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Mutter hat schon neuen Lebensgefährten, komme damit nicht klar

D]umal


Hanne07

Das Erbe wird doch geregelt sein.

H+anbnex07


Dumal, ich bin kein Erbrechtsprofi. Aber man kann – soweit ich weiß – ein Testament so gestalten, dass wenn der Ehepartner stirbt, der andere erstmal alles erbt. Nach dem Tod des anderen erben die Kinder.

Das würde bedeuten, dass nach dem ersten Todesfall der überlebende Partner alles mit wem auch immer verprassen kann und für die Kinder nach dem Tod des zweiten nichts mehr übrig bleibt.

Oder liege ich da völlig falsch?

Ach so, das hat schon wieder was mit Gier zu tun ...

Djisc@ederxe


@ S_A_L_T

Meine Mutter sprach ihn damals dann ganz direkt drauf an doch er flippte komplett aus, wie sie ihm sowas unterstellen könne, da wäre ja überhaupt nichts zwischen ihm und Beate...blablabla...

Eine weitere Woche später dann saß er mit gesenktem Kopf bei uns im Wohnzimmer mit den Worten "Beate und ich kommen uns ja immer näher, dabei wollen wir das ja gar nicht"

Nun war meine Mutter sauer, weil er sie eine Woche zuvor belogen hatte.

Öhm, und womit hatte Ihre Mutter nun das Problem? Erst hat er es sich ncht eingestehen wollen und es aus verschiedenen Gründen weit von sich gewiesen und als er und seine Beate es sich eingestanden haben hat er es Ihnen und Ihrer Mutter erzählt.

Ich sehe weder eine Lüge noch einen Umstand, welches Ihrer Mutter und ihrer Familie das Recht gibt, ihm Vorwürfe zu machen....

Er lernt eine neue Frau kennen und evtl lieben und sieht das Leben wieder lebensbejahend und schön – und nicht mehr grau und trist. Und deswegen ist man nun sauer. Srsly?

wMho_m'ade_wxho


Also ich finde Hannes Gedanken nicht völlig unrealistisch. Ich weiß auch nicht, warum es ein Vergehen sein sollte, in Betracht zu ziehen, dass ein mögliches Motiv des neuen Partners eventuell auch das Finanzielle sein könnte.

D?umal


who_made_who

Es geht um die Mutter und ihre Töchter und nicht um die Motive des neuen Partners. Des weiteren gibt es doch keinen Grund anzunehmen, dass die Mutter unzurechnungsfähig und/oder dumm ist.

Hanne07

So weit ich weiß geht das in Deutschland nicht.

H`anneo0D7


@ who_made_who:

Warum das ein Vergehen sein soll, weiß ich auch nicht. Aber ich war auch so romantisch, dass ich vor der Hochzeit einen Ehevertrag unterschrieben habe ...

(Ist jetzt außerhalb des Themas, und bringt die TE auch nicht weiter!)

H}annxe07


@ Dumal:

Wie ist denn das beim "Berliner Testament"?

wHhCo_1made:_who


Es geht um die Mutter und ihre Töchter und nicht um die Motive des neuen Partners. Des weiteren gibt es doch keinen Grund anzunehmen, dass die Mutter unzurechnungsfähig und/oder dumm ist.

Nö, das nicht, aber man kann sich ja trotzdem die einen oder anderen Gedanken machen.

Das hat auch nichts mit Unzurechnungsfähigkeit oder Dummheit der Mutter zu tun.

D9uma\l


Hanne07

Auch ich bin kein Experte: Der Pflichtteil bleibt doch. Das ist doch der Punkt: Das Erbe wird geregelt sein.

L$et4lie


die mutter zeigt in ihrem handeln außer egoismus keinerlei gefühle, da besteht also auch kein raum für irgendeine art von verständnis meinerseits.

Sie hat keinem gegenüber Rechenschaft über ihr Leben abzugeben. Kapiert das eigentlich keiner? Sie muß auch keine Rücksicht nehmen, weil das mit Rücksichtslosigkeit aber auch rein gar nichts zu tun hat, wenn man auf seine eigene Art trauert und mit den Dingen so umgeht, wie man es für richtig hält.

w,ho_maldxe_who


Hanne,

da ist es wohl so wie von Dir beschrieben: Als mein Vater starb, wurde meine Mutter im 1. Erbgang Alleinerbin. Wenn sie stirbt, dann erben wir Kinder.

Alternativ dazu könnten wir uns auch schon jetzt den Pflichtteil auszahlen lassen, wenn wir den Eindruck hätten, sie würde das Vermögen irgendwie zum Fenster rausschmeißen. (Haben wir aber nicht ;-) )

E!he:mval9igezr NuQtzer (#x149187)


So weit ich weiß geht das in Deutschland nicht.

Dumal, doch doch!

Soweit ich es weiß, ist das auch die am meisten verbreitete Testamentsvariante.

EHhemalig?er Nu5tzeMr (7#14i9187x)


Und, as to "Der Pflichtteil bleibt doch": ja, aber am Ende! Und nicht irgendwo mittendrin.

H0an:nxe07


Ja, ist nur die Frage, wie hoch der Pfichtteil am Ende dann (noch?) ist.

JZeli>saweta


Das mit der Trauergruppe werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, habe gerade schon mal via Google gesucht, wo es hier so etwas gibt und was man sich darunter vorstellen muss. Vielleicht ist das wirklich eine Möglichkeit, mit meinen Gefühlen fertig zu werden, denn ich merke ja schon hier, durch den Austausch auf virtueller Ebene mit anderen Menschen, dass es mir gut tut. Das Reden, aber auch die Empathie, die mir entgegen gebracht wird. Ich wusste zwar schon, dass es solche Trauergruppen gibt, dachte aber bislang, dass mir das weniger helfen würde, weil es ja "Fremde" sind und ich mir eher wünschen würde, mich mit den Hinterbliebenen, die meinen so gut Vater kannten wie ich, austauschen zu können. Das fehlt mir auch weiterhin, denn leider ist es im Umfeld wirklich so, dass alle froh sind, dass es nun "bergauf geht" und ich da eher störe, weil ich nachhänge. Die meisten waren eh total überfordert mit der Situation und es ist ja auch schwer, mit Trauernden umzugehen, das verstehe ich schon. Deshalb atmen alle auf und freuen sich über das Glück meiner Mutter. Endlich wieder Normalität, endlich nicht mehr über jedes Wort dreimal nachdenken, endlich keine Heulerei mehr, sondern wieder Friede Freude Eierkuchen.

Was das Erbe angeht: Es gibt kein Testament, daher greift die gesetzliche Erbfolge, so wie ich das verstanden habe, wir warten noch auf den Erbschein usw. Heißt, offiziell gehört meiner Mutter nun eine Hälfte und mir und meiner Schwester je ein Viertel. Es wäre zum Beispiel, ich greife die Formulierung nur mal auf, weil sie in Bezug auf meine Mutter auch so oft verwendet wurde: Auch unser "gutes Recht", Miete zu "verlangen" oder uns gar auszahlen zu lassen. Machen wir natürlich nicht... und auch das was an Geldvermögen zum Beispiel da war, verwaltet meine Mutter alleine, lebt davon, obwohl uns eine Hälfte davon gehören würde.

Wie gesagt, das Finanzielle ist eigentlich nicht mein Hauptproblem, schon gar nicht, was meine Mutter alleine angeht, da wäre ich nie auf die Idee gekommen, irgendetwas von ihr zu verlangen oder von meinem Erbe einzufordern. Durch die neue Wohnsituation stellen sich aber zugegeben schon Fragen, zum Beispiel was den Beitrag des neuen Partners angeht (Miete?). Bislang heißt es, er zieht eben zu ihr und fertig. Nur wenn man es mal ganz genau betrachtet, geht es auch nicht nur um ein emotionales Zuhause, sondern schon auch um "Eigentum", also wir könnten da schon entsprechende Ansprüche stellen, wenn wir wollten, wir hätte "das gute Recht", oder wie heißt es immer? Entschuldigt, dass ich da nun ein bisschen zickig reagiere, mir geht's wie gesagt eigentlich gar nicht darum, ich will dieses Fass nicht wirklich aufmachen, aber die Frage, wen mein Vater abgesichert wissen wollte, stellt sich schon. Seine Kinder und seine Frau oder seine Frau und eine neue Familie... vielleicht alle, aber schon auch vor allem uns Kinder, das hat er auch immer so gesagt.

Aber wie gesagt, das ist eigentlich nur ein Nebenschauplatz, also das Finanzielle, ich hätte kein Problem, wenn sich meine Mutter etwas anders uns gegenüber verhalten würde und nicht wie die Axt im Walde. Aber ich denke auch nicht, dass sie sich böswillig so verhält, sondern weil sie im Moment einfach nicht anders kann oder will.

Und vielleicht muss ich mir den Schuh auch echt anziehen, dass ich zu ruhig und beherrscht bin dabei, vielleicht würde sich etwas ändern, wenn mal alles aus mir herausplatzt und sie dann wirklich kapiert, wie es in mir aussieht. Ich sage es zwar immer wieder, im Ruhigen und bitte sie auch um Rücksicht, aber das kommt offenbar überhaupt nicht bei ihr an.

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