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Meine Großeltern sind schon vor Jahren gestorben

STofLia W1994 hat die Diskussion gestartet


Wie oben schon genannt, meine Großeltern sind schon vor Jahren gestorben doch ich komme einfach nicht darauf klar. Sie sind nicht mehr da und seitdem kreisen meine Gedanken. Ich denke immer noch tag und nacht an sie und ich fange jedes mal wieder an zu heulen.kann es sein das ich meine Trauer immer noch nicht überwunden habe?

Antworten
Sgkinny+Love87


Scheint so. Mir standen meine grosseltern auch sehr nah. Weil meine mutter alleinerziehend war haben sie mich praktisch mit grossgezogen. Beide sind vor einigen Jahren gestorben und auch wenn ich sie vermisse hab ich doch Frieden damit geschlossen. Sie Sind beide sehr alt geworden, hatten ein schoenes Leben, eine glueckliche Ehe, grosse Familie, Hobbies. Aber irgendwann ist das Leben eben vorbei. Mir hilft dieser Gedanke, dass sie ihr Leben eben fertig gelebt haben.

Sgo<fia' 199x4


Ja das ist richtig aber meine Großeltern waren noch relativ jung ...sie sind beide an Krankheiten gestorben und bei beiden stand ich mit am Bett als es geschah...ich weiß irgendwie nicht wie ich damit fertig werden soll

H%ambLoLAama


Hallo Sofia

ich kann dich gut verstehen.

Meine Grosseltern sind jetzt auch tot.

Mein Opa starb vor 3 Jahren, meine Oma jetzt vor 4 Wochen.

Auch ich bin bei ihnen mit aufgewachsen, meine Mom war die ersten Jahre alleinerziehend.

Meine Grosseltern waren zwar beide schon alt und ich selber bin schon 37 und dachte immer, je älter man wird, desto besser kann man vielleicht damit umgehen.

Aber ist es nicht.

Klar, bei mir isses jetzt noch frisch. Aber das wird mir auch ewig nachhängen.

Leider müssen wir dadurch, das ist der Lauf des Lebens.

Ob es irgendwann besser wird, weiss ich leider auch nicht.

Vielleicht verblasst das Ganze etwas mehr im Laufe der Jahre, es muss ja auch weitergehen.

Wie lange sind deine Grosseltern denn schon tot ?

A}hornbFlatxt


Ich würde mal versuchen, das Ganze in einer Trauergruppe aufzuarbeiten.

SWofiSa 1x994


Meine Großeltern sind jetzt mittlerweile 8 jahre tot, ich hänge halt viel zu sehr an ihnen um endgültig loszulassen

Nyovva 2p01x4


Nicht loslassen WOLLEN ist sicher ein Grund für lang oder sogar immer währende Trauer, das bedeutet im Endeffekt fehlende Akzeptanz, dass wir uns auch vom Liebsten einmal trennen müssen.

So schwer das auch ist, wir bleiben in der Trauer stecken, wenn wir uns nicht bewusst für ein Loslassen entscheiden. Das bedeutet dann aber auch, die Gedanken zu verabschieden, und etliche Menschen empfinden genau dies als eine Art Treulosigkeit – was es aber natürlich nicht ist.

Wir gehen sehr unterschiedlich mit Abschieden um. Wir können es uns aber selbst wirklich noch schwerer damit machen, als es sowieso schon ist.

C{arOaemala


Es wurde bereits einiges genannt.

Vielleicht hilft es dir etwas, wenn du eine andere Sichtweise bekommst, denn ich denke einfach, dass das nicht Wissen einen traurig macht. Ein Leben nach dem Tod gibt es, denke ich, und manch einer, der das auch beweisen kann, wie Robert Monroe, William Buhlman, die Astralreisen gemacht haben. Robert Monroe ist Wissenschaftler. Es gibt auch ein Film von Dr. Erich Fromm über das Jenseits. Diese Bücher und auch der Film sind recht nüchtern und vielleicht hilft so etwas. Natürlich ist jeder anders und jeder geht anders mit Trauer um, aber wenn so etwas so lange anhält, dann ist es richtig nachzuschauen, warum das bei einem so ist und ob es vielleicht etwas gibt, was einem hilft.

HBamboLaHma


Von Robert Monroe hab ich schon mal gehört. Gibt es ein Buch , was empfohlen wird dazu?

Ccajramaxla


Speziell zu diesem Thema, schreibt er in seinem letzten Buch: Über die Schwelle des irdischen hinaus. Er hat aber eine bestimmte Art zu schreiben, die auf seinen anderen Büchern aufbaut und das ist nicht so leicht zu lesen. Man kann sich zwar das hinauspicken, was passt, ich habe das damals gemacht, aber andere meinen, es sei doch recht umständlich geschrieben.

Sein erstes Buch: Der Mann mit den zwei Leben, erklärt die Anfänge, wie er zum ersten mal eine Astralreise erlebt hat, die durch ein Experiment mit Tontechnik zustande gekommen ist und wie er das Leben dort drüben dann erfahren hat. Er hat das alles dokumentiert und viele Versuche unternommen, um dann zu beweisen, dass es stimmt, was er erlebt hat. Er kommt auch mit Verstorbenen in Kontakt.

Es kommt darauf an, was einem mehr liegt. William Buhlman schreibt flüssiger und verständlicher. Man muss einfach sehen, was einem mehr liegt, sollte man sich dafür interessieren. Man kann sich auch an den Kundenrezessionen orientieren, so dass man weiß, was einen erwartet.

C;a4ramxala


Sorry für die Wiederholungen. Habe es zuschnell weggeschickt.

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