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Beileidsschreiben an Freund wg Tod von "ungeliebten" Vater

B$esoorgxt85 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

Ich sitze seit Stunden an einem Brief an einen guten Freund von früher, dessen Vater vor kurzem verstorben ist. Leider weiß ich, dass das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater und auch zwischen seinen Geschwistern und sehr verhalten war. Gründe kann ich nicht nennen, da ich sie nicht weiß. Ich weiß einfach nicht was ich schreiben soll, da ich einfach weiß dass er nicht über alles geliebt und vergöttert wurde.

Es tut mir auch leid, dass ich das so sagen muss über einen Verstorbenen, aber leider ist es die Wahrheit. Gestern Las ich die Todesanzeige in der örtlichen Zeitung. Es stand einfach nur da "wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied" keine persönlichen worte, nichts! Das hat mir nochmal bewusst gemacht, wie angespannt das Verhältnis wirklich war. Mein Problem ist jetzt einfach mein Mitgefühl in Worte zu fassen. Mir kommt es einfach scheinheilig vor wenn ich jetzt von einem geliebten Menschen spreche.. Und zu kalt soll es ja auch nicht klingen... Versteht jemand was ich meine? Ist grad schwer das zu erklären ohne dass es unpassend klingt...

Antworten
C}h4oc@late


[[http://www.trauerspruch.de/texte-fuer-beileidskarten]]

Guck doch mal hier, vielleicht findest du einen passenden Spruch für die Situation.

P0fifCferlxing


Konzentrier dich auf deinen Freund und nicht auf seine Vater. Also auch bei deinen Beileidsbekundungen – wünsch ihm viel Kraft zum Überstehen der ganzen Sache und vielleicht kannst du auch irgendwie formulieren, dass du ihm wünscht, dass jetzt etwas Ruhe in die Sache einkehrt.

rioterjmohn


Auch wenn es Spannungen gab und das zwischenmenschliche Verhältnis nicht einfach, so ist trotzdem der Schmerz über den Verlust da. Gerade wenn es der Vater oder die Mutter ist, kann es noch schmerzhafter sein, weil auch die Möglichkeit nicht mehr besteht, doch noch was zu ändern und dass vertieft dann den Schmerz. Er kann auch mit Wut und Ohnmacht verbunden sein. Was in den einzelnen vorgeht kannst Du nur erahnen, wenn Du selber schon mal in der Situation warst. Ich kenne dies leider aus eigener Erfahrung. Schreib einfach deine "Wortlosigkeit" und versichere Dein Mitgefühl. Da Du nicht die Hintergünde genau kennst ist es auch nicht nötig da näher darauf einzugehen. Du brauchst auch nicht von einem geliebten Menschen sprechen, da Du ihn ja nicht gekannt hast. Es wird aber bestimmt nicht kalt klingen, wenn Du auf den Verlust, und ein Verlust wird es immer bleiben, es war der Vater (auch wenn er nicht beliebt war) eingehst, den Dein Freund verarbeiten muss. Biete ihm für später einfach die Möglichkeit für ein Gespräch an. Ansonsten kannst Du den Brief kurz halten. Manchmal ist es hilfreich wenn nach einiger Zeit diese Möglichkeit besteht. Jetzt in der aktuellen Situation ist jeder erst mal mit sich selber beschäftigt (eigen Erfahrung). Später freut man sich, auch mal aussprechen zu können.

Ich denke Du wirst die richtigen Worte finden. Schalte einfach den Kopf aus und lass Dein Herz sprechen.

Lg.

F(rageUnxde91


@ rotermohn,

du formulierst immer so schön x:)

Die Frage wird sich jetzt wohl erledigt haben, aber falls Leute den Faden lesen die vor einem ähnlichen Problem stehen, schließe ich mich vor allem rotermohn's letztem Absatz an: In solchen Fällen sollte man auf sein Herz hören. Damit kann man generell nichts verkehrt machen.

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