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Der Tod einen wichtigen Menschen hat mich schwer verändert

NGemomQaus hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ihr lieben ich habe mich erst heute hier angemeldet!

Ich habe vorletztes Jahr meine Mama verloren!

Seit dem hat sich mein ganzes Leben verändert und das belastet mich sehr!

Auch das ich das Gefühl habe das mich keiner verstehen will!

Mein Stiefvater hat ziemlich schnell wieder eine neue Freundin gefunden und ins Leben zurück gefunden!

Nur irgendwie finde ich nicht wieder zurück ins Leben! !

Ich zwinge mich morgens zu aufzustehen auf die arbeit zu gehen und was sonst alles noch zu einem Alltag dazu gehört! !!

Auch kann ich keinem Menschen mehr vertrauen!!

Ich überlege oft ob es besser wäre nicht mehr da zu sein!!

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen!!!!

Antworten
J-an7x4


Wie alt bist Du denn?

Du solltest Dich vielleicht mal an einen Psychiater oder Psychologen (vielleicht kennt Dein Hausarzt da ja jemanden gutes) wenden. So eine Situation ist ja auch nicht einfach.

CTrawnk1


Erst mal noch nachträglich mein Beileid für den Verlust Deiner Mutter.

Aus Deinen kurzen wenigen Zeilen , glaube ich herauszulesen, dass Du offensichlich eine sehr gute und innige Beziehung zu Deiner Mama hattest?

Ich denke ,sie war wohl DeinLeben lang für Dich da, egal worum es auch immer ging, nicht war?

Bei einer solch starken emotionalen Bindung, ist der plötzliche Verlust besonders stark und lässt Menschen nicht selten in ein tiefes unendliches Loch fallen. Die einen schaffen es nach unterschiedelicher Zeit, der eigenen Trauer, wieder an das eigene Leben zu denken und positiv nach vorne zu schauen und andere fangen an, alles in Frage zu stellen, den Frohsinn und das eigene Glück zu verlieren und sich dabei nicht selten, in einer sich anbahnenden'Depression wiederzufinden.

So kommst Du mir hier gerade vor.

Hast Du Dich mit dem Tod Deiner Mutter auseinander gesetzt, also auch mit anderen über Deine Trauer, Deine Gefühle und Ängste gesprochen, oder hast Du Dich eher mehr und mehr zurück gezogen?

Du solltest vielleicht tatsächlich mal darüber nachdenken, ob Du Dir nicht selber einen Gefallen tun möchtest und eine Gesprächstherapie in Betracht ziehen, um das alles, was ja nun schon eine längere Zeit bei Dir Bestand hat, aufzuarbeiten!

Wenn schon bei Dir hin und wieder solche Gedanken auftauchen, warum wieso und wozu noch all das überhaupt, dann wäre es so langsam Zeit für Dich, dem entgegenzusteuern.

Alleine wirst Du das wohl nicht mehr schaffen und es wird alles nur noch schlimmer für Dich, als es jetzt eh schon ist.

Aber, Du musst auch Hilfe zulassen können und es auch wollen, sonst wird es äusserst schwer für Dich .

Ceomxran


Ich würde auch gern wissen, wie alt du bist. Über ein Jahr Trauer ist schon außergewöhnlich. Oder ist es ein anderes Gefühl, welches du hast?

Dürfen wir auch wissen, unter welchen Umständen deine Mutter starb?

Auch das mit dem fehlenden Vertrauen müsstest du näher erklären. Gibst du irgendjemandem die Schuld, dass deine Mutter verstorben ist? Hast du noch Kontakt zu deinem leiblichen Vater?

So ein Verlust ist immer ein harter Einschnitt im Leben - je jünger du bist, umso schwerer verkraftest du den Tod eines Elternteils. Aber das ist kein Grund, sich selbst aufzugeben, sondern man muss lernen, nach dem Verlust den neuen Lebensabschnitt ohne den Menschen weiterzuleben. Und das geht.

Vielleicht bekommen wir ja hier heraus, woher deine Gefühle rühren. Vielleicht brauchst du aber auch tatsächlich therapeutische Hilfe, um aus dem Gedankenkarussell auszubrechen? Den ersten Schritt hast du gemacht - du schreibst hier, nach über einem Jahr. Du möchtest also etwas verändern. Schreib weiter, du bist hier anonym und sicher. *:)

NYemoxmaus


Also erst einmal ich bin noch 24!

Und nein ich habe schon seit jahren keinen kontakt zu meinem leiblichen Vater!

Und das mit dem hausarzt ist unsinning der kommt mir nur immer wieder mit Tabletten oder sowas!

Und ja habe auch schon mit andren über mich und meine Gefühle und alles geredet nur merke ich schnell das sie damit nicht umgehen können oder nicht wissen was sie sagen bzw machen sollen

Genau das selbe Gefühl habe ich bei meinem stiefvater das er mich einfach nicht ernst nimmt und alles

Und die schuld gebe ich oft mir das meine mama nicht mehr bei mir is und ja sie war immer für mich da und nun aufeinmal nicht mehr

Ich habe auch schon versucht zu einem Therapeuten zu gehen aba da komme ich mir so total unverstanden vor

Und das mit dem vertrauen ich kann niemandem mehr vertrauen ich habe das Gefühl seit dem Vorfall meiden mich alle aba auch ich fühle mich auch nicht mehr wohl

Cerankx1


Ich habe auch schon versucht zu einem Therapeuten zu gehen aba da komme ich mir so total unverstanden vor

Das ist immer das einzig blöde an " Therapeuten", wenn man mal den ersten Termin hat und dann für sich feststellen muss, dass es einfach nicht passt, egal weshalb auch immer. Wenn man so etwas merkt, oder sich nicht verstanden fühlt, dann macht es auch keinerlei Sinn, dort weiterhin hinzugehen. Dafür gibt es ja diese ersten Probesitzungen.

Da solltest Du wieder versuchen, einen neuen Termin ,bei einem anderen Therapeuten zu bekommen. Wichtig ist, dass Du das Gefühl für Dich selber hast, hey,ja der oder die die Therapeutin scheint der/die richtige zu sein.

Den nur dann, wenn Du auch das Gefühl hast, man hört Dir zu, die Symphatie scheint zu passen und man geht auf Dich ein, erst dann macht eine Therapie auch wirklich Sinn.

Und das mit dem vertrauen ich kann niemandem mehr vertrauen ich habe das Gefühl seit dem Vorfall meiden mich alle aba auch ich fühle mich auch nicht mehr wohl

Wundert das Dich wirklich? ":/

Du hast Dich nach dem Tod Deiner Mama verändert, bist nachdenklicher, trauriger und unzufriedener geworden, was natürlich anderen nicht verborgen bleibt. Sie sind dann natürlich mit Dir "überfordert", da sie nichts falsch machen wollen und sich ja vielleicht auch nicht in Deine Situation hinein versetzen können. Dann passiert genau das von Dir geschilderte.

TCexas:79


Erst mal noch nachträglich mein Beileid für den Verlust Deiner Mutter.

auch mein herzliches Beileid.

Mein Bruder ist Weihnachten 2013 (nach lebenslanger Krankheit) gestorben. Auch mein Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Ich sehe heute vieles anders, habe einiges umgestellt, Kollegen aussortiert usw.

Ich kann Dich also ein bisschen verstehen :°(

Mit meinem Partner könnte ich zwar über meine Gefühle sprechen, aber erstens ist es für eine nahestehende Person nicht einfach jemanden leiden zu sehen den man lieb hat und die Personen sind meistens überfordert, da sie einem ja nicht wirklich helfen können und emotionell zu sehr involviert sind und zweitens möchte ich auch nicht mit mir nahestehende Personen über ALLE meine Gedanken sprechen.

Deshalb bin ich zu einer Psychologin, ich gehe alle 3-5 Wochen und es hat mir sehr geholfen.

Die Psychologin kann zwar nicht zaubern und Dir den Schmerz nehmen und machen das Dein Leben wie vorher ist, aber mir hat sie neue Wege aufgezeigt, neue Blickwinkel, hat zugehört und ich habe mich verstanden gefühlt, sie hat aber auch immer wieder Dinge hinterfragt, damit ich mich wirklich damit auseinander setzten musste.

Aber eben, sie hat mir die Wege nur aufgezeigt, gehen musste ich diese selber und ich musste auch an mir arbeiten.

Anfangs hatte ich auch mühe und dachte mir "was mache ich bloss hier", aber mit der Zeit konnte ich aber über meine Trauer, meine Ängste und auch meine Wut sprechen und diese ausdrücken und nur schon das tat gut.

Hol Dir lieber einmal zu viel Hilfe als in ein zu tiefes Loch zu fallen @:)

S'temi<nhü"pfqerixn


Über ein Jahr Trauer ist schon außergewöhnlich

hm, finde ich nicht, die Trauer dauert bei jedem unterschiedlich lange , da gibt es keine Zeitschranken.

Nemomaus

**

ich kann gut verstehen wie Du Dich fühlst, es ist schwer zu verstehen,wenn die eigenen Welt schmerzvoll stehenbleibt und man das Gefühl hat außerhalb dieses Trauerwaldes dreht sich alles weiter als wäre nichts gewesen.

Das vermittelt einem zusätzlich neben dem Schmerz , dem Verlust, noch das Gefühl des Unverstandenseins und der Einsamkeit.

Doch genau diesen Schritt aus dieser Einsamkeit solltest Du versuchen zu machen, es gibt Menschen die diese Einfühlsamkeit und das Verstehen für trauernde Menschen haben . Ich denke- dass es bestimmt auch Therapeuten gibt, die sich mit diesem Thema befassen. Im Grunde ist es ja ein traumatisches Erlebnis für Dich . Laß Dir helfen :°_

J"orxi


Liebe Nemomaus,

zunächst einmal tut es mir so leid, dass Du in so jungen Jahren schon Deine Mutter verloren hast. Dann muss sie ja auch noch recht jung gewesen sein.

Ich finde nicht, dass man Trauer in Zeit bemessen kann und denken "na, nach einem Jahr muss ja auch mal wieder gut sein". Nein, Trauer braucht seine Zeit und dies ist bei jedem anders. Damit will ich nicht sagen, dass der eine mehr und der andere weniger oder den eine doller und der andere weniger doll trauert. Ein jeder trauert eben anders. Und es ist wichtig, dass Du Dir Deine Zeit nimmst und Dich nicht von außen beeinflussen lässt. Kein anderer außer Dir kann beurteilen, wie die Trauer in Dir wirkt.

Übrigens: Ebenso musst Du anderen zugestehen, wie sie mit ihrer Trauer umgehen. Also verurteile Deinen Vater nicht, dass er bereits wieder eine neue Beziehung eingegangen ist. Das ist dann wohl sein Weg, mit seiner Trauer umzugehen. Auch wenn es für Dich komisch befremdlich wirkt, mag das für ihn so richtig sein.

Meine Mama ist vor vier Jahren gestorben und ich bin doppelt so alt wie Du. Es hat mir einen so heftigen Schlag versetzt und meine ganze Welt ins Wanken gebracht. In meiner Trauer kam mir auch ab und zu der Gedanke, dass ich ohne sie nicht weitermachen will. Mir hat dann geholfen, dass ich mir bewusst gemacht habe, was meine Mama dazu gesagt hätte. Eine Mutter will immer das Beste für das geliebte Kind (egal, wie alt es ist). Und so will eine Mutter eben auch nicht, dass ihr Kind sein Leben aufgibt.

Du darfst trauern, so viel und so lange es für Dich notwendig ist. Aber Du darfst das Leben nicht aufgeben und Dich nicht in der Trauer verlieren. Das hätte Deine Mutter ganz bestimmt nicht gewollt.

Such Dir Hilfe. Wenn eine Therapie nicht das richtige für Dich ist, schau doch mal, ob Du eine Trauer-Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe findest. Dort kannst Du Dich mit ebenso Betroffenen austauschen. Um so eine Gruppe zu finden, kannst Du im Internet suchen, in der örtlichen Tageszeitung, bei der Kirche nachfragen.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du die Kraft und den Mut findest, Dich wieder auf das Leben einzulassen und auch irgendwann wieder Freude daran zu haben. Es scheint momentan unmöglich, doch es geht. Irgendwann geht es.

Im Laufe der Zeit verändert sich der Schmerz. Anfangs ist er kaum auszuhalten, dann wird er dumpfer und weniger präsent. Dann wechseln sich Phasen des (fast) normalen Leben mit den Trauerphasen ab. Und heute, nach vier Jahren, ist es immer noch so, dass ich bei bestimmten Situationen in Tränen ausbrechen kann. Aber ich kann auch mit einem Lächeln an die vielen schönen Momente mit meiner Mama zurückdenken. Und ich wünsche Dir, dass es für Dich eines Tages auch so ist.

Liebe Grüße :)*

C@omrxan


Hi Nemomaus

Und ja habe auch schon mit andren über mich und meine Gefühle und alles geredet nur merke ich schnell das sie damit nicht umgehen können oder nicht wissen was sie sagen bzw machen sollen

Ja, das kann passieren. Gerade wenn du dich mit Gleichaltrigen darüber unterhältst. Kaum jemand in deinem Alter kann nachvollziehen, wie das ist. Später, wenn andere Menschen auch Verluste erfahren haben, geht das besser. Dann versteht man sich.

Aber auch unabhängig vom Alter können Menschen im Umgang mit Trauernden überfordert sein. Das passiert vor allem, wenn man sich im Kreis dreht und gedanklich nicht von der Stelle kommen. Andere möchten gerne wieder über andere Dinge reden. Vielleicht geht es deinem Stiefvater ja so.

Und die schuld gebe ich oft mir das meine mama nicht mehr bei mir is

Warum das? Da gibt es doch sicher keinen Grund für, oder?

Ich habe auch schon versucht zu einem Therapeuten zu gehen aba da komme ich mir so total unverstanden vor

Zu einem Therapeuten geht man nicht mal so, er macht ein Pflaster drauf und alles wird gut. Du musst schon die Geduld aufbringen, eine Therapie auch mal mehrere Monate durchzuhalten. Der Hausarzt ist dennoch dein Ansprechpartner, denn vielleicht benötigst du für die Krankenkasse eine Überweisung. Tabletten wird er dir keine verschreiben, wenn du das nicht möchtest.

Und das mit dem vertrauen ich kann niemandem mehr vertrauen ich habe das Gefühl seit dem Vorfall meiden mich alle aba auch ich fühle mich auch nicht mehr wohl

Das könnte an der Überforderung deines Umfeldes liegen. Aber auch daran, dass du in deiner Trauer etwas hineininterpretierst. Gibt es eine Bezugsperson, bei der du dich am meisten wohlfühlst.

EnlafRem)ichx0815


Ich selber habe zwar (noch) nicht mit so einem Verlust umzugehen, aber ich kann nachvollziehen wie es dir geht.

Wenn eines (hoffentlich fernen) Tages mein Vater versterben sollte, weiß ich heute schon absolut sicher das ich in ein sehr tiefes Loch fallen werde und ich kann mir heute gar nicht vorstellen wie ich später mal leben soll ohne ihn.

Natürlich weiß ich das es gehen muss und wird, aber das ist meine größte Angst wenn ich über meine eigene Zukunft nachdenke und wie ich sie gestalten könnte.

KcatHebr_3x-8


Nemomaus

Trauer ist nicht an eine Zeit gebunden, Trauer ist gut um abzuschliessen, Trauer sollte dir aber den Weg zurück ins Leben nicht versperren, wenn das aber bei dir der Fall sein sollte, solltest du schleunigst da raus kommen und zwar ohne Medikamente den sie machen dich nur abhängig, versuch doch mal dein Glücksmomente mit der verstorbenen Mutter aufzuarbeiten, und denke an das positive im Leben. Gedanken das es besser wäre wenn du nicht mehr da bist, sind fertiger Blödsinn, den jeder hat auf dieser Welt seine Pflicht zu erfüllen sei es im Sozialen, oder Weltlichen Bereich. sehe es so du bist ein Sandkorn am Strand, und bist deshalb für das bestehen des Strandes genau so wichtig wie Millionen andere Sandkörner auch. den ohne euch gäbe es den Strand nicht, und somit auch kein Freizeitparadies für andere Lebewesen. sehe es mal so und bitte komme zurück ins manchmal doch so schöne Leben. @:)

N`emomeaus


Klar muss man einen Therapeuten finden zu dem man vertrauen hat aba denkt jetz bitte nicht das ich nur bei einem war dennoch finde ich keinen Bezug zu ihnen!!

das mit dem das mein umfeld vielleicht überfordert is kann gut sein aba es wird verlangt das ich darüber rede aba das andre sagt was sie stört machsn sie nicht sie ziehen sich einfach zurück und fertig!!

Ich mache meinem vater ja nicht wirklich Vorwürfe aber verstehen kann ich es nicht!

Es schlimmste is ich bin egal mit was zu meiner mama gegangen und von jetzt auf gleich habe ich keinen mit dem ich drüber reden kann!!

Und ja ich kann jedem sagen das es einem den Boden unter den Füßen weg reist!

Und eine bezugsperson nein die habe ich nicht

Um ehrlich zu sein habe ich außer meinem hund niemanden was mich sehr fertig macht!

Mom is mein hund der einzigste der mich am leben hält!

Mom is es sehr schön das es hier menschen gibt die einem zuhören

Doch wie lange wird das sein😢

Und was bitte kann/sollte man in eine Trauer hinein interpretieren? ?

Zu meinem Hausarzt wenn ihr ihn kennen würdet würdet ihr verstehen wieso ich das mit den Tabletten gesagt habe er nimmt einen nicht ernst!!

Achso Ich wurde gefragt an was meine mama gestorben ist sie ist an einem plötzlichen herztod gestorben

Und bei allen trauergruppen die bei mir in der nähe sind habe ich damals nach dem tod alle angerufen entweder war ich zu alt oder zu jung oder zu voll

:°(

Es is hart wenn man niemanden mehr hat und alles

CeomrIaxn


Nemomaus, wenn ich deinen letzten Beitrag lese, dann höre ich dich förmlich mit dem Fuß aufstampfen. Du bist nicht nur traurig, sondern vor allem zornig.

Was war deine Erwartungshaltung, als du dich hier im Forum damit gemeldet hast? Wie hätte die gewünschte Hilfe aussehen können? Oder suchtest du nur Bestätigung, dass alles so schrecklich ist, wie du es empfindest?

Hier haben dir einige Leute Ratschläge gegeben, aber du möchtest glaube ich gar nicht diesen Zustand verändern. Du fühlst dich schuldig wegen dem Tod deiner Mutter, hast aber nie gesagt, warum. Denk mal darüber nach, warum du dich so fühlst. Deiner Mutter hilft es nicht, wenn du kein Glück mehr zulassen kannst. Und wenn sie noch irgendwo Kontakt zu deinem Leben hat, dann wird sie vermutlich sehr traurig darüber sein, dass du nicht ohne sie klarkommst.

Für deinen Hang zur Selbststrafung spricht auch, dass du alle Tipps, wie du das angehen könntest, beiseite wischt. Du sagst, du hättest viele Therapeuten durch, sagst aber nie, wie schnell du jeweils aufgegeben hast. Du sagst, der Hausarzt würde nur Medikamente geben - was so eigentlich nicht sein darf. Dann kannst du den Hausarzt wechseln. Und Trauergruppen, die ich kenne, sind grundsätzlich offen. Da geht man ohne Voranmeldung hin. Meistens werden örtliche Trauercafes von den Hospizvereinen geführt. Einfach mal im Internet googlen, welches der nächste Hospizverein von deiner Stadt ist, und welche Angebote sie haben.

Es geht vieles, aber du musst es wollen und an dich ranlassen. Du darfst keine Angst davor haben, deine Traurigkeit zu besiegen.

Nuemomxaus


Ja du hast schon recht ich laufe schnell weg und habe angst vor!

Und nein ich mache hier keinem einen vorwurf es tut einfach mal gut das einem einer zuhört und antwortet ohne Vorurteile

ich hab damals von den seelsorgern ansprechpartner bekommen und da wo ich angerufen habe hies es dann entweder zu alt oder zu jung oder voll oder ich passe nicht hin aba das mit den hospitzen is eine gute idee

Und wieso ich mir die schuld gebe meine mama war schwrr krank und alles

nur weis ich auch das egal was wir gemacht bzw versucht haben ihr zu helfen nicht funktioniert hat weil sie es nicht wollte sie hatte die kraft nicht mehr zu kampfen

Und als der Krankenwagen und der notarzt an dem tag da waren haben sie auch gesagt egal ob wir neben ihr gestanden hätten und oder sie im kkh gewesen wäre man hätte ihr nicht helfen können

und wie lange ich es immer versucht habe naja um ehrlich zu sein anfangs wäre ich immer und regelmäßig da nur irgendwann hat mich der mut und alles verlassen😢

Und ja du hast recht es is auch viel zorn in mir drine

da ich mich auch nicht mehr wohlfühle so wie ich mom lebe fühle und alles😢

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