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Hund gestorben

c,alePndulax0 hat die Diskussion gestartet


mein hund starb vor 3 monaten und es geht mir noch immer bebeschissen :°(

Antworten
c:ale>ndulax0


ist jemand hier, der mir einen rat geben kann, wie ich damit umgehen soll?

h}ornetJ_k%eke


:°_ , ein geliebtes tier verlieren ist schrecklich und jeder geht da anders mit um. wenn dir nach traurig sein ist (und wenn es ein ganzes jahr dauert) dann sei traurig.

irgendwann wird es wieder besser, vorallem denke an die schöne zeit mit deinem wauz.

H=erjvoa


Vielleicht ist es Dir möglich, einen neuen Hund zuzulegen, vielleicht einen aus dem Tierheim.

Schau Dir das Video an, kann evtl. tröstlich sein

[[http://www.youtube.com/watch?v=mkJYSqzNIrM]]

s$oy


Ich kann und mag dir nicht viel "raten". Es ist unmöglich, jeder geht anders damit um und es gibt eh kein Patentrezept für solche Herzensangelegenheiten.

Ich kann dir mitfühlen, ich vermisse meinen Wauzi auch noch sehr, nach vielen, vielen Jahren. Aber ich denke heute an die schönen Momente und bin froh, ihn gehabt zu haben. Ich hoffe, er ist im Hundehimmel glücklich. :)

Lass' deiner Trauer einfach Zeit. Das "Festhaltenwollen" verwandelt sich nach und nach in "Loslassenkönnen" und aus der schmerzlichen Sehnsucht wird eine tiefe Dankbarkeit und ein schönes Erinnern.

Alles Liebe dir! @:)

a%mylxe


ich finde es nicht besonders ungewöhnlich, dass man auch nach 3 Monaten noch trauert. Wenn mein Hund irgendwann mal von mir gehen wird, wird mir das auch super schwer fallen, da wir zusammen durch dick und dünn gehen.

Auch meinen Kater, der vor 3 Jahren gestorben ist, vermisse ich immer noch sehr, auch wir hatten eine sehr enge Beziehung.

Lass dir Zeit um deinen Hund gehen zu lassen, die Trauer überwinden heißt auch überhaupt nicht, die Erinnerungen zu vergessen – das wirst und kannst du niemals.

Es wird mit der Zeit leichter werden @:) :)*

csaleindulxa0


ich hatte kurz darauf eine hündin, doch nach 3 tagen ging es mir immer schlechter mit ihr und musste sie wieder zurück bringen! jetzt ist es bei mir so, dass ich auf hunde nicht mehr reagiere und sie nicht auf mich. nicht einmal welpen lösen bei mir ein positives gefühl aus. habe irgendwie angst vor mir selber.

h0oFrnet_;keke


lass dir zeit :°_ . trauern braucht zeit.

craleZnd\ulax0


ich habe mir schon gedacht, dass es schwer werden wird. als ich die diagnose krebs für sie bekam, riss es mir die füsse weg,nach 2 jahren hat sie den kampf verloren. sie war das wertvollste was ich je besass. habe kein kind,daher war sie es für mich. als hätte man mir etwas raus gerissen. immer wenn ich traurig war, half sie mir weiter, jtzt weiss ich nicht wie ich mit gefühlen umgehen soll. 11 jahre war sie für mich immer da und jetzt ist sie weg und ich alleine mit meinem kummer!

army$le


wenn es dich in deinem Leben extrem behindert und du aus deinem Loch nicht mehr rauskommst, solltest du vielleicht kurzfristig eine Therapie machen.

Das du trauerst ist völlig normal, nur dass du schreibst, du hast ansonsten nichts und kannst nicht glücklich sein ist wirklich nicht normal.

Vielleicht tut dir ein mehrmaliges Gespräch mit einem Psychologen gut und er/sie kann dir weiterhelfen ? Das heißt ja nicht, dass du richtig in eine langjährige Therapie sollst, nur jedem von uns kann es passieren, dass er mal Hilfe braucht, wenn ihm die Füße weggezogen werden.

Cyall *of Du6txy


Hi calendula0

Ich kann dir sehr gut nachvollziehen, da ich vor einigen Jahren selbst Abschied nehmen musste von meinem Hund. Ich war selbst beim Einschläfern dabei und musste einen 3/4h langen kampf mitverfolgen, bis er den letzten Atemzug von sich gegeben hatte. Ich weiss noch genau, dass ich meine Hand solange auf seinem Herzen hatte, bis der letzte Schlag fiel. Es war grausam und ich konnte auch eine lange Zeit nicht ohne, denn er war für mich der beste Freund ever. Ich gebe dir den Tipp: lass los. Was geschehen ist, ist geschehen, seine Zeit war gekommen und dein Leben geht weiter. Ich musste dies auch erfahren, auch wenn es schmerzt. Versuche von Tag zu Tag dir einzureden, dass es nun vorbei ist und dein Hund nun an einem besseren Ort ist und da auf dich warten wird. Gehe deinen Hobbies nach und mache Dinge, die dir Freude bereiten und dich ablenken. Nun folgt noch ein Zitat, das auch bei mir noch gepostet wurde und ich erst neulich, nach etlichen inaktiven Jahren gelesen habe und mir die Tränen gekommen sind. Dazu noch ein herzliches Dankeschön an Meike1081:

Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach

und quälende Pein hält ständig mich wach -

was Du dann tun mußt – tu es allein.

Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag – mehr als jemals geschehen -

muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.

Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.

Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.

Und halte mich fest und red mir gut zu,

bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,

es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.

Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,

der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren beide so innig vereint.

Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

Autor unbekannt

Wünsche dir alles Gute und viel Kraft. Du wirst es packen, doch lass dich nicht hängen. :)* :)* :)* :)* :°_ :°_

P6ongxo


@ call of duty

musste grad ein paar Tränen unterdrücken...ein wirklich sehr schönes Gedicht, was Kraft und Trost spenden kann... Vielen Dank dafür!! @:)

C=all <of Dpujty


@ Pongo:

Bitte, gern geschehen :)z. Als ich dieses Gedicht gelesen habe, sind mir alle schönen Erinnerungen an unseren Hund zurückgekehrt und wie schade es ist, ihn nicht mehr bei mir zu haben. Das Gedicht habe ich sofort ausgedrückt und der Urne beigelegt, die ich zu Ehren der Familie bei mir haben darf.

D\e/speraYtex01


Hallo calendula0,

es tut mir so leid für dich, und ich kann deine Trauer gut nachvollziehen.

Ich musste vor fünfzehn Jahren meinen geliebten Hund, damals elfjährig, einschläfern lassen, weil er auch so lange krank war. Ich muss mich immer noch schwer zusammenreissen, dass ich nicht weine, wenn ich an ihn denke.

Deswegen schließe ich mich hier amyle an. Wende dich auf jeden Fall an einen Psychologen und lass dir in deiner Trauer helfen. Ich habe das leider damals versäumt und sehr lange -wahrscheinlich vermeidbar- gelitten. Der Tod gehört leider zum Leben dazu :°_

C6afll owf@ #Dutxy


Dem kann ich zustimmen, denn wenn man sich während längerer Zeit schlecht fühlt, kann das ein Symptom einer ankommenden Depression sein. Je früher du dabei bist, umso besser. Kannst du vielleicht deinen Zustand etwas genauer erläutern??, denn ich habe soeben eine Depression so gut es geht hinter mir und das war keine schöne Zeit. Diesbezüglich würden bei mir sofort die Alarmglocken läuten, wenn mir was auffällig wäre.

Weiterhin kann ich dir sagen, da ich während meiner Kindheit das Vergnügen hatte, mit einem Hund aufzuwachsen, wird das solange eine klaffende Wunde in meinem Herzen hinterlassen, bis ich einen neuen Hund haben werde, jedoch kann ich diesen Lebenstraum die nächsten 5-10 Jahre an den Nagel hängen, da ich mein Studium erst noch beginnen muss und mir einen Hund gar nicht leisten kann, finanziell und zeitlich...

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