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Vater tot

d(re>am Rxad


Der beste Weg das ganze zu verarbeiten ist darüber zu reden.

Lass alle Emotion raus!

Man hat nur einen Vater, selbst wenn dieser nicht so war wie man es erwartet , fehlt trotzdem etwas , wenn er nicht mehr da ist.

Ich habe mich damals nur noch abgelegt , viel gearbeitet und einfach nur funktioniert, was mich im späteren Verlauf zu einem psychischen Wrack gemacht hat.

Ablehnung ist gut jedoch keine Lösung für deinen Zwiespalt.

Ich wünsche dir alles Gute :)*

h^auskxatze


Danke für Eure Antworten. Im Moment ist es echt wieder sauschlimm. Meine Seele eine pechschwarze Grube. Trotz Grippe bin ich eben einmal um den Block spaziert. Elendlich, unwirklich...ich kanns gar nicht beschreiben. Es ist nichts mehr wie es war, man selbst ist nicht mehr, wie man war. Außer alle Probleme, die hat man noch. %:|

H*ühnePrm-ama


Es ist nichts mehr wie es war, man selbst ist nicht mehr, wie man war

Da gebe ich dir Recht. Viele haben zu mir gesagt:" Irgendwann wirst du darüber hinwegkommen."

Ich denke, darüber wird man nie hinwegkommen, aber man lernt, damit zu leben. Leben mit dem Verlust, leben mit all den unerfüllten Hoffnungen, leben mit allen geplatzten Träumen.

Und man kann es lernen, damit zu leben .Und wenn ich glauben kann, dass auch solche schlimmen Ereignisse ihren Sinn haben, dann kann ich nach einer Trauer auch wieder hoffnungsvoll ins Leben blicken.

Da ich sowieso an ein Leben nach dem Tod glaube, bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Lieben uns nicht nachtragen, weil sie jetzt eine völlig andere Sichtweise haben.

Wenn du glauben kannst, hilft dir vielleicht diese Sichtweise, nach und nach Frieden mit deinem Vater zu schliessen.

Liebe Hauskatze, ich hoffe, du hast Menschen, die sich jetzt ein bisschen um dich kümmern.

Bleib tapfer!

h!a;uskda~tze


Nein, um mich kümmert sich keiner, da ich alleinstehend bin und vor Jahren durch eine schwere Krankheit auch alle Bekannten nach und nach vorloren habe. Aber mich stört dieses Alleinsein eigentlich nicht sooo sehr, da es auch Vorteile hat: ich habe keinerlei Verpflichtungen gegenüber Menschen, kann meine Zeit also nur für mich verplanen.

Da sagst Du etwas sehr Wichtiges: der Glaube!

Ich glaube zwar auch irgendwie und man findet mich ziemlich oft in der Kirche wieder (wenn keine Messe ist), aber es bleiben immer Restzweifel, ob alles wirklich so ist, wie man glaubt.

Ich habe unendliche Angst, dass nach dem Tod einfach alles aus ist und das war es. Denn genau damit kann ich nicht leben.

Dann stört mich in dieser Sache auch die Wissenschaft mit ihrem immer wieder neuen Erkenntnissen, dass irgendwelche Indizien, die auf ein Leben nachdem Tod hinwiesen, mal wieder als Hirnspuk entlarvt wurden.

Ob wohl es andererseits auch Forschungsergebnisse gab, die aussagten, dass Bewußtsein wohl nicht stirbt.

Na wie dem auch sei, mein Glaube steht auf wackligen Beinen, da er nicht bewiesen ist. Aber ohne Glaube könnte ich nicht sein.

Ich habe somit immer nur wackligen Halt.

H)ühnlerEmxama


Guten Morgen liebe Hauskatze, nur ganz kurz und schnell, weil ich heute ein volles Programm habe.

Glaube bedeutet Vertrauen, nicht Wissen. So wenig wie die Existenz Gottes bewiesen werden kann, so wenig kann die Nichtexistenz bewiesen werden. Also liegt es doch in jedem von uns, ob wir auf Gott vertrauen können.

Ich habe mich sehr bewusst vor 12 Jahren neu dafür entschieden. Es gibt mir Hoffnung für dieses und das "nächste" Leben.

Wenn du Lust hast, schau mal unter Pim van Lommel , holländischer Kardiologe mit sehr interessanten Erfahrungen.

Übrigens läuft jetzt im Kino "den Himmel gibt es echt" an.Sie erzählt die Geschichte eines 4 jährigen Jungen mit Nahtoderfahrungen. Das Buch habe ich gelesen. Es war klasse.

Wünsche dir einen schönen Tag (soweit man in deiner Situation von schön reden kann)

lg

hMauYskatuze


Heute stehe ich kalt und aggressiv dem Tod BEIDER Elternteile gegenüber da.

Ob Mutter noch lebt, weiß ich ja nicht.

Aber es ist, trotz langer Trennung von beiden Elternteilen, immer noch so, dass sie mir bei täglichen Dingen, die ich tue, einfallen, was sie jetzt wohl gesagt hätten. Natürlich immer verletzende Dinge, die mich blockieren.

Es ist zum Verzweifeln, wie "unterentwickelt" ich auf der Erwachsenenebene bin.

Ich habe zwar theoretisch meinen eigenen Willen und Meinung, aber die sind immer noch vom Willen der anderen, und halt auch Eltern, blockiert, wenn auch nur in der Erinnerung. Ständig werden durch Schlüsselerlebnisse Erinnerungen ausgelöst.

Das macht mich heute derart wütend, dass ich zum Tod meines Vater gar nichts fühle und zu dem meiner Mutter denke: dann kratz doch auch noch ab.

Meine Güte, ist das alles ambivalent. %:|

DGenni#s1999


Gute Besserung Hauskatze ich würde auch mehr schreiben aber meine schmerzen lassen das nicht zu ..:(

H,üh`nermaxma


Guten Morgen liebe Hauskatze,

auch Wut ist ein berechtigtes Gefühl, das sein darf. Wut ist immer auch ein Gefühl , das auf Trauer folgt. Weil man etwas verloren hat.

Bei dir stehen doch momentan so viele Dinge, die du verloren hast..Das ist nicht nur der Tod deines Vaters,sondern verlorene gemeinsame Zeit, verlorene Anerkennung, verlorene Liebe.

Du den Tod deines Vaters reissen diese Wunden alle wieder auf.

Das zeigt aber auch, dass noch viel aufgearbeitet erden muss. ich wünsche dir von Herzen den Mut und die Kraft dazu .

hNausAka;tze


Danke Hühnermama, und danke Dennis, dass Du mir trotz Deiner großen Schmerzen hier Grüße hinterläßt. @:)

V0irtugosa


Liebe Hauskatze,

ich kann dich sehr gut verstehen, denn auch ich habe seit mehr als 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern (aus ähnllichen Gründen, wie die, die du beschrieben hast). In den ersten Jahren nachdem ich den Kontakt abbrach, dachte ich noch oft an meine Eltern (negative Gefühle) aber mit der Zeit wurde es immer weniger. Sie sind nicht mehr Teil meines Lebens...und doch...auch mir graut schon vor dem Tag an dem einer von den beiden....

Hast du eigentlich nach dem Kontaktabbruch mal psychologische Hilfe gesucht und über deine Verletzungen gesprochen? :)*

hPauskhatzxe


Ja, aber die Therapie war total oberflächlich, es brachte nichts, nervte nur noch zusätzlich, weil diese Frau mir noch Zusatzprobleme bereitet hatte, auch mit Methoden gearbeitet hat, wofür sie, wie ich im Nachhinein erfuhr, keine Ausbildung hatte, ändere grundlegend von einer Therastunde zur anderen die komplette Marschroute, hatte auf einmal andere Meinungen, also noch ne Stunde zuvor, weil sie etwas Neues gelesen hatte und all so ein Mist.

Aber egal, zurück zum Trauertopic.

Ja, bei mir waren sie auch nicht mehr Teil meines aktiven Lebes, abe im Kopf waren sie noch präsent wie eh und je. Und der Tod traf mich enorm, trotz des jahrelangen Kontaktabbruchs seit über 10 Jahren.

h aus@k[atxze


Es ist schon beachtlich, dass seit dem 2.11 (als ich von dem Tod erfuhr) bei mir eine Krankheit die nächste jagdt. Erst die Grippe, und als sie im Endspurt war, und ich mich gerade erleichtert fühlen wollte, startete etwas noch Fieseres: eine Zahnwurzelentzündung. Ich habe etwas zu wirsch mit dem Zahnstocher in meinem meiner Zähne herumgewühlt, ein Zahn ohne Oberbau, vor Jahren wurzelgefüllt. Irgendwas habe ich vermasselt. Jetzt ist meine Backe so dick, als hätte ich mir einen Waschlappen in die linke Wangenseite gestopft. Die Schmerzen sind eklig und Aspirin packt es nicht, oder ich müßte mindestens 10 Stück davon täglich nehmen. Und das geht ja nicht. {:(

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