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Freundin der Tochter gestorben

h$atsc7hixpu


Meine Arbeitskollegin hat einen Sohn, dessen Freund mit 9 vor über einem Jahr bei einem Autounfall gestorben ist. Das war alles ziemlich schlimm, aber auch mit schöner Trauerfeier.

Dieses Jahr haben sie sich an seinem Geburtstag am Grab getroffen (engste Familie und seine Freunde), ihm "Geschenke" gebracht und waren dann zusammen essen. Fand ich sehr schön, ihm weiterhin zu gedenken.

Vielleicht kannst du mir der Kleinen ein kleines Geschenk kaufen (kleine Windmühle oder so was) und gemeinsam hinbringen. Irgendwann wird sie es realisieren. Es tut mir leid, dass ihr alle so leider, aber das zeigt von viel Größe. Viele schließen schnell ab mit so was, leben ihr Leben, als ob nie was passiert wäre. Die kleine lag euch am Herzen und so schnell vergisst man sie dann auch nicht. Ich kann dir leider auch nichts sagen, was es euch leichter macht. :-(

Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft. :)*

SpilvBerPxearl


Danke, das ist sehr lieb von Dir.

Aber ich habe mich evlt. falsch ausgedrückt. Nicht die verstorbene Freundin hat Geburtstag, sondern die dritte im Bunde.

Das wird nächstes Jahr bestimmt auch nochmal heftig.

Meine Tochter und ihre Freundin waren nur 9 Tage auseinander. Wir werden sicherlich an ihrem Geburtstag auch was auf den Friedhof bringen. Das weiß ich schon jetzt.

Einfach so weiter machen als wäre nichts passiert könnte ich nicht. Dazu ist der Verlust zu groß und zu hart. Manchmal frag ich mich, ob ich überhaupt das Recht habe so traurig zu sein. Sie war keine Verwandte von uns oder gar das eigene Kind. Aber dann denke ich wieder, sie hat zu unsere Leben gehört. Sie war so oft hier. Weshalb sollte ich nicht trauern dürfen, wenn ich nunmal so empfinde. Ich denke es ist einfach auch deshalb so hart, weil ich es einfach so unfair finde. Sie war ja schließlich erst 7. Sie war noch nicht mal in der Schule.

Es gibt so viele schöne Dinge, die sie noch hätte erleben sollen. Das ist einfach furchtbar ungerecht. :°(

h'atscUhipu


Ich hab das schon verstanden mit dem Geburtstag. Meine Geschichte bezog sich darauf, dass selbst nach einem Jahr immer noch alle an das Kind denken und dies ein schönes Ritual ist.

Wenn mein Nachbarkind sterben würde, wären wir auch alle fix und fertig. Ich kenne sie seit sie 2 war, unsere Kinder sind zusammen aufgewachsen, haben oft beieinander übernachtet, sie ist oft hier oder meiner da, wir waren zusammen im Urlaub, jetzt kommen sie in eine Klasse. Wenn man so viel miteinander erlebt, die Kinder gleich alt sind und sich gut verstehen, hängt man sehr an dem anderen Kind.

Kann ich sehr gut verstehen. Und ja, es ist richtig ungerecht. >:(

LEandJarbeyiter7x6


Ihr habt mein vollstes mitgefühl!!

Eure situationen wünscht man garkein!

Vorallen das Kinder evtl. Damit nicht umgehen können ist schlimm!!!!!!!!

Bei mir starb mein Vater als ich 11 war, er war die

Säule der Familie.

Die aufgaben der Eltern wurden ab da nicht mehr da.

D.h. Unsere mutter konnte uns nie in denn Arm nehmen!

Aber ich will hier nicht über mich schreiben!!

Meine frage ist nur ob nicht evtl. Die trauernden

Kinder die Eltern trösten könnten und andersrum?

Klingt vielleicht komisch, aber vielleicht silberperles Kinder trotzden rüber gehen und dort spielen!?

Vielleicht bringt es was?

Vielleicht kann muss die Mutter auch mal die Freundin

in den arm nehmen!

Ich weiss ja nicht ob die kleine der Mutter sagen kann das sie ihre Tochter auch vermisst und sich gegeseitig trösten?

Aber das lehre Kinderzimmer ist auch schrecklich anzusehen wenn da niemand spielt!

Ganz lieben Gruss!! :)-

r^ a0 lE f


@:) :)* :)-

S{ilv%erPmearxl


Ich weiß nicht, ob die betroffene Mama schon so weit ist. Momentan zieht sie sich noch ziemlich zurück und ich denke, dass unsere Töchter fast Gleichalt waren, wird es für sie nicht einfacher machen.

Ich werde erstmal abwarten, bis sie so weit ist, sich mit mir zu treffen und alles weitere sehen wir dann.

Und natürlich tröste ich meine Kinder und sie mich auch. Aber mit dem Schmerz im Inneren muss letzten Endes doch jeder selber fertig werden.

Danke ralf :-)

LvaHndarpbeixter76


SilberPearl@

Ich denke das die betroffene Mutter und deine Tochter sich vielleicht auch gegenseitig mit wenigen worten trösten könnten! Mit wenigen worten!

Und vielleicht entsteht ja ein ungezwungendes heilendes

Gespräch von Ex Mutter zur Ex Freundin!?

War eure Tochter denn mal wieder in dem Kinderzimmer der Freundin nach dem Tod?

Vielleicht kann sie da ja abschied nehmen von ihrer Freundin in ihren Zimmer mit den privaten Erinnerungen!?

Und wie gesagt hilft das vielleicht auch ihrer Mutter?

Ich wünsch euch allen beteiligten auf jedenfall

eine gute bewältigung mit der situation!!! :)-

S{ilYverPeayrl


Danke, das ist lieb!

Und nein, bisher waren wir nicht mehr dort, da die Eltern noch ziemlich auf Abstand gehen. Ich melde mich regelmäßig und die Mama sagt auch, dass sie es gut findet, dass ich mich nicht zurück ziehe. Aber sie sind noch nicht so weit. Und das respektiere ich. Das braucht einfach alles Zeit.

Und im Moment weiß ich auch nicht, ob meine Tochter dort hingehen wollen würde ins Zimmer. Sie spricht zwar auf der einen Seite gerade viel über die Freundin, aber auf der anderen Seite möchte sie nicht zum Friedhof und auch nicht dort vorbei laufen oder Fotos schauen usw.

LBandarbei}texr76


SilverPearl@

Du scheinst das gut vor zuhaben! :-)

Ich kann nur aus meiner erfahrung sagen,

Das damals meine schwester und ich uns ein wenig

halt gegeben haben!

Und meine Cousine(18) weil sie auch ein recht guten kontakt zu meinen Vater hatte!

Dabei erzählten wir aber lustig was wir so mit

ihm erlebt hatten und wenn wir mal traurig waren

haben wir uns fest umarmt!

Weniger gut fand ich die jammernder und heulenden

Gespräche einiger!!

Ich denke mit rumgeheule einige Wochen nach dem

tod des Vaters, kann man ein Kind auch nicht aufbauen!

Lieben Gruss :-)

SBilv4erpPearxl


Naja, so ausgelassen rumheulen tu ich vor den Kindern sicherlich nicht. ;-) Nein, aber wenn wir von ihr reden und ich traurig bin, dann zeige ich das auch, auch, wenn ich dabei mal ne Träne vergieße. Aber so ist es bei den Kindern auch. Letzte Woche hat meine Tochter am Tisch plötzlich ganz trocken zu ihrem Bruder gesagt : "Ja was? Wenn man tot ist, ist man tot, und ... ist jetzt auch tot. Da können wir halt nix machen." Das hat mich im ersten Moment schon etwas erstaunt. Und manchmal muss sie nur an sie denken, und sie bricht in Tränen aus.

Aber das ist einfach von Tag zu Tag unterschiedlich und natürlich wird es Tag für Tag etwas "einfacher". Aber bis zu einer Normalität mit der Tatsache, dass sie nicht mehr da ist, ist einfach noch ein großes Stück weg vor uns. Und diese Zeit braucht es und die nehmen wir uns auch einfach.

LUand*arbeeitexr76


SilverPearl@

Ich weiss nicht ob es richtig ist, aber vielleicht

kannst du die Eltern ja auch mal bißchen überlisten,

wenn die zeit da ist, in dem du zb fragst ob die mit

in den Tierpark oder so kommen weil eure Tochter sie

auch gerne dabei hätte!

Vielleicht müssen die Eltern mal raus kommen!?

Und ein schönen familien ausflug machen.

Wenn ich jetzt denke das ich ein Kind verloren hätte.

Puh.... Kann es noch schlimmer kommen??

Stand eigendlich irgendwo wie alt die Eltern sind!

LG :)-

AspXyrena


Manchmal frag ich mich, ob ich überhaupt das Recht habe so traurig zu sein.

Ich glaube, es gibt so etwas wie Seelenverwandtschaft. Manchmal ist diese Bande viel enger als die verwandtschaftliche.

Aber das ist einfach von Tag zu Tag unterschiedlich und natürlich wird es Tag für Tag etwas "einfacher". Aber bis zu einer Normalität mit der Tatsache, dass sie nicht mehr da ist, ist einfach noch ein großes Stück weg vor uns. Und diese Zeit braucht es und die nehmen wir uns auch einfach.

Genau, das ist gut. Das ist ein guter und "ganz normaler" Trauerprozess. Und mit der Zeit wird es wenigstens leichter, wobei ich aus meiner eigenen Erfahrung das nicht glaube, was viele sagen: "Die Zeit heilt alle Wunden". Manchmal bleibt eine Narbe und die wird man immer spüren.

Srilver.Pearxl


Genau das denke ich auch. Manches kann einfach nicht ohne Narben heilen.

Und nein, ich werde die Eltern sicherlich nicht trängen oder überlisten. Jeder trauert anders und es ist erst vier Wochen her, dass sie ihr Kind verloren haben. Wenn sie sagen sie brauchen noch zeit, wer bin ich denn dann um mir das Recht rauszunehmen und das zu ignorieren? Das wäre in meinen Augen total respektlos.

A=pyrelna


Drängen würde ich auch nicht, die Eltern werden Jahre brauchen. Immer wieder sagen, dass man da ist, ist gut und gut genug, denke ich auch.

LJandar'beitexr76


Drängen habe ich auch nicht gemeint , falls mich einer hier so zitieren will!?

Ich meinte nur das man lieb die Eltern zu ein ausflug einladen könnte

und halt sagen das sich alle Familienmitglieder freuen würden wenn sie mitkommen!

Damit sie mal dem alltag entfliehen können!

Und ich weiss wovon ich reden.

Bei uns sollte auch wieder nach 2-3Wochen der alltag eintreten.

Aber das war nicht leicht mit 11 wenn der geliebte Vater weg ist!

Ich war froh wenn mich mal jemand

aus dem alltag genommen hat und ich mal was anderes gesehen habe!

Und jemand hatte mit dem ich lachen und weinen durfte!!! :)-

Ich fühle mit euch!! :)-

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