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Kondolieren unter Arbeitskollegen

Alias 689215


Entschuldige, aber das klingt dermassen verschroben, dass ich an deiner Alltagsumgänglichkeit ernsthaft zweifle...

Warum ist es für dich verschroben, wenn man versucht, Dinge zu ergründen, die einen beschäftigen?

Irritieren Dich die hochgradig irritierten Reaktionen hier denn gar nicht?

Doch!

Und zwar insofern, daß ich nicht nachvollziehen kann, wie "unnormal" es empfunden wird, einer solchen Sache auf den Grund gehen zu wollen.

Nur weil es schon so lange her ist?

Da kenne ich Leute, die tragen einem noch viel unbedeutendere Dinge ein Leben lang nach.

Wenn es in dem Unternehmen, in dem du angestellt ist, einfach üblich sein sollte, seitens der Geschäftsleitung nur eim Tod des Ehepartners zu kondolieren, dann...?

Dann würde ich das sehr seltsam finden und mir meinen Teil dazu denken.

So kindisch, daß ich dann zum obersten Häuptling rennen und ihm was vorheulen und mich beschweren würde, bin ich sicher nicht. Oder gar kündigen, also ich bitte euch!

Hast du schon recherchiert, ob Mitarbeiter, deren Angehörige VOR deinem Vater verstorben sind, Kondolenzkarten erhalten haben?

Nein, das konnte ich bisher noch nicht.

Aber zumindest das werde ich noch tun.

Und zwar so, daß es garantiert nicht an die große Glocke gehängt wird, was ich auch so hinbekommen werde.

Dann kann ich auch damit abschließen, egal wie nun das Ergebnis dieser Rechereche aussehen wird.

Aber einfach so abtun, als wäre das völlig belanglos, will ich es nicht.

S<maragMdauge


So kindisch, daß ich dann zum obersten Häuptling rennen und ihm was vorheulen und mich beschweren würde, bin ich sicher nicht. Oder gar kündigen, also ich bitte euch!

Warum ist es Dir so wichtig?

l~a/be'/xmi


Warum ist es für dich verschroben, wenn man versucht, Dinge zu ergründen, die einen beschäftigen?

Deine Wortwahl ("ich kann mich übergangen fühlen" / "es gilt für mich herauszufinden") weist daraufhin, dass du dieses Gefühl des Übergangen-Werdens, das hier sicher jeder selber schon mal empfunden hat, ausschliesslich dem Verhalten deines Arbeitsumfeldes zuschuldest. Du kommst anscheinend gar nicht auf die Idee, deine eigene Perspektive zu hinterfragen. Ich weiss nicht, ob ich die richtigen Worte dafür finde, aber das hat irgendwie was Weltfremdes an sich.

Veevod$kxyne


Also ich kann schon verstehen, dass du der Sache auf den Grund gehen möchtest, Alias. Wenn du heraus findest, dass andere vor dir im gleichen Fall (Tod des Elternteils) eine Karte von der Geschäftsleitung erhalten haben, dann würde mich das ehrlich gesagt auch ein bisschen irritieren. Wobei ich dann noch am ehesten davon ausginge, dass es ohne böse Absicht vergessen wurde und es sonst welche Gründe dafür gab (Abwesenheit der Person, die sich im Normalfall darum kümmert o.ä.) die nichts mit mir persönlich zu tun hatten. Wenn ich davon ausginge, dass es mit mir persönlich zu tun hatte, würde ich an ganz anderer Stelle ansetzen.

Ich finde, es sagt relativ viel über das Arbeitsklima und das eigene Selbstbewusstsein aus, ob man davon ausgeht, dass man absichtlich übergangen wurde oder wenn, dann eher ein Versehen in Betracht zieht.

b~ellaxgia


Für mich liest sich das ganze so, als ob du die eigenen Gedanken und Gefühle für den Nable der Welt hältst.

Ein Perspektivwechsel scheint nicht möglich oder nicht gewollt.

Es ist doch meistens so, was für einen selbst eine große und wichtige Sache ist, das berührt andere nur am Rande. Da werden Dinge vergessen, verbummelt.... Das ist das Normalste der Welt und passiert ständig.

Warum belastest du dich mit diesen trüben Gedanken?

Wenn du heute gut klar kommst mit deinen Kollegen, dann spielt das doch gar keine Rolle mehr.

DeieKr3uemi


Vermutlich ist es dem TE wichtig, dass er denselben "Wert" unter Kollegen und Vorgesetzen hat wie alle anderen auch. Er möchte genauso respektiert werden wie alle anderen. Ihm ist weder die Karte noch das Geld wichtig sondern ob er nur II. oder III. Wahl ist. Das ist ein Problem mit dem Selbstbewusstsein. Auch wenn ich mich nie um dererlei Dinge gekümmert habe, kann ich den TE schon verstehen.

Das könnte ich sogar noch nachvollziehen, wenn.....ja, wenn diese ganze Angelegenheit nicht schon über 5 aber unter 10 Jahre her wäre. Selbst wenn er zu der Zeit den Groll der Firmenleitung auf sich gezogen hätte, und deshalb keine Karte erhalten hätte, kann sich das doch in den letzten Jahren geändert haben. Da würde ein Nachforschen "Buääähhh, wieso hab ich keine Karte bekommen" doch nur die "damaligen Auswahlkriterien" in Erinnerung rufen, nun dekoriert mit dem Gedanken "seht ihr, diese kleinliche Art, jetzt ein Thema von vor 7 Jahren auf den Tisch zu bringen, mochte ich damals schon nicht an ihm..."

E~miEliexA


Erst einmal tut es mir leid, dass du solch einen Verlust erleiden musstest. Das musste ich auch vor 5 Jahren. Dennoch kann ich die Position, die du hier beziehst, überhaupt nicht nachvollziehen.

Für mich kam der Verlust damals ohne Ankündigung und war wirklich ein Schock, der mir erstmal alles unter den Füßen weggezogen hat. Als der erste Schock überwunden und die Dinge, die eben so zu regeln sind, geregelt waren, war ich wieder auf Arbeit und war heilfroh, dass ich so unbehelligt wie möglich weitermachen konnte – das fiel mir im Inneren schon schwer genug, wenn mich darauf dann auch noch jemand angesprochen hätte, hätte es mir nichts gegeben, sondern im Gegenteil Kraft entzogen. Eine Karte hätte ich zu den anderen Karten gelegt und hätte versucht, mir nicht vorzustellen, wie jemand rumgegangen ist und über meinen Verlust gesprochen wurde, ohne das jemand das wirklich hätte nachvollziehen können... Mir nahestehende Personen haben mich gedrückt oder vorsichtig nachgefragt oder haben versucht, mich aufzuheitern – ganz abhängig vom eigenen Charakter eben. Einige haben mich noch ganz anders unterstützt und das werde ich für immer im Herzen haben. Das war viel mehr wert. Meine direkten zwei Chefs haben kurz kondoliert, aber glücklicherweise wirklich nur kurz. Ich habe Sonderurlaub bekommen und konnte auch so spontan Urlaub einreichen, um alles zu regeln. Das war wirklich hilfreich. Den Rest hat mein privates Umfeld übernommen, so gut es ging.

Alles in allem bleibt bei mir die Frage, was dir eine Karte in dieser wirklich beschissenen Situation gebracht hätte? Du schreibst von einem gravierenden Verlust, es ist also mitnichten so, dass dir der Tod deines Vaters nicht nahegegangen ist (das meine ich nicht böse, sondern sowas soll es ja wirklich geben) – das macht es für mich aber noch unverständlicher, dass dir diese Karte so viel bedeuten könnte. Sie hätte deinen Schmerz nicht gemildert, sie hätte dir den Verlust nicht leichter machen können. Oder siehst du das anders?

Und bei allem Verständnis für den ganz unterschiedlichen Umgang mit dem Tod Nahestehender. Folgende Aussagen sind mir sehr negativ aufgefallen:

Wenn man es so sieht, dann müßten sich dabei aber nur die Personen beteiligen, die auf der Beerdigung und dem anschließenden Leichenschmaus anwesend waren und somit auch tatsächlich Kosten verursacht haben.

Es geht bei einer Beerdigung um den Abschied und die gemeinsame Nachschau des Lebens der Person. Wenn dir die Kosten-Leistungsrechnung hier Bauchschmerzen bereitet, kannst du das nächste Mal natürlich Eintritt verlangen...

Wenn ich mich also jetzt an der Karte und der Sammelaktion beteilige, aber lediglich hinterfrage, warum das damals bei mir nicht gemacht wurde, dann halte ich das durchaus für legitim und sehe keinen Grund darin, sich verletzt zu fühlen. Denn wenn sich jemand verletzt fühlen müßte, dann wäre es ja eher ich und nicht sie. Denn bei ihr wird ja gesammelt und sie bekommt eine Karte.

Es geht jetzt aber um sie, denn SIE hat doch gerade den Verlust erlitten. Würdest du aktuell gern mit ihr tauschen wollen?

Wenn du dich jetzt mal mehr als 5, weniger als 10 Jahre zurückerinnerst, als dir in der ersten Zeit noch alles komplett unwirklich vorkam und du dachtest, du könntest nie wieder unbeschwert sein und genau dann hätte dir jemand erzählt: "Weißt, is ja echt schlimm für dich, aber der XY hat mir grad erzählt, dass der Kollege, der dich gedrückt hat, damals nichtmal persönlich kondoliert hatte – schon fies, oder?" dann hättest du da eingestimmt und nicht eher gedacht, was der XY sich da eigentlich rausnimmt, dass er keine Ahnung haben kann, wie es dir gerade geht? Hättest du nicht eher gedacht, dass du ihm jede Umarmung der Welt geben würdest, wenn du dadurch deinen Vater nur wiederhaben können würdest? Ich wette, die Kollegin, die unerwarteterweise deinen... Neid (?) auf sich gezogen hat, würde diese Karte mit Kußhand eintauschen. Und daher würde ich an deiner Stelle sehr darauf achten, dass du, wenn du die Sache klären willst, wirklich jemanden ansprichst, der das nienieNIE an sie (oder sonstwen) weitertragen würde.

Ein bißchen drüber gewundert habe ich mich damals zwar schon, daß mir "nur" von meinen Kollegen und meinem unmittelbaren Vorgesetzten kondoliert wurde und nicht auch von der Geschäftsleitung, aber ich habe dieser Sache trotzdem keine weitere Bedeutung beigemessen.

Ehrlich, das hat dich damals schon gewundert? ... Hast du eigentlich Freunde, die dir zuhören, wenn du es brauchst und die dich unterstützen, wenn nötig?

Und ich war noch ziemlich jung, als mein Vater verstarb bzw. würde mich auch jetzt noch nicht zu den "älteren Menschen" zählen.

Viele, die "gehen", gehen zu früh! Egal, ob sie 20, 50 oder 70 sind. Für die, die sie hinterlassen...

Wenn du mit der Sache gar nicht abschließen kannst, dann musst du eben fragen. Was dir an möglichen Antworten gegeben werden könnte, hast du hier gelesen. Hat dir auch nur eine einzige derart "gefallen", dass du sie gelten lassen würdest? Du hattest doch an allen etwas zu bemängeln. Dass dich hier niemand wirklich verstehen konnte, sollte dir zumindest Anlass genug sein, bei der Auswahl der zu Befragenden kritisch und wählerisch zu sein.

d7a(naex87


Würde es aber auch von der Geschäftsleitung kommen, dann sähe die Sache wieder anders aus und dann könnte ich mich zurecht übergangen fühlen.

Du suschst eine Rechtfertigung weil du dich eben übergangen fühlst und eigentlich ganz tief in dir weißt, dass es irgendwie unangemessen ist auf jemanden neidisch zu sein der gerade seinen Partner verloren hat oder?

Irgendwo ist dir die Unverhältnismäßigkeit deiner Gefühle scheinbar schon klar, aber statt bei dir anzusetzen und dich selbst zurecht zurücken oder dich zu fragen wieso du dich so fühlst suchst du einen Grund der dir das recht gibt zu fühlen wie du fühlst.

Das ist ziemlich bizarr und zeugt von einem sehr seltsamen Umgang mit Emotionen und erinnert mich stark an einen Menschen mit einer zwanghaften Persönlichkeitsstruktur. Keine Zwangsstörung im Landläufigen Sinne, so mit drei mal Anklopfen oder so. Eher ein zwanghaftes Pochen auf eine bestimmte Vorstellung von Gerechtigkeit ohne die Fähigkeit die nicht-perfekte Wirklichkeit als solche zu akzeptieren.

Alias 689215


Eher ein zwanghaftes Pochen auf eine bestimmte Vorstellung von Gerechtigkeit ohne die Fähigkeit die nicht-perfekte Wirklichkeit als solche zu akzeptieren.

Also als regelrecht zwanghaft empfinde ich es eigentlich nicht, aber ich hatte einfach schon immer ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und Ungerechtigkeiten jeglicher Art (v.a. unmittelbar erlebte) haben mich schon immer gestört und in mir das Bedürfnis hervorgerufen, diese entweder aus der Welt zu schaffen oder wenn das nicht geht, sie zumindest anzuprangern.

So bin ich halt nun mal.

Das ist etwas, das mich als Menschen ausmacht und diese Einstellung wird sich bei mir auch nicht ändern.

Ich selbst versuche anderen gegenüber auch so gut es geht gerecht zu sein.

Und sollte das warum auch immer mal nicht gehen, dann versuche ich es zumindest zu begründen oder zu entschuldigen.

So, wie ich es mir umgekehrt auch erwarten würde.

Daß dies nicht immer möglich ist, ist mir auch klar.

Und daß man manches auch einfach mal zu den Akten legen muß ebenfalls.

Verzeihen oder verdrängen kann ich viel, nur vergessen eben nicht.

Und wenn möglich arbeite ich schon lieber auf, als daß ich verdränge.

Denn etwas verdrängt, nie angesprochen und daher keine Antwort darauf bekommen zu haben belastet mich mehr, als jemanden mit meinem Anliegen zu konfrontieren.

In vielen Fällen zeigten die jeweiligen Personen dann sogar Einsicht und waren froh, von mir darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, da ihnen gar nicht bewußt war, daß sich durch ihr Verhalten andere ungerecht behandelt fühlten.

Aber ich finde, daß Gerechtigkeit einfach ein Zeichen von gutem Charakter ist und ich kann mich mit ungerechten Menschen oder solchen, die Ungerechtigkeiten billigend in Kauf nehmen und nichts dagegen tun, obwohl sie könnten, nur schwer arrangieren.

EolElax71


Du hast Dein ganz persönliches Gerechtigkeitssystem, in dem Du Dich verrennst und verbeißt (und in dieser Zeit das Leben nicht genießt). Nachdem Du davon so überzeugt bist und akribisch Deine Prinzipien vertrittst, erschließt sich mir der Sinn dieses Fadens ehrlich gesagt nicht.

Mache einfach weiter wie bisher, wenn Du für Dich gut damit fährst; und das Ganze ist gegessen.

Cdranxk1


Und zwar so, daß es garantiert nicht an die große Glocke gehängt wird, was ich auch so hinbekommen werde.

Dann kann ich auch damit abschließen, egal wie nun das Ergebnis dieser Rechereche aussehen wird.

Sorry, aber das glaubst Du doch beim besten Willen selber nicht, was Du hier schreibst, also dass Du dann damit abschliessen kannst! :-/

Dir kann man einen grossen Spiegel vorhalten, aber den ,den Du darin siehst oder erkennst, bist nicht Du, denn sonst würdest Du längst Deine uneinsichtige, beschränkte und über alles stehende Sichtweise auch mal ernsthaft hinterfragen.

Dazu bist Du offensichtlich überhaupt nicht in der Lage, was sehr bedauerlich ist und ich mir bei besten Willen nicht vorstellen kann, dass Du ein angenehmer Zeitgenosse / Kollege(in) bist.

Kritik jeglicher Art prallen an Dir einfach ab und Du beharrst weiterhin auf Deine Gekränktheit, ohne Dich mal selbst zu reflektieren.

Es gibt nichts schlimmeres, als Menschen, die einfach partout nicht einsehen, verstehen und begreifen wollen und deshalb auch nicht in der Lage sind, andere vernünftigere Sichtweisen zuzulassen, ausser Der eigenen natürlich und sich somit sehr oft selbst im Wege stehen, weil sie glauben, ihnen wird Unrecht getan oder sie werden benachteiligt.

Solche Menschen wie Du, sind sehr schnell beleidigt, eingeschnappt, nachtragend, auf sich beziehend und können ,wenn überhaupt, nur schlecht vergessen und verzeihen, egal wieviel Jahre da bereits schon vergangen sind.

Ich habe zwei entferntere Bekannte, die Dir ziemlich ähnlich sind ( also von dem, was man hier liest ) und diese sind selbst heute noch so, ohne jegliche Einsicht irgendwem gegenüber und genau deshalb leben sie heute recht isoliert und einsam vor sich hin und geben dafür auch noch allen anderen die Schuld, aber niemals sich selbst.

MIoritzx271


Sorry, aber du widersprichst dir selbst

mit folgendem Satz

aber ich hatte einfach schon immer ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und Ungerechtigkeiten jeglicher Art (v.a. unmittelbar erlebte) haben mich schon immer gestört und in mir das Bedürfnis hervorgerufen, diese entweder aus der Welt zu schaffen oder wenn das nicht geht, sie zumindest anzuprangern.

Dir geht es um Gerechtigkeit also?

Du schreibst aber eingangs:

Bei mir in der Firma hat es sich in letzter Zeit eingebürgert, trauernden Kollegen mit einer Karte zu kondolieren und auch für sie zu sammeln.

Gerecht sein bedeutet, es bei allen so zu handhaben. Und das wird ja wohl auch so gemacht seit "einiger Zeit".

Also wurde es früher nicht so gemacht.

Aber das ist doch beim besten Willen nicht ungerecht. Sonst könnte man ja nie so eine Neuerung einführen, sondern müßte aus falsch verstandener Gerechtigkeit ("weil wir es vor 7 Jahren ja auch nicht gemacht haben, was soll der/die denn jetzt von uns denken") alles so lassen, wie es ist.

Du bemühst hier in meinen Augen ein Pseudo-Gerechtigkeitsgefühl, um irgendeine Unzufriedenheit zu bedienen.

DHumaxl


Alias 689215

Aber einfach so abtun, als wäre das völlig belanglos, will ich es nicht.

Nun, es ist belanglos. Dein Vater ist vor 5-10 Jahren verstorben und der Ehemann dieser Kollegin jetzt. Wie es vor Jahren gehandhabt wurde (in deinem Fall) spielt für heute keine Rolle. Ich sehe da auch keinen Ansatz für "Fairness" oder "Gerechtigkeit".

Aber es ist ja deine Zeit und Energie.

bRellhagixa


Nach dieser Logik müsste man sich ja nach jeder Änderung der Gesetze ungerecht behandelt fühlen.

Früher konnte man glaube ich irgendwie den Bau zweier Häuser von der Steuer absetzen... und heute?

Früher musste die Rente nicht versteuert werden... und heute?

Was früher Mundraub war ist heute verboten.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Dinge ändern sich. Es ist müßig darüber nachzudenken. :)*

Hast du einen Partner/ eine Partnerin? Dann sei doch einfach im jetzt und heute froh, dass du ihn/sie noch hast und mach dir mal wieder positive Gedanken, anstatt über die Vergangenheit zu grübeln.

Cjra^nkx1


Selbst wenn Du Deine so wichtige Frage für Dich "geklärt "bekommst und selbst wenn Du dann das hörst, was Du unbedingt hören willst/ musst, kannst Du Dir noch immer nicht hundertprozentig sicher sein, ob das dann auch wirklich ehrlich war.

Aber bei eines kannst Du Dir dann schon sicher sein, nämlich ,dass Du bei Deinen Kollegen, mit "anderen" Augen gesehen wirst, als vorher und es auch sicher früher oder später die Runde macht und dann erst recht über Dich und Deine merkwürdige Ansicht bezüglich Deines Themas gesprochen wird.

Willst Du das denn wirklich? Ich sehe für Dich absolut keinerlei Vorteile, aber definitiv Nachteile, auch wenn Du das wieder anders siehst.

Tu es einfach und möglichst bald, denn erst dann bist Du vielleicht schlauer in Bezug auf das, was hier viele schreiben, aber ob Du es dann auch akzeptierst und wirklich verstehst, das bezweifle ich.

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