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Mutter hat schon neuen Lebensgefährten, komme damit nicht klar

h3ookix1


Also die TE schreibt über das Problem mit ihrer Mutter und hier geht's jetzt um Testamente.

Das finde ich ja jetzt ganz grosse Rücksichtnahme auf die Belange der TE.

D%ocupi?tchkuGmat=erinxu


Sie hat keinem gegenüber Rechenschaft über ihr Leben abzugeben. Kapiert das eigentlich keiner?

das hat mit kapieren eigentlich nichts zu tun. für mich ist man innerhalb einer familie eben gerade nicht nur für sich selbst verantwortlich. es mag sein das viele leute heute anders erzogen worden sind und deshalb glauben nur das eigene ego sei wichtig. für mich gilt das nicht. wenn ich familie habe trage ich nicht nur für mich verantwortung sondern auch für meine familienmitglieder.

zum erbe

der pflichteil kann auch per testament nicht ausgeschlossen werden. es ist lediglich möglich festzuhalten das man das enderbe ebenfalls auf den pflichtteil beschränken kann falls der pflichtteil nach dem Tod des ersten Ehegatten beansprucht wird. wird also auf den pflichtteil des vaters verzichtet und bringt die mutter das erbe alleine oder zusammen mit einem partner durch, haben die kinder pech gehabt und am ende gibt es nichts.

d!anaxe87


Docupitchkumaterinu

Persönliches Erleben und Fühlen kann man aber nicht vom persönlichen Handeln trennen. Wenn die Trauer für die Mutter vorbei und abgeschloßen ist, rein emotional, dann ist das so. Dann kann sie sich doch nicht so verhalten als würde sie noch trauern. Das wäre nicht besonders ehrlich und wohl auch nicht gesund sich immer in alten Emotionen zu suhlen. Keine Frage das die Mutter gerade nicht den Altruisten raushängen lässt, aber sie ist doch deshalb kein schlechter Mensch.

Ich bin inzwischen der gleichen Meinung. Wobei die Mutter in ihrem hormonellen Höhenrausch möglicherweise auch für ein Gewitter nicht empfänglich ist...

Das nehme ich auch an. So wie du es beschreibst ist deine Mutter wild entschloßen das nun abzuschließen, auf Teufel komm raus. Dazu würde jedenfalls passen das sie nicht darüber sprechen mag.

Ich kann mich nur wiederholen: Statt sich nun immer wieder weitere Verletzungen abzuholen würde ich mich an deiner Stelle mit einem Menschen zusammensetzen der Verarbeitungstechnisch am selben Punkt bist wie du, also deiner Schwester.

KHlettIerpfl^anzex80


Ich finde auch, dass man hier stark trennen muss zwischen neuen partner haben und Partner bei sich nach kurzer zeit einziehen lassen inklusive erwachsener kinder die dann in die zimmer der eigenen Kinder einziehen. Das ist doch noch ne ganz andere Nummer.

Klar ist ihre rmutter ne neue beziehung zu gönnen, aber es ist doch auch klar, dass der te das schwer fällt, wäre es denn wirklich so schwer für die mutter trotz ihres glücks oder gerade dann, auf das Leid der Tochter rücksicht zu nehmen? Gerade wenn es ihr gut geht, sollte sie doch energie übrig haben um ihre tochter aufzubauen und ein wenig auf sie Rücksicht zu nehmen.

Stattdessen wird das ignoriert, dass es ihrer tochter schlecht geht und stattdessen das ganze noch sehr rücksichtslos und pietätslos verschlimmert, in dem die kinder nach ihrem vater, auch noch ihre zimmer und ihr zuhause verlieren und da vor vollendete tatsachen gestellt werden. Wäre es denn so schwierig für die mutter gewesen, mit ihren kindern darüber zu reden und sich ihre Bedenken anzuhören?

Das mögen viele nicht nachvollziehen können, dass auch nach dem auszug das Haus noch das Zuhause ist, aber wenn dem so ist, kann man das nicht einfach abstellen. ich hab meinen eltern auch immer gesagt, wenn sie mein zimmer zu nem gästezimmer ummodeln, ich also nicht mehr mein eigenes Zimmer habe, komme ich wenn überhaupt nurnoch eingeschränkter zu Besuch, weil ich mich dann gar nicht mehr heimisch dort fühle.

T9his TXwiligbht LGarxden


Wenn die Trauer für die Mutter vorbei und abgeschloßen ist, rein emotional, dann ist das so. Dann kann sie sich doch nicht so verhalten als würde sie noch trauern. Das wäre nicht besonders ehrlich und wohl auch nicht gesund sich immer in alten Emotionen zu suhlen.

Aber sie könnte die Trauer ihrer Kinder ernst nehmen.

Gerade wenn es ihr gut geht, sollte sie doch energie übrig haben um ihre tochter aufzubauen und ein wenig auf sie Rücksicht zu nehmen.

Und genau deswegen glaube ich auch nicht, das es der mutter wirklich gut geht. sonst würde sie ein offenens ohr für ihre töchter haben können.

aber diese rigerose abschotten der trauergefühle schreit ja förmlich danach, das sie komplett verdrängt. ist nur die frage, wie lange sie das schafft... denn wenn ich so hart gegen meine töchter und deren gefühle vorgehen muss, scheint ja noch einiges im argen zu liegen...

TE: ich finde die Idee mit der Trauergruppe wirklich sehr angebracht. Lebe deine Trauer aus, rede viel drüber, erlaube dir tägliche trauerzeiten... bis du es überwunden hast.

D,umxal


Jelisaweta

Bislang heißt es, er zieht eben zu ihr und fertig. Nur wenn man es mal ganz genau betrachtet, geht es auch nicht nur um ein emotionales Zuhause, sondern schon auch um "Eigentum", also wir könnten da schon entsprechende Ansprüche stellen, wenn wir wollten, wir hätte "das gute Recht", oder wie heißt es immer?

:)z ;-D Ich finde gar nicht, dass du das mit deiner Mutter besprechen solltest. Ich finde es aber gut, dass dir bewusster wird, dass auch du so einiges an "guten Rechten" hast.

DIie.Kruexmi


ich hab meinen eltern auch immer gesagt, wenn sie mein zimmer zu nem gästezimmer ummodeln, ich also nicht mehr mein eigenes Zimmer habe, komme ich wenn überhaupt nurnoch eingeschränkter zu Besuch, weil ich mich dann gar nicht mehr heimisch dort fühle.

Das finde ich jetzt nicht sooo nett.....

Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.

Manchmal kommt es mir so vor, als wenn die junge Generation sich im Wandel befindet, Veränderungen erlebt, sich eine Zukunft nach ihren Plänen aufbaut und die Eltern mögen bitte die Bewahrer der Vergangenheit sein. Als wenn ihr Lebensprozeß zu Ende ist. Eltern geben einem Kind das Leben, bieten ihm ein Zuhause, bereiten es aufs Leben vor. Aber wenn dieses Kind erwachsen ist, sollen Eltern tatsächlich immer noch ein Nest bereit halten? Trifft man sich nicht irgendwann auf Augenhöhe als Erwachsene?

A6li$ceHarg0reavexs


Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.

Jelisaweta und ihre Schwestern studieren aber noch und in den Semesterferien haben sie wohl noch zu Hause in ihren Zimmern gewohnt. Die TE hat sich ja sogar überlegt ihre Uni zu wechseln und dann wieder zu Hause zu wohnen.

K`lethterpflxanze80


Das finde ich jetzt nicht sooo nett.....

Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.

Hehe ich wußte, dass das missverstanden werden würde, hatte auch überlegt folgendes hinzuzufügen: Ich hab nicht geschrieben,d ass mein Zimemr unebrührt bleiben muss, ich hab geschrieben, dass ich nicht gewollt hätte, dass es in ein Gästezimemr umgemodelt wird, zu dem ich keine Verbindung mehr habe, sprich meine sachen rausgeräumt werden. Nein ich erhebe nicht alleinigen anspruch auf das Zimmer, mein vater hat da oft seinen Heimtrainer drin stehen, meine neffen schlafen da öfter etc etc. das ist nicht das ding, sondern, dass wenn ich zuhause bei meinen eltern bin, dass dann auch mein zimemr für mich zur verfügung steht, mit büchern und anderen sachen von mir, damit ich mich nicht als gast fühle, sondern zuhause.

Achja natürlich spielen meine neffen auch in meinem zimmer, auch kein problem, wie gesagt darum ging es nicht. Würde unsere oma bei meinen eltern einziehen, wäre das auch wieder was anderes, aber die würde uns was husten, die will alleine leben;)(und ja ich weiß, wenn pflegebedürftig ist das keine fragen mehr des wollens)

Ich hoffe ich konnte jetzt für Klarheit sorgen

D-ieKruxemi


ja, alles klar @:) *:)

DJocup"itcDhkumaJterinu


Persönliches Erleben und Fühlen kann man aber nicht vom persönlichen Handeln trennen.

wer ist dieser man? ich finde es selbstverständlich das man diese dinge trennen kann und häufig auch trennen muss. das hat mit unehrlichkeit nichts zu tun sondern mit der fähigkeit sich in die gefühle andere zu versetzen und sich entsprechend zu verhalten. im falle der mutter sehe ich eine verpflichtung gegenüber der kinder ganz unabhängig davon wie die gefühle der mutter aussehen mögen. es mag ja durchaus auch sein, dass die mutter ihren mann schon seid jahren nicht mehr geliebt hat, vielleicht hat sie ihn auch betrogen, vielleicht sogar mit seinem einverständnis, vielleicht hat die mutter einen freudentanz aufgeführt als der ehemann verstorben ist oder oder oder. das alles spielt für mich überhaupt keine rolle. wichtig ist jetzt ihr verhalten gegenüber ihren kindern. ich finde es sehr sehr traurig das eine mutter es nicht schafft auf die trauer ihrer eigenen kinder Rücksicht zu nehmen und stattdessen ihr eigenes ding auf teufel komm raus durchzieht.

wGe|~eblüxte


Ich stimme Kletterpflanze hier zu. Ich sehe da einen großen Unterschied darin, ob ich nun fix ausziehe, meine Wohnung habe und arbeiten gehe. Aber die Mädels studieren ja noch, wer sagt denn, dass sie nach dem Studium nicht wieder nach Hause ziehen? Die heutige Wirtschaftslage ist ja nicht gerade rosig... wenn ich nach meinem Studium nicht sofort einen Job finde, ist es auch klar, dass es erstmal ins heimische Zuhause zurück geht. Und dann gibt es da noch wochenweise Uniferien... man hat Zuhause ja schließlich Freunde und Familie. Ich finde es da schon recht krass, wenn man dann mal aus dem eigenen Heim raus degradiert wird.

w4e&&eb4lüte


Docupitchkumaterinu das hätte ich nicht besser sagen können. :)^

dbanaer87


Docupitchkumaterinu

Korrigiere: Ich kann das nicht trennen. Vorallem wenn ich mich gerade bemühe wieder in einen normalen Lebensrythmus zu finden sehe ich mich dann eventuell auch außer stande für jemand anderen dazusein. Die Kinder sind nicht mehr so klein das man als Mutter da unbedingt Verantwortung trägt.

es mag ja durchaus auch sein, dass die mutter ihren mann schon seid jahren nicht mehr geliebt hat, vielleicht hat sie ihn auch betrogen, vielleicht sogar mit seinem einverständnis, vielleicht hat die mutter einen freudentanz aufgeführt als der ehemann verstorben ist oder oder oder.

Ich betone nochmal das ich das Vorgehen auch unangenehm finde und es wesentlich empathischer gefunden hätte wenn sie zumindest mit ihren Töchtern geredet hätte, aber aus ihrem Trauerverhalten auf ihre Gefühle für den Mann zuschließen ist doch etwas viel gewagt.

auug2x33


@TE; versuch den Kontakt zu einem Psychotherapeuten in der Nähe, denn die Therapeuten wissen meist, wer wo eine Trauergruppe anbietet, manchmal kennen sie auch die Zusammensetzung und können etwas empfehlen.

Wartet ab, bis der Erbschein vorliegt und auf der Grundlage dieses Erbscheins die neuen Eigentums-verhältnisse im Grundbuch eingetragen sind. Wenn ihr studiert und öffentliche Förderung bekommt, dann rechtzeitig Informationen einholen, wie sich Erbansprüche und Grundbesitz (wenn auch nur zu einem Bruchteil) auf eine solche Förderung auswirken.

Todesfälle haben leider die beiden Seiten: die emotionale und die formaljuristische.

Lasst Euch nicht unterbuttern, nur weil Mama so glücklich ist und mit ihr die nähere Umwelt.

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