebnis ist eindeutig, nämlich, dass es keinen Beweis für Präkognition gibt. Zwar tauchen immer wieder Studien auf die Gegenteiliges behaupten, aber die Ergebnisse sind entweder nicht reproduzierbar oder aber die Methodik ist so schlampig, dass sie keinerlei Aussage erlaubt.

Es scheitert also immer an der statistischen Signifikanz oder anders ausgedrückt: Nur weil ich mal ein Ereignis vorher sehe, heißt das nicht, dass ich in die Zukunft schauen kann, sondern es ist statistisch normal auch mal Glück zu haben und ein Ereignis vorherzusagen.

GXolddenWinxter


Es gibt aber auch sehr negative NTE´s. Die Leute fürchten sich nach solche einer Erfahrung davor.

Ich selbst bin fast erstickt. Es war schrecklich. Da war (noch?) nichts von sterbe erleichternden Substanzen in meinem Gehirn. Ich musste alles bei vollem Bewusstsein mitbekommen. Ich habe irgendwann einfach aufgegeben. Es war nicht toll. Daher mache ich mir eher über den Sterbevorgang an sich Gedanken. Warum sollte der Körper diese "Botenstoffe des Gehirns" erst dann aussenden, wenn man schon nicht mehr bei Bewusstsein ist? Warum nicht, als ich da am ersticken war und die Hölle durchgemacht habe? Das verstehe ich nicht.

Nach dem tot könnte was sein, muss aber nicht. Das wird ja jeder für sich heraus finden. Möglich ist auch Wiedergeburt in andere Menschen oder Lebewesen.

Meine Tante und mein Opa hatten schon Nahtoterfahrungen. Meine Tante erzählte mir, dass sie das Gefühl hatte von beiden Seiten (Fuß, Kopf) aus ihrem Körper herausgezogen zu werden. Es war nicht unangenehm. Mein Opa sagte mal zu mir: "Ich will nicht wieder tot sein, will nicht wieder über mir schweben und mich selber da liegen sehen".

g9p5x6


Ja es ist halt die generelle Frage wie es nach dem Tod weitergeht.

Die Wissenschaftler vertreten die Ausknipstheorie. Der Mensch stirbt das Gehirn wird abgeschaltet. das wars.

Die spirituellen Menschen sagen es geht nach diesem Leben weiter. Wir gehen in eine andere Daseinsform über.

Grundsätzlich hat jeder Mensch Angst vor dem Tod, bzw dem Sterben. Ein Wissenschaftler weiss, nach dem Sterben ist alles vorbei. Man versucht also lange zu Leben. Mit zunehmenden Alter steigt die Angst vor dem Tod.

Spirituelle Menschen wissen, dass es nach diesem Leben weitergeht. Die Angst vor dem Tod hält sich in Grenzen, das Leben wird mehr genossen. Manche freuen sich ein wenig auf das was kommen wird.

Angenommen der Wissenschaftler stirbt, er hat nicht Recht und geht ins Licht, freut sich über das was er erlebt. Es wird ihm warscheinlich der Gedanke kommen dass er sich unnötig vor dem Tod gefürchtet hat.

Im Gegenzug kann es ein dass ein Spiritueller Mensch stirbt. Er lag mit seinem Wissen daneben und es gibt kein Licht in das er geht. Es wird scharz und es ist zu ende. Er bekommt es allerdings gar nicht mit, hatte aber aufgrund seines Wissens ein schöneres Leben.

Ich finde diesen Gedanken toll. ]:D

Mir ist natürlich klar dass alle hier diskutierenden keine Angst vor dem Tod haben. ]:D

Sxk(at


gp56

wie ich auf Seite 6 schrieb, habe ich echt angst vor dem Tod

t9rübTfiscxh


blade19

Siehst du, das ist der Grund warum ich mich nicht auf Diskussionen über Dinge einlasse die ich weiß und die Leute wie du mit irgendwelchen wissenschaftlichen Begrifflichkeiten zu erklären versuchen. Ich schreibe 3 Schlagwörter und du hast gleich den wissenschaftlichen Begriff parat ;-D ohne auch nur ansatzweise zu wissen was ich erlebt habe ;-D Aber nichts für ungut, ich lasse dir deinen Glauben :=o

DOumKal


gp56

Grundsätzlich hat jeder Mensch Angst vor dem Tod, bzw dem Sterben.

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Bezüglich Sterben habe ich keinen Bock auf Leiden. Einfach Augen zu und gut ängstigt mich nicht.


Wieso meinst du eigentlich, dass ein "Wissenschaftler" das Leben nicht so genießen kann, wie jemand, der an ein Leben nach dem Tod glaubt? Gibt es nicht auch Wissenschaftler, die an ein Leben nach dem Tod glauben?

Spirituelle Menschen wissen, dass es nach diesem Leben weitergeht. Die Angst vor dem Tod hält sich in Grenzen, das Leben wird mehr genossen.

Umgekehrt kann es auch hier der Fall sein, dass der "spirituelle Mensch" eine wahnsinns Angst davor hat in seinem Leben nach dem Tod bestraft zu werden, für die Genüsse in diesem Leben. Dieses Konzept sollte dir doch bekannt sein.

b9ladxe19


@ trübfisch

Ich weiß nicht was dein Problem ist?! Du wirfst 3 Schlagworte in den Raum und ich antworte darauf mit einer allgemeinen Antwort ohne es überhaupt auf dich zu beziehen. Wo habe ich bitte geschrieben, dass ich weiß was du erlebt hast? Nirgends! Kann ich auch garnicht, weil ich nicht die Gabe der Hellsichtigkeit besitze und somit auch nicht wissen kann was du erlebt hast! Und um ein Wort über meinen Glauben zu verlieren: Ich glaube, dass es sinnlos ist mit dir auch nur ansatzweise über dieses Thema zu reden! :(v

Ttroixlus


wenn man aber "grad" tot ist, funktionieren diese Dinge doch gar nicht mehr?

Man ist ja nicht tot, darum heißt es Nahtod-Erfahrung. Wäre man tot, könnte man ja nichts mehr berichten. Das ist ja auch einer der vielen Haken an dem ganzen Thema: Erlebt man bei einer Nahtoderfahrung, aus der man zurückkommt, weil man ja doch noch lebt, tatsächlich überhaupt das gleiche wie jemand, der nicht zurückkommt? Wer kann das sicher sagen?

hat mir jemand mal einen Hinweis wo man das nachlesen kann?

Ich hatte die Quelle auch nicht mehr parat und habe mal gegoogelt. Seit 2008 läuft die britsch-amerikanisch-kanadische AWARE-Studie, zu der neben v. a. Experimenten auch dieses gehört. Man will auf bis zu 3.000 Fälle kommen. Die Endergebnisse sind noch nicht veröffentlicht, soll nächstes Jahr geschehen. Seit 2001 hat es schon eine Reihe kleinerer Versionen des Experiments gegeben, alle ohne positives Ergebnis (also "Seele" sieht Symbol auf Lampenschirm). Eine richtig schlagende Statisitk kann man mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht aufmachen (zu wenige, nicht eindeutig genug), da habe ich wohl ein wenig übertrieben. |-o

T)roAilus


@ gp56

Angenommen der Wissenschaftler stirbt, er hat nicht Recht und geht ins Licht, freut sich über das was er erlebt. Es wird ihm warscheinlich der Gedanke kommen dass er sich unnötig vor dem Tod gefürchtet hat.

Wer überzeugt ist, dass nach dem Tod nichts kommt, wovor sollte der sich fürchten? Vor nichts? Vorm Tod fürchtet sich höchstens, wer an die Hölle glaubt.

Er bekommt es allerdings gar nicht mit, hatte aber aufgrund seines Wissens ein schöneres Leben.

Tja, da habe ich auch so meine Zweifel. Wenn man eine Jenseitsvorstellung braucht, um ein schönes Leben zu haben, scheint die Grundhaltung zum Leben doch irgendwie negativ zu sein.

Ich habe ein ziemlich schönes Leben. Ich will nicht behaupten, dass ich immer rundum glücklich bin, aber mit Angst vor dem Tod hat das am allerwenigsten zu tun.

E^lla[gaxnt


Man ist ja nicht tot, darum heißt es Nahtod-Erfahrung

Wenn man jmd reanimiert, ist er dann nicht tot? Keine Atmung, keinen Herzschlag... ?! Oder ab wann spricht man denn von "tot sein"? Ich dachte, die Nahtod-Erfahrungen sind aus diesen Momenten.

TRrovilxus


Von Tod spricht man erst nach dem sog. Gesamthirntod. Alles auf dem Weg dahin, wie Herz- oder Atemstillstand, sind nur Teilausfälle, die möglicherweise rückgängig gemacht werden können, sofern das Hirn noch einigermaßen intakt ist.

Das weiß Wikipedia dazu:

Der Tod ist der Zustand eines Organismus nach der Beendigung des Lebens und nicht zu verwechseln mit dem Sterben und Nahtoderfahrungen, die ein Teil des Lebens sind.

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